Handwerker im Haus? Meldepflicht als Stromlieferant!

von Peter Grimm

Zum teuersten Strom Europas bekommen wir nun auch noch die absurdeste Verwaltungsvorschrift.

Eine Folgeverordnung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sorgt womöglich dafür, dass es künftig ganz viele Stromlieferanten geben wird, die gar nicht wissen, dass sie das sind und damit speziellen Verpflichtungen unterliegen. Es könnte theoretisch auch Sie betreffen, beispielsweise wenn ein Handwerker Ihren Strom für seine Bohrmaschine nutzt. Oder Sie einen Untermieter haben.

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Das schwarze Geheimnis der Energiewende

Kaum ein Player in der Energiebranche hat so viel Macht wie die vier Übertragungsnetzbetreiber Tennet, 50 Hertz, Amprion und TransnetBW. Die vier Unternehmen bilden ein Oligopol, das von der Bundesnetzagentur kontrolliert wird. Mit Genehmigung der Behörde langten die Unternehmen zuletzt kräftig zu.

Die Netzbetreiber begründen die Preiserhöhungen durch den Ausbau der Stromautobahnen und die kostenintensiven Eingriffe ins Stromnetz. Überprüfen kann man diese Begründungen nicht. Denn durch die schwarzen Balken auf den Genehmigungsbescheiden lässt sich die Berechnung der Netzentgelte nicht nachvollziehen. Die Kritik an dieser Intransparenz wird nach der jüngsten Preiseskalation immer lauter. Die zuständige Bundesnetzagentur will die Unternehmen nun zu mehr Transparenz verpflichten.

Noch präsentiert sich die Lage allerdings wenig erhellend.  Für seine Studie „Transparenzdefizite der Netzregulierung“ sah sich Canty mit einer „desaströsen“ Datenlage konfrontiert. So waren von den 500 Genehmigungsbescheiden, welche die Bundesnetzagentur zwischen 2006 und 2009 erstellte, lediglich zwölf Prozent in der Datenbank der Behörde verfügbar. Und diese Unterlagen waren laut Studie „vollständig geschwärzt“.

http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/strompreis-das-schwarze-geheimnis-der-energiewende/20516048.html

Wirbelstürme zerblasen Elektro-Illusionen

Elektroautos gehört die Zukunft. Nur wann diese Zukunft genau beginnt, ist noch unklar.
Tesla schwimmt dennoch auf einer Welle des Erfolgs – und zeigt so am besten, dass die
Technik und der E-Hype auch Probleme mit sich bringen.
USA – Wirbelsturmsaison: “Glücklich waren alle diejenigen, die die Flucht ins Landesinnere mit ihren vollgetankten Pick-Ups, zusätzlich mit Reservekanistern bestückt, nach Norden antreten konnten. Vorbei an all jenen Mitbürgern, deren Teslas oder sonstige E-Autos ohne Saft und ohne Chance auf – wenn überhaupt – rechtzeitige Aufladung am Wegesrand liegen geblieben sind.”
“Aber noch eine Illusion im Hinblick auf die segensreiche Wirkung der Elektromobilität wurde im
Herbst zerstört: dass sie ohne schädliche Nebenwirkung beliebig ausdehnbar sei. Was
Makroökonomen von Anfang an beigebracht wird, ist das Paradoxon, dass wenn einer ein E-Auto fährt, das kein Problem darstellt. Sobald aber viele das Gleiche tun, erwachsen daraus neue Probleme.”

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirbelstuerme-zerblasen-Elektro-Illusionen-article20100513.html

Kraftwerks-Wahnsinn: Wird Staudinger 5 im Sommer vom Netz genommen?

Die Deindustriealisierung geht weiter! Staudinger 5, das größte Kohlekraftwerk Hessens, das Energie für über zwei Millionen Menschen produziert, muss im Sommer vom Netz genommen werden.

