Vogelerkennung mit Kameras an Windrädern bleibt freiwillig | Mittelhessen

Der Einsatz von Kameras an Windrädern zum Schutz der Vögel soll in Hessen vorerst für die Betreiber freiwillig bleiben. Diese Systeme seien zwar grundsätzlich eine „fachlich anerkannte Schutzmaßnahme“, wie das Umweltministerium in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hin erläuterte. Jedoch seien die aktuell markttauglichen Vogelerkennungssysteme in Relation zu anderen Schutzmaßnahmen teuer und hätten nur eine begrenzte Erfassungsreichweite.

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NI e.V.| FDP will Rechtsschutz aushebeln – Rote Karte für die FDP

Die FDP will den Rechtsschutz im Rahmen der sogenannten Planungsbeschleunigung bei Infrastrukturprojekten aushebeln. Bundesjustizminister Buschmann (FDP), selbst Jurist, will das Ende des Eilrechtsschutzes herbeiführen, wovon nicht nur anerkannte Naturschutzverbände, sondern alle Bürgerinnen und Bürger betroffen wären. Der Sinn des Eilrechtsschutzes, nämlich den Schutz vor staatlicher Willkür, soll damit praktisch abgeschafft werden.

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Bayern ermöglicht Bau von EE-Anlagen in schutzwürdigen Tälern und auf landschaftsprägenden Geländerücken › Verein für Landschaftspflege, Artenschutz und Biodiversität e.V.

Der Bayerische Ministerrat strich in seinem Beschluss vom 2. August 2022 den bisher gültigen Grundsatz, in schutzwürdigen Tälern und auf landschaftsprägenden Geländerücken den Bau von Stromleitungen, Windkraftanlagen und anderen weithin sichtbaren Bauwerken zu untersagen.

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https://www.landschaft-artenschutz.de/vlab-und-ni-appellieren-keine-erneute-massive-schwaechung-des-landschafts-und-naturschutzes/

VG Gießen – Genehmigung für drei Windenergieanlagen für Homberg II bei Alsfeld und Ausnahme vom Tötungsverbot sind rechtswidrig | NI e.V.

(…) Für eine Ausnahme vom Tötungsverbot liegen nach Ansicht des VG Gießen die Tatbestandvoraussetzung nicht vor. Hier sei das RP Gießen zu Unrecht davon ausgegangen, dass sich der Erhaltungszustand des Rotmilans durch die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nicht verschlechtern werde. Das Gericht erachtet die vom Genehmigungsbescheid eingeschlossene artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung als rechtswidrig: „Nach Einschätzung des Gerichts erweist sich deshalb auch die mit dem Genehmigungsbescheid vom 11. Dezember 2019 erteilte Ausnahmegenehmigung nach § 45 Abs. 7 BNatSchG als rechtswidrig“.

Es könne deshalb dahin stehen, ob die angefochtene Genehmigung des Beklagten noch an weiteren Fehlern leide, „auf die sich die Klägerin im Rahmen der vorliegenden Klage ebenfalls berufen hat”, so das VG.

Die Berufung gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen. (…)

Alles lesen:
https://naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/1311-26-08-2022-genehmigung-wea-homberg-ii-bei-alsfeld-rechtswidrig

Osthessen News berichtete:
https://osthessen-news.de/n11704029/drei-windkraftanlagen-und-ausnahme-von-toetungsverbot-rechtswidrig.html

Rotwildhegegemeinschaft Gieseler Forst: “Artenschutz spielt keine Rolle mehr” – Osthessen|News

Der geplante Windpark im Gieseler Forst erhitzt nach wie vor die Gemüter: Während der Eigentümer des Waldes, nämlich Hessenforst darauf verweist, dass der Einfluss auf Flora und Fauna im öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genauestens untersucht und bewertet werde sowie Eingriffe kompensiert würden, schlagen Naturschützer und Anwohner Alarm.

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Energiekrise – Windkraft hilft uns nicht weiter | deutschlandfunkkultur.de

Die in die Windkraft gesteckte große Heilserwartung wird sich kaum erfüllen, prophezeit der Philosoph Matthias Gronemeyer.

