Die brutale Kostenwahrheit über die Windkraft-Branche

Die erste Ausschreibung für Offshore-Windparks endet mit einer Sensation: Die Branche kommt ohne Subventionen aus. Dabei hatte sie bislang eine üppige EEG-Vergütung kassiert. Wie passt das zusammen?

https://www.welt.de/wirtschaft/article163681001/Die-brutale-Kostenwahrheit-ueber-die-Windkraft-Branche.html

Energiewende: Bundesregierung will Finanzierung neu planen

Die Bundesregierung will die Finanzierung von erneuerbaren Energien neu regeln. Sechs Institute sollen nun ermitteln, wie die Erzeugung von Wind- und Solarstrom günstiger werden kann.

Weiterlesen: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/energiewende-bundesregierung-will-finanzierung-neu-planen-/19591474.html?share=fb

Anmerkung: Es ist zu bezweifeln, dass die Politik endlich an die Ursachen herangeht und hinterfragt, sondern weiterhin nur an den Symptomen herumbastelt (finanziert durch unsere Steuergelder).

Vogelsbergkreis: Eine “weitere Art” eines “Schutzschirmes” ist nötig

Lauterbacher Anzeiger 21.03.2017 – Vogelsberger Verwaltungschefs sehen die Pläne des Landes kritisch / Zusätzliche Summen sind in den kommunalen Haushalten nicht vorhanden

Zu den “Spitzenreitern” mit den höchsten aufgelaufenen Fehlbeträgen zählt im Vogelsbergkreis nach Alsfeld die Stadt Ulrichstein mit rund 3,3 Millionen Euro. Warum das so ist, erläutert Bürgermeister Edwin Schneider auf Anfrage unserer Zeitung. Bei der Errichtung von Windkraftanlagen seien insbesondere durch die nicht zu realisierenden Pacht- und Gestattungsentgelte aus bestehenden städtebaulichen Verträgen sehr hohe Ertragsausfälle entstanden, so Schneider.

In keinem Vogelsberger Städtchen ist der Tourismus so eingebrochen, wie in der windkraftwahnsinnigen Stadt Ulrichstein. Quelle: http://www.ww-vb.de/pages/topics/die-windkraftgeldschwemme-fuehrt-zu-schulden.php

“Wir haben zudem in den vergangenen Jahren erforderliche Instandhaltungsaufwendungen und notwendige Investitionen zur Erhaltung der Infrastruktur getätigt”, sagt er und benennt als Beispiele die Bereiche Kindergärten und Feuerwehr, die Erhaltung und den Betrieb der Dorfgemeinschaftshäuser, Investitionen im Zuge von Dorferneuerungsmaßnahmen, Straßenunterhaltung und Investitionen in den Straßenbau und auch für das Badebiotop und Tourismusförderung. Ulrichstein ist umzingelt von 54 Windkraftanlagen, demnächst 57,  die die Landschaft um Ulrichstein verschandeln. Hat man damit die Touristen vertrieben?

Weiterlesen: http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/eine-weitere-art-eines-schutzschirmes-ist-noetig_17763082.htm

 

China stoppt den Ausbau von Windkraft

China hat erkannt, dass man sich kostspielige Stromtrassen mit einer Auslastung von weniger als 20% einfach nicht leisten kann und stoppt das Prokekt Windkraft – so geht wirtschaftliche und ökologische Vernunft.

https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2017/2017_03_20_dav_aktuelles_energiefrage.html

Eon macht größten Verlust der Firmengeschichte

Der Energiekonzern Eon hat im vergangenen Jahr 16 Milliarden Euro Verlust gemacht, so viel wie noch nie. Das liegt auch an den erneuerbaren Energien, die die Preise im Großhandel drücken.

Die bevorzugte Einspeisung von Solar- und Windstrom hat die Preise im Großhandel kaputt gemacht.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/folgen-der-energiewende-fuehren-bei-eon-zum-groessten-verlust-14925410.html

Nordex – Ist das Vertrauen aufgebraucht?

nach einem börsentechnisch überaus enttäuschenden Jahr 2016 mit Kursverlusten von nahezu 40 Prozent hatten viele Marktteilnehmer beim Windmaschinenbauer Nordex in diesem Jahr auf einen Turnaround gehofft. Doch davon ist das TecDAX-Unternehmen nach den ersten 2 ½ Monaten meilenweit entfernt. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Kurseinbußen bereits wieder auf rund ein Drittel. Das Verpassen des Auftragsziels für 2016 und vor allem die unlängst ausgesprochene Umsatzwarnung für das laufende und das nächste Jahr haben die Anleger gehörig vor den Kopf gestoßen.

http://www.finanztreff.de/news/nordex-ist-das-vertrauen-aufgebraucht/11954698

Die grüne Jobmaschine stottert

Während die Kosten für die Energiewende weiter steigen, sinkt laut einer McKinsey-Langzeit-Studie die Zahl der Ökostrom-Jobs. Und auch das wichtigste Ziel der Umstellung, die CO2-Reduzierung, verfehlt die Politik.

