Bundesregierung priorisiert Windkraft auf Kosten des Artenschutzes – Ein Überblick | VLAB

Der Deutsche Bundestag hat in den letzten zwei Jahren auf Anregung und Wunsch der grünen Minister Habeck & Lemke und der Grünen-Bundestagsfraktion verschiedene Gesetzesänderungen und Ergänzungen der Gesetze vorgenommen. Alle diese Maßnahmen hatten das Ziel, die Windkraft zu priorisieren und gehen zu Lasten des Artenschutzes.

Bedauerlicherweise fanden diese weitreichenden Änderungen in den deutschen Medien nur sehr wenig Beachtung. Es wurde – falls überhaupt – nur oberflächig und mit fehlendem Hintergrundwissen darüber berichtet; meist wurden die Streichungen im Artenschutz gänzlich ignoriert.

Hier die wenigen Positivbeispiele über Berichte in den Medien:

Weiterlesen

Diesen Beitrag teilen

20 Vogelarten sind beim Bau von Windkraftanlagen nicht mehr geschützt | VLAB

VLAB:
20 Vogelarten wurden auf Wunsch des Habeckschen Wirtschaftsministeriums aus dem Katalog der beim Bau von Windrädern zu prüfenden Tierarten gestrichen. Ihr Vorkommen hat bei der Genehmigung von Windkraftanlagen keinerlei Bedeutung!
Hier können Sie Informationen zu den verbleibenden 15 Vogelarten bei Windkraftplanungen finden. Allerdings wird durch eine neue Verordnung, die sogenannte Habitatpotentialanalyse, der Schutz kollisionsgefährdeter Brutvogelarten, die am Standort der Windenergieanlagen vorkommen, weiter verwässert.
Diesen Beitrag teilen

Windenergieanlagen im Windpark Mansbach drehen sich nun auch tagsüber | Osthessen News

HOHENRODASeit 1. September dürfen sich die fünf Windräder des Windparks Mansbach vorübergehend nun auch tagsüber drehen und sauberen Strom erzeugen. Der Grund dafür: Die Aufzucht der Jungvögel der in der Region ansässigen Rotmilan-Population ist beendet und die Vögel ziehen sich in wärmere Gefilde zurück.

Weiterlesen

 

Diesen Beitrag teilen

Hessen: Energiewende frisst Natur und Landschaft | NI e.V.

Ehrenamtlich Aktive der Naturschutzinitiative e.V. (NI) haben in der jetzt zu Ende gehenden Brutzeit an zwei Tagen die Vogelwelt am Solarpark Eschwege – Niederhone erfasst. Dabei sei es auffällig gewesen, dass bei der ersten Zählung Anfang Mai im Solarpark selbst überhaupt kein einziger Vogel angetroffen wurde, während in der reich strukturierten Kulturlandschaft des angrenzenden Weingraben gleich zwanzig Vogelarten beobachtet werden konnten, davon alleine drei Greifvogelarten, berichtet der Naturschutzverband NI. Bei der zweiten Zählung Mitte Juni war es eine einzige Amsel, die in einer Gasse zwischen den Modulen aufflog, während außerhalb der Anlage zehn verschiedene Vogelarten beobachtet werden konnten.

Weiterlesen

Diesen Beitrag teilen

Todesfalle für Vögel: Niederlande stoppen Windräder – reitschuster.de

Im Zuge der viel zitierten Energiewende soll künftig unter anderem der Ausbau von Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee massiv forciert werden. Zu den größten und gleichzeitig vielleicht am meisten unterschätzten Kollateralschäden zählt dabei der Umstand, dass die Windräder insbesondere für Zugvögel oft zu einem unüberwindbaren Hindernis werden – mit tödlichen Folgen. Deshalb hat die Regierung in Den Haag jetzt reagiert und die zeitweise Abschaltung der Anlagen angeordnet – als weltweit erstes Land, wie es in einer Mitteilung heißt.

