Vorsprung Online – Neue Richtlinie: Mehr Solaranlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden

Eine neue Richtlinie für Denkmalbehörden in Hessen stellt klar, dass Solaranlagen auf oder an denkmalgeschützten Gebäuden in der Regel zu genehmigen sind. Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) als Oberste Denkmalschutzbehörde hält in der Richtlinie fest, dass allenfalls bei einer erheblichen Beeinträchtigung eines Kulturdenkmals eine Nichtgenehmigung in Frage kommt.

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OVG Niedersachsen stoppt den Bau von insgesamt vier Windenergieanlagen bei Bostelwiebeck – NI e.V.

Denkmalschutz wird verletzt

Weiterer Erfolg der Naturschutzinitiative (NI) in Niedersachsen

Nachdem der 12. Senat des Niedersächsischen OVG vor wenigen Tagen bereits entschieden hatte, dass der Weiterbau einer Windenergieanlage (WEA) nicht erfolgen darf, weil „nach derzeitigem Sachstand“ diese WEA das Erscheinungsbild einer denkmalgeschützten Windmühle erheblich beeinträchtigen dürfte und damit gegen des niedersächsische Denkmalschutzrecht verstoße, folgt nun auch der Baustopp für die drei weiteren Windenergieanlagen, die etwas weiter von dem Baudenkmal entfernt liegen.

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Vive la France: Windkraft-Dolchstoß vom Adelsexperten | achgut.com

Der bekannteste Gesellschaftsreporter, Stéphane Bern, Frankreichs sollte eigentlich für Präsident Macron eine Liste gefährdeter Kulturdenkmäler erstellen. Doch heraus kam eine wortmächtige Windkraft-Kritik.

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Archäologen finden keltischen Rundtempel aus Latènezeit – Herrnberchtheim – nordbayern.de

HERRNBERCHTHEIM – Es wirkt alles so unscheinbar auf dem Acker neben einem Wirtschaftsweg. Der Oberboden ist abgeschoben, entstanden ist ein großer Kreis mit einer breiten Zufahrt. So sieht die Fläche, auf der das dritte Windrad bei Herrnberchtheim errichtet werden soll, aus. Was Archäologen dort entdeckt haben, dürfte von herausragender Bedeutung sein: Neben einer kleinen Kreisgrabenanlage entdeckten sie auch einen Rundtempel aus keltischer Zeit.

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Ob der Fund den Bau des dritten Windrads verhindert, ist zu bezweifeln. Im März 2017 wurde im hessischen Angersbach ein Hügelgrab, das dem Bau einer WKA im Wege stand, kurzerhand abgetragen. Außerdem wurde in Hessen das Denkmalschutzgesetz zugunsten der Windkraft im Jahr 2017 novelliert.

Urteil: Keine Windkraftanlagen nahe denkmalgeschützter Burg Münzenberg

Gericht/Institution: VG Gießen
Erscheinungsdatum: 16.09.2020
Entscheidungsdatum: 15.09.2020
Aktenzeichen: 1 K 4076/17.GI

Das VG Gießen hat entschieden, dass in unmittelbarer Nähe der denkmalgeschützten Burg Münzenberg keine vier Windenergieanlagen errichtet werden dürfen.

„Urteil: Keine Windkraftanlagen nahe denkmalgeschützter Burg Münzenberg“ weiterlesen

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Windkraftanlagen und die Beeinträchtigung der Religionsausübung unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes

Weil man immer wieder mal davon liest, daß Windräder auch unweit von Kirchen; Klöstern etc. aufgebaut werden, möchten wir darauf hinweisen, daß es im Grundgesetz ein Grundrecht auf ungestörte Religionsausübung gibt.

Eine Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags: “Windkraftanlagen und die Beeinträchtigung der Religionsausübung unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalschutzes.” könnte evtl. bei künftigen Stellungnahmen wichtig sein:

Download (PDF, 252KB)

Quelle

Mit Dank an die Bürgerallianz Ruhmannsberg für den Hinweis.

