Warum Beton klimaschädlich ist – Spektrum der Wissenschaft

Zement, Wasser, Sand und Kies bilden die Grundlage der Welt des 21. Jahrhunderts. Bekannt ist die Mischung unter dem Namen Beton. Aus dieser Mixtur entsteht nach ein paar Stunden Warten ein künstlicher Stein für Staudämme, Brücken, Hochhäuser und vieles mehr. Für das Klima aber ist der Wunderstoff ein großes Problem, weil beim Herstellen von einer Tonne Zement rund 700 Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid in die Luft steigen.

Man muss sich vor Augen halten, um welche Betonmassen es bei Windkraftanlagen geht: Die E 112 steht auf einem Stahlbeton-Fundament mit einem Volumen von 1.200 Kubikmetern. Die modernere E 126, die eine Gesamthöhe von fast 200 Metern erreicht,benötigt ein Fundament von 1.500 Kubikmetern Beton, der mit 180 TonnenStahl armiert ist. Auf dem runden Fundament, das 3.500 Tonnen wiegt, steht der Turm aus konischen Stahlbeton-Segmenten, der 2.800 Tonnen auf die Waage bringt.
Quelle

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Taunuswind-Urteil: Mehrheit will eine Berufung | FAZ

Die Stadt Taunusstein wird das Urteil für den geplanten Windpark Taunuswind anfechten. Sie sieht eine Gefahr für die Trinkwasserversorgung.

In einer Sondersitzung in der Silberbachhalle von Wehen haben die Taunussteiner Stadtverordneten mit großer Mehrheit entschieden, den Kampf gegen den Windpark auf dem Taunuskamm nicht aufzugeben. Um nicht von einem Berufungsantrag des Regierungspräsidiums abhängig zu sein, will die Stadt ihr Recht als Beigeladene nutzen, selbst die nächsthöhere Instanz anzurufen.

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Video: Bannerflug am 27. August “Vernunftkraft stoppt Windwahn” über dem Spessart

Bannerflug am Donnerstag, 27. August über dem Spessart und dem östliche Main-Kinzig-Kreis gegen Natur-und Landschaftszerstörung, gegen die Tötung von Vögeln, Fledermäusen und Insekten, gegen die Immobilienwertvernichtung und für die Erhaltung von Gesundheit und Lebensfreude!

Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche

PRESSSEMITTEILUNG

Der verletzte Große Abendsegler unterhalb der WEA – Foto: Peter Draeger/NI

8 tote Tiere unter Windenergieanlagen auf der Kalteiche!

  • Schluss mit Windenergie auf der Kalteiche!
  • Anlagen sind eine Todesfalle für Rotmilane und Fledermäuse!
  • Hohe Schlagopferzahl zwingt zum schnellen Handeln!
  • Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche!

Gänge zum Volkswind-Windpark Kalteiche mit seinen drei Windindustrieanlagen (WEA) sind für den Naturschützer Peter Draeger aus Wilnsdorf, Fachbeirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI), meist ein frustrierendes Erlebnis: „Fast immer findet man tote Vögel und Fledermäuse, die mit Sicherheit von den sich darüber drehenden Anlagen erschlagen wurden. Besonders traurig waren die Funde vom 17.08.2020, wo ein toter Rotmilan und zwei Fledermäuse, eine Zwergfledermaus und ein Großer Abendsegler tot unter den Anlagen lagen. Dem Rotmilan fehlte der Hinterleib und der rechte Flügel wies einen Durchschlag des rechten Oberarms auf, so dass man sicher von einem Rotorschlag ausgehen kann. Am 24.06.2020. und 16.07.2020 fand sich jeweils eine tote Zwergfledermaus und aktuell am 24.08.2020 lag noch ein lebender verletzter Großer Abendsegler unter den Anlagen, den wir zum Veterinärmediziner Konstantin Müller brachten“, so Peter Draeger.

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Welche Sicherheitsbedenken es bei Windkraftanlagen gibt | FAZ

Von Michael Ashelm

Herabstürzende Flügel, brennende Rotoren: Über die Sicherheit von Windkraftanlagen wird heftig gestritten. Ein Hersteller muss für Reparaturen sogar 175 Millionen Euro zurückstellen.

