Paderborner Erzbischof kämpft gegen Windräder

Paderborn/Arnsberg
Jedenfalls hat der 70-jährige Kirchenmann seine Unterschrift unter einen flammenden Appell gegen die Windkraftanlagen gesetzt.
Mit seinem Namen unterstützt der Erzbischof die Aufforderung an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), dem Windpark seine Genehmigung zu versagen.

“Mit dem Appell an die Landesregierung ist der Warsteiner Anti-Windkraft-Initiative ein echter PR-Coup gelungen”, meint die Neue Westfälische. Nicht nur der Erzbischof habe einen Appell gegen die Windkraftanlagen unterschrieben, sondern auch der aus dem sauerländischen Brilon stammende frühere Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz, und die Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Catharina Cramer.

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Windkraft-Investor will gegen den Hoch-Sauerland-Kreis klagen

Kreisbehörde hat 5 der 7 in Holzen geplanten Windkraftanlagen nicht genehmigt. Firma wird Begründung des Ablehnungsbescheids juristisch prüfen

„Es wird wahrscheinlich zu einer Klage gegen den Hochsauerlandkreis kommen, weil er fünf der sieben, von uns in Holzen geplanten Windkraftanlagen nicht genehmigt hat.“ Dies erklärt Taner Sahin, Geschäftsführer des Planungsbüros „Naturwerk Windenergie GmbH“ aus Herten.

Der HSK verwies u.a. auf zu nahe Wohnbebauung, auf einen zu nahen, schützenswerten Buchenwald und auf eine kritische „Beziehungsebene“ potenzieller Windkraftanlagen-Standorte zum Kloster Oelinghausen. Auch könne eine der geplanten Windkraftanlagen Mess-Aufzeichnungen der Erdbebenstation im Sorpedamm verfälschen.

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Windkraft im Dreiländereck – Projektierer reicht Unterlagen für Kohlwald ein

Bürger wütend und sauer

Kein anderes Gebiet Hessens, in dem Windkraftanlagen erbaut wurden oder in der Beantragung sind, ist wohl so bekannt, wie das Dreiländereck. Hier stoßen die drei Regierungspräsidien Hessens aneinander. Gebiets- und RP-übergreifend sind seit dem Jahr 2013 intensive Planungen zum Bau von Windkraftanlagen (WKA) im Gang.

Aus diesem Grund haben sich die Bürgerinnen und Bürger der genannten Ortschaften bereits im Mai 2014 zur Interessengemeinschaft (IG) „Pro Lebensraum Fulda/Vogelsberg“ zusammengeschlossen, um die Überbelastung von Mensch und Natur zu verhindern. Die Gemeinden Neuhof und Flieden im Landkreis Fulda unterstützen die Bürgerinitiative aktiv.

„Nun ist das passiert, was wir von Anfang an befürchtet haben. Nachdem der Oberwald auf Steinauer Gebiet trotz starker avifaunistischer Bedenken mit acht Anlagen gebaut worden ist, wurden nun die Unterlagen für den geplanten, direkt angrenzenden Windpark Kohlwald auf Freiensteinauer Gebiet beim Regierungspräsidium (RP) Gießen eingereicht.”

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Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (Kassel) über Windkraft, Pipeline und Airport

Interview der HNA mit Dr. Walter Lübcke (Regierungspräsident Kassel) zu den Themen Windkraft, Pipeline und Airport

Herr Dr. Lübcke, im nördlichen Teil des Regierungspräsidiums Kassel gibt es zwei große Themen, die die Menschen bewegen. Eines ist die Windkraft. Wie sehen Sie als Regierungspräsident den Widerstand, der sich seit Jahren dagegen artikuliert?

Dr. Walter Lübcke: Wir haben den Auftrag und die Gesetzeslage, die von Bund und Land beschlossene Energiewende umzusetzen. Wir prüfen die damit zusammenhängenden fachlichen Fragen. Das Land sagt, wir brauchen zwei Prozent der Landesfläche als Windvorrangflächen, das heißt, dass 98 Prozent der Flächen dafür nicht in Frage kommen. Als Behörde nehmen wir die Einwendungen auf und sortieren sie. Von den 32 000 Einwendungen gegen die Standorte in der Region waren 30 000 Unterschriften für eine Sammelpetition. Etwa 1500 waren Einwendungen mit inhaltlicher Substanz. Viele beziehen sich auf das Thema Tourismus oder Infraschall.

Weiterlesen: https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/calden-ort74694/regierungspraesident-dr-walter-luebcke-ueber-windkraft-pipeline-und-airport-10205578.html

PM: Windkraft – Die unrühmliche Rolle der Gutachter

Pressemitteilung der Bürgerinitiative “Windkraft im Spessart”

Horste von Rotmilan und Schwarzstorch oder Wochenstuben von streng geschützten Fledermäusen wie der Mopsfledermaus stellen häufig ein K.o.-Kriterium für den Bau von Windkraftanlagen gerade in großflächigen Wäldern wie dem Naturpark Spessart oder dem Vogelsberg dar.

