ARD – Kontraste vom 28.02.2019: 31 Stunden Blackout in Berlin

U. a. mit folgenden Themen:

  • 31 Stunden Blackout Berlin
    Es war der größte Stromausfall seit Jahrzehnten in Berlin. Betroffen waren 31000 Haushalte – über 31 Stunden. KONTRASTE-Reporter waren unterwegs, um herauszufinden, was das mit Menschen macht: in einem 11-stöckigen Hochhaus, einem Einfamilienhaus, bei der Feuerwehr im Brandeinsatz und in einer Klinik, die bis auf die Intensivstation zeitweise im Stockdunkeln lag.
    <Mehr zu Thema auch bei RBB24>
  • Blackout – Hacker greifen Energieversorger an
    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat gewarnt: Hacker attackieren gezielt deutsche Energieversorger. Wie sicher sind unsere Unternehmen? Das haben für uns Hacker getestet. Das Ergebnis: Kleinen Energieunternehmen fehlen häufig die Ressourcen die IT-Sicherheit zu garantieren. Bereits nach einer Woche haben IT-Spezialisten einen Energieversorger unter ihre Kontrolle gebracht. Experten bestätigen: Schalten Hacker koordiniert mehrere solcher kleinen Unternehmen ab, kann dies zu einem großen Blackout führen. Solche Angriffe gab es bereits in der Ukraine. Um die hybride Gefahr abzuwehren, sind wir schlecht aufgestellt. Die Sicherheitszertifikate gelten als löchrig und die Zuständigkeit zwischen Behörden wird hin und hergeschoben.

 

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Blackout II: Agenda für den Notfall

Tichys Einblick vom 01.03.2019 – von Manfred Gburek

Intensive Vorbereitung ist das A und O des Schutzes vor unliebsamen Folgen eines Blackouts. Sie umfasst eine Fülle von Maßnahmen, die rechtzeitig in Angriff genommen werden müssen. Denn sobald der Notfall eingetreten ist, geht erst mal nichts mehr.

Teil 2 hier lesen

Teil 1

Studie: Was bei einem Blackout geschieht

Petermann, Th.; Bradke, H.; Lüllmann, A.; Poetzsch, M.; Riehm, U.

Was bei einem Blackout geschieht. Folgen eines langandauernden und großräumigen Stromausfalls.
Berlin: edition sigma 2011
(Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, Bd. 33)

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Blackout: Koordinator dringend gesucht

Tichys Einblick vom 28.02.2019 – von Manfred Gburek

Morgen ist es zu spät“, heißt der Untertitel des Romans „Blackout“ von Marc Elsberg. Er beginnt mit der minuziösen Schilderung einer Massenkarambolage durch Stromausfall und endet in der Apokalypse: „Die Wirtschaft war auf Jahre ruiniert, eine gewaltige Depression wurde erwartet. Noch immer gab es keine endgültigen Todeszahlen, die Rede war von Millionen, wenn man Europa und die USA zusammenzählte, Langzeitopfer nicht eingerechnet.“

Alles nur Phantasie des Autors? Von wegen! Dazu braucht man nur eine bereits im Jahr 2011 erschienene Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) heranzuziehen. Darin ist von einem hochentwickelten und eng verflochtenen Netzwerk „kritischer Infrastruktur“ die Rede, von Netzen der Informationstechnik, Telekommunikation, und Energieversorgung, des Transports, Verkehrs, und Gesundheitswesens. „Diese sind aufgrund ihrer internen Komplexität sowie der großen Abhängigkeit voneinander hochgradig verletzbar“, warnen die Autoren.

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Blackout (3) – Kann ich mich vorbereiten?

achgut.com vom 22.02.2019 – von Manfred Haferburg

“Mit jeder volatilen Energiequelle, die ans Netz geht, und mit jedem abgeschalteten Grundlastkraftwerk, wird ein Blackout wahrscheinlicher. Ein großer Blackout ist eine nationale Katastrophe mit unübersehbaren Folgen für die Bevölkerung und die Wirtschaft. Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Was also tun?”

Lesen Sie hier Teil 3

Den ersten Teil dieser Serie finden Sie hier.

Den zweiten Teil dieser Serie finden Sie hier.

 

Blackout (2) – ein Sieben-Tage-Szenario

achgut.com vom 21.02.2019 – von Manfred Haferburg

“Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag schildert einen großen Blackout so: “Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden“.

