Die deutsche Energiewende aus Norwegischer Sicht

Eine Norwegische Gruppe, zusammengesetzt aus Energieexperten und Wissenschaftlern, hat sich die öffentlich verfügbaren Zahlen der Fraunhofer Gesellschaft und von Agora- Energiewende angesehen und auf diesen Grundlagen eine PowerPoint Präsentation erstellt, die sämtliche dort veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der deutschen Energiewende berücksichtigt (Stand 2015). Dabei kommt eine erfrischend nüchterne Analyse der deutschen Wendepläne zustande.

Die Norweger haben ihre Analyse in einer Powerpoint-Präsentation zusammengefasst, die Sie vom Kalte-Sonne-Server herunterladen können.

Der erste Teil umfasst 12 MB.

Ein nüchterner Blick aus Norwegen auf die deutsche Energiewende – Präsentation Teil 1
(via)

In einem zweiten Teil geht es um die Speicherung der erneuerbaren Energien. Auch hier ergeben die Analysen zu den notwendigen Mengen an Speicher-Kapazität, um unstete Wind- und Sonnenenergie ausreichend vorhalten zu können, ein weltweit eher hoffnungsloses Bild.
(8 MB)

Ein nüchterner Blick aus Norwegen auf die deutsche Energiewende – Präsentation Teil 2
(via)

Mehr bei Eifelon.de

und die Kalte Sonne Teil 1 und Teil 2

Erneuerbare Energien: Auch ungenutzter Strom kostet

Das Jahr begann stürmisch und dann kam viel Sonne: perfekt für Betreiber von Windrädern und Solaranlagen. Doch alles, was an Ökostrom zu viel produziert wird, wird teuer – auch für die Kunden.

Mehr erfahren  bei Tagesschau.de und Focus.de

Windparks behindern sich gegenseitig

Windräder bremsen den Wind hinter den Rotoren und können nachfolgenden Turbinen den Antrieb nehmen – wegen dieses bekannten Effekts werden einzelne Windräder in bestimmten Mindestabständen zueinander aufgestellt.

Eine Studie zeigt nun, dass die Bremswirkung offenbar erstaunlich weit reicht. Demnach können sich selbst kilometerweit voneinander entfernte Windparks gegenseitig beeinflussen. Der Ertrag von Parks im Windschatten anderer Anlagen kann dadurch messbar reduziert werden, wie die Forscher berichten.

Weiterlesen bei Wissenschaft.de

Wirtschaftsleistung: Deutsches Verhängnis

Nur beim Ausstieg ist Deutschland noch Weltmeister: Pharma, Energie oder jetzt Autobau – es geht immer raus und weg. Hegemonialmacht will man nur noch auf dem Schlachtfeld der gehobenen Moral sein und die Welt retten.

Weiterlesen bei Welt.de

 

 

Grafik: Auswertung der Viertelstundewerte Wind-Onshore für Deutschland

In der untenstehenden Grafik sehen Sie die Entwicklung von 2010 bis 2018 für die minimale, maximale und mittlere Einspeisung von Windleistung Onshore in Deutschland sowie die installierte Leistung in den Jahren 2010 bis 2018 in MW.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar von Rolf Schuster:
“Das einzige, das durch Windkraft “geglättet” wird, ist unser Bankkonto.”

Zuerst veröffentlicht bei Vernunftkraft Odenwald!

Auswertung der EEG-Anlagendaten im Hinblick auf den Auslauf der EEG-Förderung

Hier sehen Sie die Anzahl und installierte Leistung der Windindustrieanlagen, die wg. Ablauf des 20-jährigen EEG-Förderzeitraumes von 2018 bis 2025 aus der EEG-Förderung fallen. 

Wie geht es weiter?

Download (PDF, 491KB)

Mit Dank an Rolf Schuster

VGB-Studie zur Windenergie in Deutschland und Europa – Teil 2

Presseinformation vom 05.11.2018

V G B‐Studie zur Windenergie in Deutschland und Europa –
Teil 2:
Gesicherte Stromversorgung bedarf geeignete Backup‐Kapazitäten und intelligentes Versorgungssystem

  • Windstromerzeugung in Europa gleicht sich nicht aus: Sowohl hohe als auch niedrige Erzeugung treten in vielen Ländern gleichzeitig auf. Ein länderübergreifender Ausgleich ist kaum möglich.
  • Für eine gesicherte Stromversorgung sind geeignete Backup‐Kapazitäten in Verbindung mit einem intelligenten Versorgungssystem erforderlich. Nach heutigem Stand der Technik sind dies konventionelle Kraftwerke und Pumpspeicherkraftwerke – zukünftige Optionen sind neue Speichertechnologien – Netzausbau sowie Demand‐Side‐Management.

Lesen Sie dazu auch unseren Bericht zu Teil 1 der Studie.

 

 

Windräder: Subventionen-Geschäft

Von Holger Douglas
Bis zu 730 Windräder dürften in drei Jahren abgeschaltet werden. Nicht, weil sie zu alt sind, sondern weil sich für die Betreiber nicht mehr lohnen. Sie verdienen nicht mit Stromerzeugung, sondern Subventionen.


