Dank EEG: EU-Stromnetz stand kurz vor Kollaps

Am 10. Januar stand das europäische Stromsystem kurz vor dem Zusammenbruch. Ursache: Die Netzfrequenz sackte unter 49,8 Hertz. Normal ist bekanntlich 50 Hertz. (Hertz=Schwingung pro Sekunde). Nur mit Notmaßnahmen konnte der Kollaps verhindert werden.

Blackout an der Förde! „Flensburg musste dunkel geschaltet werden, weil unsere Stromverbindung mit Dänemark gestört war“

Dänemark und Schleswig-Holstein sind die Länder mit den höchsten Anteil an Erneuerbaren Energien. Besonders die Windenenergie erreicht dort nie dagewesene Dimensionen. Gerade zog das Sturmtief Benjamin über Dänemark und den Norden Deutschlands. Der Wind sollte eigentlich Strom in Überfluss bringen, aber nun das!

„Flensburg musste dunkel geschaltet werden, weil unsere Stromverbindung mit Dänemark gestört war“, sagte Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, gegenüber NDR Schleswig-Holstein gegen 8 Uhr.

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Dresden erteilt Investition in Pumpspeicherwerk Absage

Klare Aussage von der Stadt: Dresden wird nicht in die Wiederbelebung des Pumpspeicherwerks Niederwartha investieren. Die Absage an die Ökostromanlage hat einen besonderen Grund:
“Das Pumpspeicherwerk ist unrentabel, aber im Falle eines Blackouts systemrelevant”!

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Blackout in Deutschland (Teil 2) – der Tag, an dem ich die Mauer beleuchtete

Von Manfred Haferburg (Im Teil 2 dieses Beitrages lesen Sie  eine Zeitzeugengeschichte über den Blackout 1978/79. Autor Manfred Haferburg, war damals im Kernkraftwerk mit seiner Schicht C über 70 Stunden von Eis und Schnee eingeschlossen und machte den Strom für die Republik. Die Geschichte ist ein Auszug aus dem RomanWohn-Haft“, der bei KUUUK nun endlich auch als Taschenbuch erschienen ist.)

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Blackout in Deutschland – vor 40 Jahren war alles zu spät (Teil 1)

Von Manfred Haferburg

Leseprobe:
Die meisten Leute glauben, dass in Deutschland die Rente und die Energiewende sicher sind. Und dieser Glaube wird politmedial ununterbrochen bestärkt.Ein Blackout in Deutschland ist extrem unwahrscheinlich“, sagt die Bundesnetzagentur. „Ein Blackout in Deutschland ist Panikmache“, sagt der Think-Tank Agora Energiewende. …

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Es gibt keinen Notfallplan: Bundesamt warnt vor Folgen eines großen Stromausfalls

Kein Internet, kein Telefon, keine Bankautomaten: Eine längere Unterbrechung der Energieversorgung wäre in Deutschland ein Desaster. Nun schlägt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Alarm.

Die Bonner Behörde sieht bei einem großen Stromausfall ein “erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter” in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene.

Alles lesen: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_84851204/bundesamt-warnt-vor-folgen-eines-grossen-stromausfalls.html

 

Wird unser Stromnetz zum hochgefährlichen Spielzeug für Ignorant*innen?

Von Prof. Dr.sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Bennert

Am 16. Oktober 2018 wurde vom Fernsehsender 3sat zu später Stunde, ab 23.15 Uhr die Sendung ausgestrahlt: „Strom aus – wie sicher sind unsere Netze?“ Die Meinungen der darin befragten Experten lauten zusammengefasst:

  • Die Stabilität unseres Verbundnetzes zu erhalten, wird immer schwieriger. Um die Erzeugung zu jeder Zeit dem Verbrauch anzugleichen, waren im ganzen Jahr 2003 drei Eingriffe erforderlich, 2017 waren es im Mittel drei pro Tag.
  • Ursächlich ist eine immer größere Komplexität des Netzes infolge der Energiewende durch dauerhafte Abschaltung großer Kraftwerke und die zunehmende unstete Einspeisung regenerativer Energien.
  • Damit steigt die Wahrscheinlichkeit eines großflächigen und langdauernden Netzausfalls, eines sogenannten Blackout immer weiter an.
  • Die vermutliche Dauer eines solchen Ausfalls wird von den Experten mit sechs Tagen + angegeben.

