Das schwarze Geheimnis der Energiewende

Kaum ein Player in der Energiebranche hat so viel Macht wie die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50 Hertz, Amprion und TransnetBW. Die vier Unternehmen bilden ein Oligopol, das von der Bundesnetzagentur kontrolliert wird. Mit Genehmigung der Behörde langten die Unternehmen zuletzt kräftig zu.

Die Netzbetreiber begründen die Preiserhöhungen durch den Ausbau der Stromautobahnen und die kostenintensiven Eingriffe ins Stromnetz. Überprüfen kann man diese Begründungen nicht. Denn durch die schwarzen Balken auf den Genehmigungsbescheiden lässt sich die Berechnung der Netzentgelte nicht nachvollziehen. Die Kritik an dieser Intransparenz wird nach der jüngsten Preiseskalation immer lauter. Die zuständige Bundesnetzagentur will die Unternehmen nun zu mehr Transparenz verpflichten.

Noch präsentiert sich die Lage allerdings wenig erhellend.  Für seine Studie „Transparenzdefizite der Netzregulierung“ sah sich Canty mit einer „desaströsen“ Datenlage konfrontiert. So waren von den 500 Genehmigungsbescheiden, welche die Bundesnetzagentur zwischen 2006 und 2009 erstellte, lediglich zwölf Prozent in der Datenbank der Behörde verfügbar. Und diese Unterlagen waren laut Studie „vollständig geschwärzt“.

http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/strompreis-das-schwarze-geheimnis-der-energiewende/20516048.html

Wirbelstürme zerblasen Elektro-Illusionen

Elektroautos gehört die Zukunft. Nur wann diese Zukunft genau beginnt, ist noch unklar.
Tesla schwimmt dennoch auf einer Welle des Erfolgs – und zeigt so am besten, dass die
Technik und der E-Hype auch Probleme mit sich bringen.
USA – Wirbelsturmsaison: “Glücklich waren alle diejenigen, die die Flucht ins Landesinnere mit ihren vollgetankten Pick-Ups, zusätzlich mit Reservekanistern bestückt, nach Norden antreten konnten. Vorbei an all jenen Mitbürgern, deren Teslas oder sonstige E-Autos ohne Saft und ohne Chance auf – wenn überhaupt – rechtzeitige Aufladung am Wegesrand liegen geblieben sind.”
“Aber noch eine Illusion im Hinblick auf die segensreiche Wirkung der Elektromobilität wurde im
Herbst zerstört: dass sie ohne schädliche Nebenwirkung beliebig ausdehnbar sei. Was
Makroökonomen von Anfang an beigebracht wird, ist das Paradoxon, dass wenn einer ein E-Auto fährt, das kein Problem darstellt. Sobald aber viele das Gleiche tun, erwachsen daraus neue Probleme.”

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirbelstuerme-zerblasen-Elektro-Illusionen-article20100513.html

Strom-Börsenpreis: Betrachtung und Vergleich

von Rolf Schuster

Eine Grafik, die alles über die Widersinnigkeit der Energiepolitik sagt:
An diesem Wochenende konnten sich wenige über ein Geschenk der Stromkunden freuen.
Die Summe der negativen Börsenpreise =  -69.199.543,05€

Höchster Börsenpreis im Jahr 2017:  24.Januar 07:00Uhr  163,52 €/MWh
Höchster Börsenpreis im Okt. 2017:  18.Oktober 19:00Uhr  83,02€ /MWh
Niedrigster Börsenpreis 2017:    29.Oktober 05:00 Uhr  -83,04 €/MWh

Strompreis-Kollaps durch „Herwart“ offenbart Wahnsinn der Energiewende

Herbststurm „Herwart“ sorgte für Chaos auf dem deutschen Energiemarkt. Denn wegen des starken Windes fielen die Strompreise ins Negative – so sehr wie seit fünf Jahren nicht. Die Verbraucher haben nichts davon. Für sie wird es sogar teurer.

