Odenwald: Juwi will Windkraft auf dem Katzenwinkel erzwingen

Der Windkraft-Projektierer aus dem rheinland-pfälzischen Wörrstadt will mit aller Macht das Gebiet „Katzenwinkel“ für Windenergie erschließen. Die Firma lässt sich dabei auch nicht von der geballten Ablehnung aus Stadtverordneten-Versammlung, Magistrat und Bürgerschaft irritieren. Aktuelle Eskalationsstufe: Juwi droht in der Aufforderung, dass die Stadt ihrem „zumutbaren Erschließungsangebot“ zustimmen möge, mit der Einleitung rechtlicher Schritte, sollte dies nicht erfolgen.

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Badische Kommunen fürchten, von hessischen WKA umzingelt zu werden

Neckarsteinach.  “Wir sind stolz darauf, dass wir im Dreiländereck leben”, sagte Claudia Felden: “Aber von einer Gemeinsamkeit in Sachen Windenergie kann keine Rede sein”, so die Bürgermeisterin von Leimen. Sprich: Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz machen jeweils ihr eigenes Ding.

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Hambach: RP Gießen verweigert Bitte um Überlassung des Immissionsgutachtens

Hambach. Das erste Gutachten stellten sie noch zur Verfügung, das zweite nicht. Verwundert hat Hambachs Ortsbürgermeister Peter Sehr auf eine Nachricht des Regierungspräsidiums Gießen reagiert, einen Antrag der Gemeinde auf Nachberechnung der Schallimmissionsprognose für die bestehenden Windanlagen in Elz abzulehnen.

Der Bitte um Überlassung des Immissionsgutachtens für ein geplantes Windrad in Staffel wurde nicht entsprochen. „So viel zur Neutralität von Behörden“, reagiert Sehr gegenüber der Nassauischen Neuen Presse auf den abschlägigen Bescheid. „Die wollen nicht, dass jemand nach Fehlern sucht.“

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Pharma-König Edwin Kohl verlegt Firmensitz wegen Windkraftanlagen

Perl – Wegen der Ungetüme muss Pharma-Unternehmer Edwin Kohl seine Pferdezucht ruhen lassen. Verärgert verlegt er seinen Firmen-Sitz. Die Gemeinde kostet das Millionen an Gewerbesteuer-Einnahmen.

Weiterlesen: https://www.bild.de/regional/saarland/windenergie/windraeder-da-perl-koenig-weg-56127562.bild.html?wtmc=ml.shr

 

Michelstadt: Stadt steigt aus WKA-Planung Würzberg aus!

Von Birgit Reuther

WÜRZBERG – Die Stadt Michelstadt wird sich mit ihren Grundstücken nicht am geplanten Windpark in der Gemarkung Mies bei Würzberg beteiligen. Dies hat die Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend im Dorfgemeinschaftshaus des Michelstädter Höhen-Stadtteils beschlossen.
Gegen eine Beteiligung der Kommune stimmten CDU, FDP und die meisten ÜWG-Vertreter. Für ein Mitziehen beim Windpark-Projekt der Darmstädter Entega GmbH und der Energiegenossenschaft Odenwald (EGO) sprachen sich die Grünen sowie ÜWG-Mitglied Dr. Andreas Untergasser aus. Die SPD enthielt sich. Knapp 50 Zuhörer verfolgten die Beratungen.

Weiterlesen: http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/windpark-plaene-fuer-wuerzberg-stadt-steigt-aus_18844184.htm

Michelstadt: Haupt- und Finanzausschuss rät von Pachtvertrag ab

MICHELSTADT – An der geplanten Windkraft-Fläche in der Mies bei Würzberg mit fünf Einzelanlagen wird sich die Stadt wohl nicht beteiligen. Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt mehrheitlich der Stadtverordnetenversammlung, einem Gestattungsvertrag mit der Energiegenossenschaft Odenwald nicht zuzustimmen.

Weiterlesen: http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/michelstaedter-haupt-und-finanzausschuss-raet-von-pachtvertrag-mit-energiegenossenschaft-ab_18806641.htm#

Kirberger Wald: Weg frei für die Windkraft

Das Langwierigste war die Auseinandersetzung mit der Deutschen Flugsicherung. Diese dauerte so lange, dass die bereits vorliegenden Gutachten zum Tier- und Pflanzenschutz erneuert werden mussten. Die Haselmaus galt es zu berücksichtigen und die Fledermäuse – unter anderem. Jetzt ist die Genehmigung erteilt: Drei Windkraftanlagen dürfen sich künftig im Kirberger Wald drehen.

