Dr. Yvonne Walther verlässt den HGON-Vorstand und tritt aus diesem Verband aus!

Dr. Yvonne Walther verlässt nach über 25 Jahren den HGON-Vorstand und ist aus diesem Verband ausgetreten.

Dr. Yvonne Walther ist schon länger Mitglied der NI und übernimmt ab sofort als Länder- und Fachbeirätin Hessen auch die Funktion als Sprecherin der Naturschutzinitative e. V.  Regionalgruppe Kinzig-Spessart.

Weiterlesen bei der Naturschutz-Inititiative

Lesen Sie das vollständige Austrittsschreiben in der Anlage hier >>>

Video: Zur “Batterie Europas” – Weltspiegel – ARD | Das Erste

Anmerkung: Einen ähnlich windkraftkritischen Beitrag der ARD wünschen wir uns auch zu den Geopferten Landschaften in Deutschland!

Weltspiegel – ARD | Das Erste vom 25.10.2020

Inselbewohner und Naturschützer schlagen Alarm: die Ägäis steht vor der größten Veränderung ihrer Geschichte. Die einzigartige Landschaft mit ihren zahlreichen Inseln wird es womöglich in zehn Jahren so nicht mehr geben.

Griechenland: Mit Windkraft zur “Batterie Europas” | Bild: BR

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Zum Textbeitrag

Bussard von Windkraftanlage schwer verletzt

Wildtierhilfe an der Loreley- Hunsrück

Heute bekamen (22.. Oktober) wir einen Anruf dass ein Bussard seid 2 Tagen auf einem Feld sitzt und nicht wegfliegt. Wir konnten ihn sichern und uns war schnell klar was er hat, und was passiert ist. Er saß unmittelbar unter einem Windrad und die Verletzungen sind eindeutig. Beide Augen waren nicht mehr vorhanden und die Flügel sind mehrfach gebrochen. Traurig dass der arme Kerl 2 Tage leiden musste, wir ließen ihn schnellstmöglich erlösen . Das ist leider die Kehrseite vom (angeblich) sauberem Strom.

Buchtipp: Ökologische Nachverdichtung – Gestaltungsmöglichkeiten für Bebauungspläne der kommunalen Innenentwicklung

Autorin:
Felicia Petersen

Herausgeber:
Informationsdienst Umweltrecht (IDUR),  Frankfurt a.M.

BESTELLUNGEN sind möglich per E-Mail an info@idur.de und
per Telefon unter 069/252477

 

Der Leitfaden kostet 15 € zzgl Versandkosten.
Die Bezahlung erfolgt per Rechnung.

Eine Kurzvorstellung finden Sie >>> hier zum Download

„Buchtipp: Ökologische Nachverdichtung – Gestaltungsmöglichkeiten für Bebauungspläne der kommunalen Innenentwicklung“ weiterlesen

Können schwarze Rotorblätter Vogelsterben verhindern

Bild: Getty Images

EHER EINE ANNAHME! MEHR NICHT!

Während Windkraftanlagen uns in ein Zeitalter grüner Energie führen sollen, gelten sie im Punkt Artenschutz als Problemfall. Häufig fliegen Vögel sowie Fledermäuse in die Rotorblätter und verenden. (…)

Für das Problem könnte es nun eine Lösung geben. So schlagen Forscher des “Norwegian Institute for Nature Research” vor, eines der drei Rotorblätter einer Windkraftanlage schwarz anzustreichen. In einer Feldstudie sorgte die Maßnahme dafür, dass die Sterblichkeit der Tiere um 70 Prozent sank.

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VLAB nimmt Stellung zur Änderung des Thüringer Waldgesetz

Im Rahmen einer schriftlichen Anhörung des Ausschusses für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten im Thüringer Landtag , wurden wir zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf der Fraktion der CDU und FDP, indem im Thüringer Waldgesetz ein Verbot von Windkraftanlagen aufgenommen werden soll.

In unserer Stellungnahme begrüßen wir den Gesetzentwurf der Fraktion der CDU und FDP. Wälder erfüllen herausragende Leistungen für die Daseinsvorsorge. Wir sehen im Bau von Windkraftanlagen in den Wäldern des Freistaates Thüringen einen Verstoß gegen das Hauptziel und den Kernpunkt des Thüringer- und Bundeswaldgesetz: Die Verpflichtung zur Walderhaltung als Ökosystem und Teil des Naturhaushalts mit zahlreichen unersetzlichen Nutz- und Schutzfunktionen.

Quelle

Windenergievorhaben und Fledermausschutz: Was fordern Expert*innen zur Lösung des Grün-Grün-Dilemmas?

Interessante Veröffentlichung zum Dilemma Windkraftausbau im Wald vs. Fledermausschutz.

