Windkraft: Auerhuhn bedroht | NI e.V.

Verstößt Windradausbau gegen die Berner Konvention?
„Europarat stellt Schwarzwald unter Beobachtung“

Der Schwarzwald ist einer der letzten intakten Lebensräume in Deutschland für das Auerhuhn (Tetrao urogallus). Die vom Aussterben bedrohte Vogelart der Gattung Hühnervögel (Galliformes) ist weithin bekannt durch ihr schwarzes Gefieder und den charakteristischen rotgefärbten Lidstrich über dem Auge. Das Auerhuhn benötigt großräumige, zusammenhängende und störungsfreie Bergwaldgebiete. Es reagiert besonders sensibel auf Störungen in seinem Lebensraum durch Infrastrukturprojekte, wie z.B. durch den Bau von Straßen und Windkraftanlagen.

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22.11.2022 – Erneut Horstumfeld eines Schwarzstorchhorstes beschädigt

Am 12.11.2022 wurde in der Gemeinde Eveshausen im Hunsrück die erweiterte Lebensstätte eines Schwarzstorchhorstes beschädigt, teilt der Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) mit. Die Schädigung erfolgte durch die Fällung einer Buche in direkter Nachbarschaft zur Niststätte. „Für die Schwarzstörche ist das direkte Umfeld um den Horst genauso bedeutsam, wie es der Horst selber ist“, so Dipl.-Geographin Claudia Rapp-Lange, Pressereferentin und Referentin für Artenschutz der Naturschutzinitiative e.V..

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NI e.V. – Keine Eilverordnung am EU Parlament vorbei!

Am 09.11.2022 ist von der EU-Kommission eine neue befristete Dringlichkeitsverordnung zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen bekannt gegeben worden. Ziel der Verordnung ist es, die Umsetzung des am 18.05.2022 vorgelegten „REPowerEu-Plan“, die neue Zielvorgabe zur Bewältigung der Klimakrise durch Energieeinsparung, Diversifizierung der Energieversorgung und die Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren noch mal voranzutreiben.

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Stellungnahme der Naturschutzinitiative e. V. (NI) zum Entwurf des BMUV Aktionsprogrammes Natürlicher Klimaschutz (ANK)

Die NI hat sich zum Entwurf des BMUV Aktionsprogrammes Natürlicher Klimaschutz (ANK) mit einer Gesamtstellungnahme geäußert.

Natur-, Arten-, Biodiversitäts- und Klimaschutz sollten das gemeinsame Leitbild allen politischen Handelns sein, denn ein ganzheitlicher Naturschutz und naturbasierte Lösungen sichern auch die vielfältigen Leistungen der Ökosysteme, auch die des Klimaschutzes. Der Schutz von Ökosystemen ist dabei bei weitem der größtmögliche Faktor, der auch zum Schutz und zur Stabilisierung des globalen Klimas beitragen kann.

Lesen Sie hier die Gesamtstellungnahme der NI >>>

Quelle

 

Klimaschau 130: Die Kehrseite der Windkraft: Massentötung von Vögeln und Fledermäusen

Thema der 130. Ausgabe der Klimaschau: Die Kehrseite der Windkraft. Was der Windboom für Vögel und Fledermäuse bedeutet: Die Gefahrenlage wächst.

Quelle: Klimaschau 130: Die Kehrseite der Windkraft: Massentötung von Vögeln und Fledermäusen – Kalte Sonne

Nordrhein-Westfalen: NI reicht Klage gegen die Genehmigung der Windenergieanlagen von Dahlem V ein

Im südlichsten Zipfel von NRW im Kreis Euskirchen werden die Windenergieanlagen (WEA) von Dahlem V im europäisch bedeutsamen Biotopverbund für waldgebundene Tier- und Vogelarten errichtet. Im Lebensraum der strenggeschützten Art der europäischen Wildkatze und im Schwerpunktvorkommen der Schwarzstörche wird es nun noch weniger Platz geben. Die Populationen beider störungsempfindlicher Arten sind jedoch auf die letzten verbliebenden störungsfreien und vernetzten Waldlebensräume angewiesen. Nur durch eine intakte Vernetzung kann die genetische Vielfalt der Arten nachhaltig geschützt werden.

