Demo gegen Windkraftanlagen zum Besuch von Thomas de Maizière in Bad Orb

Aus Anlass des Besuches von Dr. Thomas de Maizière in Bad Orb
fand an der Konzerthalle am 11. Juli eine DEMO statt.
Der Einladung des Dachverbands der Bürgerinitiativen im Main-Kinzig-Kreis und Vernunftkraft Hessen folgten rund 100 Bürger.

Gemeinsam zeigten wir, dass wir mit der falschen Energiepolitik der CDU nicht einverstanden sind und uns gegen die Zerstörung unserer Heimat wehren!

Wie bereits berichtet hörten sich Thomas de Maizière und Peter Tauber die Argumente und Sorgen der Bürger an.

Mehr erfahren in folgenden Presseberichten:
Gelnhäuser Neue Zeitung, Hanauer Anzeiger,
Main-Kinzig-Magazin Vorsprung und Osthessen News

Das Main-Kinzig-Magazin Vorsprung stellte außerdem zwei Videobeiträge zur Verfügung.

Fotos zur gelungenen Demo am 11.07.2017 http://www.gegenwind-bad-orb.de/gegenwind-bad-orb/infos-2017/demo-11-juli/

 

Thomas de Maizière spricht in Bad Orb auch mit Vernunftkraft

In weniger als 80 Tagen ist Bundestagswahl. Die Hochphase des Wahlkampfes von CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber aus dem Main-Kinzig-Kreis wurde am Dienstagmittag von Thomas de Maizière eingeläutet. Der Bundesinnenminister war vor rund 300 Unionsmitgliedern im Konzerthaus in Bad Orb zu Besuch.

Bei seiner Ankunft am Konzerthaus musste de Maiziere durch eine 100-köpfige Menschenmenge fahren, die gegen Windkraft im Spessart demonstrierte. Gemeinsam mit Tauber nahm er sich einen Moment Zeit für die Bürger, um sich ihre Argumente und Sorgen anzuhören. “Das ist nicht selbstverständlich”, so Peter Tauber zu OSTHESSEN|NEWS, “aber der Minister hatte mich sofort gefragt, ob wir das gemeinsam machen wollen. Ich erkenne einige Parallelen zwischen dem Wahlprogramm der Union und den Wünschen der Bürger.

Der Forderung ganz von Windkraft abzusehen, können man nicht folgen, „aber man kann von regenerativen Energien Wirtschaftlichkeit ohne Subventionen verlangen“, so Tauber zu den Demonstrierenden, die ihm und de Maizière für das offene Ohr dankten, „in windreichen Regionen und Offshore-Gebiete halte ich Windenergie für sehr sinnvoll.“

http://osthessen-news.de/n11564387/bundesinnenminister-thomas-de-maiziere-startet-wahlkampf-von-peter-tauber.html

Lindner will Ausbau der Windkraft in ganz Deutschland bremsen

FDP-Chef Christian Lindner will den Windkraft-Ausbau in ganz Deutschland auf ein aus seiner Sicht vernünftiges Maß begrenzen.
“Es macht keinen Sinn, einen Energieträger mit hohem Tempo und Subventionen auszubauen, wenn der produzierte Strom nicht genutzt werden kann”, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Deutschland brauche “eine marktwirtschaftliche Wende in der Energiepolitik”, die das ökonomisch und physikalisch Machbare berücksichtige.Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9718663-rueckwaerts-lindner-ausbau-windkraft-deutschland-bremsen

DAV zum SPD-Programmentwurf zur Energiepolitik

von Dr. Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik beim DAV
Letzte Woche hat die Programmkommission der SPD einen Entwurf für das Bundestags-Wahlprogramm der Partei vorgelegt.  Für den DAV Anlass genug, um  den Entwurf detailliert anzusehen.
Im Rahmen der montäglichen Kolumne zu Energiefragen hat sich Dr. Peters diese Aufgabe vorgenommen und sich  ausführlich mit dem SPD-Programmentwurf auseinandergesetzt – Sie können nachstehend seine Einschätzung zu den einzelnen Programmpunkten nachlesen.

Den kompletten Beitrag lesen Sie hier klicken

 

Bundestagswahl: SPD-Programmentwurf zur Energiepolitik

DAV – Björn Peters
Sehr bemerkenswert ist, was im Programmentwurf nicht steht.  So gibt es kein Bekenntnis zur weiteren staatlichen Förderung des Ausbaus von Wind- und Solarenergie.  Vielleicht haben die Mitglieder der SPD-Programmkommission erkannt, dass das EEG wegen sozialer, wirtschaftlicher und umweltpolitischer Schieflagen dringend abgeschafft werden sollte und keinen messbaren Beitrag zur Defossilisierung der Stromerzeugung geleistet hat.  Das lässt hoffen, dass in der wieder wahrscheinlichen Großen Koalition das EEG bald nach der Bundestagswahl abgeschafft werden könnte, zumindest für Neuanlagen.

Als Physiker fragt man sich aber, woher die notwendige Energie kommen soll, wenn chemische Energieträger aus Kohle, Öl und Gas zur Neige gehen und unerwünscht sind, Speichertechnologien zum Ausgleich von schwankender Wind- und Solarstromproduktion in den Sternen stehen, und gleichzeitig auf die Nutzung jedweder nuklearer Energien verzichtet werden soll:  Selbst die Kernfusion wird mit keinem Wort erwähnt, und die Entwicklung von havariesicheren Kerntechniken, die die Kernspaltung nutzen ohne langlebigen Atommüll zu produzieren, wird ja ausdrücklich abgelehnt.  Dies ist ein Grundwiderspruch, den die SPD erst noch auflösen muss.

https://deutscherarbeitgeberverband.de/energiefrage/2017/2017_05_29_dav_aktuelles_energiefrage_22_SPD_Wahlprogramm.html