Die Akzeptanz für Windräder erhöhen | mittelhessen.de

Die Regionalversammlung Mittelhessen möchte die Akzeptanz von Windkraftanlagen dort noch weiter stärken, wo sie errichtet werden. Deshalb hat das Gremium vorausschauend einen Antrag zur Neuaufstellung des Klimaplans Hessen 2030 verabschiedet. Dies soll jene Fälle bei der Vergabe von Nutzungsrechten für Windenergievorranggebiete betreffen, die sich im Eigentum des Landes Hessen befinden. Die hessische Landesregierung wird aufgefordert, den jeweiligen Standortkommunen dann ein “Vor-Zugriffsrecht” einzuräumen.

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Regionalversammlung Süd hat über letzte Windkraft-Flächen entschieden | Regierungspräsidium Darmstadt

Was vor vielen Jahren begann, kommt nun auch im Regierungsbezirk Darmstadt zu einem vorläufigen Abschluss: Die Regionalversammlung Südhessen (RVS) hat am Freitag, den 02.07.2021 in der Flörsheimer Stadthalle über die letzten Flächen im Bezirk hinsichtlich der Windkraft-Nutzung entschieden. Damit ist der Weg frei zur Änderung des Teilplans Erneuerbare Energien, der den geltenden Regionalplan Südhessen/Regionalen Flächennutzungsplan ergänzt.

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Entscheidung über Windkraft-Standorte in Südhessen am 14. Juni

Auf 1,4 Prozent der Fläche Südhessens sollen Windräder gebaut werden können. Aber das halten nicht alle Regionalpolitiker für einen guten Plan.

Sachlich und unaufgeregt hat der Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Südhessen gestern die vorläufig letzte und damit grundlegende Entscheidung zu den Standorten für Windkraftanlagen im Regierungsbezirk Darmstadt getroffen. Danach sind 1,4 Prozent der Fläche Südhessens für die Windenergienutzung vorgesehen. Weitere 0,8 Prozent werden im „Teilregionalplan erneuerbare Energien“ zunächst als „Weißflächen“ markiert.

Weiterlesen in der FAZ

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Beschlussfassung über die Aufstellung des Sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien (TPEE) Südhessen

Drucksache für die Regionalversammlung Südhessen Nr.: IX / 17.13.5

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Quelle

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Regionalplan: RP Darmstadt setzt auf weiße Flecken

Was verbirgt sich hinter den „Weißflächen“?

Dort sind die Planer zum Beispiel auf Einwände eingegangen, etwa beim Gewässer- oder beim Artenschutz. Es kann aber auch sein, dass schützenswerte Vögel dort inzwischen nicht mehr brüten, einem Windrad also nicht mehr im Wege sind. Und es gibt Flächen, die heute noch ungeeignet sind, mittelfristig aber nicht.
….
Wie ist der Zeitplan?

Im Juni soll die Regionalversammlung erstmals über den RP-Plan mit den weißen Flecken beraten. Stimmt sie zu, wofür einiges spricht, hat die Landesregierung das letzte Wort. Mitte 2020 könnte der Teilplan in Kraft treten. Das Schließen der weißen Lücken dürfte dann allerdings weitere Jahre in Anspruch nehmen.

Alles lesen im Wiesbadener Kurier

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Windräder auf 1,4 Prozent der Fläche – Kleine „Lösung“ für Regionalplan Südhessen?

edition.faz.net vom 08.02.2019

Regierungspräsidentin Lindscheid rät den Regionalpolitikern in Südhessen zur kleinen Lösung: So lasse sich der umstrittene Teilplan erneuerbare Energien endlich zu Ende zu bringen.

mch. RHEIN-MAIN. In dem vor Weihnachten eskalierten Streit um Standorte für Windkraftanlagen im Rhein-Main-Gebiet kommt Bewegung. Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Die Grünen) hat den Fraktionen in der Regionalversammlung Südhessen vorgeschlagen, den Regionalteilplan für erneuerbare Energien zügig zu beschließen und zunächst nur die zumindest in der Regionalversammlung unumstrittenen Vorrangflächen in das Werk aufzunehmen. Die Streitfälle tauchten im Plan als „Weißflächen“ auf und würden später über Änderungsverfahren aufgenommen oder verworfen.

Akzeptiert die Regionalversammlung dieses Vorgehen, läge binnen Jahresfrist ein Plan vor, wonach auf mindestens 1,4 Prozent der regionalen Gesamtfläche Windparks errichtet werden könnten.

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