Renè Rock am 19.04.2018 in Lauterbach-Maar „Neustart in der Energiepolitik“

Einladung zur Veranstaltung
„Neustart in der Energiepolitik“

FDP Ortsverband Lauterbach
Donnerstag, 19.04.2018 um 19:00 Uhr
Landgasthaus Jägerhof, 36341 Lauterbach-Maar
mit René Rock,
Fraktionsvorsitzender der FDP Landtagsfraktion in Hessen
FDP Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2018

Abo-Wind verschwindet in Ranstadt

Abo-Wind stellt seine Planungen am Rühls vor Wallernhausen ein.
Der Rühlswald bleibt erhalten und die Rotmilane brüten dort hoffentlich auch in Zukunft.
Ein Etappensieg für unsere Natur, denn der Wind-Wahn hat wenigstens dort nun ein „vorläufiges“ Ende.

ABO-Wind verschwindet wie es gekommen ist. Mit einer Presseerklärung und dortigen fadenscheinigen Behauptungen. Der Rotmilan sei schuld und auch die Segelflieger. Weil das RP neue faunistische Gutachten wollte, fand ihr eigener Gutachter nun Vögel, die es zuvor dort nicht gab. Auch verwehrt die böse Flugsicherung drei Standorte aus Sicherheitsgründen. Wo man doch selbst zwei Gutachten einreichte, die dies wiederlegen sollten. Die Mitstreiter der Bürgerinitiativen Ranstadt, Schwickartshausen, Borsdorf und Wallernhausen kennen dieses Gejammer und sicher auch die wahren Gründe für diesen Rückzug. Denn die übersehenen Vögel waren schon immer da. Auch die Segelflieger würden wirklich durch diese Anlagen gefährdet, weil die Abstände zu gering und die Windschleppen zu gewaltig sind. Und auch die Windhöffigkeit dürfte für einen wirtschaftlichen Betrieb zu gering sein. Weshalb sonst wurden die Messergebnisse der Planer, unter dem Vorwand der Wahrung von Betriebsgeheimnissen, nie veröffentlicht?

Wenn auch verwundert, dürfen wir heute einmal feststellen: Offensichtlich aussichtslose Kämpfe lassen sich hier und da, auch gegen den politischen Willen, positiv gestalten. Die Vernunft hat heute gesiegt, denn mit Lug und Trug ging es diesmal nicht. Ein Teilerfolg ist geschafft. Unsere Unterstützung gilt nun den Leidensgenossen aus Ulfa, Schwickartshausen, Obermockstadt, …

Liebe Grüße, Die Sprecher der BI-Wallernhausen

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Grundstücke an Wohngebietsgrenze dürfen nachts mit mehr als 35dB beschallt werden

  • Anwohner am Rand eines als reines Wohngebietes eingestuftes Wohngebiet haben keinen Anspruch auf nächtliche 35 dB.
  • Auszug:“Der Eigentümer eines solchen an der Grenze eines Wohngebiets zum Außenbereich gelegenen Grundstücks kann nicht verlangen, dass in seiner Nachbarschaft wiederum nur Wohnnutzung entsteht und dass keine Vorhaben verwirklicht werden, von denen die Wohnnutzung nachteilig beeinflussende Immissionen ausgehen.”
  • Das RP Darmstadt hat in Teilen des Wohngebietes von Espa-West die Immissionsrichtwerte von 35 dB auf 40 dB hochgesetzt.

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Der grüne Killer-Strom

Windräder töten über 100.000 Vögel pro Jahr

30.000 Windkraftanlagen in Deutschland zerschreddern Hunderttausende Vögel und Fledermäuse – pro Jahr.
Grüne, Greenpeace, Naturschutzverbände gehen sonst für jeden Lurch auf die Straße – doch angesichts des Vogelmassenmords schweigen sie.

