Teurer Fehler – Noch mehr Milliarden für die Energiewende

Von Holger Douglas – Tichys Einblick

520 Milliarden Euro reichen immer noch nicht. Das sind die möglichen Kosten der Energiewende bis zum Jahre 2025, wie sie das Institut für Wettbewerbsökonomik der Universität Düsseldorf einmal ausgerechnet hat. Die 25.000 Euro, mit der jede eine vierköpfige Familie das Weltklima rettet, sind immer noch zu wenig. Es kommen fortwährend noch viele weitere Milliarden dazu.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/noch-mehr-milliarden-fuer-die-energiewende/

Die Energiefrage Nr. 55: Einsatz von Kernenergie – ein Gebot der Ethik?

Von Dr. Dr. Simon Friederich – Physiker und Philosoph. Er lehrt Philosophie der Naturwissenschaften. an der Universität Groningen (Niederlande).

In Deutschland ist man sich heute weitgehend einig, dass der Einsatz von Kernenergie unethisch ist. Ich komme aus einem links-grünen Pfarrhaus, bin Vegetarier und in der SPD, und ich kenne die Argumente gegen Kernenergie seit meiner Kindheit. Aber heute denke ich, dass der Einsatz von Kernenergie nicht nur ethisch zulässig ist, sondern um des Klima- und Umweltschutzes willen sogar geboten.

Vier Gründe sprechen hauptsächlich für die Kernenergie:

  • Erstens ist sie die wohl umweltfreundlichste Energiequelle
  • Zweitens können Kernkraftwerke fossile Kraftwerke vollständig ersetzen
  • Drittens werden sich Länder, denen Wohlstand und Wirtschaftswachstum wichtig sind, gegen den weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie entscheiden
  • Viertens lässt sich Kernenergie schneller ausbauen als Solar- und Windenergie

Kompletten Beitrag beim Deutschen Arbeitgeberverband lesen

Finanzen der Agora Energiewende im Visier

Der finanzielle Hintergrund der Initiative Agora Energiewende ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion der FDP (19/2028). Die Abgeordneten begründen ihr Interesse mit dem “beträchtlichen Einfluss”, den die 2012 gegründete Denkfabrik auf die politische und gesellschaftiche Debatte zur Energiewende erlangt habe.

Weiterlesen: http://www.umweltruf.de/2018_PROGRAMM/news/news3.php3?nummer=3245

Antworten der Smart Energy for Europe (SEFEP) gGmbH mit ihren
Geschäftsbereichen Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Clean Energy Wire mit klimafakten.de auf die Fragen der FDP-Bundestagsfraktion an die Bundesregierung vom 7.5.2018 hier lesen:
https://www.agora-energiewende.de/fileadmin2/In-eigener-Sache/20180518_Kleine_Anfrage_FDP/2018-05-18-Antworten-Kleine-Anfrage-FDP_final.pdf

Ge­bots­ter­min 1. Mai 2018: Öffentliche Bekanntgabe der Zuschläge für Windenergie an Land

Erstmalig war die ausgeschriebene Menge von 670 Megawatt unterzeichnet: Es gingen 111 Gebote mit einem Umfang von 604 Megawatt ein.

Bürgerenergiegesellschaften waren mit 15 erfolgreichen Geboten im Umfang von 113 Megawatt beteiligt und bekommen als Zuschlagswert den Gebotswert des höchsten noch bezuschlagten Gebots (6,28 ct/kW). Die meisten Zuschläge gingen an Bieter in Nordrhein-Westfalen (33 Zuschläge, 138 Megawatt) und Brandenburg (16 Zuschläge, 87 Megawatt).
Der niedrigste Gebotswert eines Gebotes, das einen Zuschlag erhielt, beträgt 4,30 ct/kWh.
Das Gebot mit dem höchsten Zuschlagswert liegt bei 6,28 ct/kWh.
Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt 5,73 ct/kWh.

Mehr erfahren: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Wind_Onshore/Gebotstermin_01_05_2018/Gebotstermin_01_05_18_node.html

Die Energiefrage Nr. 54: Energiepolitischer Realismus bei Branchenvertretern

Liebe Freunde und Kollegen,

unser letzter Beitrag über eine „Klimawissenschaftliche Abstimmung mit den Füßen“ wurde vom Fachinformationsdienst MBI Infosource in dessen auf Emissionshandel spezialisierter Publikation „TradeNews Emissions“ als Gastbeitrag übernommen.  Ein schöner Erfolg.

Heute berichten wir über eine energiewirtschaftliche Konferenz, die 15. Baden-Badener Energiegespräche.  Wir waren überrascht, dass die Branchenvertreter einhellig die derzeitige Energiepolitik kritisierten, jahrelang einseitig auf die Förderung bestimmter Energieerzeugungsarten zu setzen, ohne sich um das Gesamtsystem von Erzeugung, Verteilung und Verbrauch zu kümmern.  Mir war es eine Freude zu beobachten, dass im Gegensatz zu früheren Konferenzen ähnlicher Art sich der Grad an Realismus in der Einschätzung des energiepolitisch Notwendigen und Machbaren deutlich gesteigert hat.  Flächendeckend ist mittlerweile klar, dass keine Technologien zur Verfügung stehen, um die riesigen Versorgungslücken aus Dunkelflauten zu schließen, die Solar- und Windenergie hinterlassen.  Etwas Ähnliches erlebte ich von ein paar Wochen auf einem durch einen ZDF-Journalisten moderierten energiepolitischen Podium, auf das ich von der rheinland-pfälzischen Landesregierung eingeladen war.  Der Kipppunkt (tipping point) der energiepolitischen Diskussion scheint überschritten.  Lesen Sie hier unseren Konferenzbericht „Energiepolitischer Realismus bei Branchenvertretern“.