In der aktuellen Fortschreibung ihres „Energiewende-Index“ zeichnet die Beratungsgesellschaft McKinsey ein düsteres Bild auf. Das Expertenteam um Senior Partner Thomas Vahlenkamp überprüft alle sechs Monate anhand von 15 quantitativ messbaren Kriterien, ob die von der Politik aufgestellten Energiewende-Ziele noch erreichbar sind. Der Titel dieses Papiers: „Die Kosten steigen weiter.“ In McKinseys Bewertung haben sich elf der insgesamt 15 Kennzahlen gegenüber der letzten Erhebung im Herbst 2016 verändert – zum Schlechten.

Mehr erfahren: https://www.welt.de/wirtschaft/article162600538/Die-Energiewende-droht-zum-oekonomischen-Desaster-zu-werden.html

 

Windräder: Noch ein paar stürmische Jahre vor der Flaute

Anbei heutiger Presseartikel im Weilburger Tageblatt zur Kenntnis. Und was für eine Erfolgsmeldung, umwerfend !!

Die reale Stromausbeute im Jahresmittel liegt bei nur                   17 Prozent der Kapazität.

Bundesamt für Naturschutz: Windkraft-Ausbau auf Waldflächen bringt heimische Fledermäuse zunehmend in Gefahr.

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Enercon büßt Marktanteile ein

Der Auricher Windenergieanlagenbauer Enercon hat 2015 in Europa und weltweit Marktanteile eingebüßt. Wie aus dem jetzt im Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss des Enercon-Mutterunternehmens UEE Holding GmbH hervorgeht, lag die neu installierte Leistung im Jahr 2015 bei 3121 Megawatt (MW). Der Weltmarktanteil von Enercon sank nach Konzernangaben von 7,7 auf 5,0 Prozent.

Mehr erfahren: http://www.nwzonline.de/wirtschaft/enercon-buesst_a_31,2,1355290934.html#disqus_thread

 

PROKON macht Millionenverlust

Prokon hat 2016 einem Bericht zufolge Verluste im zweistelligen Millionenbereich geschrieben – und nun alle Windprojekte in Polen gestoppt. Dabei wurde das Unternehmen erst im Sommer 2015 aus der Pleite gerettet.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/prokon-windenergiefirma-macht-millionenverlust/19343068.html

DAV: Solar- und Windenergie: Wer bezahlt?

von Dr. Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik beim DAV

Im Bundeswirtschaftsministerium ist man beunruhigt.  Die Kosten für die Energiewende steigen so schnell an, dass neue Ideen gesucht werden, wie die EEG-Kosten so verteilt werden können, dass das EEG nicht zu viel an gesellschaftlicher Akzeptanz verliert.  Dies ist ein nahezu unlösbares Unterfangen.  Daher sollen externe Berater der Regierung bei der Suche nach Antworten helfen, die es eigentlich nicht gibt.

„DAV: Solar- und Windenergie: Wer bezahlt?“ weiterlesen

DAV: Kapitalstock in energieintensiven Branchen schrumpft aufgrund der Energiewende

von Eric Heymann, Senior Economist Deutsche Bank

Die Energiewende in Deutschland hat in den letzten Jahren zu steigenden Strompreisen geführt.

Dies gilt für private Haushalte und gewerbliche Kunden. In Deutschland übertrafen im 1. Halbjahr 2016 die Strompreise für industrielle Kunden mit einem Stromverbrauch von 500 bis 2.000 MWh pro Jahr – inklusive aller Steuern und Gebühren – den EU-Durchschnitt um knapp 36%.

Weiterlesen: https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2017/2017_01_23_dav_aktuelles_kapitalstock.html

WP Rabenau/Geilshausen 20% unter den Prognosen

Das Jahr 2015 gilt gemeinhin als überdurchschnittlich gutes Windjahr. Im Windpark Rabenau/Geilshausen blieben die Erträge im ersten Betriebsjahr 2015 jedoch mit -20%, ebenso wie die Windgeschwindigkeiten, weit unter den Prognosen:

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Die tatsächliche mittlere Windgeschwindigkeit dürfte also, in dem recht guten Windjahr 2015, bei etwa 5,4 m/s liegen.
Einschätzungen zufolge dürften die bundesweiten Erträge von 2015, trotz etwa 10%igem Zubau, in 2016 kaum erreicht worden sein. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass sich die Bilanz des “WP Rabenau” in 2016 verbessert hat.

Anmerkungen:

Die Ergebnisse basieren auf den nach § 77 EEG 2014 an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) TenneT TSO GmbH gemeldeten Daten zur EEG-Einspeisung 2015 (s. Spalte “Einspeis. 2015 [kWh]“) und den Stammdaten der Bundesnetzagentur (BNA), (s. Spalte “Prognose [kWh]“).

Bei den errechneten Windgeschwindigkeiten wurde eine Anlagenverfügbarkeit von 95% (=5% Stillstandszeit) zugrunde gelegt.
Wird von einer 100%-igen Verfügbarkeit ausgegangen, ergeben sich die Werte in der nächsten Spalte rechts.

Da die o.g. Angaben und Ergebnisse wesentlich von der Qualität der gemeldeten Daten abhängen, kann für die Richtigkeit leider keine Gewähr übernommen werden.