Abriss von Windrädern in MV: Das wird richtig teuer

Ein Kommentar von Thomas Luczak

Rostock –Abbruchstimmung bei Betreibern von Windenergieanlagen:
Ab 2020 läuft jedes Jahr die Förderung für Tausende der bundesweit rund 29 000 Windräder aus, rund 1000 sind in MV betroffen. Und mit dem Wegfall der Subventionen lassen sich viele Anlagen – zumindest wenn der Strompreis nicht deutlich steigt – nicht mehr rentabel betreiben.

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EEG-Umlage 2019 – eine kritische Betrachtung von Eberhard Wagner

“Hat sich bei der EEG-Umlage 2019 gegenüber vorher Bedeutsames verändert? NEIN!!! Die Umlage hat sich nur geringfügig gegenüber der für 2018 geltenden von 6,792 ct/kWh auf 6,405 ct/kWh vermindert. Da sich andere Bestandteile der Jedermann-Stromrechnung erhöhen werden (siehe unten), bleibt es grundsätzlich bei der finanziellen Belastung der Bürger. Die Umverteilung von „unten“ nach „oben“ hat Bestand.”


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Kosten der Energiewende: 500 bis 1000 Milliarden Euro

Eine Bestandsaufnahme von Dr. Daniel Stelter

Leseprobe:

Kosten der Energiewende: 500 bis 1000 Milliarden Euro

Energiewende: Viel wurde über Für und Wider der Energiewende geschrieben. Abgesehen davon, ob es sinnvoll ist, wegen der Katastrophe von Fukushima deutsche Atomkraftwerke abzuschalten, die zu den sichersten der Welt gehören und weder in Erdbeben- noch Tsunamigebieten liegen, bleibt die Tatsache, dass die überstürzte Entscheidung aus rein wahltaktischen Überlegungen den finanziellen Schaden potenziert hat. So wie die Griechenland-»Rettung« aus wahltaktischen Gründen verzögert (damals ging es um NRW) und damit für uns teurer wurde, müssen alle Bürger Deutschlands den Versuch, die Wahlen in Baden-Württemberg 2011 doch noch für die Union zu beeinflussen, mit höheren Strompreisen bezahlen. Die Schätzungen für die direkten Kosten der Energiewende gehen in die Größenordnung von mindestens einer halben Billion Euro. Pro Kopf der Bevölkerung fallen alleine bis 2025 6300 Euro an.

Die Folgekosten dürften noch höher sein, verfehlen wir doch die gesteckten Ziele zur CO2-Reduktion. Die Politik wird mit weiteren Eingriffen und damit einer höheren Belastung der Bevölkerung versuchen, die Folgen der eigenen überstürzten Entscheidungen zu kompensieren. Besser lässt sich nicht zusammenfassen, wie Politik in Deutschland unseren Wohlstand vernichtet.

Alles lesen bei “Die Deutsche Wirtschaft

Energieintensive Unternehmen investieren immer weniger in Deutschland

Es gibt verschiedene Gründe für die Entwicklung. Die energieintensiven Branchen führen als Hauptgrund immer wieder die hohen Energiekosten an. Zwar haben sich die tatsächlichen Energiestückkosten zuletzt verringert, die tatsächlichen und möglichen spezifischen Mehrkosten seien jedoch weiterhin bedeutsam, schreibt das IW.

Alles lesen im Handelsblatt

OECD-NEA-Studie: Tiefgreifende Änderungen der Elektrizitätsversorgung bei Verfolgung des Dekarbonisierungszieles

Leseprobe:
Aus der OECD-NEA-Studie ist auch folgender Schluss zu ziehen: Eine Bezahlbare und verfügbare Stromversorgung als Voraussetzung für unsere Industriegesellschaft und ihres wirtschaftlichen Erfolges ist nur mit Unterstützung fossiler oder nuklearer Stromerzeugung möglich. Der totale Verzicht auf Kohlekraftwerke bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie stellt ein Kapitalvernichtungsprogramm von geradezu astronomischem Ausmaß dar, das in einem Industrieland wie Deutschland zu einer unvorstellbaren wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe führen würde. …

Alles lesen bei AG E+U – Die Realisten

[1]OECD-NEA, The Costs of Decarbonisation: System Costs with high shares of nuclear and renewables, 2019, NEA No.7299, https://www.oecd-nea.org/ndd/pubs/2019/7299-system-costs.pdf

[2]Die Residuallast ist der Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch, der unabhängig von den volatilen Energieträgern Wind und Sonne ist. Es handelt sich also um den Restbedarf an Strom, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt wird.