Weiterlesen: https://naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/1339-26-09-2022-wea-dahlem-v-ni-reicht-klage-ein

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Vogelerkennung mit Kameras an Windrädern bleibt freiwillig | Mittelhessen

Der Einsatz von Kameras an Windrädern zum Schutz der Vögel soll in Hessen vorerst für die Betreiber freiwillig bleiben. Diese Systeme seien zwar grundsätzlich eine „fachlich anerkannte Schutzmaßnahme“, wie das Umweltministerium in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hin erläuterte. Jedoch seien die aktuell markttauglichen Vogelerkennungssysteme in Relation zu anderen Schutzmaßnahmen teuer und hätten nur eine begrenzte Erfassungsreichweite.

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VG Gießen – Genehmigung für drei Windenergieanlagen für Homberg II bei Alsfeld und Ausnahme vom Tötungsverbot sind rechtswidrig | NI e.V.

(…) Für eine Ausnahme vom Tötungsverbot liegen nach Ansicht des VG Gießen die Tatbestandvoraussetzung nicht vor. Hier sei das RP Gießen zu Unrecht davon ausgegangen, dass sich der Erhaltungszustand des Rotmilans durch die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nicht verschlechtern werde. Das Gericht erachtet die vom Genehmigungsbescheid eingeschlossene artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung als rechtswidrig: „Nach Einschätzung des Gerichts erweist sich deshalb auch die mit dem Genehmigungsbescheid vom 11. Dezember 2019 erteilte Ausnahmegenehmigung nach § 45 Abs. 7 BNatSchG als rechtswidrig“.

Es könne deshalb dahin stehen, ob die angefochtene Genehmigung des Beklagten noch an weiteren Fehlern leide, „auf die sich die Klägerin im Rahmen der vorliegenden Klage ebenfalls berufen hat”, so das VG.

Die Berufung gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen. (…)

Alles lesen:
https://naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/1311-26-08-2022-genehmigung-wea-homberg-ii-bei-alsfeld-rechtswidrig

Osthessen News berichtete:
https://osthessen-news.de/n11704029/drei-windkraftanlagen-und-ausnahme-von-toetungsverbot-rechtswidrig.html

Rotwildhegegemeinschaft Gieseler Forst: “Artenschutz spielt keine Rolle mehr” – Osthessen|News

Der geplante Windpark im Gieseler Forst erhitzt nach wie vor die Gemüter: Während der Eigentümer des Waldes, nämlich Hessenforst darauf verweist, dass der Einfluss auf Flora und Fauna im öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genauestens untersucht und bewertet werde sowie Eingriffe kompensiert würden, schlagen Naturschützer und Anwohner Alarm.

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Vogelkundler sehen sich durch Windkraft-Gesetz missbraucht – Wirtschaft – SZ.de

Die ehrenamtlichen Vogelkundler im Nordosten sehen sich durch die Bundesgesetzgebung zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien missbraucht und wollen keine Daten mehr liefern. Durch die Änderungen am Bundesnaturschutzgesetz seien die generellen und lokalen Schutzkriterien rücksichtslos heruntergeschraubt worden, schrieb der Vorstand der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (OAMV), Klaus-Dieter Feige, in einem Brandbrief an Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag.

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11 von 23 gefährdeten Vogelarten durch Windkraft weiter geschädigt | ET

Während Politiker westlicher Länder auf immer mehr Windkraft- und Solaranlagen bauen, warnen Tierschützer schon lange vor den Auswirkungen auf Flora und Fauna. Eine neue Studie von 13 US-Forschern um Tara J. Conkling vom US-Innenministerium bekräftigt Letztere. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie unter dem Titel „Anfälligkeit von Vogelpopulationen für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen“.

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