Deutsche Klimarettung: Öl- statt Atomkraftwerk

Von Peter Grimm

Unlängst berichtete die Marbacher Zeitung:

„Im Jahr 2022 werden die letzten Kernkraftwerke abgeschaltet. Um das Stromnetz zu sichern, will die EnBW im Marbacher Energie- und Technologiepark im selben Jahr für mehr als 100 Millionen Euro ein Netzstabilitätskraftwerk bauen. Den Zuschlag dafür soll im April 2019 der Netzbetreiber TransnetBW geben. […] Das neue Kraftwerk mit einer Leistung von 300 Megawatt will die EnBW mit Erdöl und einer Gasturbine befeuern. „Es soll nur im Notfall stundenweise eingesetzt werden, wenn andere Anlagen ausfallen und die Netzstabilität gefährdet ist“, sagt Jörg Busse, Sprecher der EnBW. Hintergrund ist die Energiewende. […]

Der Standort in Marbach dient bereits jetzt dazu, Engpässe zu bewältigen. Die EnBW unterhält dort ein Ölkraftwerk als Reserve. Es produziert Strom, sobald es zu wenig davon gibt. Dafür wird in den sieben braunen Tanks am Neckarufer 70 000 Kubikmeter Öl gelagert. Die EnBW setzt beim neuen Kraftwerk aus Gründen der Versorgungssicherheit auf Erdöl.“

Quelle: https://www.achgut.com/artikel/fundstueck_deutsche_klimarettung_oel_statt_atomkraftwerk

“Öko-Energien überholen Kohle, Gas und Atom”: Eine irreführende Berichterstattung

In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 29.11.2018 ließ Wolf Dewitz die Leser wissen, dass “erstmals die mit Öko-Energie betriebenen Anlagen in Deutschland mehr Strom liefern können, als konventionelle Kraftwerke.”

Dieser Bericht führt zu einer vollkommen irreführenden Vorstellung der realen Erfordernisse zur Gewährleistung einer sicheren und bezahlbaren Stromversorgung, schreibt Alt in seinem Leserbrief.

Download (PDF, 117KB)

Quelle: http://www.ageu-die-realisten.com/archives/3085

Es gibt keinen Notfallplan: Bundesamt warnt vor Folgen eines großen Stromausfalls

Kein Internet, kein Telefon, keine Bankautomaten: Eine längere Unterbrechung der Energieversorgung wäre in Deutschland ein Desaster. Nun schlägt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Alarm.

Die Bonner Behörde sieht bei einem großen Stromausfall ein “erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter” in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene.

Alles lesen: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_84851204/bundesamt-warnt-vor-folgen-eines-grossen-stromausfalls.html

 

Wird unser Stromnetz zum hochgefährlichen Spielzeug für Ignorant*innen?

Von Prof. Dr.sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert

Am 16. Oktober 2018 wurde vom Fernsehsender 3sat zu später Stunde, ab 23.15 Uhr die Sendung ausgestrahlt: „Strom aus – wie sicher sind unsere Netze?“ Die Meinungen der darin befragten Experten lauten zusammengefasst:

  • Die Stabilität unseres Verbundnetzes zu erhalten, wird immer schwieriger. Um die Erzeugung zu jeder Zeit dem Verbrauch anzugleichen, waren im ganzen Jahr 2003 drei Eingriffe erforderlich, 2017 waren es im Mittel drei pro Tag.
  • Ursächlich ist eine immer größere Komplexität des Netzes infolge der Energiewende durch dauerhafte Abschaltung großer Kraftwerke und die zunehmende unstete Einspeisung regenerativer Energien.
  • Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines großflächigen und langdauernden Netzausfalls, eines sogenannten Blackout immer weiter an.
  • Die vermutliche Dauer eines solchen Ausfalls wird von den Experten mit sechs Tagen + angegeben.

Alles lesen: https://tinyurl.com/y8hgtylv

Weitere Informationen incl. Video: http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2017/12/01/wie-sicher-sind-unsere-netze/

WDR 5 Funkhausgespräche: Wie sicher ist unsere Energieversorgung?