[3]Philippe Costes, senior adviser at World Nuclear Association, “Viewpoint: Studying of decarbonisation”, 30. Januar 2019  http://www.world-nuclear-news.org/Articles/Viewpoint-Studying-the-cost-of-decarbonisation

 

 

Deutschlands Energiewende-Traum ist eine Utopie — FAZ Redakteur beschimpft kompetenten Leser

Klartext von Zeitungsverleger Dirk Ippen: Die Energiewende-Politik fährt gegen die Wand –

Bisher schon 550 Milliarden Euro unnötig ausgegeben – Am Anfang hätte der Kohleausstieg stehen müssen, nicht die Abkehr von der Kernkraft – Aber ohne Kohle kein Stahl, kein Zement, keine Windkrafträder – Albert Einstein wird symbolisch durch die verfehlte Klimapolitik zum zweiten Mal aus dem Land vertrieben  – Ein rüder Ton seitens der FAZ

Weiterlesen bei Eike-Klima-Energie

 

Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft

Leseprobe:

...Am 25. 01. 2019 dem Tag der Entscheidung der Kohlekommission zur Beendigung der Kohleindustrie und der Vorlage des Abschlussberichtes gab es wieder einmal die allseits bekannte deutsche Euphorie. In deutscher Manier wurde von Politikern mit viel Eigenlob und einem Mix aus Sendungsbewusstsein, Hochmut und Weltverbesserung, der Welt missionarisch verkündet das Deutschland wieder einmal voranschreitet und Vorbildhaftes für unseren Planeten leistet.

„Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft“ weiterlesen

Stromkosten: Die Verursacher werfen Nebelkerzen

achgut.com vom 09.02.2019 – von Roger Letsch

Leseprobe:
Die deutschen Verbraucher bezahlen über die verschiedenen Umlagen auf ihrer Stromrechnung diverse planwirtschaftliche Experimente, ganz vorneweg die bestandserhaltenden Subventionsmilliarden für zwei dysfunktionale Energieerzeugungssysteme, von denen eines liefert wie der Wetterbericht (Sonne, Wind) und das andere auf Stand-by wartet, bis es gebraucht wird. Die Schuld daran der Industrie in die Schuhe zu schieben, wie dies der Spiegel und die Grünen tun, ist ein Ablenkungsmanöver. Politikversagen ist hier die richtige Vokabel.

Geschaffen wurde das „verschachtelte System der Privilegien“, das vor allem ein verschachteltes System aus Subventionen und eine gigantische Umwälzpumpe von unten nach oben ist, von der Politik – inklusive der Befreiung energieintensiver Branchen von der Umlage. Die implizite Forderung, aus Gründen der Solidarität darauf zu verzichten, um dem Medienpranger zu entgehen, kommt der Aufforderung gleich, die Koffer zu packen. Doch man kann nicht erst einen gesetzlichen Rahmen für die Befreiung von Lasten schaffen und dann diejenigen anklagen, die von den Regeln Gebrauch machen.

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Grüne Verrückt­heit: Deutsch­lands Stromnetz-Umbau kostet 20 Milliarden Euro mehr als erwartet

Bloomberg vom 04.02.2019

Der Umbau des Stromnetzes wird bis zu 52 Milliarden Euro kosten, das sind 53% mehr als für den Haushalt 2014 vorgesehen. Dies meldeten die mit dem Bau der Nord-Süd-Hochspannungsleitungen befassten Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung. Zwei weitere dieser Leitungen zusätzlich zu den drei bereits geplanten werden gebraucht, um den neuen Zielen bzgl. grüner Energie der Regierung zu genügen, heißt es.

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Das Original in englischer Sprache hier.

Alte Wärme im Meer und neue Kälte im Wohnzimmer

Von Fritz Vahrenholt

Neue Forschungen zum Wärmehaushalt in den Tiefen des Pazifiks deuten darauf hin, dass die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber Kohlendioxid kleiner ist als angenommen. Das hindert die Deutschen nicht daran, einen irrwitzig teuren Kohleausstieg zu inszenieren. Überdies wird die zeitweise Stromabschaltung von ganzen Industrien ins Auge gefasst – wie sonst eher in Schwellenländern.


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Ein schleichender Staatsstreich

Lesenswerte Kolumne von Klaus Peter Krause

Die Klimaschutz- und Energiewendepolitik nimmt immer groteskere Formen an – Deutschland ein Irrenhaus – Das Irrationale dieser Politik und ihre absurd hohen Kosten – Wie will Fi­nanz­mi­nis­ter Scholz das fi­nan­zie­ren? – Die Sprücheklopfer Ziemiak, Söder und Altmaier – Die Entfremdung zwischen den „Eliten“ und ihren Opfern – Der Kohleausstieg trifft vor allem strukturschwache Gebiete und finanzschwache Autofahrer – Die Kosten der Energiewende sind nicht bloß „ärgerlich“, sondern katastrophal hoch – Der Kohleausstieg beruht auf einer bloßen Fiktion!

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Kohleausstieg und neue Leitungsnetze: Strom wird noch teurer!

Dass der Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 den Strom noch teurer machen wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Strom wird zum Luxusgut.

Schon im Jahr 2011 war klar, dass Erneuerbare Energien die Kunden auf der Stromrechnung zwischen 2012 und 2030 mit zusätzlichen 175 Milliarden Euro belasten werden. Wie die F.A.Z. damals berichtete, „dürfte die seit 1990 praktizierte Förderung der Ökostromerzeugung die deutschen Verbraucher an die 225 Milliarden Euro kosten. Seit 2000 wurden knapp 50 Milliarden Euro Förderkosten auf den Strompreis umgelegt“.

In der damaligen Berechnung waren nicht einmal jene Kosten enthalten, die für den Ausbau des Stromnetzes anfallen würden, nämlich, dass der Ökostrom, der Offshore und Onshore erzeugt wird, in die Verbrauchszentren im gesamten Land transportiert und verteilt werden kann.

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