Versorgungssicherheit: Firmen fürchten die Energiewende

Deutschlandradio 24.04.2019 – Von Moritz Küpper

Raus aus der Nutzung fossiler Energieträger, hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung – für den Klimaschutz soll die Energie-Wende Wirklichkeit werden in Deutschland. Doch in der Industrie überwiegt die Sorge: Schon im vergangenen Jahr gab es Produktionsbeeinträchtigungen wegen Stromschwankungen.

Papiermaschine im Wepa-Werk in Giershagen: Schon Stromunterbrechungen im Millisekundenbereich führen dazu, dass die Produktion stoppt (dlf/Moritz Küpper)

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Tausendjähriger Strom

Wo schöne Worte nicht reichen, um gegen unschöne Zahlen zu bestehen, da müssen eben schönere Zahlen her. Und wenn es die nicht gibt, dann müssen sie halt schön erklärt werden. Am Besten, man kann wie Eon tausend Jahre in der Rechnung unterbringen. Die stehen in Deutschland ja gern für Größe, denken wir nur an die Reichskrafttürme.


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Woher kommt der Strom? 15. Woche – Weiter Richtung Blackout!

Die Abschaltung des AKW Philippsburg 2 hat begonnen. Wenn zum Jahresende komplett Schicht ist, fehlen 1.402 MW installierte Leistung. Also werden fossile Energieträger den fehlenden Strom ersetzen. Mit dem entsprechenden Mehrausstoß an CO2. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Das ist vorsätzliche Gefährdung der Versorgungssicherheit Deutschlands.


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Professor für elektrische Energietechnik: Kein Strom mehr für Deutschland

Tichys Einblick vom 17.04.2019 – Von Holger Douglas

In wenigen Jahren sollen die letzten Kohle- und Kernkraftwerke vom Netz gehen und stillgelegt werden. Woher dann der Strom kommen soll, weiß niemand. Sicher ist nur: Wind und Sonne schaffen es nicht.

Mit diesen Voraussagen meldet sich jetzt Professor Harald Schwarz zu Wort, Lehrstuhlinhaber Energieverteilung und Hochspannungstechnik an der BTU Cottbus-Senftenberg. Er hatte vor einem Jahr an einer Studie für das brandenburgische Wirtschaftsministerium über eine sichere Stromversorgung mitgearbeitet. Jetzt erschien in der regionalen Zeitschrift »Lausitz-Magazin« ein ausführliches Interview (ab Seite 45) mit ihm, in dem beispielhaft die dramatischen Fehler der »Energiewende« deutlich werden.

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Unsere Energieversorgung wird immer fragiler

Die Titanik „deutsche Energieversorgung“ hat Kurs auf den Eisberg. Alle Fachleute und alle Politiker mit Verstand wissen es. Dennoch ist niemand in Sicht, der ernsthaft das Ruder umreißen will oder kann. Ex oriente lux? Aber lesen Sie selber die Analyse eines zuständigen Fachexperten aus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).

Quelle:  Eike-Klima-Energie

Woher kommt der Strom? Die Kohle-Stadt Hamburg. 14. Woche

Ist Windstrom aus dem hohen Norden ideal für Hamburg? Offenbar nicht: 94 Prozent des in Hamburg verbrauchten Stroms ist Strom aus fossilen Energieträgern. Genauer gesagt vor allem aus Steinkohle. Strom erzeugt aus Steinkohle, die aus aller Welt mit Schweröl betriebenen Schiffen nach Hamburg geschippert wird. SPD und Grüne verantworten diesen anachronistischen Zustand.


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Die bisherigen Artikel der Kolumne “Woher kommt der Strom?” mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Woher kommt der Strom? 13. Woche und ein Beinahe-Blackout

Von Rüdiger Stobbe

Das erste Quartal 2019 hat Höhen und Tiefen der Windstromerzeugung eindrucksvoll aufgezeigt. An etlichen Tagen wurde die in Deutschland benötigte Menge Strom nicht erzeugt. Es musste Strom importiert werden, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Die berühmt berüchtigte Dunkelflaute schlug zu.

Und nicht nur im Dunkeln herrschte mehrere Tage Flaute. Kurz: Im ersten Quartal 2019 war das Wetter teilweise sehr schön. Schönes Wetter aber ist der Feind der Windstromerzeugung. Zwar scheint verstärkt die Sonne. Die aber ist im Winter schwach und kann den fehlenden Windstrom nicht ausgleichen.

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Heilloses Chaos in der Energieversorgung

Auszug aus dem Interview von Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger mit der WELT zur aktuellen Politik der Bundesregierung und der Lage der Metall- und Elektro-Industrie.

Das Interview erschien in der WELT am 31. März 2019; geführt wurde es von Dorothea Siems. Setzt die große Koalition die richtigen Akzente, um die Wirtschaft in Schwung zu halten?

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Quelle

Südafrika: So geht Strom abschalten

Von Sebastian Biehl

Im südafrikanischen Energiesektor lässt sich beobachten, wie eine einst gute Infrastruktur kaputt gemacht wird. „Loadshedding“ oder „beurtkrag“ sind schon geflügelte Worte. Sie bedeuten, dass es nicht genug Strom für alle gibt und deswegen jeder Haushalt (und jede Firma) mal eine Weile ohne Strom zurechtkommen muss. Im März fiel auch tagsüber, zur besten Arbeitszeit, stundenlang der Strom aus.


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Gedanken zu der aktuellen Auswertung der gelieferten Strommengen im Januar 2019

Gedanken zu der aktuellen Auswertung der gelieferten Strommengen im Januar 2019. Weiterhin hat der bereits vielen schon bekannte Rolf Schuster, den Anstieg der installierten Nennleistung in den letzten Jahren genauer dargestellt und mit dem verglichen, was tatsächlich in das Netz eingespeist wird.

Rolf_Schuster_ Nennleistung vs Kapazität

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Rahmen für den Kohleausstieg: Eine Wende mit Wagnis

FAZ vom 05.04.2019 – Von Charlotte Kreuter-Kirchhof

“Eine verlässliche Energieversorgung ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ein Gemeingut von Verfassungsrang mit überragender Bedeutung für das Gemeinwohl”

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Energiewende – Das droht uns in der Dunkelflaute

Welt vom 01.04.2019 – Von Daniel Wetzel

In der Energiewirtschaft wachsen die Zweifel, ob Deutschland Leitmarkt für Kraftwerkstechnik bleiben kann – das Geschäft mit Großturbinen liegt am Boden. Kommt es zu einer „kalten Dunkelflaute“, wäre Deutschland auf Stromimporte angewiesen.

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Energiemix und Versorgungssicherheit war gestern

… Deutschland steigt aus der Kernenergie aus, will möglichst schnell die Braunkohlekraftwerke abschalten und bereitet schon den Ausstieg aus der Steinkohle vor. Was bleibt, ist faktisch nur noch Erdgas als Primärenergieträger. Energiemix und Versorgungssicherheit war gestern.

Auch bildungsresistente Politiker sollten inzwischen verstanden haben, dass Wind Wetter ist. Entweder er weht, oder er weht nicht. Da kann man so viele Windmühlen bauen, wie man will. …

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