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Gekürzt veröffentlicht bei Vorsprung online

Rotmilanvergrämung: Baumklopfer von Brauerschwend stellt sich der Polizei

OZ berichtet über neuste Entwicklungen zum Baumklopfer-Skandal

Der mutmaßliche Baumklopfer im Bastwald bei Brauerschwend hat sich den Behörden gestellt.

Das Studio Fulda des Hessischen Rundfunks hatte am Dienstag in seiner Nachrichtensendung berichtet, dass der Gesuchte bei der Polizei Stellung nehmen wolle, und Umweltgutachter bei einem Windenergieunternehmen sei. Gegenüber dem HR habe der Mann sein Vorgehen bedauert und gesagt, dass es ihm nicht darum gegangen sei geschützte Tierarten bewusst zu stören. Der Vogelschutzbeauftragte des Vogelsbergkreises, Förster Axel Rockel, hatte gegenüber unserer Zeitung erläutert, dass jeder naturschutzfachliche Ausgebildete genau wisse, wie er sich zu verhalten habe.

Mehr erfahren in der Oberhessichen Zeitung

Jurist hält Wind”park” Altendiez für nicht genehmigungsfähig

Von HEINZ BURKHARD WESTERWEG

„Die in der Verbandsgemeinde Diez beantragten Windkraftanlagen können nicht genehmigt werden.“ Zu dieser Einschätzung kommt der Diezer Rechtsanwalt Sascha Seehaus in Bezug auf die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2003. Demnach ist ein Windrad „raumbedeutsam“, wenn durch die Errichtung die räumliche Entwicklung oder Funktion eines Gebietes beeinflusst wird.

Mehr erfahren in der NNP

Fünf weitere Windindustrieanlagen im MKK beantragt

Zu den bereits bestehenden 12 Anlagen in Gründau und Wächtersbach wurden fünf weitere Anlagen beantragt!

Wenn eine Genehmigung erfolgt, darf sich dann Gründau mit den 5 HÖCHSTEN WKA IM GESAMTEN MKK schmücken!!! WKA 14 und 15 wären in Bayern aufgrund des zu geringen Abstands zu den Wohnhäusern nicht genehmigungsfähig!!!

Mehr erfahren bei der BI Windjammer Gründau e.V.

BaWü – Odenwald – Sicherheitsbedenken werden vom Land ignoriert

Kritische Gutachten zur Flugsicherheit sollen dem Ausbau der Windkraft nicht mehr im Weg stehen!

Von Rüdiger Busch – Walldürn/Hardheim.
Nimmt die Landesregierung direkten Einfluss auf die Genehmigungsbehörden, um das erklärte politische Ziel des Windkraftausbaus zu erreichen? Dafür spricht ein Schreiben des Verkehrsministeriums, das es den zuständigen Behörden untersagt, kritische Gutachten zur Flugsicherheit bei Windkraftanlagen in Flugplatznähe bei ihrer Entscheidung heranzuziehen.

Weiterlesen in der Rhein-Neckar-Zeitung

BI “Gegenwind Flörsbachtal” – Unrühmlicher Höhepunkt einer Genehmigungsprozedur

Pressemitteilung der Bürgerinitiative “Gegenwind Flörsbachtal” zur am 27. Juni 2018 erteilte Genehmigung für sechs Windkraftanlagen am Roßkopf in Flörsbachtal.

Auch die bayrische BI “Gegen Windkraft im Spessart / Gegenwind Birkenhainer” kündigt eine Klage gegen den Bescheid an.

 

 

Hambach: RP Gießen verweigert Bitte um Überlassung des Immissionsgutachtens

Hambach. Das erste Gutachten stellten sie noch zur Verfügung, das zweite nicht. Verwundert hat Hambachs Ortsbürgermeister Peter Sehr auf eine Nachricht des Regierungspräsidiums Gießen reagiert, einen Antrag der Gemeinde auf Nachberechnung der Schallimmissionsprognose für die bestehenden Windanlagen in Elz abzulehnen.

Der Bitte um Überlassung des Immissionsgutachtens für ein geplantes Windrad in Staffel wurde nicht entsprochen. „So viel zur Neutralität von Behörden“, reagiert Sehr gegenüber der Nassauischen Neuen Presse auf den abschlägigen Bescheid. „Die wollen nicht, dass jemand nach Fehlern sucht.“

Weiterlesen in der NNP

Alsfeld: Geplante Legalisierung(!!) der Horstzerstörung von 3 Milanhorsten Thema bei Erörterungstermin

In Hessen wird der Dammbruch versucht: 3 Milanhorste sollen für einen „Windpark“ legal vernichtet werden.  Das war Thema beim Erörterungstermin am 19.06.2018!

Mehr erfahren: http://www.gegenwind-vogelsberg.de/2018-06-19-alsfeld-geplante-beseitigung-von-3-milanhorsten-ist-thema-bei-eroerterungstermin-am-dienstag-rotmilan/?src=vert3