Leserkommentare zu Natur und Umwelt

Tichys Einblick

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Das hätte wohl niemand früher für möglich gehalten, dass gegen die Nachfolger der frühen Naturschützer und Umweltbewegung der Vorwurf der Naturzerstörung erhoben werden würde.

Der Leserkommentare auf den Beitrag “Grüne Landschaftsfresser” sind viele.

Hier die unterschiedlichsten Stimmen lesen: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/leserkommentare-zu-natur-und-umwelt/

2. Offenlegung des “Teilplans Erneuerbare Energien” in Südhessen

Der Teilplan Erneuerbare Energien Südhessen wird zum zweiten Mal offengelegt.

Die Unterlagen können vom 3. April bis zum 19. Mai 2017 hier eingesehen werden:
https://rp-darmstadt.hessen.de/irj/RPDA_Internet?cid=99f53294d4166a36cf4c4331c137306b

Stellungnahmen können bis zum 2. Juni 2017 schriftlich, per Fax oder per E-Mail abgegeben werden:
Regierungspräsidium Darmstadt
III 31.1
Wilhelminenstraße 1 – 3
64283 Darmstadt

Fax: +49 (6151) 12 8914
E-Mail:  Stellungnahmen-TPEE@rpda.hessen.de

Gerne unterstützt Sie Ihre örtliche Bürgerinitiative bei der Formulierung Ihres Widerspruchs oder Sie nutzen diese Musterstellungnahme!

Download (PDF, 79KB)

„2. Offenlegung des “Teilplans Erneuerbare Energien” in Südhessen“ weiterlesen

Alsfeld: “Elf Jahre dagegen gekämpft”

Ein Fehler hat sich in die Berichterstattung der Oberhessischen Zeitung über die Einweihung des Windparks Elbenrod eingeschlichen. Die Elbenröder Ortsvorsteherin Sabine Lerch hatte, anders als im gestrigen Bericht geschrieben, nicht an der Einweihungsfeier teilgenommen.

Elbenrods Ortsvorsteherin Sabine Lerch erklärt, warum sie nicht bei der Einweihung des Windparks dabei war: “Wir haben elf Jahre gegen den Windpark gekämpft, da gehe ich doch nicht zur Einweihung”, stellte die Ortsvorsteherin unmissverständlich klar. Sie persönlich bezweifle die Energieeffizienz der Windräder in der Region, aber auch der Ortsbeirat habe sich immer gegen den Windpark ausgesprochen. “Es ist aus unserer Sicht keine Sicherheit für das Grundwasservorkommen gegeben“, begründet sie. Schließlich stehe eines der Windräder direkt über einer Grundwasserblase und der Ortsbeirat befürchtet Ausschwemmungen aus dem Fundament oder Verunreinigungen durch Betriebsstoffe. 

Weiterlesen: http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/elf-jahre-dagegen-gekaempft_17840723.htm

 

CDU: Reichelsheim, Odenwald – offener Brief an Ministerpräsident Volker Bouffier

Offener Brief: Reichelsheimer CDU-RWG Fraktion wendet sich in scharfer Form an den Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und fordert ihn auf die Energiewende nicht gegen den erklärten Willen der Kommunen in fast diktatorischer Weise anzuordnen.

“Fassungslos über in Kauf genommene Einschränkungen bei Trinkwasser-, Arten- und Landschatfsschutz”

http://www.de-fakt.de/bundesland/hessen/odenwaldkreis/details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1579&cHash=43527d460b059f4adb819b1a9209115b

Resolution der hessischen CDU-Basis – Beteiligung bis zum 31.05.2017 erwünscht

Wir tragen das aktuelle Konzept der Energiewende nicht mehr mit und fordern eine grundlegende Veränderung. Aus diesem Grund werden wir eine Resolution an die Landesregierung und an alle Verantwortlichen der hessischen CDU übergeben.

Download (PDF, 2.21MB)

Sofern Sie sich als CDU Stadt-, Gemeinde- oder Ortsverband mit den oben definierten Forderungen identifizieren können, freuen wir uns auf Ihre Unterstützung.
Wir bitten Sie, dazu die Thematik mit Ihren Verbänden vor Ort zu diskutieren. Mit Ihrer Zustimmung werden wir den jeweiligen CDU Stadt-, Gemeinde- oder Ortsverband als Referenz zur Resolution hinzufügen.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Ihre Zustimmung oder eventuelle Ergänzungen, Fragen und Anregungen mit dem beiliegenden Rückmeldebogen bis zum 31. Mai 2017 mitteilen.

Download (PDF, 35KB)

 

Seit Dezember 2016 in Betrieb, jetzt eingeweiht: Der Windpark Alsfeld-Elbenrod

Nach 12 Jahren Planungszeit ist es nun vollbracht: der Windpark Elbenrod. Seit Dezember 2016 bereits in Betrieb, wurde er nun offiziell “eingeweiht”.