Zusammenfassung:
Im Rahmen einer internetbasierten Umfrage wurde die Einschätzung von Expert*innen aus der Genehmigungspraxis von Windenergieanlagen (Vertreter*innen der Naturschutzbehörden und dem Windenergiesektor, Mitglieder und Mitarbeiter*innen von Umweltschutzorganisationen, Wissenschaftler*innen und Fachgutachter*innen) zur Vereinbarkeit von Artenschutz, speziell Fledermausschutz, und dem Ausbau erneuerbarer Energien, speziell Windenergieproduktion, abgefragt. Mehrheitlich bewerteten die Fachexpert*innen das derzeitige Artenschutzrecht als nicht zu streng und zudem als nicht hinderlich für den weiteren Ausbau der Windenergieproduktion in Deutschland. Des Weiteren bewertete die Mehrheit der Umfrageteilnehmer*innen die Windenergieproduktion an Waldstandorten als nicht im Sinne einer umweltverträglichen Energiewende und als zu sehr konfliktbelastet. Das größte Potenzial zur Lösung oder Abmilderung des Grün-Grün- Dilemmas sahen die Umfrageteilnehmer*innen bei den Naturschutzbehörden und in der wissenschaftlichen Forschung. „Windenergievorhaben und Fledermausschutz: Was fordern Expert*innen zur Lösung des Grün-Grün-Dilemmas?“ weiterlesen

Vom Winde verweht? Kommen die Windräder, drohen Singschwan, Sumpfohreule, Kranich und Co. Lebensraumverlust und Tod

Hier die komplette Pressemitteilung der Deutschen Wildtier Stiftung abrufen

(…) In diesem Herbst  könnte es das letzte Mal sein, dass Ornithologen, Naturfreunde, Touristen und Fotografen die geflügelten Gäste des “internationalen Flugverkehrs” in dieser immensen Vielfalt bestaunen können. “Die Friedländer Große Wiese ist ein großartiger Rastplatz für zahlreiche Wat- und Wasservögel”, sagt Hilmar Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Deutschen Wildtier Stiftung. “Wenn in dieses Naturparadies Windenergieanlagen gebaut werden, wird dies dramatische Folgen für die Vogelwelt haben.”

Auf einer Fläche von insgesamt 251 Hektar soll ein Windpark entstehen. Zwölf Windkrafträder, jedes über 200 Meter hoch, sollen gebaut werden. Der Streit um die Friedländer Große Wiese dauert bereits seit über fünf Jahren – jetzt stand die fünfte öffentliche Beteiligung an. (…)

Lesen Sie hier die Stellungnahme der Deutschen Wildtier Stiftung: http://ots.de/rsg2OC

 

Verwaltungsgericht Frankfurt/Oder lehnt Antrag einer Windkraftfirma auf Beseitigung einer künstlichen Nisthilfe ab | Dr. René Sternke

Gericht: VG Frankfurt (Oder) 5. Kammer
Entscheidungsdatum :21.07.2020
Aktenzeichen: 5 L 176/20 ECLI: ECLI:DE:VGFRANK:2020:0721.5L176.20.00
Dokumenttyp: Beschluss

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Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche

PRESSSEMITTEILUNG

Der verletzte Große Abendsegler unterhalb der WEA – Foto: Peter Draeger/NI

8 tote Tiere unter Windenergieanlagen auf der Kalteiche!

  • Schluss mit Windenergie auf der Kalteiche!
  • Anlagen sind eine Todesfalle für Rotmilane und Fledermäuse!
  • Hohe Schlagopferzahl zwingt zum schnellen Handeln!
  • Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche!

Gänge zum Volkswind-Windpark Kalteiche mit seinen drei Windindustrieanlagen (WEA) sind für den Naturschützer Peter Draeger aus Wilnsdorf, Fachbeirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI), meist ein frustrierendes Erlebnis: „Fast immer findet man tote Vögel und Fledermäuse, die mit Sicherheit von den sich darüber drehenden Anlagen erschlagen wurden. Besonders traurig waren die Funde vom 17.08.2020, wo ein toter Rotmilan und zwei Fledermäuse, eine Zwergfledermaus und ein Großer Abendsegler tot unter den Anlagen lagen. Dem Rotmilan fehlte der Hinterleib und der rechte Flügel wies einen Durchschlag des rechten Oberarms auf, so dass man sicher von einem Rotorschlag ausgehen kann. Am 24.06.2020. und 16.07.2020 fand sich jeweils eine tote Zwergfledermaus und aktuell am 24.08.2020 lag noch ein lebender verletzter Großer Abendsegler unter den Anlagen, den wir zum Veterinärmediziner Konstantin Müller brachten“, so Peter Draeger.

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