Meck-Pomm gewährt Millionen-Bürgschaft für Nordex | MSN Finanzen

Der (aufgrund der Corona-Krise) unter Druck geratene Windkraftanlagen-Hersteller Nordex bekommt eine Kreditbürgschaft über gut 104 Millionen Euro vom Land Mecklenburg-Vorpommern. Damit soll ein Kredit über 116 Millionen Euro zu 90 Prozent abgesichert werden, wie das Finanz- und das Wirtschaftsministerium am Donnerstag gemeinsam nach einer Sondersitzung des Schweriner Kabinetts mitteilten.

Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Insgesamt benötige das Unternehmen staatliche Bürgschaften für einen Betriebsmittelkredit in Höhe von 350 Millionen Euro. Für die Hälfte davon – 175 Millionen Euro – soll demnach der Bund bürgen, für 116 Millionen Euro das Land MV und für den Rest die Hansestadt Hamburg.

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Eine Erinnerungshilfe:

Eilantrag: Steag will gegen Kohleausstieg klagen | FAZ

Der Essener Energiekonzern Steag, einer der größten Betreiber von Steinkohlekraftwerken in Deutschland, will vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz zum Kohleausstieg klagen. „Wir sind in den letzten Vorbereitungen für einen Eilantrag beim Bundesverfassungsgericht“, bestätigte ein Steag-Sprecher am Mittwoch der F.A.Z. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ berichtet, Steag wolle den Kohleausstieg nicht stoppen, fordere aber eine bessere Entschädigung für das Abschalten seiner Anlagen. Steag sehe in den Gesetzesregelungen unzulässige Eingriffe in seine Eigentumsrechte.

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Verein “Rettet den Taunuskamm” nennt Windkraft-Urteil skandalös

Der Verein „Rettet den Taunuskamm“ spricht dem Wiesbadener Verwaltungsgericht die Kompetenz in der Sache ab und nennt das Urteil zur Windkraft auf dem Taunuskamm „skandalös“.

Leider beim Wiesbadener Kurier hinter der Bezahlschranke, deshalb hier die Stellungnahme des Vereins “Rettet den Taunuskamm”:

Ein skandalöses Urteil mit dem sich das VG offensichtlich ohne hinreichende Sachkunde über die gravierenden Ablehnungsgründe aller Fachbehörden und des Regierungspräsidiums hinweggesetzt und nach unserer Auffassung ein politisches Urteil gefällt hat.

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Fusionsreaktor in Frankreich: Die neue Sonne nimmt Gestalt an | FAZ

In diesem Gebäude soll in fünf Jahren der Fusionsreaktor Iter in Betrieb gehen. Bild: Iter

Der Zusammenbau des internationalen Fusionsreaktors Iter im südfranzösischen Cadarache kann starten. Alle wichtigen Komponenten sind vor Ort. In fünf Jahren soll die gewaltige Anlage den Testbetrieb aufnehmen.

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CDU Taunusstein zum Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden

CDU Taunusstein zum Urteil des Verwaltungsgerichts Wiesbaden bzgl. Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm

>>Es bleibt nach Auffassung der CDU-Fraktion dabei, dass die geplanten Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm einen nicht…

Gepostet von Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V. am Dienstag, 28. Juli 2020

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Coronakrise? – Windkonzern Nordex beantragt Staatshilfen | Handelsblatt

Hoch subventioniert über 20 Jahre und trotzdem reicht es nicht.

(…) Nach einem Bericht des NDR geht es um Bürgschaften in Höhe von 350 Millionen Euro. Die Hälfte soll demnach der Bund tragen. Die andere Hälfte sollen auf Hamburg, wo der Konzern seinen Sitz hat, und das Land Mecklenburg-Vorpommern entfallen. In Rostock hat Nordex seine Fertigung. Auf Mecklenburg-Vorpommern entfielen laut NDR etwas mehr als 100 Millionen Euro an Hilfen. Auf Anfrage wollte sich Nordex dazu nicht äußern.

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Eine Erinnerungshilfe:

Woher kommt der Strom? 29. Woche – still ruht die See

Von Rüdiger Stobbe

Still ruht die See, und auch der Wind an Land ist so gering, dass kaum Strom mittels der mittlerweile gut 30.000 Windkraftanlagen erzeugt wird. Tiefpunkt ist der 18.7.2020, der Samstag, an dem nur 2,8 Prozent der insgesamt der 1,06 Terawattstunden (TWh) des erzeugten Stroms von Windkraftwerken erzeugt wurden. Mit 0,03 TWh war der Tag auch der absolute Tiefpunkt der Woche. Nicht nur der prozentuale. An den übrigen Tagen sah es nicht wesentlich besser aus.

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Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Kreuzau: Was rettet Thum? – EIFELON

Im Juni wurde in Thum eine Umfrage unter den Dorfbewohnern gestartet. Alle 152 Haushalte bekamen einen Fragebogen und die Zusicherung, die eingehenden Antworten nur anonym zu veröffentlichen, in den Briefkasten.

