Sind die langen Flitterwochen der Erneuerbaren vorüber?

Von Dr. John Constable, GWPF Energy Editor

Die Presse bzgl. der europäischen Erneuerbaren-Industrie, welche normalerweise einstimmig deren Erfolge hinaus posaunt, berichtet derzeit über ein breites Spektrum substantieller Probleme in dem Bereich. Diese reichen von Bankrotten bis zu lauer politischer Unterstützung und zunehmendem Widerstand in der Öffentlichkeit.

Quelle

Windkraft im Deutschlandfunk – Offener Brief an die Redaktion

Von Rother Baron

Offener Brief an die Redaktion von „Forschung aktuell“:

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Links zu den erwähnten Sendungen:

Windkraft in der Kritik: Klimaheilmittel und Krankmacher. Reportage von Heinz-Jörg Graf. Deutschlandfunk Kultur, 19. April 2018.

Windkraftanlagen: Gefahr für Fledermäuse. Christian Voigt im Gespräch mit Ralf Krauter. Deutschlandfunk, 29. März 2019.

Erneuerbare Energien: „Die Energiewende ist seit einigen Jahren gestoppt.“ Clemens Hoffmann im Gespräch mit Ralf Krauter. Deutschlandfunk, 14. Mai 2019.

“Das Ende der Energiewende und der neue Ökologische Realismus“ – ein Gegenmodell zur Energiewende

“Der zentrale Unterschied zwischen Ökologischem Realismus gegenüber der „Energiewende“ ist, dass er vereinbar ist mit einer liberalen, freiheitlich-demokratisch verfassten Gesellschaft. Er kommt mit sehr wenig Staat aus. Er orientiert sich an bestehenden volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Gegebenheiten. Er erfordert nur wenig Forschung und Entwicklung in Bereichen, die im Gegensatz zu Stromspeichern bereits beherrscht werden. Er erreicht seine Ziele Konzentration und Kreislaufwirtschaft auf Basis von wirtschaftlicher Motivation. Er gängelt die Bürger nicht, sondern kommt mit einem gemeinsamen Wert aus: Alles dafür zu tun, dass die Artenvielfalt bestmöglich geschützt wird.

In diesem Sinne kann der Ökologische Realismus zum Leitbild für die ökologisch, freiheitlich und liberal gesinnten Bürger und Politiker in unserem Land werden.”

Björn Peters, DAV

https://deutscherarbeitgeberverband.de/Artikel.html?PR_ID=795&Title=Das%20Ende%20der%20Energiewende%20und%20der%20neue%20%D6kologische%20Realismus

WEA im Wald: Resolution der Delegiertenversammlung 2019 der SDW Hessen

Resolution: Die SDW Hessen (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald) kritisiert den vom Bundesverband Windenergie betriebene Vorstoß, „intensiv genutzte Forstwälder“ für die Windenergie zu erschließen.
Dies hatte der Lobbyverband der Windenergie in einer Presseverlautbarung am 22. Februar 2019 mitgeteilt.

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Quelle

 

Lithium-Abbau in Südamerika: Kehrseite der Energiewende

Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um Elektro-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung.

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Hörfunkbeitrag vom 30.04.2019

 

AKW im Container, frei Bordsteinkante – was nun?

Von Klaus-Dieter Humpich

Westinghouse hat den Mikroreaktor „eVinci“ entwickelt. Diese Antwort auf die Erneuerbaren Energien ist bedeutend sicherer als herkömmliche Reaktoren und soll schon in wenigen Jahren am Fließband gefertigt werden. Ironischerweise ist seine Entwicklung erst durch die wetterabhängige Erzeugung mit Wind und Sonne so richtig angefacht worden – und vom Militär.


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Flugsicherheit: Lies fordert mehr Platz für Windkraftanlagen

Ausbauhemmnis Flugsicherheit: Umweltminister Olaf Lies (SPD/NDS) will vom Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer mehr Platz für Windkraftanlagen.

