Nähern wir uns einem ausgedehnten Strom-Blackout?

Von Dr. Klaus Tägder

Der Netzfrequenzeinbruch am 8. Januar 2021 könnte bereits als „Warnschuss vor den Bug“ gewertet werden. Das europäische Stromnetz ist zwar ein meist verlässliches, aber auch fragiles System. Es bringt sich diesbezüglich hin und wieder in Erinnerung. Ein örtlich und zeitlich ausgedehnter Strom-Blackout brächte katastrophale Zustände.

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Woher kommt der Strom? 53. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Die letzte Woche des Jahres 2020 bringt in komprimierter Form die wesentlichen Sachverhalte und Probleme der Stromversorgung Deutschlands im vergangenen Jahr aufs Tablett.

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Belastungsprobe für Europas Stromnetz – Knapp an einem Mega-Blackout vorbeigeschrammt ORF.at

Das europäische Stromnetz ist am Freitag auf eine harte Probe gestellt worden – vielleicht sogar nur knapp an einem flächendeckenden Stromausfall, vorbeigeschrammt.

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und Mega-Blackout: Ganz knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt | Wochenblick.at

Woher kommt der Strom? 52. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Eine verlässliche Kalkulation der Entwicklung der regenerativen Stromerzeugung war unmöglich. Man mühte sich redlich. Dennoch: Die Weihnachtswoche war Bescherungswoche für unsere Nachbarn. Dreimal wurde der Strom nicht nur verschenkt. Negative Strompreise sorgten für Bonusschecks, die unsere Nachbarn mit dem Gratisstrom entgegennahmen. Die Augen glänzten vor Freude.

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Bundesnetzagentur: Deutsche Stromimporte 2020 deutlich gestiegen

Rund 36 Prozent mehr Stromimporte als im Jahr 2019, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht.

Bitte beachten Sie in den Grafiken von Rolf Schuster (Vernunftkraft Hessen) auch die Im- und Exportzahlen nach Energieträger:

Download (PDF, 1.77MB)

 

Lesenswerte Presseberichte:

Woher kommt der Strom? 51. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Es ist schwierig, und es wird immer schwieriger für Deutschland, die Stromerzeugung insgesamt marktgerecht zu gestalten. Je mehr regenerative Stromerzeugung in den Markt drängt, desto anspruchsvoller und fehlerträchtiger wird dieses Unterfangen.

Zum Ende der 51. Woche war die Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger nach fast vier Wochen wieder mal so stark (Abbildung), dass eine angenommene Verdoppelung der Sonnen- und Windstromerzeugung über den Tag gesehen ausgereicht hätte (Abbildung 1), um den Bedarf, um Deutschlands Strombedarf zu decken (der, wie immer, zum Einstieg ins Wochenende geringer war als Montag bis Freitag). Nach einer langen Wartezeit zuvor, in der konventionelle Energieträger gut 20 TWh hätten erzeugen müssen, um den Bedarf der Wochen 48 bis 51 rechnerisch zu decken (Wiederum bei einer angenommenen Verdoppelung von Wind-/Sonnenstrom).

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Woher kommt der Strom? 50. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Windstromerzeugung (Abbildungbitte unbedingt anklicken, es öffnen sich alle Abbildungen und mehr) ist in der dritten Woche nacheinander so schwach, dass sogar eine angenommene Verdoppelung der Wind- und Sonnenstromerzeugung nicht ausreichen würde, um den Strombedarf Deutschlands auch nur annähernd zu decken (Abbildung 1).

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Sichere Stromversorgung wird beherrschendes Thema der Energiepolitik | TE

Von Fritz Vahrenholt

Es ist eine der unerwünschten Wahrheiten deutscher Energiepolitik: Mit Erneuerbaren allein ist die Stromversorgung nicht zu sichern. In anderen Ländern hat man das eingesehen – und setzt auf eine neue Generation der Kernenergie, die inhärent sicher ist.

