Deutschland hat Energiewende: Neue Rekordpreise für Strom | TE

Von Holger Douglas

Die vergangenen Tage zeigten den Irrsinn vollends wieder: Viel Wind, sehr niedrige Preise für Strom an der Börse, doch dramatisch hohe Strompreise für Stromverbraucher – Deutschland hat Energiewende.

Es war verhältnismäßig windig, Windräder lieferten viel Strom, ebenso wie Photovoltaikanlagen. Deutschland musste sogar Strom exportieren. Allerdings nur für ein paar Stunden und häufig nur dann, wenn dem Abnehmer noch ein paar Millionen dafür bezahlt werden, damit er den Strom abnimmt.

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Grafiken: Betrachtungen der Ökostromrekorde im ersten Halbjahr 2020

Von Rolf Schuster – Mitglied von Vernunftkraft Hessen

Exzellente Darstellung von Rof Schuster zu den energietechnischen Abgründen der „Ökostromrekorde“ des ersten Halbjahres.

  • Die kumulierten Kosten des „Engpassmanagements“ liegen mit 592 Mio. € bereits nach einem halben Jahr über den Kosten des gesamten Jahres 2019 (569 Mio.)
  • Die Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse EEX liegen mit 240 h nach einem halben Jahr bereits über den Negativstunden des gesamten Jahres 2019. (232 h)
  • Der Import von nuklear erzeugtem Strom erreichte mit 8,05 TWh einen Rekordwert, der Export von Windstrom erreichte mit 12,27 TWh ebenfalls einen Rekordwert.
  • Die Residuallast erreichte mit -2215 MWh erstmalig einen negativen Wert! (Lastabwurf droht)

Quelle und Download Vernunftkraft Odenwald

Grafiken Juni 2020 und Zahlen der Strombörse EEX

Juni 2020 EEX Saldo:          – 1,87 Milliarden €

Hier der komplette Datensatz:

Quelle und Download: Vernunftkraft Odenwald

Darstellung und Recherche: Rolf Schuster, Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V.

Woher kommt der Strom? 25. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Diese Woche keine negativen Strompreise. Mittels Wind- und Sonnenkraft wird nur wenig Strom (28,6 Prozent, Erneuerbare gesamt 42,8 Prozent) erzeugt. So wenig, dass Deutschland per Saldo praktisch jeden Tag mehr Strom importieren denn exportieren muss. Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts verdeutlicht dies zahlenmäßig. Der aus der Tabelle generierte Chart macht es grafisch anschaulich. Die Import-/Exportzahlen der einzelnen Länder für diese Woche wurden hier, die für das bisherige Jahre 2020 hier veranschaulicht.

„Stromlieferant der Woche“ ist die kleine Schweiz. Die sorgt dafür, dass das große Industrieland den Strom bekommt, den es selbst nicht produzieren möchte. Weil Deutschland CO2 einsparen möchte, weil es keinen Atomstrom produzieren möchte, weil Deutschland nach außen, beim Bürger, als Energiewendeweltmeister dastehen möchte. Sonst könnte der womöglich auf die Idee kommen, der ganze Aufwand, die Milliarden, die ausgegeben werden, all das lohne nicht. Denn bezahlen muss er, der Bürger. Egal ob über die EEG-Umlage, die Steuer oder kombiniert.  

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Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Woher kommt der Strom? 24. Woche

Die gute Nachricht zuerst. Diese Woche ergaben sich keine negativen Strompreise für Deutschland. Der Grund liegt in der verhältnismäßig geringen Stromerzeugung mittels erneuerbarer Energieträger.

Das wird die Freunde der Energiewende nicht freuen. Doch leider ist der beobachtbare Sachverhalt genau der: Je mehr Wind- und/oder Sonnenstrom erzeugt wird, desto mehr sinken die Strompreise. Bis hin in die Bereiche, in denen Zusatzzahlungen geleistet werden müssen, damit unsere Nachbarn den Strom überhaupt abnehmen.

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Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Strompreis steigt weiter | Epoch Times

(…) Für Strom muss ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden und einem Vertrag der Grundversorgung im Durchschnitt 5,9 Prozent mehr bezahlen als im vergangenen Jahr, wie der Datenbankanalyst Enet errechnet hat. Für einen solchen Musterhaushalt bedeute das einen Aufschlag von 57 Euro im Jahr. (…)

Weiterlesen: Strompreis steigt weiter – dafür Heizen günstiger | Epoch Times

Grafiken Mai 2020 und Zahlen der Strombörse EEX

Mai 2020 EEX Saldo:          – 2,2 Milliarden €

Auch im Monat Mai liegt die Rechnung für Sonne und Wind bei über
2 Milliarden €!

Beachten sie die die Stunden mit „negativen Strompreisen“ an der Börse, die Summe für 2020 liegt bereits im Mai bei 211 h! Gesamtjahr 2019: 232h

Wie moralisch ist Schmarotzen? Stromversorgung am seidenen Faden | Sciencefiles

Die Erfolgsbilanz der deutschen Energiewende kann sich sehen lassen:

  • Deutsche Verbraucher müssen am meisten Geld für eine Kilowattstunde Strom berappen.
  • Fällt der Strompreis an den Strombörsen, dann wird es für deutsche Verbraucher teurer, denn sie müssen die nun größere Differenz zwischen dem Preis, der den Erzeugern angeblich erneuerbarer Energie versprochen und dem, der an Börsen gezahlt wird, ausgleichen;

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Grafiken April 2020 und Zahlen der Strombörse EEX

Lesen Sie dazu auch die Kolumne
“April 2020: negativer Strom-Rekord | Die regenerative Geldverschwendung”
von Frank Hennig und Dr.-Ing. Detlef Ahlborn

April 2020 EEX Saldo:  – 2,39 Milliarden € in 4 Wochen! Eine neue Rekordstromrechnung für die Verbraucher!

„Grafiken April 2020 und Zahlen der Strombörse EEX“ weiterlesen

Ostergeschenk an unsere Nachbarländer

Von Rolf Schuster

Über das Osterwochenende traf eine hohe Einspeisung von Wind und Solarenergie auf einen niedrigen Bedarf (Last).
Der Börsenpreis sank bis auf -78,15€ / MWh.
Der Überschußstrom wurde in die Nachbarländer weggedrückt (Export).
Offensichtlich nutzten die Österreicher das deutsche Ostergeschenk
zur Füllung der Oberbecken ihrer Pumpspeicherwerke.

Als Beispiel aufgeführt ist Österreich:

Download (PDF, 683KB)

 

Grafiken März 2020 und Zahlen der Strombörse EEX

Neuer Negativrekord seit Beginn der Aufzeichnungen!
März 2020 EEX Saldo:                                  – 2,23 Milliarden €

Darstellung und Recherche: Rolf Schuster, Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V.:

Hier der komplette Datensatz:

Quelle und Download: Vernunftkraft Odenwald