Mit einem Klick auf das Bild den Beitrag der Welt / N24 aufrufen!

Deutschland verliert die Kontrolle über den Strompreis

“Welt” vom 08.10.2017 – Von Daniel Wetzel

Energiewende-Index von McKinsey: Bundesregierung verfehlt neun von fünfzehn Zielen

Die Energiewende kostet die deutschen Verbraucher laut „Energiewende-Index“ immer mehr Geld.
  • Merkels Versprechen, die Kosten der Energiewende zu stabilisieren, ist nicht mehr realistisch erreichbar.
  • So stieg der Strompreis für Privathaushalte weiter an. Im europäischen Ausland sanken hingegen die Stromkosten.

Die Beratungsgesellschaft McKinsey misst seit nunmehr fünf Jahren in halbjährlichen Rhythmus die Fortschritte der Energiewende anhand von 15 quantifizierbaren Kriterien.

Weiterlesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article169420266/Deutschland-verliert-die-Kontrolle-ueber-den-Strompreis.html

 

Bitte Bild anklicken um den Video-Bericht von N24 abzurufen!

 

Strom und höhere Preise

Von Holger Douglas – Amprion aus Dortmund versorgt Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Strom und hat eine Steigerung der Preise um sage und schreibe 45 Prozent angegeben. Im Vorjahr erhob Amprion „nur“ 12 Prozent mehr.

Für das nächste Jahr deuten sich weitere drastische Erhöhungen der Strompreise an. Denn jetzt im Oktober werden die Umlagen für den Strompreis im kommenden Jahr festgelegt. Noch ist es für eine Schätzung des gesamten Strompreises zwar etwas früh. Aber die FAZ hat dennoch einmal vorgerechnet, was auf die Verbraucher zukommen wird.

Sie hat sich für die Kalkulation einer der wichtigsten Größen des Strompreises, des „Netzentgeltes“, bei den vier Netzbetreibern umgesehen. Die haben ihre Preise für das kommende Jahr bereits veröffentlicht.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/strom-und-hoehere-preise/

 

Netzbetreiber heben Netzentgelte deutlich an

Die Kosteneskalation auf der Stromrechnung geht in die nächste Runde: Um 45 Prozent will der Übertragungsnetzbetreiber Amprion aus Dortmund seine Gebühren im kommenden Jahr anheben. Umgelegt werden die Gebühren der Übertragungsnetzbetreiber, die zuständig für den Bau und die Wartung der Stromautobahnen sind, meist auf die Stromkunden. Im Fall von Amprion müssen sich also Stromkunden in Nordrhein-Westfalen auf steigende Stromkosten einstellen.

Amprion erklärte auf Nachfrage der WirtschaftsWoche, dass von der 45-prozentigen Erhöhung der Strompreise nur „4 Prozentpunkte in den Netzausbau“ fließen würden. Zurückzuführen sei der Kostenanstieg auf Faktoren, auf die das Unternehmen keinen Einfluss habe. Diese „exogenen Faktoren“ umfassen etwa den Anschluss von Windparks auf See an das Stromnetz.

Der größte Teil der Erhöhung fließe jedoch in die Kosten für die Eingriffe in das Stromnetz.

Besonders teuer seien die Kosten demnach im ländlichen Ostdeutschland.

http://app.wiwo.de/unternehmen/energie/stromrechnung-frankreichs-atomkraftwerke-verteuern-deutschen-strom/20416766.html

„Ungerecht, wenn alle für die Ladestationen zahlen“

Mainova legt für die 46 Säulen, die sie in Frankfurt und Umland betreibt, kräftig drauf?
Wir sind in Vorleistung gegangen. Wenn man massenhaft Stromladestationen im öffentlichen Raum will, müssen das diejenigen finanzieren, denen sie einen Nutzen bringen. Also etwa die Unternehmen der Automobilindustrie. Der Verkehrssektor muss dafür sorgen, dass es Tankanlagen gibt. Dafür gibt es bereits Beispiele. Für uns als Stromversorger ist das kein Geschäftsmodell.