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Windparkpläne in Reiskirchen: Sind Jahrtausende alte Hügelgräber in Gefahr?

Zwei Vorranggebiete für Windkraftanlagen weist der Teilregionalplan Energie Mittelhessen für die Gemeinde Reiskirchen aus. Die eine liegt östlich von Bersrod und nördlich der A 5, die andere östlich von Winnerod und südlich der Autobahn.

Die Energiequelle GmbH aus Zossen (Brandenburg) will dort einen Windpark errichten. Neun Anlagen sind geplant. Die Mitglieder der Heimatgeschichtlichen Vereinigung Reiskirchen fürchten jetzt                                                                 um  die Existenz der dortigen Hügelgräber.

Weiterlesen in der Gießener Allgemeinen

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Mittelrheintal: Windenergie – ein windiges Unterfangen

In letzter Zeit hat sich die Diskussion über den Aufbau von zusätzlichen Windrädern im Mittelrheintal  verstärkt. Bürgermeister wollen auf den Höhen entlang des Rheins Windräder bauen lassen und erhoffen sich dadurch Mehreinnahmen für ihre Städte, um so die maroden öffentlichen Kassen zu sanieren.

Die UNESCO hat bereits damit gedroht, dem Oberen Mittelrheintal den Status “Weltkulturerbe” zu entziehen, sollten weitere Windräder zwischen den über 1000 Jahre alten Burgen das Landschaftsbild nachhaltig verändern. Die Hessische Landesregierung hat ein Gesetz erlassen, wonach weitere Windräder grundsätzlich möglich seien, was manche Bürgermeister als Legitimation ansehen, auch gegen den Willen von Bürgerinitiativen, Planungen in Auftrag zu geben, wo und wie viele Windräder zu bauen möglich sei.

Weiterlesen: https://rheintour.info/2016/04/09/windendenergie-laue-luft-oder-effizient/

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5000 Jahre alte Grabanlage im Vogelsberg gefunden

ROMROD – Es ist schon beinahe ein Sensationsfund und zeugt von einer Besiedlung des Vogelsbergs vor über 5000 Jahren. Der Hang von Alsfeld in Richtung Romrod ist seit vielen Jahren bekannt für seine Hügelgräber. Sie stammen jedoch alle aus der Bronzezeit (2200 bis 800 vor Christus) und sind somit deutlich jünger.

Im Zuge der Errichtung von Windkraftanlagen sind sowohl ein weiteres Hügelgrab als auch das Großsteingrab aus der sogenannten Wartberg-Kultur vor 5000 Jahren entdeckt worden.

“Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickte ich auf die Entdeckungen”, sagt Thiedmann. Der Windkraft sei schließlich die Entdeckung zu verdanken, aber jetzt müssten die bewahrenswerten Gräber eben dieser weichen. Das werde schon in den nächsten Tagen geschehen. Aber ein Funken Hoffnung für die Nachwelt besteht. Vielleicht könnte das Grab komplett abgetragen und in der Nähe, etwa an einem Wanderweg für den Tourismus, wieder aufgebaut werden. Diese Idee hat zumindest Hessenforst und möchte sie allen Beteiligten und den städtischen Gremien näher bringen.

Weiterlesen: http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/vogelsbergkreis/romrod/5000-jahre-altes-grosssteingrab-entdeckt_18142878.htm

Bericht der Hessenschau vom 06.09.2017

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Welterbe-Komitee fordert bei Sitzung in Krakau die Pläne für Lorch zu stoppen

Archivfoto: Martin Fromme

RHEINGAU – Das Unesco-Welterbe-Komitee hat bei seiner Sitzung in Krakau den Stopp der Windkraftpläne in Lorch gefordert. Die Entscheidung sei ohne Diskussion gefallen, berichtete Nico Melchior vom Zweckverband Rheingau, der in Krakau dabei war.

Weiterlesen: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/eltville/welterbe-komitee-fordert-bei-sitzung-in-krakau-die-plaene-fuer-lorch-zu-stoppen_18020162.htm

 

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