Es sind Morde aus niedrigen Motiven. Die Betreiber der Anlagen handeln aus Gewinnsucht. Aber ist je ein Betreiber für diese Morde vor Gericht gestellt und bestraft worden? Hat man je einen Bericht darüber gelesen? Frau Klöckner handeln Sie.

http://www.mmnews.de/wirtschaft/58301-der-gruene-killer-strom-windraeder-toeten-100-000-voegel-pro-jahr

Konservatives Manifest der WerteUnion Deutschland

Auszug: „…Wir fordern eine Überprüfung der aktuellen Energiepolitik und plädieren für eine sichere, international wettbewerbsfähige Energieversorgung auf marktwirtschaftlicher, unideologischer Basis. Keine Form der Energieversorgung darf dabei schon im Vorfeld zur Tabuzone erklärt werden.
Darüber hinaus wollen wir eine Klimapolitik, die frei von ideologischen Instrumentalisierungen Erkenntnisse und Lösungsansätze für die veränderten Lebensbedingungen der Zukunft liefert.“

https://www.werteunion.net/wp-content/uploads/2018/04/Konservatives-Manifest-der-WerteUnion-Deutschland.pdf?utm_campaign=Background&utm_medium=Email&utm_source=Tagesspiegel_Newsletter

Deutschlandfunk/Kultur: “Macht Windkraft krank?” am 19.04.2018 um 19:30 Uhr

Donnerstag, den 19.04.2018 um 19:30 Uhr auf Deutschlandfunk/Kultur live zum mithören

Folgende Radio-Sendung mit fach-kritischen Interviews von Dr. med. Stiller von AEFIS u. dem INOVIB e.V., als auch Sven Johannsen als Vibra-/Akustik-Sachverständiger für den Bereich technischer Infraschall-Immissionen, könnte für alle WKA-Betroffene ggfs. interessant und aufklärend sein!

http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=2&audioID=3&state=

„Reicht das Naturschutzrecht zur Sicherung der biologischen Vielfalt aus?“

Beitrag zur 5. Campuskonferenz Landschaftsentwicklung am 16. März 2018 an der Hochschule Osnabrück „Die Zukunft der biologischen Vielfalt“

“Der Natur- und Artenschutz ist immer noch das Stiefkind der Politik.”

Energiewende, EEG, Windkraftausbau, wirtschaftliche Folgen, Folgen  für Natur und Gesundheit

Industrielandschaft bei Tergast/LK Leer/NDS, Foto (C): Eilert Voß

Auszug:

I. Biodiversitätsdesaster

Der Deutsche Bundestag hat die laufende Dekade zur Dekade zum Schutz der Biodiversität erklärt. Drei Viertel dieser Dekade ist verstrichen und zwar weitgehend erfolglos:

– In dieser Zeit hat sich die in Deutschland mit Mais bestellte Fläche auf 2,6 Mio. ha bzw. einem Viertel der Anbaufläche erhöht. Mit dem Einsatz von Bioziden, nicht erst seit Glyphosat, macht sich die biologische Vielfalt buchstäblich vom Acker. Unterdessen hat die Große Koalition in Niedersachsen vereinbart, die Ursachen des Insektensterbens erforschen zu wollen.

– Bei Fortsetzung des Trends werden am Ende dieser Dekade weitere 2.800 km² Boden überbaut sein. Das ist mehr als die Fläche des Saarlandes.

– Seit 2010 ist die Anzahl der Windenergieanlagen von 20.000 auf 28.675 Anlagen an Land gestiegen. Jedes Jahr kommen ca. 1.500 Anlagen hinzu. An Windenergieanlagen sterben allein in Norddeutschland nach Berechnungen der von den Bundesministerien für Umwelt und Wirtschaft finanzierten Progress-Studie jährlich 8.580 Mäusebussarde. Das sind sieben Prozent des dortigen Brutbestandes.1

– Der Klimawandel ist im Widerspruch zum Lebensgefühl der Gesellschaft bei weitem nicht die Hauptursache des gegenwärtigen Biodiversitätsdesasters. Tatsächlich sind eine Ursache für den Niedergang von Arten eher auch die Anstrengungen, die im Namen der Begrenzung des Klimawandels unternommen werden.

