24. Januar 2017 – Der Tag, an dem Merkels Energiewende auf der Kippe stand

Im Januar 2017 befand sich das deutsche Stromnetz am Rande des Zusammenbruchs. Der Grund dafür war die klägliche Leistung von Windkraftanlagen und Solarstromerzeugern.

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Quelle: http://www.ageu-die-realisten.com/archives/2352

Geheimplan für den Blackout:

DDR-Kraftwerk soll Deutschland den Strom wiederbringen

Schwarzfall nennen Experten das Ereignis, das sich niemand wünscht: Wenn Stromnetze großflächig zusammenbrechen. Würde ein solcher Blackout eintreten, kämen 120 Kraftwerksblöcke ins Spiel, die eine “Schwarzstartfähigkeit” haben. Sie können ohne Stromzufuhr von außen starten.

 

Deutschlands Erneuer­bare-Revolution destabili­siert die Stromnetze seiner Nachbarn

Deutschlands überschüssige Energie ergießt sich über die Grenze auf polnisches und tschechisches Territorium. Er destabilisiert damit die dortigen Stromnetze, die zu kollabieren drohen. Dies sagen Unternehmen und Regierungen gleichermaßen.

Bild anklicken, um Beitrag bei EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie zu lesen!

Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/2017/02/23/deutschlands-erneuerbare-revolution-destabilisiert-die-stromnetze-seiner-nachbarn/

Energienot: Wenn es dunkel wird

WDR – Westpol vom 12.02.2017
Energienot: Wenn es dunkel wird

Video auch abrufbar unter: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/westpol/video-westpol–114.html

Weitere Informationen zum Thema “Dunkelflaute”  hier nachlesen:

„Kaltflaute“ offenbart Desaster und Stromausfall nach Dunkelflaute?

DAV: Stromausfall nach Dunkelflaute?

Während der Kaltwetterperiode vom 16. bis zum 26. Januar 2017 trugen die 26.000 Windkraftanlagen und der auf 400 Millionen Quadratmeter angewachsene Fotovoltaik-Park Deutschlands so gut wie nichts zur Elektrizitätsversorgung unseres Landes bei.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag von Dr. Björn Peters, Ressortleiter Energiepolitik beim DAV

Vor einigen Wochen geschah etwas im Stromsektor, das vielerorts in den Zeitungen aufgegriffen wurde: Während einer zehntägigen “Dunkelflaute” lieferten Solar- und Windkraftwerke so gut wie keinen Strom, während die Verbraucher ein Maximum an elektrischer Energie anforderten.  Traditionelle Kern-, Kohle- und Gaskraftwerke übernahmen die Stromproduktion, ein Blackout blieb aber aus.  Nur wenige Tage später fiel auch in der Provinz Südaustralien die Windkraft wegen einer Hitzewelle weitgehend aus, doch dort kam es zu flächendeckenden Stromausfällen.  Was sind nun die Unterschiede zwischen den beiden Regionen und was lernen wir daraus?

Weiterlesen: https://deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2017/2017_02_20_dav_aktuelles_energiefrage.html

Lausitzer Braunkohlekraftwerke unter Volllast

MDR SACHSENSPIEGEL 14.02.2017

Wegen der Kaltflaute laufen die Braunkohlkraftwerke auf Volllast. Der Totalausfall der „Säulen der Energiewende“, wie Sigmar Gabriel die wetter- und subventionsabhängigen Energiequellen nennt, war dabei keine Momentaufnahme, sondern ein über Tage anhaltender Dauerzustand.

IWD: Netzentgelte im Fokus

Redispatch – Mit diesem Fachbegriff bezeichnet man die Tatsache, dass aufgrund von Transportengpässen die regionalen Kraftwerksleistungen immer öfter verlagert werden müssen – zum Beispiel, weil gerade im Norden Deutschlands zu viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, der seinen Weg nicht in den Süden findet.

Um solche Engpässe zu beseitigen, müssen einige Anlagen runter-, andere raufgefahren werden. Die jeweiligen Betreiber werden für ihre entgangenen Gewinne beziehungsweise entstandenen Kosten entschädigt.

Die Redispatch-Kosten beliefen sich 2015 auf rund 402 Millionen Euro – zehnmal so viel wie 2011.



Mehr erfahren: https://www.iwd.de/artikel/netzentgelte-im-fokus-316260/

Wind und Sonne machen schlapp

Von Daniel Wetzel | Stand: 06.02.2017 |

Nur Atom, Kohle und Gas können derzeit die Stromversorgung in Deutschland sichern!