Lesen Sie hier Teil 2

 

Blackout (1) – Eine Serie aus aktuellem Anlass

achgut.com vom 20.02.2019 – von Manfred Haferburg

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick gibt es seit Dienstag, 19.02.2019 um 14 Uhr, einen großflächigen Stromausfall. Bei Bauarbeiten wurde versehentlich ein Hochspannungskabel in der Nähe der Salvador-Allende-Brücke angebohrt. Wie in einem Brennglas lässt sich schon bei diesem vergleichbar kleinen, lokalen Anlass das Versagen der Infrastruktur beobachten. Beginn einer dreiteiligen Serie zum “Blackout”.

Lesen Sie hier Teil 1.

 

Australien: Debakel mit Erneuerbaren lähmt die Wirtschaft und bestraft die Haushalte

"Ein Bericht aus Australien, das momentan unter sommerlicher Hitze und Strommangel leidet. Es ist ein unleugbares Anschauungsbeispiel, was passiert, wenn man zuverlässige Kraftwerke verbannt. Seltsamerweise, wollen die „Experten“ in Deutschland nichts davon wissen."

Ein paar warme Tage in der letzten Woche – gepaart mit dramatischen Einbrüchen bei Wind – und Sonnenenergie (der erste war vom Wetter abhängig, der zweite vom Sonnenuntergang) – erlebten Dutzende energiebedürftige Unternehmen, denen zusammen mit 200.000 viktorianischen und 30.000 südaustralischen Haushalten ohne Vorwarnung der Strom abgeschaltet wurde.

Weiterlesen bei Eike-Klima-Energie

Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 83 (2): Blackout

Von Frank Hennig – B wie Blackout (Teil 2)

Nachdem in Teil 1 die Ursachen zur Sprache kamen, geht es heute um die umfangreichen Folgen eines länger anhaltenden flächendeckenden Blackouts. Sie sind vielfältig und können in der Theorie nicht bis ins Detail überblickt und vorhergesagt werden.


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Australien: Joanne Nova – Wie man in drei einfachen Schritten ein Stromnetz zerstört

Vortrag von Joanne Nova anlässlich der 12. Internationalen EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-12) am 23. und 24. November 2018 in Aschheim/München.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag

Leseprobe:
Je höher der Anteil erneuerbarer Energien werde, desto teurer würde der Strom. Australier seien sozusagen die Crash test dummies der Energiewende. In den Metropolen komme es häufig zu totalen Stromausfällen, den „Blackouts“, die das Land Millionen kosten. Am 28. September 2018 kam es zu einem Totalausfall mit 472 Millionen Australischen Dollar Folgekosten.

Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 83: Blackout

Von Frank Hennig – B wie Blackout

“Das Stromnetz in Deutschland wird durch die Energiewende an den Rand seiner Kapazität gebracht. Das bedeutet gerade im Januar ein großes Risiko für alle, die nicht darauf vorbereitet sind. Also für fast alle von uns.”


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Woher kommt der Strom? Rückschau 2018

Von Rüdiger Stobbe
Wenn man von der Kernenergie absieht, ist trotz des enormen Zubaus von Wind und Sonnenkraftwerken, immer noch praktisch die gleiche konventionelle Kraftwerks-Leistung installiert wie vor 10 Jahren. Das liegt daran, dass Wind und Sonne zwar theoretisch sehr viel Strom liefern können, aber oft nicht dann, wenn er praktisch gebraucht wird.


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Dank EEG: EU-Stromnetz stand kurz vor Kollaps

Am 10. Januar stand das europäische Stromsystem kurz vor dem Zusammenbruch. Ursache: Die Netzfrequenz sackte unter 49,8 Hertz. Normal ist bekanntlich 50 Hertz. (Hertz=Schwingung pro Sekunde). Nur mit Notmaßnahmen konnte der Kollaps verhindert werden.

Blackout an der Förde! „Flensburg musste dunkel geschaltet werden, weil unsere Stromverbindung mit Dänemark gestört war“

Dänemark und Schleswig-Holstein sind die Länder mit den höchsten Anteil an Erneuerbaren Energien. Besonders die Windenenergie erreicht dort nie dagewesene Dimensionen. Gerade zog das Sturmtief Benjamin über Dänemark und den Norden Deutschlands. Der Wind sollte eigentlich Strom in Überfluss bringen, aber nun das!

„Flensburg musste dunkel geschaltet werden, weil unsere Stromverbindung mit Dänemark gestört war“, sagte Maik Render, Geschäftsführer der Stadtwerke Flensburg, gegenüber NDR Schleswig-Holstein gegen 8 Uhr.

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Dresden erteilt Investition in Pumpspeicherwerk Absage

Klare Aussage von der Stadt: Dresden wird nicht in die Wiederbelebung des Pumpspeicherwerks Niederwartha investieren. Die Absage an die Ökostromanlage hat einen besonderen Grund:
“Das Pumpspeicherwerk ist unrentabel, aber im Falle eines Blackouts systemrelevant”!

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