– Die Rückkehr von Wolf, Luchs, Wildkatze, Biber, Uhu, Wanderfalke, See- und Fischadler, die gerne als Erfolgsgeschichte des Naturschutzes apostrophiert wird, verdankt sich in der Hauptsache der Beendigung der Verfolgung und ist kein ausreichender Beleg für eine erfolgreiche Naturschutzpolitik. Gradmesser sind nicht so sehr Wolfsrudel, sondern das Heer der Insekten und die – wie wir früher sagten – Allerweltsarten. […]

Monatliche Differenzen des Börsenwertes von Wind- und Solarstrom

Unter folgendem Link finden Sie die monatlichen Salden aus der Differenz des Börsenwertes von Wind- und Solarstrom und den nach EEG gezahlten Einspeisevergütungen – hier der Saldo für März 2018 sowie der komplette Datensatz:
https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/zahlen-der-stromboerse-leipzig/

Hamburg/SH: Einigung über Eckpunkte zur Windenergieplanung

Kiel (dpa/lno) – Die Jamaika-Koalition hat sich auf Eckpunkte der zukünftigen Windenergieplanung in Schleswig-Holstein verständigt. Es sei gelungen, politische Vorgaben des Koalitionsvertrags zusammenzuführen, sagte Ministerpräsident Daniel Günther am Montagabend nach Beratungen der Koalitionsspitzen. Zugleich sei eine rechtssichere Planung erarbeitet worden – das Konzept von Vorranggebieten mit Ausschlusswirkung habe man beibehalten.

Das Ziel, bis zum Jahr 2025 aus Onshore-Windenergie 10 Gigawatt Strom zu produzieren, werde erreicht. Gleichzeitig werden die Abstände zu Siedlungen vergrößert. Grundlage für die neue Planung ist, dass neue und bislang unbebaute Vorranggebiete mindestens 1000 Meter Regelabstand zu Ortslagen haben.

Bei Gebieten mit Alt-Anlagenbestand soll der bisherige Abstand von 800 Metern beibehalten werden. Zusätzlich wird eine Regelung gemäß Koalitionsvertrag zur Abmilderung der Unterschiede zwischen 800 und 1000 Metern eingeführt. Es gilt, je höher die Anlage, desto weiter weg vom Menschen.

Durch die am Montag ebenfalls in der Koalition vereinbarte Überarbeitung des Kriterienkatalogs können den Angaben zufolge Flächenverluste ausgeglichen werden. Die Landesplanungsbehörde wird nun auf der Grundlage der Einigung eine konkrete Gebietskulisse erstellen. Diese wird Mitte bis Ende Mai 2018 in die Anhörung mit den verschiedenen Ressorts gehen. Im Juli soll dann die Öffentlichkeitsbeteiligung beginnen.

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article174924765/Koalition-Einigung-ueber-Eckpunkte-zur-Windenergieplanung.html

Streit ohne Ende um Windkraft im Odenwald

Sollte der Regionalplan „Erneuerbare Energien“ durch die Regionalversammlung Südhessen beschlossen werden, würden die ausgewiesenen Vorrangflächen die Errichtung von 350 Windkraftanlagen allein im hessischen Teil des Odenwalds ermöglichen.

„Es gibt im Moment keinen demokratischen Prozess.“

Planungsrechtlich betrachtet, kann von demokratischer Steuerung im Odenwald tatsächlich nur bedingt die Rede sein. Theoretisch können, solange Vorranggebiete nicht rechtskräftig ausgewiesen sind, Windräder überall gebaut werden, wenn sie die Bestimmungen des Baugesetzbuches erfüllen. Welche Komplikationen das für Michelstadt bedeutet, haben auf der Bürgerversammlung mehrere Kommunalpolitiker deutlich gemacht. Stimmten die Fraktionen der Verpachtung des benötigten kommunalen Areals für den Würzberger Windpark nicht zu, könne in dem Dorf wegen der unklaren Rechtslage noch „etwas viel Größeres entstehen“, sagte ein Stadtverordneter.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/streit-ohne-ende-um-windkraft-im-odenwald-15506324.html?GEPC=s5