Rüsten gegen den Blackout – Unsichere Stromversorgung in Zeiten der Energiewende

Gleich an drei Tagen im Juni war das Risiko für einen Stromausfall in Deutschland extrem hoch – obwohl das deutsche Stromnetz als eines der sichersten der Welt gilt. Experten warnen: Die Blackout-Gefahr ist bis jetzt unterschätzt worden.

Hörfunkbeitrag:

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Quartalsbericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen – Erstes Quartal 2019

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Aktueller Bericht zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen

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Londoner Stromausfall ist auf den Einbruch von Wind und Erdgas zurückzuführen

London und die umliegenden Gebiete litten am Freitag während der abendlichen Hauptverkehrszeit unter einem ausgedehnten Stromausfall, nachdem die Windkraft- und Erdgasproduktion zurückgegangen war, so die Daten des Netzmanagers National Grid Plc.

People walk in darkness at Clapham Junction station in London on Aug. 9. Photographer: Yui Mok/PA Images

“Heute ist ein großer Offshore-Windpark und eine Gasturbine gleichzeitig ausgefallen”, sagte Devrim Celal, Chief Executive Officer von Upside Energy in London, das mit National Grid Verträge abschließt, um den Stromausgleich zu unterstützen.

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HR-Serie: Szenario Stromausfall – Blackout in Hessen – und dann?

Die Hessenschau befasst sich einer Serie von Montag,  22.Juli bis Sonntag, 28. Juli täglich mit einem Blackout-Szenario für Hessen.
Los geht’s jeweils um 19.30 Uhr.

22. Juli: Wie Stromausfälle vermieden werden
Die Gefahr eines Blackouts in Hessen steigt. Mitverursacher: Instabile Netze durch “Erneuerbare Energien”.


Quelle

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Deutsches Stromnetz : So will die Netzagentur künftig Chaostage verhindern

An gleich drei Tagen im Juni traten im deutschen Stromnetz massive Störungen auf. Jetzt reagieren die Behörden unter anderem mit schärferen Strafen für die Händler.


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Nachbarstaaten über deutsche Energiepolitik besorgt

Aus Polen schrieb eine Gruppe von fast 100 Umweltschützern und Wissenschaftlern einen offenen Brief an die Führung Deutschlands, worin das Land gebeten wurde, seine “Atomausstiegspläne” zu überdenken.


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Rolf Schuster: „Die Physik des Stromnetzes lässt sich politisch nicht regulieren“

Ein Interview der Internet-Publikation „EifelOn“ mit Rolf Schuster, 1. Beisitzer im  Vorstand technisch / wissenschaftliche Kommunikation:

Auch wenn wir aus der Atomkraft aussteigen – die Welt wird sich die Nutzung von Atomstrom von uns besserwisserischen Deutschen nicht verbieten lassen“, sagt Rolf Schuster, der Datensammler.

Wie er damit klarkomme, täglich mit seinen Grafiken die nackten Fakten zur deutschen Stromversorgung zu sehen und mitzuerleben, welchen Irrweg die Politik immer weiter und immer stärker beschreitet, als gäbe es keinen Stopp, keinen Verstand und auch keine Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben? Rolf Schuster antwortet:

Der Spruch, dass eine Generation ihren Kindern eine bessere Zukunft hinterlässt, trifft meines Erachtens nicht auf Deutschland zu.“


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Blackout: BBK veröffentlicht Ratgeber und Checklisten für Ernstfall

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat am 7. Juni eine aktualisierte Broschüre mit dem Titel

„Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe“

herausgegeben.

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Video-Bericht von Focus Online

Sündenbock-Suche beim Strom-Notstand

achgut.com vom 02.07.2019 –  Von Peter Grimm

Für Leser der wöchentlichen Strom-Bilanz “Woher kommt der Strom” war diese Nachricht bei Spiegel-Online keine Überraschung. Allenfalls der alarmistische Ton überraschte, mit dem diesmal nicht der Weltuntergang, der bei scheiternder „Klimarettung“ droht, beschworen wurde, sondern der drohende Zusammenbruch der Stromversorgung:

„Im deutschen Stromnetz herrschten zuletzt chaotische Zustände: Elektrizität wurde knapp, Nachbarländer starteten Hilfsaktionen, die Preise explodierten.“

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Gigantischer Stromausfall in Südamerika

Von Holger Douglas

Uruguay wird von deutschen Energiewendlern gelobt. Das Land nehme eine Vorreiterrolle beim »Umstieg auf erneuerbare Energien« ein, schreibt die Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer.

Die Züge und U-Bahnen blieben plötzlich auf offener Strecke stehen, Ampeln fielen aus, in den Krankenhäuser übernahmen Notstromgeneratoren die Stromversorgung. Ein massiver Stromausfall in drei Ländern Südamerikas sorgte für weitreichende Verwerfungen im Leben. Über fünfzig Millionen in Argentinien, Uruguay und Paraguay waren teilweise bis zu 15 Stunden lang ohne Strom. Stromunterbrechungen kennen sie zwar, aber nicht solch heftige flächendeckende. Auch die Wasserversorger gerieten in Not und forderten die Leute auf, Wasser zu sparen. Denn auch die Wasserpumpen funktionieren mit Strom – der war nicht da.

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Blackout in Südamerika – mehrere Länder ohne Strom

Mindestens 48 Millionen Menschen betroffen

Ein massiver Stromausfall trifft halb Südamerika. Laut einem Stromversorger sind ganz Argentinien und Uruguay vom Blackout betroffen. Doch auch in Teilen anderer Länder geht aktuell gar nichts mehr. 

Die Systemintegration regenerativer Erzeugungsleistung wird hier im großen Stil erfolgreich umgesetzt.

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Swissgrid, 20. Mai 2019: „Alarmstufe rot“

Öffentlich weitgehend unbemerkt rief der Netzbetreiber Swissgrid am 20. Mai eine „Netzsicherheitsverletzung“ aus, „Alarmstufe rot“, die höchste Warnstufe und letzte Maßnahme vor Lastabwürfen – Abschaltungen.


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Netzsicherheitsverletzung vom 20. Mai 2019

“Montag, 20. Mai 2019: Beinahe-Blackout in der Schweiz, weil Deutschland dringend Strom aus der Schweiz importieren muss.”

Die laufende Analyse des Vorfalls zeigt, dass bei einer hohen inländischen Stromproduktion (rund 12 GW) insgesamt rund 4,5 GW exportiert wurden, ein hoher Anteil davon nach Deutschland. Typischerweise laufen die Lastflüsse in umgekehrte Richtung, von Deutschland in die Schweiz. Diese atypische Export- und Produktionssituation führte zu Verletzungen der Netzsicherheit (n und n-1).

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