Weiterlesen: Todesfalle für Vögel: Niederlande stoppen Windräder – reitschuster.de

NI e.V. | Stölzinger Gebirge: Rotmilanhorst zerstört

Ein Mitglied des ehrenamtlichen tätigen Rotmilanteams meldete, dass ein Ende März kontrollierter und noch intakter Horst, jetzt nicht mehr vorhanden war. Überrascht war man, als einige Teile des Horstes weit verstreut im Umfeld des Horstbaumes am Boden lagen. Vermutlich versuchten die Verursacher möglichst wenig Spuren am “Tatort” zu hinterlassen.

Weiterlesen: 05.05.2023 Stölzinger Gebirge: Rotmilanhorst zerstört

VLAB erhebt Klage wegen Untätigkeit beim Greifvogelschutz

Von März bis Juli 2021 verunglückten in einem Windindustriegebiet im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern fünf Greifvögel tödlich (2 Fischadler, 2 Seeadler, 1 Mäusebussard)….

…Am Freitag, den 10.03.2023 erhob der VLAB gegen den Landkreis Ludwigslust-Parchim Klage wegen Untätigkeit.

Weiterlesen: VLAB erhebt Klage wegen Untätigkeit beim Greifvogelschutz › Verein für Landschaftspflege, Artenschutz und Biodiversität e.V.

Windenergie im Wald: Klimaschutz versus Artenschutz – WELT

In Deutschland werden mehr Windräder errichtet – auch in Wäldern. Das Für und Wider wird hitzig debattiert. Es kommt es immer wieder zu Kollisionen mit Fledermäusen oder Vögeln. Wie sich Energieerzeugung und Artenschutz im Wald vereinbaren könnten.

Weiterlesen: Windenergie im Wald: Klimaschutz versus Artenschutz – WELT

Windkraft: Auerhuhn bedroht | NI e.V.

Verstößt Windradausbau gegen die Berner Konvention?
„Europarat stellt Schwarzwald unter Beobachtung“

Der Schwarzwald ist einer der letzten intakten Lebensräume in Deutschland für das Auerhuhn (Tetrao urogallus). Die vom Aussterben bedrohte Vogelart der Gattung Hühnervögel (Galliformes) ist weithin bekannt durch ihr schwarzes Gefieder und den charakteristischen rotgefärbten Lidstrich über dem Auge. Das Auerhuhn benötigt großräumige, zusammenhängende und störungsfreie Bergwaldgebiete. Es reagiert besonders sensibel auf Störungen in seinem Lebensraum durch Infrastrukturprojekte, wie z.B. durch den Bau von Straßen und Windkraftanlagen.

Weiterlesen: 25.11.2022 – Windkraft: Auerhuhn bedroht

Klimaschau 130: Die Kehrseite der Windkraft: Massentötung von Vögeln und Fledermäusen

Thema der 130. Ausgabe der Klimaschau: Die Kehrseite der Windkraft. Was der Windboom für Vögel und Fledermäuse bedeutet: Die Gefahrenlage wächst.

Quelle: Klimaschau 130: Die Kehrseite der Windkraft: Massentötung von Vögeln und Fledermäusen – Kalte Sonne

Vogelerkennung mit Kameras an Windrädern bleibt freiwillig | Mittelhessen

Der Einsatz von Kameras an Windrädern zum Schutz der Vögel soll in Hessen vorerst für die Betreiber freiwillig bleiben. Diese Systeme seien zwar grundsätzlich eine „fachlich anerkannte Schutzmaßnahme“, wie das Umweltministerium in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hin erläuterte. Jedoch seien die aktuell markttauglichen Vogelerkennungssysteme in Relation zu anderen Schutzmaßnahmen teuer und hätten nur eine begrenzte Erfassungsreichweite.

Weiterlesen: Vogelerkennung mit Kameras an Windrädern bleibt freiwillig