Pressemitteilung 43/2019

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies hat in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer appelliert, bei Strukturentscheidungen in der Flugsicherung stärker auf die Bedürfnisse der Windenergiebranche zu achten. Die Deutsche Flugsicherheit GmbH (DFS) lege bei der Planung von Windkraftprojekten zu oft ein Veto ein, um UKW-Radare störungsfrei zu halten, meist könne ein Windanlagenbau dann nicht erfolgen. „Dies halte ich aufgrund unseres gemeinsamen Bestrebens, die Energiewende voranzubringen, für unverhältnismäßig“, sagte Lies. „Die Raumansprüche der Flugsicherung dürfen die Genehmigungslage für Windanlagen nicht zusätzlich verkomplizieren.“

Die Entscheidungskriterien der DFS greifen bereits, wenn Windkraftanlagen im Umkreis von 15 km um eine Radaranlage, mit deren Hilfe die Navigation beim An- und Abflug zu Flughäfen gesteuert wird, errichtet werden sollen. Dies ist vor allem für die Region Hannover ein erhebliches Hemmnis. „Niemand stellt das hohe Gut der Flugsicherheit in Frage“ stellt Olaf Lies klar, doch wundere es schon, wenn in anderen europäischen Ländern unter gleichem internationalem Regime weit weniger erforderlich ist. Die spanischen Radare benötigen nur 3 Kilometer Schutzbereich und die belgischen 7 Kilometer, allerdings dürfen dort selbst innerhalb des 7-Kilometer-Radius noch Anlagen errichtet werden.

Die alten UKW-Radare gelten lediglich als Nothilfeinstrumente, mittlerweile erfolgt der An- und Abflug an allen großen Zivilflughäfen in Deutschland auf Basis von Satellitennavigation. Zum anderen hat auch die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), auf deren Empfehlungen sich die DFS sich gerne beruft, den Schutzradius für Drehfunkfeuer in ihren Empfehlungen schon längst wieder auf 10 km reduziert.

Der Windenergiebranche verliert mit der strikten Haltung der DFS viel Ausbauvolumen. Auf 2,3 Gigawatt (GW) Leistung schätzte der Bundesverband Windenergie im Jahr 2015 auf Basis einer Mitgliederumfrage den Umfang der Flächenblockade. Es dürften in diesem Jahr schon mehr als 2,5 GW dabei herauskommen, vermuten Fachleute des Niedersächsischen Umweltministeriums. „Das ist ein erhebliches Potenzial, das uns in der Energiewende fehlt und kann nicht als Petitesse beiseitegeschoben werden“ stellt Olaf Lies fest. „Hier ist Minister Scheuer gefordert – das Vorgehen der DSF sollte von seinem Ministerium überprüft werden.“ Schließlich gehe es um die gemeinsamen Klimaziele.

Brief an Minister Andreas Scheuer (PDF)

Quelle

Kommentar eines Flugkapitäns a.D.:

Leider kennt der Umweltminister von Niedersachsen nicht einmal den Unterschied zwischen VOR und Radar.

Mangelnde Sachkenntnis im technischen Bereich ist wohl mittlerweile Standard in der Politik.

Uckermark: Nächtliches Dauerblinken der Windräder soll ab September enden

Im Laufe dieses Jahres sollen die ersten Windkraftanlagen in der Nacht dunkel geschaltet werden: „Wir gehen davon aus, dass spätestens im September die ersten Lichter ausgehen.“ Dies verkündete Lukas Chmielewski, Projektleiter bei der Firma Enertrag, im Rahmen eines Vortrages in Brüssow.

Weiterlesen im Nordkurier

Versorgungssicherheit: Firmen fürchten die Energiewende

Deutschlandradio 24.04.2019 – Von Moritz Küpper

Raus aus der Nutzung fossiler Energieträger, hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung – für den Klimaschutz soll die Energie-Wende Wirklichkeit werden in Deutschland. Doch in der Industrie überwiegt die Sorge: Schon im vergangenen Jahr gab es Produktionsbeeinträchtigungen wegen Stromschwankungen.

Papiermaschine im Wepa-Werk in Giershagen: Schon Stromunterbrechungen im Millisekundenbereich führen dazu, dass die Produktion stoppt (dlf/Moritz Küpper)

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Hier gelangen Sie zum Artikel des DLF.

Es gibt den perfekten Kernreaktor. Bauen wir ihn!

Physiker behaupten, dass es ein Konzept für einen Kernreaktor ohne Sicherheitsrisiken und ohne atomaren Abfall gibt. Deutschland sollte zumindest prüfen, ob diese Technik nicht das kleinere Übel zur Milderung des Klimawandels ist.

 

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Demos und Aktionen in Hessen

Demo am 23. Mai in Berlin um 14:30 Uhr vor dem Bundeskanzleramt

Vortragsabend “Infraschall und Gesundheit” in Berlin am 23. Mai um 19 Uhr mit Live-Übertragung

Sitzung des UEK-Ausschusses der Regionalversammlung Südhessen am 21.05.2019

Petition: Retten Sie den Rotmilan und andere von der Ausrottung bedrohte Arten!

Petition: Alle Windkraftprojekte einstellen, bis Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit “Infraschall” untersucht wurden