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Erneuerbar sind nur Illusionen – Die “Zukunftstechnologie” Windkraft steht vor unlösbaren Problemen

Beim Beginn der Energiewende beruhten die visionären Träume der Politiker auf zwei “Zukunftstechnologien”, die die Umwandlung der gesamten Energiewirtschaft in ein Öko-Paradies garantierten: Solarenergie und Windenergie.

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General Electric schickt Aktien der Windkonzerne in den Keller

Der US-Industrieriese GE schreibt Milliardenverluste – und zieht damit auch die Konkurrenz in Mitleidenschaft.

Die Windindustrie steht stark unter Druck, seit weltweit die Höhe der staatlichen Fördergelder zurückgefahren wird.


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Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 76: Quersubventionierung

Von Frank Hennig – Q wie Quersubventionierung

Sicherheit ist für Energieversorgung ein wichtiger Parameter. Manchmal wird sie vorgeschoben, um Zwangsabschaltung konkret werden zu lassen. Ein Akt aus der Vorstellung irrlichternder Energiepolitik mit zunächst regional konkreten Folgen.


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DAV-Kolumne “Die Energiefrage” Nr. 62: Die Wirtschaftlichkeitsfrage

Liebe Freunde und Kollegen,
diesmal gibt es wieder einen regulären Newsletter.  Natürlich wird gerade in Deutschland kontrovers diskutiert, wenn sich ein Autor für die Kernenergie einsetzt.  Ein Artikel über das Nuclear Pride Fest in der Welt am Sonntag hat dann auch über 440 Leserkommentare ausgelöst.  Positiv dabei:  Die meisten WELT-Leser unterstützen die Idee der Revitalisierung der Kernenergie.

Aus vielen Leserzuschriften auf meine letzten beiden Postings habe ich mir ein paar Aspekte herausgegriffen.  Besonders anregend fand ich die Frage, ob die Kernenergie nicht unwirtschaftlich sei, angesichts der Kostenüberschreitungen bei manchen europäischen Projekten, und ob wir uns hier nicht eines völligen Außenseiterthemas annähmen.  Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit ist in der Tat relevant, unsere Antwort ist aber vielleicht für manchen überraschend.  „Die Wirtschaftlichkeitsfrage“ von sowohl Kernenergie als auch einem Stromversorgungssystem, das von Sonne und Wind dominiert wird, haben nur wenige Autoren ehrlich diskutiert, und wie immer bieten sich erstaunliche Einsichten, wenn man sich eines Themas etwas gründlicher annimmt.

Als Hinweis, dass die Wirtschaftlichkeitsfrage der Kernenergie nur in Deutschland so negativ gesehen wird, dürfen die Dutzende von Neubauprojekten in vielen Ländern der Welt und ein Wettbewerb in Großbritannien um die besten technologischen Ansätze für sichere Kernkraftwerke betrachtet werden.  Nur wir Deutschen sind in dieser Debatte Außenseiter.

Weil viele gefragt haben:  Unser “Nuclear Pride Fest” war ein voller Erfolg.  Auf der Webseite des Festes werden wir in den nächsten Tagen umfangreiche Berichte, Bilder und Videos veröffentlichen.  Unterstützung bekamen wir vom IPCC höchstselbst.  Im Bericht vom 8. Oktober über volkswirtschaftliche Szenarien, die mit dem 1,5°C-Ziel von Paris kompatibel sind, spielt der massive Ausbau der Kernenergienutzung als CO2-arme Art der Energieerzeugung eine entscheidende Rolle (vgl. Kapitel 2).  Nur in der deutschen Kurzfassung des Berichts, vorgestellt vom Umweltbundesamt, wurde „vergessen“, dies zu erwähnen.  Dabei täte dringend not, unsere Denkblockaden in Bezug auf nukleare Energien aufzulösen.

Mit diesem Artikel Nr. 62 beschließen wir zunächst unsere kleine Reihe über die Kerntechnik, ihre Anwendungen und ihre Wirtschaftlichkeit.  In den nächsten Artikeln widmen wir uns wieder anderen spannenden Fragen der Energiepolitik und -wirtschaft.

Wie immer können Sie die bisherigen Beiträge in „Die Energiefrage“ in unserem Archiv nachlesen.

Herzliche Grüße aus dem herbstlich-frischen Taunus,

Björn Peters

 

Bundesrechnungshof kritisiert die Organisation der Energiewende im Bundeswirtschaftsministerium

Scharfe Kritik an Energiepolitik

Der Bundesrechnungshof hat der Bundesregierung Versagen bei der Umsetzung der Energiewende vorgeworfen.
Es gebe “erhebliche Defizite”, heißt es in dem als Unterrichtung vorgelegten “Bericht nach §99 der Bundeshaushaltsordnung über die Koordination und Steuerung zur Umsetzung der Energiewende durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie” (19/4550). “Trotz des erheblichen Einsatzes von Personal und Finanzmitteln erreicht Deutschland die Ziele bei der Umsetzung der Energiewende bisher überwiegend nicht.”

Weiterlesen: http://www.umweltruf.de/2018_PROGRAMM/news/news3.php3?nummer=7125