Herzliche Grüße aus dem sich erwärmenden Taunus,

Björn Peters

Eine Übersicht über alle bislang erschienenen Beiträge in der „Energiefrage“ finden Sie hier: https://deutscherarbeitgeberverband.de/dav_energiefrage.html.

Entschädigung für Atomausstieg : Vattenfall will mehr Geld

Der Atomausstieg ist schon längst beschlossene Sache, aber die Bundesregierung tut sich schwer, die Scherben aufzukehren, die ihr überhastetes Manöver vor sieben Jahren angerichtet hat.

Der Energiekonzern Vattenfall ist empört darüber, wie die Regierung das Unternehmen entschädigen will. Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Konzern bescheinigt, vor allem wegen der Stilllegung des Kernkraftwerks Krümmel in seinen Eigentumsrechten verletzt worden zu sein.

Weiterlesen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/entschaedigung-fuer-atomausstieg-vattenfall-will-mehr-geld-15598203.html?utm_content=buffer8b34d&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=GEPC%253Ds30

Wenn nichts mehr geht: Der Strom-Blackout von Lübeck

Ein großflächiger Stromausfall hat am Mittwoch Lübeck und viele Gemeinden im Südosten Schleswig-Holsteins getroffen. In der Hansestadt stand das öffentliche Leben teilweise still. Ampeln fielen aus. Geschäfte mussten schließen. Fahrstühle blieben stecken. Ursache war ein technischer Defekt im Umspannwerk in Stockelsdorf (Kreis Ostholstein). Nach etwa vier Stunden gelang es Technikern, den Schaden zu beheben.

Weiterlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wenn-nichts-mehr-geht-Der-Strom-Blackout-von-Luebeck,stromausfall290.html

Der große Konstruktionsfehler der Energiewende

In der energiepolitischen Debatte geht es rund. Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat angekündigt, die Subventionierung der erneuerbaren Energien im Stromsektor in vier bis fünf Jahren zu beenden.

Weiterlesen: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article176336581/Christoph-M-Schmidt-Der-grosse-Konstruktionsfehler-der-Energiewende.html

1. Mai – Strompreis über 18 Stunden negativ!

Wegen der hohen Solareinspeisung konnte die ungewollte und von niemandem bestellte aber trotzdem erzeugte Stromerzeugung am 1. Mai nicht weiter abgesenkt werden, so dass der überschüssige Strom an diesem Tag zu negativen Preisen in Ausland verklappt werden musste.

Tabelle Rolf Schuster

 

Die Stromerlöse nach Entsoe am 1. Mai. Insgesamt wurde ein negativer Preis über 18 Stunden erlöst mit Zuzahlungs-Kosten in Höhe von 11.877.560 €.Weiterlesen: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/05/11/1-mai-strompreis-ueber-18-stunden-negativ/

Energiewende: Es wäre ehrlicher, sich von den Klimazielen völlig zu verabschieden

Eigentlich hatte ja alles gepasst: Union und SPD hatten bei der Regierungsbildung mehrfach versichert, ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. Ein Versprechen, alte Zöpfe abzuschneiden, sich von überkommenen Mustern zu lösen, Neues zu wagen – in allen Politikbereichen. Es gab guten Grund anzunehmen, dass sich dieses Gelöbnis auch auf die Energiewende und den Klimaschutz beziehen sollte.

Bild anklicken um den Artikel zu lesen!

Brandbrief : Grüne wollen mehr Strom aus Wind und Sonne

In der Bundesregierung sitzen die Grünen nicht, doch in mehreren Länder-Regierungen schon. Per Brandbrief fordern elf Länderminister nun mehr Engagement für die Energiewende. Sie könnten über den Bundesrat Druck machen.

Artikel lesen – Bild anklicken!

 

Kommunalwahl in Schleswig-Holstein: Westküste – Plus für Windkraftgegner

Das Thema Windenergie bewegt die Wählerinnen und Wähler an der Westküste Schleswig-Holsteins. Neue Wählergemeinschaften positionieren sich zu diesem Thema.

Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Westkueste-Plus-fuer-Windkraftgegner,shmag53216.html

Der Strompreis steigt und steigt …

Von Heinz Horeis

Deutsche Bürger zahlen doppelt so viel für Haushaltsstrom wie ihre Nachbarn in Frankreich oder im Hochpreisland Schweiz. Die Energiewende führt zu explodierenden Strompreisen und mästet zahlreiche Subventions-Abzocker. Und Subventionen gebieren immer neue Subventionen – ein Teufelskreis!

Abbildung 1: Zusammensetzung des durchschnittlichen Strompreises für Haushaltskunden (3500 kWh Jahresverbrauch) in Deutschland 2017 (Quelle: strom-report.de).

Abbildung 2: Kosten für die Netzstabilisierung 2011-2015 (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, 04.12.2016).

Mehr erfahren: https://www.novo-argumente.com/artikel/der_strompreis_steigt_und_steigt

Windrad statt Kreuz – Deutschland 2018: 100 Prozent Erneuerbar

Von Frank Hennig

Die merkwürdige Sicht eines Ministers: Wenn die Arbeit ruht und die Sonne scheint, die Wolken sich verstecken und der Wind weht – dann ist Tag der Arbeit. Für Werktage gibt es kein Rezept. Glaube statt Wissen ist ein gutes Ruhekissen.

„Windrad statt Kreuz – Deutschland 2018: 100 Prozent Erneuerbar“ weiterlesen