Woher kommt der Strom? 5. Woche und Januar 2019

Wöchentliche Kolumne von Rüdiger Stobbe bei achgut.com

Fast 40 Prozent Strom durch Erneuerbare im Januar 2019 hören sich gut an. Die ganze Geschichte offenbart sich am 24.1.2019. Da bringen die Erneuerbaren lediglich 15,34 Prozent der Gesamtstrommenge. Wind- und Sonnenkraftwerke erzeugen sogar nur 4,3 Prozent des Gesamtbedarfs. Rund 85 Prozent musste die verpönte alte Technik sicherstellen.

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Deutschland an einem ganz normalen Wintertag

Leseprobe:
Gestern, Donnerstag, 24. Januar 2019, mittags 12:31 Uhr. Deutschland hat in diesem Moment einen Elektroenergiebedarf von 71,3 GW. 

Davon werden bereitgestellt (aus fossilen/nuklearen Quellen):
• 13% aus Kernenergie durch Nutzung von 100% der installierten Leistung
• 45% aus Kohle durch Nutzung von 71% der installierten Leistung
• 17% aus Erdgas durch Nutzung von 42% der installierten Leistung

Die in Deutschland noch laufenden emissionsfreien Kernkraftwerke (von denen das letzte 2022 abgeschaltet werden soll) laufen unter Volllast. Zusammen mit den als „dreckig“ verteufelten Kohlekraftwerken – die derzeit den Mammutanteil der Stromerzeugung stemmen – bilden diese beiden das Rückgrat der Energieversorgung des Landes. Die schnell regelbaren Gaskraftwerke übernehmen zum überwiegenden Teil die Bereitstellung von Regelenergie (Stichwort Residuallast).

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Die Natur entschied sich, aus der Windstromproduktion auszusteigen

25. Januar 2019, Originalzitat Rolf Schuster:

„Die Natur entschied sich gestern, aus der Windstromproduktion auszusteigen.“

Daraus folgte ein maximaler Börsenpreis von  105,3 €/MWh  und ein Importsaldo von maximal 3.500MW.

Beitrag zuerst erschienen bei Vernunftkraft Odenwald.

Woher kommt der Strom? Rückschau 2018

Von Rüdiger Stobbe
Wenn man von der Kernenergie absieht, ist trotz des enormen Zubaus von Wind und Sonnenkraftwerken, immer noch praktisch die gleiche konventionelle Kraftwerks-Leistung installiert wie vor 10 Jahren. Das liegt daran, dass Wind und Sonne zwar theoretisch sehr viel Strom liefern können, aber oft nicht dann, wenn er praktisch gebraucht wird.


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Wahnsinn Energiewende: Deutsches Stromgeschenk

Weil erneuerbare Energien mehr Strom produzieren als benötigt, verschenkt Deutschland immer wieder Energie ans Ausland. Abnehmer werden mit Geld belohnt, so auch am Neujahrstag. Die Kosten zahlt der Verbraucher.


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Mehr erfahren: Handelsblatt.com

Deutsche Energie GmbH kann nicht mehr liefern

Auch Bundestag ist Kunde!
Das Energieunternehmen DEG Deutsche Energie GmbH kann Kunden nach eigenen Angaben nicht mehr beliefern. Von Samstag, 22.12.2018 an werde man in Deutschland keinen Strom und kein Gas mehr anbieten können, heißt es auf der Internet-Seite der Firma mit Sitz in Erlenbach (Baden-Württemberg).
Die DEG mit nach eigenen Angaben rund 50.000 Kunden und 100 Mitarbeitern in Deutschland dürfte in finanziellen Schwierigkeiten stecken – ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sei unausweichlich, heißt es auf der Webseite. Zuletzt machte die Firma einen Umsatz von 800 Millionen Euro. Laut “Heilbronner Stimme” gehört neben der Hamburger Elbphilharmonie auch der Deutsche Bundestag zu ihren Kunden.

1. Mai – Strompreis über 18 Stunden negativ!

Wegen der hohen Solareinspeisung konnte die ungewollte und von niemandem bestellte aber trotzdem erzeugte Stromerzeugung am 1. Mai nicht weiter abgesenkt werden, so dass der überschüssige Strom an diesem Tag zu negativen Preisen in Ausland verklappt werden musste.

Tabelle Rolf Schuster

 

Die Stromerlöse nach Entsoe am 1. Mai. Insgesamt wurde ein negativer Preis über 18 Stunden erlöst mit Zuzahlungs-Kosten in Höhe von 11.877.560 €.Weiterlesen: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/05/11/1-mai-strompreis-ueber-18-stunden-negativ/

Der Strompreis steigt und steigt …

Von Heinz Horeis

Deutsche Bürger zahlen doppelt so viel für Haushaltsstrom wie ihre Nachbarn in Frankreich oder im Hochpreisland Schweiz. Die Energiewende führt zu explodierenden Strompreisen und mästet zahlreiche Subventions-Abzocker. Und Subventionen gebieren immer neue Subventionen – ein Teufelskreis!

Abbildung 1: Zusammensetzung des durchschnittlichen Strompreises für Haushaltskunden (3500 kWh Jahresverbrauch) in Deutschland 2017 (Quelle: strom-report.de).

Abbildung 2: Kosten für die Netzstabilisierung 2011-2015 (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, 04.12.2016).

Mehr erfahren: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_strompreis_steigt_und_steigt

Windrad statt Kreuz – Deutschland 2018: 100 Prozent Erneuerbar

Von Frank Hennig

Die merkwürdige Sicht eines Ministers: Wenn die Arbeit ruht und die Sonne scheint, die Wolken sich verstecken und der Wind weht – dann ist Tag der Arbeit. Für Werktage gibt es kein Rezept. Glaube statt Wissen ist ein gutes Ruhekissen.

„Windrad statt Kreuz – Deutschland 2018: 100 Prozent Erneuerbar“ weiterlesen

Sieben Jahre nach Fukushima: Deutsche verlieren Lust an Ökostrom

Der Schock nach einem atomaren Unfall hält in Deutschland sieben Jahre an. Das jedenfalls könnte man aus den neuesten Marktdaten zur Beliebtheit von Ökostrom ableiten, die das Vergleichsportal Verivox WELT exklusiv zur Verfügung gestellt hat.

Kompletten Beitrag lesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article174424232/Sieben-Jahre-nach-Fukushima-Deutsche-verlieren-Interesse-an-Oekostrom.html

Zahlen der Strombörse EEX

Hier finden Sie die monatlichen Salden aus der Differenz des Börsenwertes von Wind- und Solarstrom und den nach EEG gezahlten Einspeisevergütungen.

Darstellung und Recherche: Rolf Schuster, Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V.

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/zahlen-der-stromboerse-leipzig/