Sie sind also nicht bereit, sich am Ausbau von Stationen im öffentlichen Raum zu beteiligen?
Als Unternehmen, das gehalten ist, wirtschaftlich zu agieren, um nachhaltig zu investieren, können wir das bei den derzeitigen Strompreisen nicht leisten. Wenn das geschehen soll, muss man eine andere Finanzierungsform finden. Die Kosten auf alle Stromkunden umzulegen, halte ich für ungerecht. Wieso soll etwa jemand, der mit Bus und Bahn fährt, für individuelle Elektromobilität zahlen?

http://www.fr.de/frankfurt/infrastruktur-ungerecht-wenn-alle-fuer-die-ladestationen-zahlen-a-1352973,0#artpager-1352973-1

Heftige Debatte über Windkraft-Studie – 150 Mio. Strommüll – Tagung im Oktober

Strommüll für 150 Millionen? Grüne monieren die Methodik, Rehberg (CDU) hält die Aussagen für nachvollziehbar.

Große Resonanz hat die Studie über Erzeugung und Verbrauch von Windstrom, erstellt von Unternehmer und FDP-Energieexperte Michael vom Baur aus Admannshagen (Kreis Rostock), ausgelöst. Im Vorjahr sei „Strommüll“ für rund 150 Millionen Euro erzeugt worden, stellt vom Baur fest. Er hatte als Erster Daten übereinandergelegt und veröffentlicht. Viele Leser sehen sich in ihrer Skepsis zur Energiewende bestätigt. Die Umsetzung sei „purer Dilettantismus“, erklärt etwa Manfred Göddertz aus Bergen.

In MV falle immer dann viel Strom aus Windkraftanlagen an, wenn sowieso Überangebot herrsche, aber nicht dann, wenn Verbraucher den höchsten Bedarf haben. Das sorge dann für Tiefpreise an den Strombörsen.

„Wir brauchen keinen weiteren Windkraftausbau, der die Strommüll-Spitzen nur vergrößern würde.“

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in MV greift die Debatte nun auf: Im Oktober sollen Studien-Vater vom Baur und Minister Pegel bei einer Tagung in Rostock über das Thema diskutieren. „Sollte spannend werden“, so VDI-Geschäftsstellenleiterin Heidelore Bühler.

http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Wirtschaft/Heftige-Debatte-ueber-Windkraft-Studie

12 neue Braunkohlekraftwerke für E-Mobilität?

Der Hype um das Elektro-Auto hat bisher einen zentralen Aspekt ausgeblendet: Woher wird der Strom kommen, den alle diese Autos brauchen? Für Atomkraftgegner wie die Grünen könnte es ein böses Erwachen geben.

Zurück zu Deutschland, das derzeit die Atomkraftwerke sukzessive abstellt: Eine flächendeckende E-Mobilität im PKW-Bereich würde zusätzlich zur aktuellen Produktion 140 Mrd. kWh und mehr benötigen. Deutschland müsste 12 neue Braunkohlekraftwerke bauen um eine umfassende E-Mobilität zu ermöglichen. Allerdings entfällt schon jetzt auf die Braunkohlenwerke der weitaus größte Anteil an der gesamten Umweltbelastung des Landes.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/07/10/niemand-weiss-woher-der-strom-fuer-elektro-autos-kommen-soll/?nlid=3fc021052c

Handelsblatt: Die große Kohle-Lüge

Der Weltklimavertrag von Paris wurde als Durchbruch für den Klimaschutz gefeiert. Die Realität sieht anders aus: Aktuell werden mehr als 1.600 Kohlekraftwerke geplant und gebaut – vor allem in Asien, aber auch in Europa.

Mehr erfahren: http://app.handelsblatt.com/my/unternehmen/1-600-neue-kraftwerke-geplant-die-grosse-kohle-luege/19990872.html?ticket=ST-2900501-WuBDJxbhQdJCZiAOTmNm-ap4