Bussard von Windkraftanlage schwer verletzt

Wildtierhilfe an der Loreley- Hunsrück

Heute bekamen (22.. Oktober) wir einen Anruf dass ein Bussard seid 2 Tagen auf einem Feld sitzt und nicht wegfliegt. Wir konnten ihn sichern und uns war schnell klar was er hat, und was passiert ist. Er saß unmittelbar unter einem Windrad und die Verletzungen sind eindeutig. Beide Augen waren nicht mehr vorhanden und die Flügel sind mehrfach gebrochen. Traurig dass der arme Kerl 2 Tage leiden musste, wir ließen ihn schnellstmöglich erlösen . Das ist leider die Kehrseite vom (angeblich) sauberem Strom.

Können schwarze Rotorblätter Vogelsterben verhindern

Bild: Getty Images

EHER EINE ANNAHME! MEHR NICHT!

Während Windkraftanlagen uns in ein Zeitalter grüner Energie führen sollen, gelten sie im Punkt Artenschutz als Problemfall. Häufig fliegen Vögel sowie Fledermäuse in die Rotorblätter und verenden. (…)

Für das Problem könnte es nun eine Lösung geben. So schlagen Forscher des “Norwegian Institute for Nature Research” vor, eines der drei Rotorblätter einer Windkraftanlage schwarz anzustreichen. In einer Feldstudie sorgte die Maßnahme dafür, dass die Sterblichkeit der Tiere um 70 Prozent sank.

Weiterlesen Watson.de

 

Rotmilane vergiftet: Wer steckt hinter dem mysteriösen Vogelsterben in Schleswig-Holstein?

Rotmilane gehören zu den besonders geschützten Arten. Doch in Schleswig-Holstein hat es jemand auf den Greifvogel abgesehen. Besonders in der Nähe von Windparks häufen sich mysteriöse Todesfälle.

Einen weiteren Bericht mit umfangreichem Textbeitrag bei RTL.de

 

TV-Programmtipp: Effektiver Vogelschutz bei “plan B” am Samstag, 05. September

Auch Windräder sind oft eine tödliche Gefahr für Vögel.

Die ZDF-Dokumentationsreihe “plan b” zeigt am Samstag, 5. September 2020, 17.35 Uhr, in “Die Vogelretter – Hilfe für bedrohte Arten”, wie effektiver Vogelschutz gelingt. Der Film von Torsten Mehltretter steht ab Freitag, 4. September 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Quelle: Finanznachrichten.de

Rechtsgutachten stellt fest: Artenschutzrechtliche Ausnahmen vom Tötungsverbot verstoßen bei Windenergieanlagen gegen europäisches Naturschutzrecht

Pressemitteilung Naturschutzinitiative e.V. vom 31.08.2020:

SONDERRUNDBRIEF: Rechtsgutachten stellt fest: Artenschutzrechtliche Ausnahmen vom Tötungsverbot verstoßen bei Windenergieanlagen gegen europäisches Naturschutzrecht – NI fordert: Keine „Lizenz zum Töten“ – Investitionsbeschleunigungsgesetz stoppen!

„Rechtsgutachten stellt fest: Artenschutzrechtliche Ausnahmen vom Tötungsverbot verstoßen bei Windenergieanlagen gegen europäisches Naturschutzrecht“ weiterlesen

Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche

PRESSSEMITTEILUNG

Der verletzte Große Abendsegler unterhalb der WEA – Foto: Peter Draeger/NI

8 tote Tiere unter Windenergieanlagen auf der Kalteiche!

  • Schluss mit Windenergie auf der Kalteiche!
  • Anlagen sind eine Todesfalle für Rotmilane und Fledermäuse!
  • Hohe Schlagopferzahl zwingt zum schnellen Handeln!
  • Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert das Abschalten der Anlagen auf der Kalteiche!

Gänge zum Volkswind-Windpark Kalteiche mit seinen drei Windindustrieanlagen (WEA) sind für den Naturschützer Peter Draeger aus Wilnsdorf, Fachbeirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI), meist ein frustrierendes Erlebnis: „Fast immer findet man tote Vögel und Fledermäuse, die mit Sicherheit von den sich darüber drehenden Anlagen erschlagen wurden. Besonders traurig waren die Funde vom 17.08.2020, wo ein toter Rotmilan und zwei Fledermäuse, eine Zwergfledermaus und ein Großer Abendsegler tot unter den Anlagen lagen. Dem Rotmilan fehlte der Hinterleib und der rechte Flügel wies einen Durchschlag des rechten Oberarms auf, so dass man sicher von einem Rotorschlag ausgehen kann. Am 24.06.2020. und 16.07.2020 fand sich jeweils eine tote Zwergfledermaus und aktuell am 24.08.2020 lag noch ein lebender verletzter Großer Abendsegler unter den Anlagen, den wir zum Veterinärmediziner Konstantin Müller brachten“, so Peter Draeger.

