„Jamaika“ muss die Regierungsbildung als neue Chance für den Naturschutz nutzen!

Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V. vom 13.11.2017

Die Koalitionsparteien müssen den Schutz und die Förderung der Biologischen Vielfalt wieder stärker in den Focus nehmen!

NI fordert eine Renaissance des Naturschutzes! Naturschutz darf nicht in „Klimaschutz“ umgedeutet werden!

Der Schutz der Biologischen Vielfalt, der Erhalt der Lebensräume und Landschaften, der Schutz von Wäldern und Wildtieren muss wieder stärker in den Blick der Politik genommen werden. Der Erhalt und die Verbesserung der Biologischen Vielfalt ist die wichtigste Herausforderung im 21. Jahrhundert.

Für das Zurückgehen und Aussterben von Arten spielt der Klimawandel eine untergeordnete Rolle und kommt nach einer Durchsicht der Roten Listen der IUCN erst an siebter Stelle der Gefährdungsursachen.

„Die Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie werden durch den zügellosen Ausbau der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ konterkariert und können nicht mehr erreicht werden. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität ist die wichtigste Herausforderung im 21. Jahrhundert, nicht der sogenannte Klimaschutz. „Klimaschutz“ ist Teil des Naturschutzes und nicht dessen Voraussetzung. Naturschutz darf nicht in „Klimaschutz“ umgedeutet werden“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI).

Weiterlesen: 13.11.2017 – PM – “Regierungsbildung als neue Chance für den Naturschutz”

Grüne Energie? Wie ökologisch sind Windkraft und Biogas?

von Michael Miersch

Michael Miersch ist Geschäftsführer für Bildung und Kommunikation bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Zuvor war er über drei Jahrzehnte Redakteur, Autor und Kolumnist bei verschiedenen großen Zeitschriften und Fernsehsendern, darunter “DIE WELT” und “DIE ZEIT”. Außerdem verfasste er zahlreiche Bücher zu Themen aus Natur, Wissenschaft und Politik, von denen einige Bestseller wurden. Zuletzt erschien ‘Alles grün und gut?’

Am 24. Oktober 2017 hielt Michael Miersch einen Vortrag im
House of Lords, London.
Mit einem Klick auf das Bild kann der Vortrag als PDF-Datei abgerufen werden!

Interview mit der “GWPF” zum Vortrag
“Wie die deutsche Energiewende Wildtiere und Wälder zerstört”

 

 

Energiewende trägt zum Insektensterben bei

Seit zwei Wochen ist das Insektensterben ein Thema in den Massenmedien. Dabei sind die Probleme seit vielen Jahren bekannt – und keineswegs allein der modernen Landwirtschaft geschuldet. Maßgeblich beteiligt sind ebenso die Folgen der sogenannten Energiewende.
Etwa durch Energiepflanzenanbau und Kraftwerksnutzung bisher intakter Fließgewässer – wie ganz aktuell im bayerischen Oberland.

Weiterlesen: http://www.schwaebische.de/panorama/panorama-aktuell_artikel,-Energiewende-traegt-zum-Insektensterben-bei-_arid,10763128.html

Kinospot: Keine Windkraft im Wald!

Erstmals nimmt eine deutsche Naturschutzorganisation laut und deutlich Stellung gegen Windkraft in Wäldern. Dieser Spot der Deutschen Wildtier Stiftung läuft ab heute In 50 Kinosälen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.

NDR: Realer Irrsinn – Storchennest ohne Baugenehmigung

Dem Storch fehlt die Baugenehmigung für seinen Horst. Armer Vogel!
Oder ist er nur den geplanten Windwahnanlagen im Weg? Das heißt: Abschiebung von Lebewesen für Windlobby!

Sendung “Extra 3” vom 10.05.2017

Mehr dazu auch in der Sendung NaturNah vom 05.09.2017: http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2017/09/11/storchennest-wegen-windkraft-behoerdlich-stillgelegt/

Rentiere erschweren Ausbau der Windkraft

Norwegen und Schweden haben Genehmigungen aufgehoben!

