Wer Wind erntet . . . (2)

Von Frank Hennig

Nach Bemerkungen zum Infraschall und den Auswirkungen der Windkraftanlagen auf die Tierwelt  in Teil 1 nun zu den speziellen Auswirkungen von Windkraftanlagen im Wald.

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Insekten­sterben und Energiewende – einige Anmer­kungen

Von Stefan Kämpfe

Mit dem fortschreitenden Frühling erwacht nun auch wieder die Insektenwelt. Seit etwa zwei Jahren ist das Insektensterben plötzlich ein gefragtes Thema – obwohl die dafür hauptsächlich verantwortlich gemachte Intensivierung der Landwirtschaft schon in den 1970er und 1980er Jahren weit fortgeschritten war. Vorgänge in der Natur sind meist sehr komplex und fast nie auf nur eine Ursache zurückzuführen. Die folgenden Ausführungen können die Thematik daher nur anreißen; doch weil in der Natur alles mit allem zusammenhängt, deuten sich nun unerwartete negative Auswirkungen der Energiewende auf die Insektenwelt an. Die Energiewende kostet nicht nur deutlich mehr als die ursprünglich versprochene Kugel Eis pro Haushalt, sie tötet auch Milliarden von Insekten.

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Mehr wilde Wälder braucht das Land

Unser Wald braucht Strukturreichtum. Weitere Fragmentierungen sind zu stoppen. Nur so lässt sich die Biodiversität fördern.

… Ganz wichtig: Endgültig der Vergangenheit angehören sollten die Zerschneidungen zusammenhängender Wälder durch Verkehrswege, Gewerbe- oder Wohngebiete. Das gilt auch und vor allem für die sogenannte Energiewende. Der VLAB plädiert daher für ein grundsätzliches Bauverbot von Windparks im Wald. In unsere Wälder gehören Bäume, keine Windräder!

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Windenergie könnte für Insektensterben mitverantwortlich sein

Welt – von Daniel Wetzel

Windkraftanlagen könnten für einen Teil des Insektensterbens verantwortlich sein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beziffert in einer Modellanalyse, die WELT AM SONNTAG vorliegt, die Zahl der durch Windräder in Deutschland getöteten Fluginsekten während der warmen Jahreszeit auf 5,3 Milliarden pro Tag. Pro Jahr entstünden beim Durchflug der Rotoren Verluste von mindestens 1200 Tonnen.

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Weitere Beiträge zum Insektensterben:

„Windenergie könnte für Insektensterben mitverantwortlich sein“ weiterlesen

Naturzerstörend: Insektentod und Windradanlagen

In Bayern haben zwar gerade 1,7 Millionen Bürger ein Begehren unterschrieben, das die Bienen retten soll. Die Bienenretter hatten dabei vor allem die »industrielle Landwirtschaft« im Blick. Mehr Ökolandbau, so ihre Vorstellung, bringe mehr Bienen. Doch sie vergaßen eine gewichtige Ursache für den Insektentod: Windräder. Offenbar spielen die gewaltigen Anlagen der Windindustrie bei der Vernichtung von Insekten eine wesentlich größere Rolle als bisher angenommen. Diese Industrieanlagen zerstören bereits weite Landschaften in Deutschland und dezimieren kräftig Insekten.


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PM der Naturschutzinitiative e.V.: Keine Windindustrieanlagen im Waldgebiet Graburg!

Dieses unhaltbare Vorgehen hier zeigt erneut, dass die hessische Landesregierung und ihre Umweltministerin nach Ansicht der NI ihrer Verantwortung für den europäischen Artenschutz nicht genügend nachkommen.

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Kritik am Vorstand: Naturschützer Arno Werner verlässt HGON

Der langjährige Arbeitskreissprecher der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), Arno Werner, beendet seine ehrenamtliche Tätigkeit für den Verband.

Grund für seinen Rückzug ist besonders das Thema Windkraft. Werner kritisiert dazu den HGON-Landesvorstand. Zwischen dessen Aussagen zur Windkraft und denen der Landesregierung gebe es kaum noch Unterschiede. So habe man sich dahingehend geäußert, dass auch in EU-Vogelschutzgebieten Windkraftanlagen errichtet werden könnten, um das Zwei-Prozent-Ziel des Landes zu erreichen. Für einen Vogelschützer sei das nicht akzeptabel.

Den vollstädnigen Bericht der HNA hier lesen.

“Wir heißen Herrn Arno Werner als neuen Länder-/Fachbeirat Hessen in unserem unabhängigen Verband ganz herzlich willkommen und freuen uns auf gute Zusammenarbeit.

Die NI erstellt gerade einen eigenen Youtube-Kanal. Dort wird Herr Werner u.a. seine beliebten wunderschönen Naturvideos präsentieren.”

Harry Neumann – Vorsitzender der NI

 

Fluginsekten – Studie zu Wechselwirkungen von Fluginsekten und Windparks

Auftraggeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kooperation: DLR-Institut für Technische Thermodynamik, DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik, Institut für Zoologie der Universität Hohenheim, Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Entomologischer Verein Krefeld e.V., Zoologisches Institut der Universität Kiel, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Laufzeit: 10.2017 – 10.2018
Kontakt: Franz Trieb

Studienbericht des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zur Überschneidung von fliegenden Insekten und Wind”parks”:

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Anmerkungen zu „Modellanalyse liefert Hinweise auf Verluste von Fluginsekten in Windparks“

Interessante Hypothese: Weil flugfähige Insekten ähnliche Lufträume nutzen wie Windkraftwerke, könnte ein Zusammenhang zwischen Insektensterben und dem Ausbau der Windkraft bestehen.

Heimatkunde am Jochberg: Berge betonieren für den grünen Privilegienadel

Welt vom 15.02.2019

„Auf der einen Seite sind die aktuellen politischen Mehrheiten, und auf der anderen Seite ist die ökologische Wahrheit. Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“, schmetterte Katrin Göring-Eckardt 2017 in die Mikrofone voller Hoffnung auf eine Koalition mit Grünenbeteiligung, die sie letztlich nicht bekommen sollte. Sie bekam statt dessen das Gelächter im Land, das in jenen Tagen vor dem Gute-Kita-Gesetz noch dachte, es hätte Politik im Kindergartensprech nicht nötig.

Wobei, „im Land“ stimmt nicht. Denn es gab auch welche, die das überhaupt nicht lustig fanden. Alpenrandbewohner wie ich zum Beispiel, die in den Jahren davor erlebt hatten, dass die Grünen bei uns ohne weitere Bedenken jeden Vogel, jeden Schmetterling und jede Biene auf 22 Hektar restlos vernichtet hätten, weil es ihnen in ihre Energiekonzepte passte.

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Mit Dank an JW