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Greifvogel in Gefahr: Wer vergiftet den Rotmilan?

NDR – Panorama 3 vom 25. August 2020

Fünf Rotmilane wurden in den vergangenen Monaten in Schleswig-Holstein getötet. Mussten die Vögel sterben, weil sie den Bau von Windkraftanlagen hätten verhindern können?

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Begleittext

Detektionssysteme zur Vermeidung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen

Neue Publikation (Stand Juli 2020) gibt Überblick über aktuellen Entwicklungsstand und bestehende Herausforderungen.

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In einer gemeinsamen Publikation haben das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende (KNE) und die Fachagentur Windenergie an Land (FA Wind) den aktuellen Stand des Wissens zu Detektionssystemen zur Vermeidung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen (WEA) zusammengefasst.

 

Mehr Rotmilane durch Windkraftanlagen getötet als bekannt – WELT

Die Zahl der Vögel, die durch Windräder in Brandenburg getötet werden, übertrifft nach Angaben von Experten die amtlichen Angaben. «Viele verletzte Vögel verenden abseits der Windräder; andere werden nach einem Vogelschlag von Füchsen gefressen», sagt Axel Heinzel-Berndt von der Naturschutzorganisation Bund in Brandenburg. Laut Umweltministerium sind im Land seit 2010 von 128 getöteten Rotmilanen 62 an Windenergieanlagen verendet.

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Umweltministerkonferenz und Windenergiewirtschaft gemeinsam gegen den Vogelschutz

Unbemerkt von der Öffentlichkeit wird weiter am Abbau von artenschutzrechtlichen Vorgaben für die Windenergiewirtschaft gearbeitet. Es geht wieder einmal um die Abstände von Windkraftanlagen zu Vogellebensräumen und das damit verbundene Tötungsrisiko für Vögel.

Bis 2015 wurde von den Umweltministern der Länder versucht, die Veröffentlichung des mehrfach überarbeiteten „Helgoländer Papiers“ oder auch „Neues Helgoländer Papier“, Abstandsempfehlungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brut­plätzen ausgewählter Vogelarten, Stand April 2015) der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG-VSW) zu verhindern.

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Toter Rotmilan lag unter Windrad-Rotoren in Hauneck

Vogelschutzbeauftrager schlägt Alarm

Spaziergänger haben einen toten Rotmilan in der Nähe von Windrädern auf dem Hauberg beim Ortsteil Fischbach in Hauneck entdeckt. Vogelschützer sind alarmiert.


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Auswirkungen von Windturbinen auf die Sterblichkeit von Vögeln wird oft unterschätzt

Windkraftanlagen liefern erneuerbare Energie, beeinflussen aber auch die Vogelpopulationen. Vögel können mit den Rotorblättern von Windkraftanlagen kollidieren, was zum Tod führen kann.

 

Untersuchungen von Wageningen University & Research zeigen, dass die Folgen dieser zusätzlichen Sterblichkeit auf die Vogelpopulationen unter den derzeitigen Standards für Windparks unterschätzt werden.

Hier Bericht lesen
Sterblichkeitsgrenzen in der Windenergie-Folgenabschätzung unterschätzen Auswirkungen von Windparks auf Vogelpopulationen’, Ökologie und Entwicklung, 4. Juni 2020
Quelle

Kirberger Wald: Windrad köpft streng geschützten Rotmilan | FNP

Kirberg/Kaltenholzhausen/Burgschwalbach

Ein toter Rotmilan sorgt im Kreis Limburg-Weilburg für Ärger.

(…) Zu den Gegnern der Windkraft zählt beispielsweise Harry Rollig, Vorsitzender des Vereins “BOW – Burgschwalbach ohne Windkraft“, der neben der Verschandelung der Landschaft den Artenschutz anführt und vor einigen Tagen auf einen geköpften roten Milan im Kirberger Wald aufmerksam gemacht wurde. “Bei einem Spaziergang entdeckte die Bürgerin aus Kaltenholzhausen das Tier ohne Kopf direkt unterhalb des Mastes vom mittleren Windrad im Kirberger Wald. Da der Tierkörper noch komplett vorhanden war, kann der Vorfall nicht lange her gewesen sein”, erklärt er. (…)

Alles lesen in der FNP

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Artikel der Rhein-Zeitung

 

Emmerthal: Rotmilan – Tod durch Windkraft (Video)

Der Fund des toten Rotmilanes hat in der Lokalzeitung zu Spekulationen geführt: Offensichtlich wollte man nicht anerkennen, dass das Tier durch die WKA getötet wurde. Die Einsendung zur Untersuchung bringt jedoch die eindeutige Sicherheit: Das Tier wurde von der WKA erschlagen. Mehrere Knochenbrüche und eine zerrissene Leber waren das traurige Ergebnis.
Die Anzeige gegen den neuen Landrat Dirk Adomat ist raus- die Staatsanwaltschaft ermittelt.