Vorrangflächen für Windkraft: Mittelhessen entlastet – Odenwald weiter stark belastet

Während die mittelhessische Region um Wölfersheim über Entlastung bei den Plänen des Regierungspräsidiums Darmstadt und des Regionalverbands FrankfurtRheinMain zu Windkraftvorrangflächen frohlockt, sind die Bewohner des Odenwaldes entsetzt über eine auch weiterhin starke Belastung durch Windkraftanlagen.

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Wetterau: Vorrangflächen für Windkraft um Wölfersheim deutlich reduziert

WÖLFERSHEIM. – Windkraft nimmt einen großen Stellenwert in der Energiewende ein, doch vor Ort stößt sie meist auf Widerstand.

Nun legte der Regionalverband FrankfurtRheinMain der Verbandskammer eine Beschlussempfehlung mit Vorrangflächen vor. Alle geplanten Vorrangflächen um Wohnbach entfallen in den Planungen und die Fläche zwischen Melbach, Södel, Wisselsheim und Rödgen wird deutlich verkleinert.

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Vorrangflächen für Windkraftanlagen im Rheingau bleiben

RHEINGAU – Die Beschlussempfehlung des Regierungspräsidiums Darmstadt für den Teilplan Erneuerbare Energien, den die Regionalversammlung zu beschließen hat, ließ die Wünsche der Kommunen im Rheingau im Wesentlichen unberücksichtigt.
Außer Lorch und Geisenheim hatten alle anderen Kommunen in ihrer Stellungnahme gebeten, die Vorrangflächen auf ihrem Gebiet zu streichen.

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Beschlussempfehlung für die Windvorranggebiete in Südhessen

Nach der Auswertung der ca. 25 000 Stellungnahmen geht die Ausweisung von Windvorranggebieten nun in die Endphase. Vor wenigen Tagen wurde die “Beschlussempfehlung für den Teilplan Erneuerbare Energien” in Südhessen veröffentlicht und den Mitgliedern der Regionalversammlung Südhessen zugesandt.

Die Regionalversammlung wird voraussichtlich am
Freitag, den 14.12.2018 – Beginn 14:00 Uhr
über die Beschlussvorlage abstimmen
.

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Quelle: RP Darmstadt

 

Jesberg: Hessen-Forst plant bis zu 14 Windkraftanlagen am Prinzessingarten

Alles soll dem Windwahn geopfert werden!

Für Dr. Philipp Rottwilm (Neuental) und Heiko Manz (Jesberg) kommt es nun doch überraschend, dass Hessen-Forst Investoren ausgerechnet für Gebiete sucht, die neben Naturdenkmälern (Prinzessingarten) oder Kulturdenkmälern (keltische Ringwallanlage auf der Altenburg) liegen.

Weiterlesen: https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/jesberg-ort84163/an-waldstueck-in-jesberg-sollen-bis-zu-14-windraeder-gebaut-werden-9955258.html

Windenergieausbau: Kommunale Energieversorger machen Druck

Hessens kommunale Energieversorger machen beim Windenergieausbau Druck. Der Anteil der Landesfläche für Windkraftanlagen sollte erhöht und die Vergabepraxis von Flächen für diese Projekte verbessert werden, sagte ein Sprecher des Verbands kommunaler Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

An die künftige hessische Landesregierung richtete der Verband den Appell, weiche Standortfaktoren und die regionale Kompetenz bei den Vergabeverfahren für Windenergieanlagen stärker zu berücksichtigen.

Weiterlesen: http://www.fr.de/rhein-main/ticker/wiesbaden-windenergieausbau-kommunale-energieversorger-machen-druck-a-1482021

Anmerkung: Noch mehr Windenergie! Noch mehr Flächen!
Ob es sinnvoll ist, interessiert niemanden.

Geisenheim: Neuer Bewerber für Windkraftanlagen bei Stephanshausen

Das Thema Windkraft im Rheingau ist noch nicht durch. Nachdem Abo Wind im Oktober als letzter Investor die Segel in Geisenheim gestrichen hatte, schien es, als ob der Rheingau frei von Windrädern bleiben würde.

Jetzt gibt es einen neuen Interessenten, der gerne sechs Windräder innerhalb eben jener geplanten Vorrangfläche nördlich von Stephanshausen bauen würde. Wie der Geisenheimer Bürgermeister Christian Aßmann (parteilos) mitteilt, liegt dem Magistrat ein entsprechendes Angebot vor.

Weiterlesen: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/rheingau/geisenheim/neuer-bewerber-fuer-windkraftanlagen-bei-stephanshausen_18612963.htm

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Würzberg: Landschaftszerstörer berufen sich auf FNP

Nun wird erst mal Wind gemessen

STANDORT WÜRZBERG: Entega und EGO als Projektierer zeigen sich optimistisch und machen gemeinsame Sache

Ein Windrad nahe des Römerbads? Foto: Manfred Giebenhain

Mehr erfahren bei Vernunftkraft Odenwald

und http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/nun-wird-erst-mal-wind-gemessen_18224584.htm

FDP fordert vorläufigen Stopp des Windkraftausbaus

Die FDP will, dass die Regionalversammlung die Abstimmung über die Windkraft-Vorrangflächen verschiebt.

Die FDP setzt sich dafür ein, dass erst die neue Regionalversammlung über die Windkraft-Vorrangflächen beschließt. Der Kreistag soll „aus Respekt vor den Wählern“ eine entsprechende Resolution verabschieden. So schreibt es die FDP in einer Pressemitteilung.

Die FDP fordert einen Stopp des Windkraftausbaus, bis die Frage der Nutzung des Stroms geklärt ist. Dr. Valeske: „Wenn es windig ist, können wir den Strom nicht speichern und werfen ihn buchstäblich weg. Wenn es dagegen windstill ist, kaufen wir Atomstrom aus Frankreich ein. Da kann mir doch keiner erzählen, dass die Windkraft in der jetzigen Form ein Erfolgsmodell ist.“

Tatsächlich haben sich die Mehrheitsverhältnisse in den Kreistagen, die die Mitglieder der Regionalversammlung wählen, verschoben. Die Grünen haben verloren und die FDP zugelegt. Die Liberalen führen diese Entwicklung auch darauf zurück, dass die Stimmung sich bei der Frage der Windkraft zunehmend drehe. 4700 Einwendungen gegen den Planentwurf zeigen, „dass die Menschen die Entwicklung sehr kritisch sehen“, so Valeske. Die Einwendungen müssten berücksichtigt und der Plan ein drittes Mal offengelegt werden, sagt Valeske.

http://www.fnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/FDP-fordert-vorlaeufigen-Stopp-des-Windkraftausbaus;art680,2198646

ausführliche Unterlagen Regionalverband FrankfurtRheinMain

Unter dem angegebenen Link stehen neben den aktualisierten Karten nur die behandelten/abgearbeiteten Einsprüche/Stellungnahmen aus der ersten Offenlage zum Download bereit.
Darüber soll die Regionalversammlung jetzt beschließen und die Verwaltung gleichzeitig beauftragen die Ausarbeitung des neuen TPEE (Text und Karte) einschließlich Umweltbericht und Flächensteckbriefe danach vorzunehmen (siehe Formulierung in der Zeile “Betreff”).
Es ist geplant dass die Überarbeitung/Ausarbeitiung bis Ende des Jahres erfolgt und erst dann die 2. Offenlage kommen wird.

https://rim.ekom21.de/regionalverband/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MkyHawKWz8Uu4XGJ