In die Debatte um Flugsicherung kommt Bewegung

Lies: Endlich neue Chance für die Windenergie

Quelle: Umweltruf.de

(…) Die DFS verwendet für ihre Begutachtung eine mathematische Methode, deren Gültigkeit im empirischen Vergleich mit einer Vielzahl anderer Gutachten validiert wurde. Neben dem eigentlichen Begutachtungsergebnis erhalten die Bewertungen auch Informationen über den berücksichtigten Baubestand, sowie das gemäß Flugvermessungen noch freie Fehlerbudget für die Errichtung neuer Anlagen.


Von verschiedenen Experten wurden in jüngster Zeit Studien vorgelegt, nach denen andere Methoden für die Störbewertung der Beeinflussung von Drehfunkfeuern durch Windenergieanlagen vorgeschlagen werden. Die DFS hat hierzu in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Zweitgutachtern eigene Analysen der Vorschläge durchgeführt. Im Ergebnis konnten die Aussagen der vorgelegten Studien nicht erhärtet werden und die DFS geht weiterhin von der Anwendbarkeit der von ihr genutzten Bewertungsmethode aus.

Unterschiedliche Auffassungen ergaben sich bezüglich der Festlegung der anzuwendenden Fehlertoleranzen. Auch in diesem Punkt konnte die DFS ihre Auffassungen erfolgreich vor Verwaltungsgerichten vertreten.

In die neue Berechnungsmethode sollen Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „WERAN plus“ einfließen, die einen geringeren Mindestabstand zwischen Windkraftanlagen und Drehfunkfeuer der DFS nahelegen. Das neue Modell könnte ab dem 1. Juni greifen. (…)

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Gutachten
Stellungnahmen der DFS zu verschiedenen Gutachten über den Einfluss von Windkraftanlagen auf Navigationsanlagen finden Sie hier.