So teuer ist die Energiewende für die Verbraucher

Die Ökostrom-Umlage sinkt 2018 nur leicht, danach ist ein weiterer Kostenanstieg programmiert. Deshalb fordern Experten, die Energiewende künftig auf einem anderen Weg zu finanzieren.

https://www.welt.de/wirtschaft/article169668524/So-teuer-ist-die-Energiewende-fuer-die-Verbraucher.html

Wirtschaftsrat: dena-Studie unterstreicht Handlungsdruck für Reform der Energiewende

Wolfgang Steiger: Energie- und Klimapolitik darf unser industrielles Fundament nicht gefährden

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert anlässlich der gestern veröffentlichten „dena-Leitstudie Integrierte Energiewende“ eine konsequente Kurskorrektur der nationalen Energiepolitik. „Ein Weiter-so kann sich der Industriestandort Deutschland nicht leisten! Die direkten Kosten für die Energiewende beliefen sich allein 2016 auf 31 Milliarden Euro. Das ist doppelt so viel, wie der Bund für Bildung und Forschung ausgibt. Und darin sind die Milliardenbeträge für weiteren Netzausbau, Atomausstieg und die enormen Anpassungskosten für Unternehmen noch nicht enthalten“, kritisiert Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates. „Jetzt gilt es, in den Koalitionsverhandlungen die Weichen zu stellen für eine bezahlbare und sichere Energie- und Klimapolitik. Wir brauchen dringend eine marktwirtschaftliche, europäische Neuausrichtung der Energiewende, um unser industrielles Fundament nicht zu gefährden. Mit Blick auf die bisher noch weit von den gesteckten Zielen entfernten CO2-Einsparungen sollte zukünftig eine belastbare Kosten-Nutzen-Abwägung vor der Verabschiedung neuer Maßnahmen erfolgen, um preistreibende, ineffiziente Fehlinvestitionen zu vermeiden.“ Die Strompreise in Deutschland gehören zu den höchsten in Europa wegen überzogener Steuern und staatlicher Abgaben.

Um die Kostenspirale der Energiewende zu durchbrechen, fordert der Wirtschaftsrat eine Roadmap für das Auslaufen des EEGs mit Enddatum, die Umstellung auf technologieneutrale, grenzüberschreitende Ausschreibungen von Erneuerbaren, die Stärkung des EU-Emissionshandels und Ausdehnung auf weitere Sektoren sowie einen raschen, kosteneffizienten Ausbau der Netzinfrastruktur auf allen Spannungsebenen.

https://www.wirtschaftsrat.de/wirtschaftsrat.nsf/id/wirtschaftsrat-dena-studie-unterstreicht-handlungsdruck-fuer-reform-der-energiewende-de

 

Zwischenfazit DENA Energiewende: Hilfe, es funktioniert nicht

Von Holger Douglas

Nein, jetzt bitte nicht wieder laut auflachen. Es geht um die Energiewende. Die ist so verfahren, dass die Hauptakteure offenbar blanke Panik befällt. Es reicht alles nicht. Kosten in Höhe von sagenhaften 1,4 Billionen Euro – zu wenig. Fast jeder Quadratkilometer Landschaft Deutschlands mit Windrädern zerstört – zu wenig. Die Nordseeküsten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zugewindparkt und unbewohnbar gemacht – zu wenig. Riesige Flächen mit Mais für Biogasanlagen eingerichtet und Fauna wie Flora entnaturisiert – reicht erst recht nicht.

Die Klimaziele, die sich die Energiewendenwoller auf ihre Weihnachtswunschzettel notierten, sind alle nicht erreichbar. Von einer »gewaltigen Aufgabe für die Volkswirtschaft« spricht einer der Ideologieträger der Energiewende, die Deutsche Energie-Agentur (DENA).

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/zwischenfazit-dena-energiewende-hilfe-es-funktioniert-nicht/

Wer am Ökostrom verdient, soll auch fürs Netz zahlen

Die Monopolkommission fordert eine Neuregelung der Förderung erneuerbarer Energien. Damit die Stromrechnungen der Kunden nicht weiter so stark steigen wie bisher, will das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung die Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen an den Kosten für den Ausbau der Netze beteiligen.

Weiterlesen: http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Wer-am-Oekostrom-verdient-soll-auch-fuers-Netz-zahlen

 

Deutschland verliert die Kontrolle über den Strompreis

“Welt” vom 08.10.2017 – Von Daniel Wetzel

Energiewende-Index von McKinsey: Bundesregierung verfehlt neun von fünfzehn Zielen

Die Energiewende kostet die deutschen Verbraucher laut „Energiewende-Index“ immer mehr Geld.
  • Merkels Versprechen, die Kosten der Energiewende zu stabilisieren, ist nicht mehr realistisch erreichbar.
  • So stieg der Strompreis für Privathaushalte weiter an. Im europäischen Ausland sanken hingegen die Stromkosten.

Die Beratungsgesellschaft McKinsey misst seit nunmehr fünf Jahren in halbjährlichen Rhythmus die Fortschritte der Energiewende anhand von 15 quantifizierbaren Kriterien.

Weiterlesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article169420266/Deutschland-verliert-die-Kontrolle-ueber-den-Strompreis.html

 

Bitte Bild anklicken um den Video-Bericht von N24 abzurufen!

 

Strom und höhere Preise

Von Holger Douglas – Amprion aus Dortmund versorgt Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Strom und hat eine Steigerung der Preise um sage und schreibe 45 Prozent angegeben. Im Vorjahr erhob Amprion „nur“ 12 Prozent mehr.

Für das nächste Jahr deuten sich weitere drastische Erhöhungen der Strompreise an. Denn jetzt im Oktober werden die Umlagen für den Strompreis im kommenden Jahr festgelegt. Noch ist es für eine Schätzung des gesamten Strompreises zwar etwas früh. Aber die FAZ hat dennoch einmal vorgerechnet, was auf die Verbraucher zukommen wird.

Sie hat sich für die Kalkulation einer der wichtigsten Größen des Strompreises, des „Netzentgeltes“, bei den vier Netzbetreibern umgesehen. Die haben ihre Preise für das kommende Jahr bereits veröffentlicht.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/strom-und-hoehere-preise/

 

Netzbetreiber heben Netzentgelte deutlich an

Die Kosteneskalation auf der Stromrechnung geht in die nächste Runde: Um 45 Prozent will der Übertragungsnetzbetreiber Amprion aus Dortmund seine Gebühren im kommenden Jahr anheben. Umgelegt werden die Gebühren der Übertragungsnetzbetreiber, die zuständig für den Bau und die Wartung der Stromautobahnen sind, meist auf die Stromkunden. Im Fall von Amprion müssen sich also Stromkunden in Nordrhein-Westfalen auf steigende Stromkosten einstellen.

Amprion erklärte auf Nachfrage der WirtschaftsWoche, dass von der 45-prozentigen Erhöhung der Strompreise nur „4 Prozentpunkte in den Netzausbau“ fließen würden. Zurückzuführen sei der Kostenanstieg auf Faktoren, auf die das Unternehmen keinen Einfluss habe. Diese „exogenen Faktoren“ umfassen etwa den Anschluss von Windparks auf See an das Stromnetz.

Der größte Teil der Erhöhung fließe jedoch in die Kosten für die Eingriffe in das Stromnetz.

Besonders teuer seien die Kosten demnach im ländlichen Ostdeutschland.

http://app.wiwo.de/unternehmen/energie/stromrechnung-frankreichs-atomkraftwerke-verteuern-deutschen-strom/20416766.html

Energiewende – Das Prinzip Hoffnung

Essay von Heinz HoreisDas offensichtliche Scheitern der Energiewende müsste eigentlich eines der bestimmenden Wahlkampfthemen sein. Nur: Die im Bundestag vertretenen Parteien haben daran kein Interesse.

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Zuerst erschienen: https://www.novo-argumente.com/artikel/energiewende_das_prinzip_hoffnung

Kanzleramt an Strompreis: Nicht steigen. Befehl von oben!

Von Manfred Haferburg – Im Jahr 2006 zahlten die Verbraucher noch 0,88 Cent pro KWh für das Erneuerbare Energie Gesetz (EEG). Das war schon ein wenig mehr, als die berühmte Eiskugel des Herrn Trittin.

Download (PDF, 143KB)

Zuerst erschienen: http://www.achgut.com/artikel/kanzleramt_an_strompreis_du_darfst_nicht_steigen._befehl_von_oben

Netzentgelte werden umverteilt: In welchen Regionen Strom jetzt teurer wird

Der Bundestag hat am Freitag, 30.Juni ein Gesetz verabschiedet, um die Netzentgelte für Kunden und Unternehmen bundesweit gleichmäßiger und gerechter zu verteilen. Die Reform soll 2019 in Kraft treten und dann in Jahres-Schritten greifen, so dass Anfang 2023 bundesweit ein einheitliches Niveau erreicht wird.

Mit einem Klick auf das Bild erfahren Sie, ob der Strom bei Ihnen teurer wird!

Hohe Kosten lassen Deutsche an Energiewende zweifeln

Den Deutschen bereitet die Umsetzung des Jahrhundertprojekts Energiewende Bauchschmerzen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Forsa Instituts, in die Dow Jones Newswires Einblick hatte, glauben 69 Prozent, dass die Energiewende nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird.

Weiterlesen: https://m.finanztreff.de/news/hohe-kosten-lassen-deutsche-an-energiewende-zweifeln/12127175

Woche der grünen Energie-Armut

„Über 3 Milliarden Menschen weltweit leben in extremer Energie-Armut. Sie brauchen billigen Treibstoff – und nicht immer teurere grüne Energie“

Nicht nur in den USA betrifft grüne Energiepolitik die ärmsten Haushalte dreimal stärker als die reichsten Haushalte. Tatsächlich betreffen steigende Strompreise alle Güter und Dienstleistungen und alle Stromverbraucher: Wohnungen, Büros, Krankenhäuser, Schulen, Einkaufszentren, Bauernhöfe und Fabriken.

Weiterlesen: https://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/08/woche-der-gruenen-energie-armut/