Blackout: Stromversorger fordern eigenes Funknetz

Energieversorger fordern vom Bund ein eigenes Funknetz. Das soll auch der „Notfallkommunikation“ im Falle eines Blackouts dienen. Die gewünschte Frequenz von 450 Megahertz bietet dafür ein paar wichtige Vorteile.

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Anmerkung: Die Stromwirtschaft will ein Exclusiv-Funknetz, um die Mängel einer verfehlten Energiepolitik abzupuffern – und den Blackout zu managen.

Schon mal den Blackout üben

Von Dirk Maxeiner – Deutschland muss sich offenbar an Blackouts gewöhnen. Am Sonntag traf es den Hamburger Flughafen, ein paar Tage zuvor Lübeck.  In jedem dieser Fälle gibt es nebulöse offizielle Begründungen für die Vorgänge.

Weiterlesen: http://www.achgut.com/artikel/schon_mal_den_blackout_ueben

Stromausfall im Raum Oldenburg am 28. Mai 2018

In Oldenburg sind Ampeln ausgefallen, in Bad Zwischenahn Teile der Wasserversorgung – ein Spannungseinbruch in den Stromnetzen von Tennet und Avacon hatte am Montag, 28.05.2018 gegen 16.50 Uhr zu Folgeeffekten im Netz der EWE geführt, wie deren Sprecher am Montagnachmittag erklärte.

Mehr erfahren: https://www.nwzonline.de/bad-zwischenahn/bad-zwischenahn-netze-stromausfall-stoert_a_50,1,2923814743.html

Studie: Erneuerbare belasten Stromnetz

Wind und Sonne machen dem Stromnetz wegen der schwankenden Energiemengen zu schaffen. Forschern der Jacobs University zufolge ist die Belastung stärker als bisher angenommen. Ein weiteres Ergebnis: Die Stabilität des Stromnetzes hängt vom Aufbautypus ab.

Mehr erfahren: https://tinyurl.com/y9lz855y

Hacker haben deutschen Energieversorger angegriffen

  • Mutmaßlich russische Hacker sind in das Netz einer Tochter des Stromkonzerns EnBW eingedrungend.
  • Es handelt sich um Netcom BW, einen regionalen Internetanbieter. Das Stromnetz war nicht in Gefahr.
  • Der Angriff könnte der Beginn einer groß angelegten Hackerattacke gewesen sein.

Weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/digital/enbw-tochter-hacker-haben-deutschen-energieversorger-angegriffen-1.3980625

 

Wenn nichts mehr geht: Der Strom-Blackout von Lübeck

Ein großflächiger Stromausfall hat am Mittwoch Lübeck und viele Gemeinden im Südosten Schleswig-Holsteins getroffen. In der Hansestadt stand das öffentliche Leben teilweise still. Ampeln fielen aus. Geschäfte mussten schließen. Fahrstühle blieben stecken. Ursache war ein technischer Defekt im Umspannwerk in Stockelsdorf (Kreis Ostholstein). Nach etwa vier Stunden gelang es Technikern, den Schaden zu beheben.

Weiterlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wenn-nichts-mehr-geht-Der-Strom-Blackout-von-Luebeck,stromausfall290.html

Zivil- und Katastrophenschutz – Neuer Schwerpunkt: Notstromversorgung

Das THW stellt sich neu auf!

Hintergrund ist die neue „Konzeption der zivilen Verteidigung“ der Bundesregierung – der zivile Katastrophenschutz erhält darin neue Aufgaben. „Statt des bisherigen Schwerpunkts Bergung richten wir uns künftig verstärkt daraufhin aus, Infrastruktur sicherzustellen“, erklärt Duden – und das reicht von Versorgung mit Wasser und Strom im Notfall bis zum Aufbau von Notunterkünften.

Weiterlesen: https://www.nwzonline.de/friesland/blaulicht/jever-zivil-und-katastrophenschutz-neuer-schwerpunkt-notstromversorgung_a_50,1,1888107196.html

Und plötzlich geht das Licht nicht mehr an: Stromausfall in der Nacht zu Mittwoch

Kreis Fulda – Viele Orte betroffen

Das Licht geht nicht mehr an, das Smartphone lädt plötzlich nicht mehr auf, die Heizung funktioniert nicht mehr und draußen auf den Straßen ist auch alles dunkel, weil die Straßenbeleuchtungen auf einmal nicht mehr angehen. In der Nacht zu Mittwoch gingen in vielen Ortschaften und Gemeinden im Landkreis Fulda alle Lichter und technischen Geräte aus: Die wachen Bürgerinnen und Bürger wurden von einem plötzlichen Stromausfall überrascht.

