Branchenstandard für den Rückbau, die Demontage und das Recycling von Windenergieanlagen veröffentlicht

Auf die deutsche Windenergiebranche kommt ab 2021 eine Rückbauwelle zu.

Einen Standard oder eine Norm für die Demontage und das Recycling von Windenergieanlagen gab es bislang weder in Deutschland noch in Europa. Das änderte sich am 17. Juli 2020, als das Deutsche Institut für Normung (DIN) e. V. die DIN SPEC 4866 veröffentlichte.
„Nachhaltiger Rückbau, Demontage, Recycling und Verwertung von Windenergieanlagen“ lautet der Titel des 26-seitigen Dokuments. Es legt Rahmenbedingungen für den gesamten Rückbau-Prozess fest – von der Planung über die Durchführung bis zur Dokumentation – und bietet unter anderem den Betreibern eine erste Hilfestellung an.

Der neue Branchenstandard ist in deutscher und englischer Sprache kostenfrei über den Beuth Verlag verfügbar und steht damit auch der europäischen Windindustrie sowie den Behörden als eine Vorlage für eigene Aktivitäten zur Verfügung.

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Windenergie: Neuer Branchenstandard für Rückbau, Demontage, Recycling und Verwertung

Auf die deutsche Windenergiebranche kommt ab 2021 eine Rückbauwelle zu.

Etwa 30.000 Windenergieanlagen drehen sich derzeit in ganz Deutschland – und jede zweite wird in den kommenden zehn Jahren das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, weil sie entweder am Ende ihrer Laufzeit angekommen sind oder sich der Weiterbetrieb wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Bereits zum Jahreswechsel 2020/2021 endet für etwa 5.200 Windenergieanlagen die 20-jährige Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), weitere 8.000 Windenergieanlagen folgen bis Ende 2025. Ein Teil dieser Windenergieanlagen wird bereits vorzeitig im Rahmen eines Repowering ersetzt, andere werden über die Förderperiode hinaus weiterbetrieben.

Einen Standard oder eine Norm für die Demontage und das Recycling von Windenergieanlagen gibt es aktuell weder in Deutschland noch in Europa. Das ändert sich am 17. Juli 2020, wenn das Deutsche Institut für Normung (DIN) e. V. die DIN SPEC 4866 veröffentlicht. „Nachhaltiger Rückbau, Demontage, Recycling und Verwertung von Windenergieanlagen“ lautet der Titel des 26-seitigen Dokuments. Es legt Rahmenbedingungen für den gesamten Rückbau-Prozess fest – von der Planung über die Durchführung bis zur Dokumentation und bietet u.a. den Betreibern eine erste Hilfestellung an. Der neue Branchenstandard ist in deutscher und englischer Sprache kostenfrei über den Beuth Verlag verfügbar. Und steht damit auch der europäischen Windindustrie sowie den Behörden als eine Vorlage für eigene Aktivitäten zur Verfügung. (…)

(…) Weitere Informationen zum Rückbau von Windenergieanlagen finden sich unter www.rdrwind.de.

Quelle und mehr erfahren: 2020-07-18 im europaticker

 

Uralt-Windräder sollen deutsche CO2-Bilanz aufbessern

Der BNE schlägt vor, alte Windräder übergangsweise weiter zu fördern. Die Regierung könnte demnach Sonderausschreibungen durchführen, bei denen sich ausgeförderte Anlagen um neue Prämien bewerben. Da die Investitionen für diese Anlagen längst abgeschrieben seien, bräuchten sie nur noch geringe Fördersätze, sagt Busch. Man könnte sogar explizit vorschreiben, dass der Höchstwert der Prämien von Bestandsanlagen unterhalb des Höchstwerts für Neuanlagen liegen müsse.


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Windkraftanlagen sind grün – aber nicht recycelbar | ET

20 Jahre nach Inbetriebnahme endet in den nächsten Jahren die Förderung unzähliger Windkraftanlagen. Bis heute gibt es jedoch kein industrielles Verfahren zum Recycling der Rotorblätter. In den USA stapeln sie sich deshalb auf Mülldeponien – in Europa müssen sie verbrannt werden.

„Windkraftanlagen sind grün – aber nicht recycelbar | ET“ weiterlesen

Öko-Investor lässt Windrad verrotten und verschwindet | wr.de |

Brilon/Meerhof. Eine Winkraft-Ruine im Großwindpark bei Marsberg im HSK verrottet. Der Investor verschwindet spurlos.
Es ist eine Geschichte wie aus einem Krimi.