Weiterlesen: https://www.op-online.de/region/hanau/wird-staudinger-sommer-netz-genommen-8791752.html

Wirtschaftsrat: dena-Studie unterstreicht Handlungsdruck für Reform der Energiewende

Wolfgang Steiger: Energie- und Klimapolitik darf unser industrielles Fundament nicht gefährden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert anlässlich der gestern veröffentlichten „dena-Leitstudie Integrierte Energiewende“ eine konsequente Kurskorrektur der nationalen Energiepolitik. „Ein Weiter-so kann sich der Industriestandort Deutschland nicht leisten! Die direkten Kosten für die Energiewende beliefen sich allein 2016 auf 31 Milliarden Euro. Das ist doppelt so viel, wie der Bund für Bildung und Forschung ausgibt. Und darin sind die Milliardenbeträge für weiteren Netzausbau, Atomausstieg und die enormen Anpassungskosten für Unternehmen noch nicht enthalten“, kritisiert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Jetzt gilt es, in den Koalitionsverhandlungen die Weichen zu stellen für eine bezahlbare und sichere Energie- und Klimapolitik. Wir brauchen dringend eine marktwirtschaftliche, europäische Neuausrichtung der Energiewende, um unser industrielles Fundament nicht zu gefährden. Mit Blick auf die bisher noch weit von den gesteckten Zielen entfernten CO2-Einsparungen sollte zukünftig eine belastbare Kosten-Nutzen-Abwägung vor der Verabschiedung neuer Maßnahmen erfolgen, um preistreibende, ineffiziente Fehlinvestitionen zu vermeiden.“ Die Strompreise in Deutschland gehören zu den höchsten in Europa wegen überzogener Steuern und staatlicher Abgaben.

Um die Kostenspirale der Energiewende zu durchbrechen, fordert der Wirtschaftsrat eine Roadmap für das Auslaufen des EEGs mit Enddatum, die Umstellung auf technologieneutrale, grenzüberschreitende Ausschreibungen von Erneuerbaren, die Stärkung des EU-Emissionshandels und Ausdehnung auf weitere Sektoren sowie einen raschen, kosteneffizienten Ausbau der Netzinfrastruktur auf allen Spannungsebenen.

https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wirtschaftsrat-dena-studie-unterstreicht-handlungsdruck-fuer-reform-der-energiewende-de

 

Netzbetreiber heben Netzentgelte deutlich an

Die Kosteneskalation auf der Stromrechnung geht in die nächste Runde: Um 45 Prozent will der Übertragungsnetzbetreiber Amprion aus Dortmund seine Gebühren im kommenden Jahr anheben. Umgelegt werden die Gebühren der Übertragungsnetzbetreiber, die zuständig für den Bau und die Wartung der Stromautobahnen sind, meist auf die Stromkunden. Im Fall von Amprion müssen sich also Stromkunden in Nordrhein-Westfalen auf steigende Stromkosten einstellen.

Amprion erklärte auf Nachfrage der WirtschaftsWoche, dass von der 45-prozentigen Erhöhung der Strompreise nur „4 Prozentpunkte in den Netzausbau“ fließen würden. Zurückzuführen sei der Kostenanstieg auf Faktoren, auf die das Unternehmen keinen Einfluss habe. Diese „exogenen Faktoren“ umfassen etwa den Anschluss von Windparks auf See an das Stromnetz.

Der größte Teil der Erhöhung fließe jedoch in die Kosten für die Eingriffe in das Stromnetz.

Besonders teuer seien die Kosten demnach im ländlichen Ostdeutschland.

http://app.wiwo.de/unternehmen/energie/stromrechnung-frankreichs-atomkraftwerke-verteuern-deutschen-strom/20416766.html

„Ungerecht, wenn alle für die Ladestationen zahlen“

Mainova legt für die 46 Säulen, die sie in Frankfurt und Umland betreibt, kräftig drauf?
Wir sind in Vorleistung gegangen. Wenn man massenhaft Stromladestationen im öffentlichen Raum will, müssen das diejenigen finanzieren, denen sie einen Nutzen bringen. Also etwa die Unternehmen der Automobilindustrie. Der Verkehrssektor muss dafür sorgen, dass es Tankanlagen gibt. Dafür gibt es bereits Beispiele. Für uns als Stromversorger ist das kein Geschäftsmodell.

Sie sind also nicht bereit, sich am Ausbau von Stationen im öffentlichen Raum zu beteiligen?
Als Unternehmen, das gehalten ist, wirtschaftlich zu agieren, um nachhaltig zu investieren, können wir das bei den derzeitigen Strompreisen nicht leisten. Wenn das geschehen soll, muss man eine andere Finanzierungsform finden. Die Kosten auf alle Stromkunden umzulegen, halte ich für ungerecht. Wieso soll etwa jemand, der mit Bus und Bahn fährt, für individuelle Elektromobilität zahlen?

http://www.fr.de/frankfurt/infrastruktur-ungerecht-wenn-alle-fuer-die-ladestationen-zahlen-a-1352973,0#artpager-1352973-1

Thüringen zahlt Ökostrom-Anbietern das Marketing – Fall für den Rechnungshof

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) lässt eine Broschüre verteilen, in der zum Wechsel zu bestimmten Stromanbietern geworben wird. Dass das aus mehreren Gründen problematisch ist, scheint ihr nicht in den Sinn zu kommen.