Für die Subventionsprofiteure ein Anlass zum Feiern!?

Vernunftbürger brachten Ihre Trauer über den Verlust von Heimat mit dieser Anzeige in der Oberhessischen Zeitung zum Ausdruck.

Genehmigungen von WKA – Veraltete Normen und Regelwerke

Für die schalltechnische Genehmigung und den Betrieb von Windkraftanlagen (WKA) dienen veraltete Regelwerke aus den späten 90er Jahren (TA-Lärm, DIN 45680, DIN 9613-2).
Diese Regelwerke sind für große Windkraftanlagen ungeeignet und somit nicht mehr zur Abwendung von erheblichen Gesundheitsrisiken für große Teile der betroffenen Anwohner anwendbar.
Würden realistische Regelwerke zugrundegelegt, würde das faktisch das Aus für den Bau weiterer Windkraftanlagen in Hessen bedeuten, da bei den gültigen Lärm-Grenzwerten Abstände deutlich über 10H zur Wohnbebauung einzuhalten wären.

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Studien-Sammlung zum Thema Infraschall und tieffrequenter Lärm

Es gibt keine Studien zu Gesundheitsschäden durch Infraschall???

Dies wird vonseiten der Windindustrie, Betreiber, Genehmigungsbehörden und Politiker bis heute gebetsmühlenartig wiederholt, wenn es um den geforderten Schutz der Bevölkerung im Umgang mit Infraschall emittierenden Anlangen wie Windkraftwerke, Pumpen und andere technischen Anlagen geht.

Dass es sich bei dieser Behauptung um die konsequente Umsetzung einer ausschließlich profitorientierten Lobbypolitik (gern ideologisch eingekleidet) handelt, die in keinem Fall beeinträchtigt werden soll durch Studien, die eindeutige Hinweise auf die Gesundheitsschädigung durch Infraschall nachweisen, zeigt die Vielzahl der nachfolgend vorgelegten, beschriebenen und teils kommentierten Arbeiten.
Lesen Sie die Quellenangaben der verschiedenen Arbeiten, so finden Sie noch ein Vielfaches an Studien aus aller Welt und aus Deutschland.

http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/studien-sammlung-zum-thema-infraschall-und-tieffrequenter-laerm.html
Vielen Dank an das Team von Windwahn!

Wer keine langen Studien lesen möchte, kann sich hier in knapp 8 Minuten sehr anschaulich informieren.

Wenn grüne Energie krank macht from RAD Entertainment on Vimeo.

Ein Film von Helmut Bredigkeit und Georg von Langsdorff

WHO: Europäische Lärmschutzrichtlinien auf einem guten Weg

Seit die letzten Lärmrichtlinien von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht wurden, hat bedeutsame neue Forschung auf dem Gebiet des Umgebungslärms und der Gesundheit stattgefunden. Das WHO-Regionalbüro für Europa koordiniert derzeit die systematische Überprüfung der einschlägigen Literatur, um Empfehlungen herauszugeben zum Schutz der öffentlichen Gesundheit im Rahmen der künftigen Lärmschutzrichtlinien der WHO für die Europäische Region.

http://www.windwahn.com/2017/04/21/who-europaeische-laermschutzrichtlinien-auf-einem-guten-weg/

Masterarbeit: Die Erneuerbare-Energieregion Hunsrück – Konfliktfeld Windkraft und Landschaftsästhetik

Es ist erschreckend welche Ausmaße die dortigen Entwicklungen angenommen haben und seien die ursprünglichen Überzeugungen und Absichten noch so umweltfreundlich wie nachhaltig.
Man kann im Hunsrück, nach meiner Einschätzung, nach Abschluss dieser Arbeit nur von einer Fehlentwicklung grüner Umweltpolitik ungeheuren Ausmaßes sprechen, die für die Menschen vor Ort in einem Verlust ihrer heimatlichen Kulturlandschaften und deren Umwandlung in Windindustrielandschaften gegipfelt ist. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit hat man sich im Hunsrück zugunsten finanzieller Profite für den Ausverkauf von Landschaft und Heimat entschieden.
Die Prioritäten wurden hier klar verteilt, und Haushaltssanierungen über den Schutz ausgewogener, stimmiger und harmonisch-heimatlicher Mittelgebirgslandschaften gestellt. Die Attribuierung von schönen Landschaften mit symbolischen Werten sowie der immaterieller Wert, den Menschen aus der ästhetischen Landschaftsbezugnahme ziehen, blieben im Hunsrück völlig unbeachtet bei der Planung von WEA. Diese Feststellung deckt sich mit den Befunden von Kira Gee (2013) und zeigt zugleich die Aktualität einer Erkenntnis, zu der bereits Oscar Wilde vor langer Zeit gelangte:
„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“

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