WDR 5 Funkhausgespräche | 22.11.2018 |

Unter den Gästen:

Jörg Rehmann, Filmemacher „End of Landschaft“

“Klimaschutz, der das ´Lebensklima´ für Mensch und Fauna in den Landregionen zerrüttet und Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielt, kann weder überzeugen noch gelingen.”

Quelle: WDR5

Dillenburg: Im Umspannwerk brannte es

DILLENBURGDurch einen Brand im Umspannwerk von „Energienetz Mitte“ zwischen Dillenburg und Frohnhausen ist am Montag, 12. November  in der Kernstadt sowie in einigen anderen Orten der Strom ausgefallen. Rund 8000 Menschen waren von dem Ausfall betroffen.

Weiterlesen: Dill-Zeitung

Hinweis: In der Gemarkung Dillenburg stehen Windräder, die durch verschiedene Betreiber betrieben werden.

Stromausfall: Was tun?

Blackout – Wie sicher ist die deutsche Stromversorgung?

Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks
von Dagmar Röhrlich, 11. November 2018

Das europäische Verbundsystem zählt zu den sichersten Stromnetzen der Welt. Doch Experten warnen vor dem Risiko eines großräumigen und lang andauernden Blackouts. Ob Energiewende, Cyberattacken oder Klimawandel – die Faktoren, die ein stabiles Stromnetz gefährden, sind größer denn je.

Den sehr lesenswerten Textbeitrag hier abrufen: https://www.deutschlandfunk.de/energiemanagement-blackout-wie-sicher-ist-die-deutsche.724.de.html?dram:article_id=432939

Mit Dank an Vernunftkraft Odenwlad für den Hinweis!

Hier anhören!

 

 

 

 

 

Energie-Notstand: Sonne und Wind mögen nicht

“Die installierte Leistung an Windrädern ist mittlerweile gigantisch. Das kann jeder an den ruinierten Landschaften sehen. Gerade in Schleswig-Holstein haben die Grünen ganze Landstriche unbewohnbar wie den Mond gemacht.

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Vince Ebert extrapoliert: Was wäre, wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten würden?

Was würde passieren, wenn Deutschland ab sofort nur noch auf Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen setzen würde? Das fragt sich Wissenschaftskabarettist Vince Ebert.

Für eine funktionierende Industrienation ist es nicht nur wichtig, dass genug Strom produziert wird; der Strom muss auch 100-prozentig verlässlich produziert werden. Um nicht einen überregionalen Blackout zu riskieren, ist es daher nötig, zu jeder Minute, rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr genügend Strom zu haben.

Alles lesen bei Spektrum.de

Tausende Haushalte in Mannheim am Sonntagmorgen ohne Strom

Tausende Haushalte in mehreren Stadtteilen waren am frühen Sonntagmorgen von einem großflächigen Stromausfall betroffen.

Als Grund für den Stromausfall gibt die Feuerwehr unter Berufung auf den Energieversorger Spannungsschwankungen im Stromnetz an.

Mehr erfahren bei Mannheim24

 

Der Kohleausstieg als Einstieg in das Notstromaggregat

Von Roger Letsch

“Man hält also trotz der falschen Annahmen bezüglich der europäischen Überkapazitäten stur an den Abschaltplänen fest, als wüsste man nichts von der tatsächlichen Situation bei unseren Nachbarn. Allein bis 2020, also in zwei Jahren, werden demnach durch Wegfall des AKW Philippsburg 2 und einiger Kohlekraftwerke zwischen 6,5 und 8,5 GW sicherer Leistung verschwinden. Statt also im Hambacher Forst Tunnel zu graben, sollte man wohl besser ernsthaft über ein fossiles Notstromaggregat im eigenen Keller nachdenken.”

Alles lesen: https://www.achgut.com/artikel/der_kohleausstieg_als_einstieg_in_das_notsromaggregat