„Thüringen zahlt Ökostrom-Anbietern das Marketing – Fall für den Rechnungshof“ weiterlesen

Die Energiewende ignoriert Gesetze

Die ideologisch begründete und damit alternativlose Energiewende führt zu Gesundheitsschäden beim Menschen, ermuntert zu Bestechungen und erlaubt Strom-Dumping. Gesetze werden geändert oder gebrochen, um die Energiewende voran zu treiben.

Hier den Beitrag von Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel lesen: https://www.journalistenwatch.com/2017/07/30/die-energiewende-ignoriert-gesetze/

Handelsblatt: Die große Kohle-Lüge

Der Weltklimavertrag von Paris wurde als Durchbruch für den Klimaschutz gefeiert. Die Realität sieht anders aus: Aktuell werden mehr als 1.600 Kohlekraftwerke geplant und gebaut – vor allem in Asien, aber auch in Europa.

Mehr erfahren: http://app.handelsblatt.com/my/unternehmen/1-600-neue-kraftwerke-geplant-die-grosse-kohle-luege/19990872.html?ticket=ST-2900501-WuBDJxbhQdJCZiAOTmNm-ap4

 

Energiepolitik: Scharlatane gefährden unseren Wohlstand

Von Manfred Haferburg

Scharlatane bestimmen Energiepolitik

… Die meisten Journalisten und Politiker können noch nicht einmal elektrische Leistung von elektrischer Arbeit unterscheiden. Es gibt ein schockierendes Interview mit Cem Özdemir, das entlarvt, mit welchem Halbwissen Politiker die Energiewende vorantreiben. Das Rückgrat einer entwickelten Industrienation ist eine stabile und wettbewerbsfähige Energieversorgung. Deutschland hatte früher eines der stabilsten Netze der Welt. Heute droht jeden Winter ein Blackout mit katastrophalen Folgen. Trotzdem reißt Deutschland alle selbstgesteckten Ziele der CO2-Einsparung und blamiert sich damit weltweit. Deutschland ist auf gutem Weg, die Spitzenposition in der Welt bei den Strompreisen einzunehmen.

Mehr erfahren: http://www.achgut.com/artikel/energiepolitik_scharlatane_gefaehrden_unseren_wohlstand

NZZ: Das falsche Vorbild Deutschland

Die Neue Züricher Zeitung als neutrale Stimme zur deutschen Energiewende:

Deutschland hat die Energiewende erfunden. Eine Erfolgsgeschichte ist sie aber nicht: Die Haushalte bezahlen nirgends so viel für Strom wie hier. Dem Klima geholfen hat das bisher wenig. Kollateralschäden gibt es zudem in den Nachbarländern.

Weiterlesen: https://www.nzz.ch/wirtschaft/energiepolitik-das-falsche-vorbild-deutschland-ld.1290233

Das ABC von Energiewende und Grünsprech 34: dezentrale Energieversorgung?

Von Frank Hennig – d  wie dezentrale Versorgung

Letzten Endes ist die Mär der allumfassenden Dezentralisierung ein zentrales Mittel, um die These von Hundert-Prozent-Erneuerbar am Leben zu halten und Subventionen zu generieren.

Kompletten Beitrag lesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-34-dezentrale-energieversorgung/

 

Das ABC von Energiewende und Grünsprech 33: Power-to-Heat (P2H)

Von Frank Hennig – P wie Power-to-Heat

Elektrizität ist Edelenergie. Man kann mit ihr fast alles machen. Wo kommt der Strom her, wo geht er hin? Und am Ende immer die Frage – wer zahlt?

Im spezifischen Energiewendedeutsch finden wir Begriffe wie P2H, P2G, P2L. Gemeint sind die Umwandlung von Elektrizität in Wärme, Gas oder flüssige Treib- oder Kraftstoffe. Diese als Zukunftstechnologien bezeichneten und mit großen Erwartungen belasteten Verfahren haben allesamt zur Grundlage, dass eines Tages billiger Strom im Überfluss vorhanden sein würde, den man in dieser Art dann nutzen kann.

Kompletten Beitrag lesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/das-abc-von-energiewende-und-gruensprech-33-power-to-heat-p2h/