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“So bleibt das Windrad, tausendfach in die Landschaft gesteckt,
vorrangig quasi-religiöses Symbol des Glaubens, einen zürnenden Klimagott doch noch irgendwie besänftigen zu können. Wie moderne Götzenragen die gigantischen Anlagen gen Himmel zur Abwehr der Katastrophe. Und den Götzen wird geopfert: Die uns einst so wertvolle schöne Landschaft.”

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Vogelkundler sehen sich durch Windkraft-Gesetz missbraucht – Wirtschaft – SZ.de

Die ehrenamtlichen Vogelkundler im Nordosten sehen sich durch die Bundesgesetzgebung zum beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien missbraucht und wollen keine Daten mehr liefern. Durch die Änderungen am Bundesnaturschutzgesetz seien die generellen und lokalen Schutzkriterien rücksichtslos heruntergeschraubt worden, schrieb der Vorstand der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Mecklenburg-Vorpommern (OAMV), Klaus-Dieter Feige, in einem Brandbrief an Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) am Dienstag.

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Linsengericht – 10 Jahre ohne Windräder: Fledermauskästen für die Mopsfledermaus | Vorsprung Online

Rolf Zimmermann und Udo Klein hängen Fledermauskästen am Hufeisen-parkplatz auf. (Quelle BI Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V.)

Die Gemeinde Linsengericht hatte im September 2013 eine Bürgerbefragung durchgeführt.”Knapp 70 Prozent der Bürger hatten sich damals gegen den Bau von Windkraftanlagen und somit gegen die Zerstörung des Linsengerichter Gerichtswaldes entschieden. Für die Bürger war offensichtlich der Schutz für Wald und Natur sehr wichtig. So ist der Hufeisenparkplatz bis heute für viele Natur- und Sportbegeisterte zu einem beliebten Treffpunkt geworden.

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11 von 23 gefährdeten Vogelarten durch Windkraft weiter geschädigt | ET

Während Politiker westlicher Länder auf immer mehr Windkraft- und Solaranlagen bauen, warnen Tierschützer schon lange vor den Auswirkungen auf Flora und Fauna. Eine neue Studie von 13 US-Forschern um Tara J. Conkling vom US-Innenministerium bekräftigt Letztere. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie unter dem Titel „Anfälligkeit von Vogelpopulationen für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen“.

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Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes – NI beauftragt rechtswissenschaftliches Gutachten

Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat Dr. Rico Faller von der bundesweit renommierten Anwaltskanzlei Caemmerer Lenz, Karlsruhe, mit der Erstellung eines rechtswissenschaftlichen Gutachtens beauftragt. Die Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes zu Lasten des Natur- und Artenschutzes sollen auf ihre Rechtmäßigkeit, vor allem hinsichtlich des EU-Rechtes, untersucht werden.

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NI e.V. | „Osterpakt – Ein Vertrag zu Lasten der Natur?“

Nach der Kritik der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und zahlreichen Wissenschaftlern an den Änderungen des Bundesnaturschutzgesetzes meldet sich nun auch „Der Falke“, das „Journal für Vogelbeobachter“, zu Wort.

Mehr lesen:

www.falke-journal.de

Wissenschaftler kritisieren EEG Eckpunktepapier 2022

PDF Biodiversität Glaubrecht

Quelle: Naturschutzinitiative

NI e.V. | Neuer Jahresbericht für das EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula Berichtsjahre: 2019 und 2020

Arno Werner, Ornithologe und Länder- und Fachbeirat der Naturschutzinitiative (NI), stellt im neuen Jahresbericht für die Berichtsjahre 2019 und 2020 die Kernzonen mit einer kurzen Gebietsbeschreibung und ihrer Lage nach Satellitenfotos vor.

Hier geht´s zum Download:

“Ornithologischer Jahresbericht 2019 und 2020 – EU-Vogelschutzgebiet Fuldatal zwischen Rotenburg und Niederaula

Quelle: Fuldatal EU-Vogelschutzgebiet