Quelle: Öko-Investor lässt sein Windrad verrotten und verschwindet | wr.de |

In diesem Windpark steht die vor sich hinrottende Ruine. Foto: Annette Dülme

Mehr erfahren: https://bit.ly/2B3RNas

und:  https://www.immobilienscout24.de/expose/118563657#/

Windräder: Ungelöstes Schrott-Problem | TE

Von Holger Douglas

Jede Plastiktüte soll recylbar sein, jede Plastikflasche und jeder Joghurtbecher sollen als Parkbänke mit ihrem zweiten Leben die Welt besser machen.Doch bei jenen riesigen Industrieanlagen, die zu Tausenden Felder, Wiesen und Wälder in gigantische Industrielandschaften verwandelt haben, hat niemand Abbau und Wiederverwertung im Sinn und noch nicht einmal eine Ahnung, wie das funktionieren könnte.

Weiterlesen: Windräder: Ungelöstes Schrott-Problem

HWWI verfasst neue Studie zu Offshore-Windenergie und -Rückbau

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat im Rahmen des INTERREG-Nordseeprojekts „DECOM Tools“ eine neue Marktanalyse zu Offshore-Windenergie und ihrem Rückbau verfasst.

Im Projekt „DECOM Tools“ arbeiten Partner aus Deutschland, Dänemark, Belgien, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Norwegen über vier Jahre zusammen. Das Projekt wird durch das INTERREG-Nordseeregion-Programm der Europäischen Union gefördert. Das Gesamtbudget liegt bei rund 4,7 Millionen Euro.

Download der Publikation (PDF-Version)

Quelle: umweltruf.de

 

Schreddermaterial aus Windkraftanlagen jetzt in unseren Wäldern?

Im Küstenwald, direkt am Salzhaff gelegen, wurde mit Genehmigung der Unteren Naturschutz Behörde Schotter aus Betonfundamenten zurückgebauter Windkraftanlagen im LS/ FFH/ Natura 2000 – Gebiet verfüllt, um die Wege zukünftig besser für die Holzwirtschaft befahrbar zu machen. Leider weist der Schotter zusätzlich diverse Plastikrückstände auf.

Download und Quelle

Windkraft: Die Rotoren von heute werden der Sondermüll von morgen |TE

Die Windkraft birgt noch reichlich Potential für Enttäuschungen. Denn allmählich spricht sich herum, was nie ein Geheimnis war: Der Abbau der Anlagen, vor allem der Rotoren, wird zu einem großen Umweltproblem.

Weiterlesen: Windkraft: Die Rotoren von heute werden der Sondermüll von morgen| Tichys Einblick

“Jetzt sind sie halt’ mal da”: die Altlastenlawine der Windkraft – ScienceFiles

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Die Magdeburger Volksstimme macht in einem gerade erschienenen Artikel “Viel Wind um alte Windradflügel“, nein, nicht wirklich. Gudrun Billowie, die den Text wohl verbrochen hat, will – im Gegenteil – suggerieren, dass Anwohner viel zu viel Lärm um ein paar alte Windradflügel gemacht haben. Die Anwohner leben in Wolmirstedt und blicken seit Jahren auf einen vor sich hin verfallenden Rewe-Markt und eine stattliche Anzahl von Rotorblättern. Die wurden kurzerhand auf dem Parkplatz des ehemaligen Rewe-Markts gelagert.

Wohin auch sonst damit?

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UBA schlägt Alarm: Kaum Recyclingkapazitäten für Rückbau von Windenergieanlagen

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UBA-Studie betrachtet Umweltaspekte des Recyclings alter Windenergieanlagen

Mehr als 27.000 Onshore-Windenergieanlagen (WEA) stehen derzeit in Deutschland. Ende 2020 fallen erstmals Anlagen aus der 20-jährigen Förderung gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Das Umweltbundesamt (UBA) hat deshalb in einem umfangreichen Forschungsprojekt den Stand der Technik untersucht, Recyclingmengen berechnet und die Finanzierung betrachtet. Dabei zeigt sich: Es drohen Engpässe, bei den Recyclingkapazitäten für die faserverstärkten Kunststoffe der Rotorblätter und Risiken für Mensch und Umwelt beim unsachgemäßen Rückbau. Zudem könnten die Rückstellungen der Betreiber für den Rückbau nicht ausreichen. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes: „Bund und Länder sollten zügig Leitlinien für den Rückbau von Windenergieanlagen erarbeiten. Wir brauchen klare Vorgaben für Rückbauumfang und Rückbaumethoden, um Mensch und Umwelt zu schützen und die Materialien wertvoll zu recyceln.“

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Woher kommt der Strom? 44. Woche – Vom Schönrechnen – DIE ACHSE DES GUTEN

Von Rüdiger Stobbe

Eine Studie des Forschungszentrum Jülich will die “Transformationspfade” aufzuzeigen, die für eine fast vollständige CO2-Freiheit bis 2050 bei der Energienutzung erforderlich und machbar wären. Diese Studie wirft allerdings mehr Fragen auf als sie beantwortet. Denn schon in ihren Grundannahmen irren die Forscher.

Weiterlesen: Woher kommt der Strom? 44. Woche – vom Schönrechnen – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.