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Woher kommt der Strom? 49. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Der gesetzte Wissenschaftston sagt, die Windstromerzeugung sei “volatil”. Wie auch immer, es geht auf und ab, irgendeine Form der Kontinuität in Sachen Windstromerzeugung ist nicht auszumachen. Außer eben, dass er keinesfalls kontinuierlich erzeugt wird. So wie diese Woche. Sogar Polen liefert Strom nach Deutschland. Strom, für den das Kohleland noch weniger als die Hälfte einige Stunden zuvor an Deutschland gezahlt hat.

Eine Woche, die wieder mal eindrucksvoll belegt, weshalb etliche Zeitgenossen meinen, von Flatterstrom reden zu müssen, wenn sie von der Windstromerzeugung meinen. (Abbildung, bitte anklicken, es öffnen sich alle Abbildungen und Mehr, sowie der Energierechner).

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Woher kommt der Strom? 48. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Was im Verlauf der Woche in Sachen Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger vor sich geht, ist der ultimative Beleg dafür, dass die Energiewende auf tönernen Füßen steht. Mit jedem weiteren Abschalten oder vom Netz nehmen verlässlicher, konventioneller Kraftwerke wackelt die Stromversorgung des Landes mehr.

Die Woche begann für die Windmüller vielversprechend. Der Wind bläst kräftig, die Windstromerzeugung ist stark. Leider ist der Sonntag bedarfsarm. Die Preise purzelten an der Börse in den „Nahe Null“-Keller. Das allerdings stört unsere Windmüller wenig. Sie bekommen den laut EEG vereinbarten Preis für den Strom, der per Windkraft oder Solaranlagen erzeugt wird. Regelmäßig. Vom Stromkunden und demnächst teilweise, damit die immer größer werdenden Beträge nicht so auffallen, direkt vom Staat. Also vom Steuerzahler. Der in aller Regel auch Stromkunde ist. Ein Taschenspielertrick.

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Akademie Bergstraße: Stromversorgung in Deutschland akut gefährdet

Henrik Paulitz von der Akademie Bergstraße zieht ein besorgniserregendes Zwischenfazit zur Energiewende. Deutschland ist demnach auf dem Weg in eine „StromMangelWirtschaft“ – im schlechtesten Fall drohen schon jetzt bundesweite Stromausfälle.

Quelle und Download

Grafiken November 2020 und Zahlen der Strombörse EEX

Darstellung und Recherche: Rolf Schuster, Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V.

November 2020 EEX Saldo:  – 1,21 Milliarden €

„Grafiken November 2020 und Zahlen der Strombörse EEX“ weiterlesen

Energiewende: Deutschland gegen den Rest der Welt | UTR

Es gibt keinen Strom mehr. Allein auf Stromhilfen aus dem benachbarten Ausland verlassen, ist für ein noch Industrieland reichlich unsicher. In allen Ländern hat im Zweifel die nationale Stromversorgung Vorrang vor Stromhilfen für ein dunkles Deutschland.

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Energiewende: Deutschland gegen den Rest der Welt.

Woher kommt der Strom? 47. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Trotz des Stromüberschusses insgesamt und dem damit verbundenen Export musste für Südwest-Deutschland Strom aus Frankreich importiert werden. Aber auch Dänemark exportierte Strom nach Deutschland. Da ist es vielleicht ganz gut, dass der Verkauf von Elektroautos trotz gegenteiliger Propaganda nicht so recht in Schwung kommt.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass zu Beginn der 47. Woche (Abbildung, bitte unbedingt anklicken, es öffnen sich alle Abbildungen und Mehr) die Windstromerzeugung so stark war, dass die konventionelle Stromerzeugung (Abbildung 1) mit um die 23 GW ausreichte, um den Bedarf zu decken. Stromüberschuss fiel ebenfalls an, denn unter die Marke von 20 GW darf die konventionelle Stromerzeugung nicht absinken, weil sonst die Stabilität des Stromnetzes insgesamt gefährdet ist.

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