…Die drei genehmigten Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von jeweils 4,5 Megawatt gehören zu den modernsten am Markt verfügbaren Anlagen und sind höher als ursprünglich einmal angedacht: 238,5 statt rund 200 Meter.

…Nächster Schritt ist die Ausschreibung, an der sich die Bürger-Energiegesellschaft zum 2. Mai beteiligen wird.

Alles lesen: http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Weg-frei-fuer-die-Windkraft;art680,2973119

Anmerkung: Der Windwahn hat neue Opfer gefordert. Ein weiterer Natur- und Kulturfrevel! Die verantwortlichen Täter und die unterstützenden Parteien sind im Artikel benannt.

Michelstadt: Grafenhaus Erbach-Erbach will weiter Grundbesitz in der Mies in das Windräder-Projekt einbringen

WÜRZBERG/MICHELSTADT – Das Grafenhaus Erbach-Erbach hält trotz der öffentlichen Diskussion um das Projekt an der Absicht fest, seinen Grundbesitz in der Mies in das Windräder-Projekt einzubringen und ein solidarisches Pachtmodell mit den weiteren Geländeeigentümern einzugehen.

Wie berichtet, bewegt sich das Streben nach der Errichtung von fünf Windrädern bei Würzberg auf einer Willensbekundung, wonach alle insgesamt 35 Eigentümer der im Flächennutzungsplan des Kreises enthaltenen Fläche je nach Grundstücksgröße am Pachterlös zu beteiligen sind, dies ungeachtet des tatsächlichen Standortes der geplanten Anlagen innerhalb der FNP Flächen.

Weiterlesen: http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/grafenhaus-erbach-erbach-will-weiter-grundbesitz-in-der-mies-in-das-windraeder-projekt-einbringen_18697900.htm

Positionspapier des Marburger Instituts für Ornithologie und Ökologie

Das MIO-Positionspapier informiert Kommunen über zur Verfügung stehende Instrumente, um sich gegen WKA-Planungen zu wehren.

Bitte leiten Sie es Ihren Gemeinderäten und– Vorständen bzw. Stadtverordneten sowie (Ober)-Bürgermeister, Magistrat und deren Mitarbeiter weiter!

Download (PDF, 105KB)

Mit Dank an das Marburger Institut für Ornithologie und Ökologie!

Bundesregierung prüft Gebühr für Nutzung von Wind

Die Bundesregierung will Städte und Gemeinden in der Nähe von Windkraftanlagen künftig stärker am Ertrag der Ökostromproduktion beteiligen. Mit der Einführung eines von den Windradbetreibern an die Standortkommunen zu zahlenden „Windpfennigs“ soll die Akzeptanz der Bevölkerung für den weiteren Windkraftausbau erhöht werden.

Weiterlesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article175684836/Bundesregierung-prueft-Gebuehr-fuer-die-Nutzung-von-Wind.html

Anmerkung: Mit Schweigegeld sollen die Kommunen gekauft werden. Die Akzeptanz der Bürger für Windkraft wird sich dadurch nicht erhöhen. Die Menschen haben begriffen, dass ein weiterer Zubau von Windkraftanlagen nur schadet! 

Biebergemünd: RP Darmstadt genehmigt kommunalen Flächennutzungsplan

Der Bauamtsleiter der Gemeinde Biebergemünd jubelt:

“Wir haben nun keine Bedenken mehr, dass die Gemeinde irgendwann von Anlagen umzingelt sein wird!”

Nach dem “Sankt-Florians-Prinzip” wurden die eigenen Bürger verschont und Flächen an der Gemarkungsgrenze zur Nachbarkommune ausgewiesen. Teilweise liegen sie nur 1000 m von Bad Orber Wohnbebauung entfernt.

Das bedeutet für Bad Orbs Bürger und Gäste gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Lärm, Infraschall und Schattenwurf!

 

Michelstadts Politik sieht bei Würzberger Anlagen noch Klärungsbedarf

MICHELSTADT – Ob und wann auf der Gemarkung Mies bei Würzberg ein Windpark mit fünf Anlagen errichtet wird, kann derzeit noch niemand sagen. Keinesfalls unter zeitlichen Druck setzen lassen wollen sich die Michelstädter Stadtverordneten, die das Thema nun im Haupt- und Finanzausschuss ausführlich beraten haben.

Weiterlesen: http://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/michelstadt/michelstadts-politik-sieht-bei-wuerzberger-anlagen-noch-klaerungsbedarf_18668959.htm