Das Gericht reagiert damit auf Studien, die vor negativen Effekten der Windkraftanlagen auf die Rentiere warnen.

Sie würden von den Anlagen so gestört, dass sie diese auch nach langer Betriebszeit weiträumig umgehen, fand die Rentierforscherin Anna Skarin von der Universität Uppsala in Studien heraus: „Sie wollen die Anlagen weder sehen noch hören.“

Anmerkung: Sicherlich reagieren unsere einheimischen Hirsche genauso!

Die TAZ unterstellt im Beitrag wirtschaftliche Interessen der Züchter! Typisch TAZ eben! https://www.taz.de/Archiv-Suche/!5432307&s=Rentiere+erschweren&SuchRahmen=Print/

BUND stellt Eilantrag für sofortigen Baustopp

„Der BUND sieht außerdem einen schwerwiegenden Verfahrensfehler in der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Sie wurde nicht vorgenommen, obwohl im zu betrachtenden Raum über 20 Windenergieanlagen errichtet werden sollen. Hier bleiben auch nach Ausschöpfung aller Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung erhebliche Beeinträchtigungen der Umwelt. Die UVP wäre somit nötig gewesen“, so Dahlbender.

http://www.umweltruf.de/2017_PROGRAMM/news/111/news3.php3?nummer=4524

Infoabend mit der Naturschutzinitiative e.V. am 21. Juli in Wilhelmsfeld

Die BI Lebenswerter Odenwald lädt zu einer Veranstaltung in
69259 Wilhelmsfeld mit der Referentin Frau Müller-Althauser aus dem Hunsrück ein.

Termin: Freitag, 21. Juli 2017 um 19.00 Uhr in 69259 Wilhelmsfeld im Seniorenzentrum Erlbrunner Höhe, Panoramaweg 12

Programm:
1. Berhard Stay, 2. Vorsitzender unseres Vereins wird anhand einer Präsentation von Dr. Markus Sonnberger, Biologe, über Schaden und Nutzen von Windenergie im Odenwald referieren.
2. Vortrag von Sylke Müller-Althauser – stellv. Vorsitzende der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V.
„Wunsch und Wirklichkeit – Windkraft im Hunsrück. Das Ende einer Landschaft?“
Unsere Landschaft

  • Was machen wir mit ihr?
  • Was macht sie mit uns?
  • Wie war es möglich, dass im Rhein-Hunsrück-Kreis innerhalb
    von wenigen Jahren so viele Windindustrieanlagen errichtet
    werden konnten?
  • Wie hat sich das Leben in der Region durch die großräumige Windindustrialisierung der Landschaft verändert?
  • Wie erlebt dies die Bevölkerung und was bedeutet dies für das tägliche Leben vieler Menschen in der Region?

In Ihrem Vortrag wird Frau Müller-Althauser u.a. diese Fragen in den Fokusstellen. Sie berichtet über die windige Entwicklung im Hunsrück/Soonwald, über das „Hunsrücker Landschaftserleben“ und zeigt relevante Aspekte auf, warum diese Region sich in so kurzer Zeit zu einem Windindustriegebiet entwickeln konnte und bundesweit in den Medien vielfach als „Negativbeispiel“ einer durch Windkraft industrialisierten „verspargelten“ Landschaft bezeichnet wird.

Die Teilnehmer können sich ein umfängliches Bild über die Situation im Hunsrück machen und haben die Möglichkeit, Parallelen und Lehren auch für die eigene Region zu ziehen. Es besteht die Möglichkeit zum Hinterfragen, Perspektivenwechsel und zum gemeinsamen Dialog.

Der Mäusebussard und das überraschende Fazit einer Studie

Dass Mäusebussarde an Windenergieanlagen tödlich enden können, ist nichts Neues. Die Progress-Studie belegt: Dieses Tötungsrisiko ist noch größer als befürchtet, vermag es doch den häufigsten Greifvogel Deutschlands aufs Ganze gesehen in Bedrängnis zu bringen.

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