In wenigen Monaten ist es wieder soweit: Am Pfingstsonntag werden erneuerbare Energien aus Wind- und Solarkraft über Stunden hinweg fast den gesamten deutschen Strombedarf decken können. Energiewendeprotagonisten und Grünen-Politiker werden dann – wie stets in dieser Jahreszeit – die Erfolge der Ökostromrevolution preisen. Und sie werden die schnellstmögliche Abschaltung aller Kohlekraftwerke fordern.

„Wind und Sonne machen schlapp“ weiterlesen

Tschechien nimmt Sperranlage gegen deutschen Ökostrom in Betrieb

Um den Zufluss von Ökostrom aus Deutschland besser regulieren und steuern zu können, hat Tschechien an der Grenze zum Nachbarland zwei riesige Transformatoren in Betrieb genommen. Bis zur Jahresmitte sollen zwei weitere sogenannte Phasenschieber folgen, wie der Betreiber CEPS am Dienstag in Prag mitteilte. Dies trage zur sicheren Funktion der Übertragungsnetze in Tschechien bei, sagte CEPS-Chef Jan Kalina. Die Sperranlage arbeitet demnach wie ein Ventil und kann ungeplanten Stromzuflüssen aus deutschen Windkraft- und Solaranlagen wenn nötig einen Riegel vorschieben.

Der Ökostrom-Boom führt dazu, dass in Deutschland immer mehr Elektrizität aus erneuerbaren Energien ins Netz kommt. Dies setzt die Strompreise im Großhandel unter Druck, stellt zudem aber auch die Kapazität der Netze auf eine Belastungsprobe. Daher gibt es – auch aus den Nachbarländern – Kritik an deutschen Stromexporten.
http://www.finanztreff.de/news/tschechien-nimmt-sperranlage-gegen-deutschen-oekostrom-in-betrieb/11815272

Mehr konventionelle Kraftwerks-Leistung in Deutschland

Insgesamt sind die Erzeugungskapazitäten im Jahr 2015 auf 204.600 Megawatt (MW) angestiegen (2014: 196.300 MW), davon 106.700 MW konventionelle und 97.900 MW erneuerbare Kraftwerksleistung.

Strommengen beim Redispatch und Einspeisemanagement jeweils verdreifacht

Die Eingriffe auf den Strommarkt haben ebenfalls zugenommen. Die Redispatch-Gesamtmenge hat sich gegenüber dem Jahr 2014 mehr als verdreifacht und beträgt im Jahr 2015 rund 16 Mrd. kWh. Die veranschlagten Kosten für Redispatch 2015 wurden von den Übertragungsnetzbetreibern mit rund 412 Mio. Euro angegeben. In Stunden hat sich die Eingriffshäufigkeit bzw. Dauer der Redispatch-Maßnahmen 2015 auf 15.800 Stunden nahezu verdoppelt (2014: rund 8.500 Stunden). Beim Einspeisemanagement, also der Abregelung von Anlagen im Bereich erneuerbare Energien, hat sich die Menge der Ausfallarbeit von 1,6 Mrd. kWh im Jahr 2014 auf 4,7 Mrd. kWh ebenfalls fast verdreifacht. Die Summe der im Jahr 2015 ausgezahlten Entschädigungen beträgt laut Monitoringbericht rund 315 Mio. Euro (2014: 83 Mio. Euro). Die geschätzten Entschädigungsansprüche für das Jahr 2015, die jedoch noch nicht vollständig ausgezahlt sind, belaufen sich auf 478 Mio. Euro. Dies sei in erster Linie auf die starke Zunahme der Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen im Jahr 2015 zurückzuführen, heißt es im Monitoring-Bericht.

http://www.iwr.de/news.php?id=32665

Bundesnetzagentur fordert Engpassmanagement an der deutsch-österreichischen Grenze

Der Deutsch-österreichische Strommarkt galt bislang als ein Musterbeispiel für eine gelungene Integration von
Energiemärkten in der EU.

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Weitere Beiträge zu diesem Thema:
http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2016/10/30/netzengpaesse-deutschland-errichtet-stromgrenze-zu-oesterreich/

Annahme verweigert! Energie-Schengen außer Kraft gesetzt – Deutsche Energriewende ärgert Nachbarn | Netzsperren ein Thema