Im Streit über die Gefahren havarierender Windräder gehen die großen Hersteller der Anlagen meistens in Deckung. Gewöhnlich schweigen sie, wenn es mal wieder gekracht hat. Und das tut es regelmäßig: Erst im Juni stürzte in Altenberge bei Münster eine tonnenschwere Rotornabe mitsamt der drei riesigen Flügel in die Tiefe. Zuvor brannte im Harz eine weitere Windkraftanlage ab. Menschen könnten verletzt werden oder sogar umkommen, lautet die Befürchtung vielerorts. Der TÜV-Verband geht für Deutschland im Jahr von 40 bis 50 Windkraftanlagen mit „gravierenden Schäden“ aus und fordert für die immer mehr in die Höhe schießenden Industrieanlagen zeitgemäße Sicherheitsüberwachungen, die es bislang nicht gebe.

Wie brisant das Thema für die Unternehmen selbst ist, zeigt jetzt das Beispiel des weltgrößten Windturbinenherstellers Vestas aus Dänemark. Die F.A.Z. hatte im Mai über Materialmängel an Flügeln des Typs V136 berichtet, die an Anlagen von zwei Windparks im Weserbergland und im Odenwald aufgetreten waren. Die Industrieboliden sind mehr als 200 Meter hoch und gerade mal zwei Jahre alt. Auf sie wirken erhebliche Kräfte ein. Damals wollte sich Vestas nicht dazu äußern. Inzwischen ist jedoch aus dem aktuellen Geschäftsbericht zu erfahren, dass der Anbieter im zweiten Quartal Garantierückstellungen in dreistelliger Millionenhöhe gebildet hat. Das bestätigte diesmal auf Nachfrage eine Unternehmenssprecherin – und mehr noch.

Quelle: Welche Sicherheitsbedenken es bei Windkraftanlagen gibt | FAZ+

Ökostrom: Altmaier bringt den Länder-Wind-Ausgleich auf den Weg – WELT

Von Daniel Wetzel

Die Ballung der Windkraft-Anlagen in Norddeutschland belastet die Stromnetze. Zudem löst sie regional verstärkt Widerstand von Anwohnern aus. Das Ziel, Windkraft in Süddeutschland auszubauen, steht daher schon länger auf der Agenda der Bundesregierung. Naheliegend wäre die Neujustierung des sogenannten Referenzertragsmodells, wie sie etwa vom Bundesverband Windenergie gefordert wird.

Damit würde süddeutschen Windkraftprojekten ein Bonus zuerkannt, so dass sich diese trotz schlechterer Windverhältnisse in den Ausschreibungen des Bundes auch gegen norddeutsche Standorte durchsetzen könnten.

Quelle: Welt+ Ökostrom: Altmaier bringt den Länder-Wind-Ausgleich auf den Weg – WELT

Dahler Familien wehren sich vergeblich gegen nächtliche Ruhestörung: Kampf gegen Windmühlen – WB

Von Per Lütje

Paderborn-Dahl (WB). Drei Jahre haben 16 Familien in Dahl um ihre Nachtruhe gekämpft, haben gebangt, gehofft und nun doch verloren. Ihr Gegner: drei Windräder, die 2017 weniger als 1000 Meter vom Wohngebiet entfernt errichtet wurden. Vor einigen Wochen nun erhielten die Anwohner die für sie niederschmetternde Nachricht, dass ihre Petition an den NRW-Landtag in Düsseldorf abgelehnt wurde. Grundlage für diese Entscheidung war ein Gutachten des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv).

Darin kommen die Sachverständigen zu dem Ergebnis, dass die Lärmemissionen der Anlagen keine Grenzwerte überschreiten – ein Resultat, das Heiner Kortebusch, Sprecher der 16 Familien, die Zornesröte ins Gesicht steigen lässt.

Alles lesen: Dahler Familien wehren sich vergeblich gegen nächtliche Ruhestörung: Kampf gegen Windmühlen – Paderborn – Westfalen-Blatt

Realer Irrsinn: Windrad darf nicht an Raststätte stehen

NDR – Sendung: extra 3 | 26.08.2020 | 22:50 Uhr

Ach, diese Ruhe: An der Autobahnraststätte Caputh bei Berlin kann man so richtig die Seele baumeln lassen. Doch dieses Idyll ist bedroht: durch eine Windkraftanlage.