Aufgrund der durchgeführten Umfrage wurden aus Thum 37 Fragebögen zurückgeschickt, davon fühlen sich sieben Mitbürger durch die Windräder belästigt und 30 Menschen gesundheitlich beeinträchtigt. Bemerkenswerterweise wurde kein einziger Zettel mit dem Vermerk “keine Beeinträchtigung” abgegeben. Die gemeldeten gesundheitlichen Probleme: Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Ohrdruck, Ohrenschmerzen, Tinnitus, Schwindel- und Gleichgewichtsprobleme, Unwohlsein, Übelkeit mit Erbrechen,
Probleme bei Konzentration und Merkfähigkeit, innere Unruhe, Gereiztheit, Schwindelerkrankungen, Nervenerkrankungen, Angst und Depressionen, Enge- u. Druckgefühl auf Brust u. Lunge, Atemnot, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Beschleunigung des Verlaufs bei Krebserkrankungen.

Leider sind auch jüngere Menschen im Ort betroffen.

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Die Quadratur des Windrades | Allgemeine Zeitung

Von Ulrich Gerecke

MAINZ – Es klingt nach der Quadratur des Windrades: Fast alle Parteien in Rheinland-Pfalz wollen den Energieträger stärken, um die Klimawende zu schaffen. Allerdings tun sie sich genauso schwer, den gesetzlichen Rahmen für die unter Druck stehende Branche anzupassen. Besonders deutlich wird das bei der Frage des Mindestabstands zwischen Windrädern und Wohnbebauung, die die Landespolitik bis weit über den Wahltermin am 14. März 2021 hinaus beschäftigen könnte.

(…) der Schalldruckpegel eines Windrades – er liegt mit 90 bis 100 Dezibel über dem von Fluglärm – Muskelkraft und Pumpleistung des Herzens beeinträchtigt.(…)

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Vorsprung Online – “Flyer-Aktion gegen Windkraft voller Erfolg”

Die Verteilung der Flyer zum Thema Windkraft in Flörsbachtal und einigen anderen Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises war ein voller Erfolg für die AfD des Main-Kinzig-Kreises, teilt die Partei in einer Pressemitteilung mit.

Pressemitteilung hier lesen: Vorsprung Online – “Flyer-Aktion gegen Windkraft voller Erfolg”

Hintergrundinformationen:
„Vorsprung Online – “Flyer-Aktion gegen Windkraft voller Erfolg”“ weiterlesen

Strom wird noch teurer – RWE-Chef warnt Verbraucher – Bild.de

In BILD spricht CEO Rolf Martin Schmitz über die Strom-Versorgung Deutschlands mit erneuerbaren Energien – aber auch Klimaproteste, Klagen und steigende Strompreise, auf die sich alle Stromkunden einstellen müssen.

Hier lesen: Strom wird noch teurer – RWE-Chef warnt Verbraucher – Wirtschaft – Bild.de

Neuer ISO-Leitfaden soll dazu beitragen, dass Probleme des Klimawandels in jeder neuen Norm behandelt wird

Die ISO-Task Force zur Koordinierung des Klimawandels (CCC TF7) hat kürzlich einen neuen Leitfaden für Standardisierer entwickelt, damit der Klimawandel bei jeder neuen Norm berücksichtigt wird.

Der ISO-Leitfaden 84, Richtlinien zur Bekämpfung des Klimawandels in Normen, bietet einen systematischen Ansatz, relevante Grundsätze und nützliche Informationen, um Normungsschreibern dabei zu helfen, die Auswirkungen, Risiken und Chancen des Klimawandels in ihrer eigenen Normungsarbeit anzugehen.

Alles lesen: 2020-07-28 im europaticker

 

Erfolg für den VLAB: VGH kassiert Bebauungsplan für Windpark Sinzing

Der vom VLAB beklagte Windpark in der Regensburger Vorortgemeinde Sinzing kann nicht gebaut werden. Wie erwartet, hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Donnerstag der Normenkontrollklage des VLAB endgültig Recht gegeben und den Bebauungsplan der Gemeinde für unwirksam erklärt.

In Sinzing sollte ein Windpark mit drei Windrädern mit einer Nabenhöhe von jeweils 137 Metern entstehen. Bereits vor einem Jahr hatte das Verwaltungsgericht Regensburg in erster Instanz die Baugenehmigung und einen Baustopp angeordnet.

Mehr erfahren:
VLAB | Normenkontrollantrag gegen Windkraftplanung erfolgreich  und
BR24 | VGH kassiert Bebauungsplan für Windpark Sinzing

VG Wiesbaden: Land muss umstrittenen Taunuskamm-Windpark erlauben

Mit Urteil vom 24. Juli 2020 hat die 4. Kammer am Ende des zweiten Verhandlungstages über die Klage der ESWE Taunuswind GmbH auf Erteilung einer Genehmigung für den Bau von zehn Windenergieanlagen auf dem Taunuskamm entschieden (Aktenzeichen 4 K 2962/16.WI).
Der Windpark darf gebaut werden, da die Kammer der Klage stattgegeben hat.

Presseinformation:

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Quelle

Die Hessenschau berichtete: Land muss umstrittenen Taunuskamm-Windpark erlauben | hessenschau.de | Wirtschaft