Weiterlesen: https://osthessen-news.de/n11585827/und-ploetzlich-geht-das-licht-nicht-mehr-an-stromausfall-in-der-nacht-zu-mittwoch.html

Sonnenschein sorgt für Stromausfall

Fotovoltaik-Überschuss legt Netz der Stadtwerke Dorfen lahm

Am Karfreitag und am Ostermontag ist zweimal am frühen Nachmittag der Strom im gesamten Netzgebiet der Stadtwerke Dorfen ausgefallen. Dass das an zwei Feiertagen passierte, war kein kurioser Zufall. Kurz gesagt lag es daran, dass die vielen Dorfener Fotovoltaikanlagen viel mehr Strom erzeugten, als benötigt wurde – an Feiertagen wird tagsüber erfahrungsgemäß nur wenig Strom gebraucht. Das Ableiten des überschüssigen Fotovoltaikstroms überlastete dann das Netz. Schlechtes Wetter mache dem Dorfener Stromnetz hingegen wenig aus, heißt es wie zum Trost in einer Presseerklärung.

Weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/erding/karfreitag-und-ostermontag-sonnenschein-sorgt-fuer-stromausfall-1.3929738

Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 62: Unterfrequenz

Von Frank Hennig – U wie Unterfrequenz

Wer zu spät kommt, wird zum Glück nicht immer vom Leben bestraft. Es kann einfach nur an seinem Wecker gelegen haben. Schuld ist eine Unterfrequenz.

Als Unterfrequenz wird die negative Abweichung der Netzfrequenz vom Sollwert 50 Hertz bezeichnet. Generatoren mit einem Polpaar erreichen dann die Drehzahl von 3.000 Umdrehungen pro Minute nicht, sondern bleiben ein paar Umdrehungen drunter. Das Gleichgewicht von Erzeugung und Verbrauch ist nicht gestört, aber auf niedrigerem Niveau. Die Qualität des Stroms ist schlechter. Die Annahme, die Last sei einfach zu hoch oder die Erzeugung zu gering, ist aber nicht korrekt, weil dann der Frequenzabfall bis zum Zusammenbruch des Systems die Folge wäre.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-62-unterfrequenz/

Energiewende: Wecker aus dem Takt, wann klingelt es?

Von Anna Veronika Wendland

„Am Anfang waren es nur die Radiowecker“, wird man sich später erzählen, im Rückblick auf eine goldene Zeit, in der der Strom tatsächlich aus der Steckdose kam. Es fängt an: Auf 50 Hz Netzfrequenz können wir uns nicht mehr recht verlassen, auch wenn wir uns „noch“ im ungefährlichen Bereich bewegen, wie man uns zusichert. Einige, zum Glück „noch“ nicht über Leben und Tod entscheidende Geräte verweigern unter solchen Bedingungen den Dienst. 

(Bild: netzfrequenz.info )

Der vermutliche Grund: Das Netz wird derzeit nicht mehr frequenzstabil gehalten, denn die am Markt zukaufbare Regelenergie ist den Netzbetreibern zu teuer. Merke: Regelenergie schickt eine Rechnung. Und sie kommt hierzulande aus fossil und nuklear gefeuerten Kraftwerken, nicht aus Sonnen- und Windkraftanlagen (die ihrerseits ständig steigende Rechnungen schicken, je mehr wir unser Land mit ihnen zupflastern).

Die hier beschriebenen und „noch“ beschmunzelten Zustände sind das erste Anzeichen eines schleichenden Aushöhlungsprozesses unserer elektrischen Versorgungssicherheit. Erst erwischt es nur die Radiowecker, demnächst aber schon komplexe Maschinensteuerungen und Prozessleittechnik, was deren Betreiber veranlassen wird, entweder samt Herstellung in ein sicheres Drittland auszuwandern oder ein teures Industriekraftwerk auf dem eigenen Gelände zu errichten, womit wir wieder zum ineffizienten Anfang unserer Elektrizitäts-Netzgeschichte zurückkehren würden.

Weiterlesen: http://www.achgut.com/artikel/wecker_aus_dem_takt_wann_klingelt_es