Alles lesen: https://tinyurl.com/y8hgtylv

Weitere Informationen incl. Video: http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2017/12/01/wie-sicher-sind-unsere-netze/

Dillenburg: Im Umspannwerk brannte es

DILLENBURGDurch einen Brand im Umspannwerk von „Energienetz Mitte“ zwischen Dillenburg und Frohnhausen ist am Montag, 12. November  in der Kernstadt sowie in einigen anderen Orten der Strom ausgefallen. Rund 8000 Menschen waren von dem Ausfall betroffen.

Weiterlesen: Dill-Zeitung

Hinweis: In der Gemarkung Dillenburg stehen Windräder, die durch verschiedene Betreiber betrieben werden.

Stromausfall: Was tun?

Blackout – Wie sicher ist die deutsche Stromversorgung?

Hörfunkbeitrag des Deutschlandfunks
von Dagmar Röhrlich, 11. November 2018

Das europäische Verbundsystem zählt zu den sichersten Stromnetzen der Welt. Doch Experten warnen vor dem Risiko eines großräumigen und lang andauernden Blackouts. Ob Energiewende, Cyberattacken oder Klimawandel – die Faktoren, die ein stabiles Stromnetz gefährden, sind größer denn je.

Den sehr lesenswerten Textbeitrag hier abrufen: https://www.deutschlandfunk.de/energiemanagement-blackout-wie-sicher-ist-die-deutsche.724.de.html?dram:article_id=432939

Mit Dank an Vernunftkraft Odenwlad für den Hinweis!

Hier anhören!

 

 

 

 

 

Vince Ebert extrapoliert: Was wäre, wenn wir alle Kohle- und Atomkraftwerke abschalten würden?

Was würde passieren, wenn Deutschland ab sofort nur noch auf Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen setzen würde? Das fragt sich Wissenschaftskabarettist Vince Ebert.

Für eine funktionierende Industrienation ist es nicht nur wichtig, dass genug Strom produziert wird; der Strom muss auch 100-prozentig verlässlich produziert werden. Um nicht einen überregionalen Blackout zu riskieren, ist es daher nötig, zu jeder Minute, rund um die Uhr, an allen Tagen im Jahr genügend Strom zu haben.

Alles lesen bei Spektrum.de

Tausende Haushalte in Mannheim am Sonntagmorgen ohne Strom

Tausende Haushalte in mehreren Stadtteilen waren am frühen Sonntagmorgen von einem großflächigen Stromausfall betroffen.

Als Grund für den Stromausfall gibt die Feuerwehr unter Berufung auf den Energieversorger Spannungsschwankungen im Stromnetz an.

Mehr erfahren bei Mannheim24

 

Der Kohleausstieg als Einstieg in das Notstromaggregat

Von Roger Letsch

“Man hält also trotz der falschen Annahmen bezüglich der europäischen Überkapazitäten stur an den Abschaltplänen fest, als wüsste man nichts von der tatsächlichen Situation bei unseren Nachbarn. Allein bis 2020, also in zwei Jahren, werden demnach durch Wegfall des AKW Philippsburg 2 und einiger Kohlekraftwerke zwischen 6,5 und 8,5 GW sicherer Leistung verschwinden. Statt also im Hambacher Forst Tunnel zu graben, sollte man wohl besser ernsthaft über ein fossiles Notstromaggregat im eigenen Keller nachdenken.”

Alles lesen: https://www.achgut.com/artikel/der_kohleausstieg_als_einstieg_in_das_notsromaggregat

SH: Ökostrom-Dorado kauft Notstrom-Aggregate

Eigentlich müsste den Menschen in Schleswig-Holstein der Strom aus den Ohren spießen. Das Bundesland hält den „Spitzenplatz im Bereich der erneuerbaren Energien“, wie seine Regierung jubelt. Um ganz sicher zu gehen, dass der Große Sprung nach vorn auch klappt, schafft die Kieler Regierung jetzt Notstromaggregate an, um das Land „gegen einen langanhaltenden Blackout zu wappnen“, wie unter anderen der „Focus“ meldet. Die Gründe liegen natürlich nicht bei den erratischen Netzeinspeisungen von Zappelstrom aus Wind- und Solarquellen. Sondern im „Kurzschluss in einem Umspannwerk“ (Focus). Nützlich zu wissen: Sobald sich Vorfälle häufen, fallen sie in die Kategorie Einzelfälle.

Link zum Fundstück

Mit Dank an Wolfgang Röhl! Quelle: Achgut.com