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Solaranlagen: Wird die Goldgrube zum Fass ohne Boden?

(…) Rückblick: Im Jahr 2000 beschloss die damals Rot-Grüne Regierung, das noch sündhaft teure Nischenprodukt Solarenergie auf den Massenmarkt zu hieven. Ihre Ökostrom-Offensive ging im sperrigen Gesetzesbegriff „zur Förderung der erneuerbaren Energien (EEG) auf; staatlich garantierte Abnahmepreise weit über dem üblichen Marktpreis ließen Solaranlagen auf dem eigenen Hausdach zum attraktiven Investitionsobjekt werden. (…)


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Greta Thunberg triftt Merkel: Armutszeugnis für die Klimakanzlerin | FAZ

Kommentar von Reinhard Müller

Grafik: Rita Thielen; Quelle NI e.V.

Die Erhebung Greta Thunbergs zur Jeanne d’Arc des Klimaschutzes verhöhnt die Demokratie – passt aber in eine Zeit des eher schlichten Populismus der Straße. Was für ein Armutszeugnis demokratisch gewählter Regierungen, insbesondere für eine „Klimakanzlerin“, so zu tun, als gehe ihnen erst durch Greta ein Licht auf.

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Lesetipp: Roman | Überdreht – Wie Außerirdische die Erde mit Windrädern erobern wollten

Über dieses Buch: Nach der Erfindung einer Verjüngungspille drohen auf dem Planeten Kadohan Platz und Ressourcen knapp zu werden. Einziger Ausweg: die Suche nach einem Ersatzplaneten. Dabei fällt die Wahl auf den Planeten “Erde”. Dort gibt es aber dummerweise bereits intelligentes Leben …Der Romanfasst das Gefühl der Entfremdung von der Natur, das aus der zunehmenden Vergitterung derLandschaft durch Windkraftanlagen resultiert, in das Bild eines Überwältigwerdens der Menschheit durch Außerirdische. Denn diese geben die Landungspfähle, die sie für den Anflug ihrer Raumschiffe auf die Erde benötigen, den “Erdlingen” gegenüber als Anlagen zur Stromerzeugung aus.

Über die Autorin: Rothilda von Rotortod lebt zusammen mit ihrem Bruder Rother Baron in einer gläsernen Blog-Hütte. Unter der Adresse rotherbaron.com können alle sehen, womit die zwei sich gerade beschäftigen. Dort finden sich neben einem Interview mit der Autorin auch Informationen über einen weiteren Bruder Rothildas, der in der analogen Welt zu Hause sein soll.

Überdreht als PDF und e-Book:

 

e-Book

 

Die Coronakrise stellt wesentliche Glaubenssätze der Energie- und Klimapolitik infrage

(…) Den Besitzern von Solar- und Windanlagen aber garantiert das EEG Festpreise. Gemäß einer aktuellen Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) würde die EEG-Umlage daher von aktuell 6,7 auf 9,9 Cent steigen – selbst bei einer raschen wirtschaftlichen Erholung. (…)


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Greifvogel in Gefahr: Wer vergiftet den Rotmilan?

NDR – Panorama 3 vom 25. August 2020

Fünf Rotmilane wurden in den vergangenen Monaten in Schleswig-Holstein getötet. Mussten die Vögel sterben, weil sie den Bau von Windkraftanlagen hätten verhindern können?

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Begleittext

BFEH-Infomarkt am 03. September zu „Windenergie in Gladenbach“

Bürgerforum Energieland Hessen in Gladenbach:

  • Donnerstag, 03. September 2020  von 15.00 bis 20.00 Uhr
  • im Haus des Gastes, Karl-Waldschmidt-Straße 5,
    35075 Gladenbach (Karte)

Um 15 Uhr und um 18 Uhr wird es eine Präsentation zu den Windparkplänen in Dautphetal geben. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich an verschiedenen Themeninseln genauer zu verschiedenen Themen zu informieren.

Weitere Informationen und Online-Anmeldungen unter: https://www.energieland.hessen.de/Gladenbach