Leserkommentare zu Natur und Umwelt

Tichys Einblick

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Das hätte wohl niemand früher für möglich gehalten, dass gegen die Nachfolger der frühen Naturschützer und Umweltbewegung der Vorwurf der Naturzerstörung erhoben werden würde.

Der Leserkommentare auf den Beitrag “Grüne Landschaftsfresser” sind viele.

Hier die unterschiedlichsten Stimmen lesen: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/leserkommentare-zu-natur-und-umwelt/

Alsfeld: “Elf Jahre dagegen gekämpft”

Ein Fehler hat sich in die Berichterstattung der Oberhessischen Zeitung über die Einweihung des Windparks Elbenrod eingeschlichen. Die Elbenröder Ortsvorsteherin Sabine Lerch hatte, anders als im gestrigen Bericht geschrieben, nicht an der Einweihungsfeier teilgenommen.

Elbenrods Ortsvorsteherin Sabine Lerch erklärt, warum sie nicht bei der Einweihung des Windparks dabei war: “Wir haben elf Jahre gegen den Windpark gekämpft, da gehe ich doch nicht zur Einweihung”, stellte die Ortsvorsteherin unmissverständlich klar. Sie persönlich bezweifle die Energieeffizienz der Windräder in der Region, aber auch der Ortsbeirat habe sich immer gegen den Windpark ausgesprochen. “Es ist aus unserer Sicht keine Sicherheit für das Grundwasservorkommen gegeben“, begründet sie. Schließlich stehe eines der Windräder direkt über einer Grundwasserblase und der Ortsbeirat befürchtet Ausschwemmungen aus dem Fundament oder Verunreinigungen durch Betriebsstoffe. 

Weiterlesen: http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/elf-jahre-dagegen-gekaempft_17840723.htm

 

Tropenwaldzerstörung für Windradrotoren?

Balsaholz als Baukomponente für Windradrotoren

Das in den Tropen wachsende Balsaholz ist eine zunehmend wichtiger werdende Baukomponente für WKA. In den modernen 75 Meter langen Mega-Rotorblätter, beispielsweise von Siemens SWT-6.0-154, werden dünne Glasfasermatten und Balsaholz in mehreren Schichten übereinander gelegt. In einem Vakuum wird Epoxidharz eingesaugt, erhitzt und ausgehärtet. Klebeverbindungen würden so unnötig und die Rotoren wögen 10 bis 20 Prozent weniger als bei traditioneller Herstellungsweise, verkünden stolz die Hersteller.

Marika Faulhaber
Balsaholz für Windräder zerstört Regenwald und Klima

Jährlich werden auf diese Weise rund 13 Millionen Hektar tropische Regenwälder dauerhaft zerstört. An den Produkten der Agroforstplantagen, wie beispielsweise Balsaholz für den Bau von Windradrotoren, wird gut verdient.
Im Gegenzug gehen die effektivsten Speicher für das schädliche Klimagas CO2, die tropischen Regenwälder, verloren. Mit Fug und Recht lässt sich feststellen, dass die Erzeugung von „Grün- oder Ökostrom“ nicht nur wertvolle Kultur- und Waldlandschaften in Deutschland nachhaltig schädigt,  sondern auch für die Ausbeutung und Zerstörung der tropischen Regenwälder mit verantwortlich ist.

http://www.umwelt-watchblog.de/tropenwaldzerstoerung-fuer-windradrotoren/

WZ: Windkraft: Bad Nauheimer Stadtwerke steigen ein

Erstmals beteiligen sich die Stadtwerke Bad Nauheim an einem Windpark. Allerdings nicht vor der eigenen Haustür sondern in Gedern im Vogelsbergkreis. Die Anlage soll schon Ende 2017 in Betrieb gehen.

http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/art472,243899

Tropenwaldzerstörung für Windradrotoren?

Von Johannes Bradtka

Bei der Herstellung von Windradrotoren wird zunehmend das tropische Balsaholz verwandt © Marika Faulhaber

Dass Windkraftanlagen (WKA) Vögel und Fledermäuse hundertausendfach töten ist hinlänglich bekannt. Auch der ungeheuer große Verbrauch an Beton und Kunststoffen, sowie die Verwendung von „seltenen Erden“ beim Bau von Windrädern wird nicht mehr geleugnet.

Was jedoch vielen Menschen bisher verborgen blieb, ist der Zusammenhang zwischen der Zerstörung tropischer Regenwälder und dem Bau von Windradrotoren. Das in den Tropen wachsende Balsaholz ist eine zunehmend wichtiger werdende Baukomponente für WKA.

Mehr von diesem Beitrag lesen: http://www.umwelt-watchblog.de/tropenwaldzerstoerung-fuer-windradrotoren/

 

Seit Dezember 2016 in Betrieb, jetzt eingeweiht: Der Windpark Alsfeld-Elbenrod

Nach 12 Jahren Planungszeit ist es nun vollbracht: der Windpark Elbenrod. Seit Dezember 2016 bereits in Betrieb, wurde er nun offiziell “eingeweiht”.

Für die Subventionsprofiteure ein Anlass zum Feiern!?

Vernunftbürger brachten Ihre Trauer über den Verlust von Heimat mit dieser Anzeige in der Oberhessischen Zeitung zum Ausdruck.

Masterarbeit: Die Erneuerbare-Energieregion Hunsrück – Konfliktfeld Windkraft und Landschaftsästhetik

Es ist erschreckend welche Ausmaße die dortigen Entwicklungen angenommen haben und seien die ursprünglichen Überzeugungen und Absichten noch so umweltfreundlich wie nachhaltig.
Man kann im Hunsrück, nach meiner Einschätzung, nach Abschluss dieser Arbeit nur von einer Fehlentwicklung grüner Umweltpolitik ungeheuren Ausmaßes sprechen, die für die Menschen vor Ort in einem Verlust ihrer heimatlichen Kulturlandschaften und deren Umwandlung in Windindustrielandschaften gegipfelt ist. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit hat man sich im Hunsrück zugunsten finanzieller Profite für den Ausverkauf von Landschaft und Heimat entschieden.
Die Prioritäten wurden hier klar verteilt, und Haushaltssanierungen über den Schutz ausgewogener, stimmiger und harmonisch-heimatlicher Mittelgebirgslandschaften gestellt. Die Attribuierung von schönen Landschaften mit symbolischen Werten sowie der immaterieller Wert, den Menschen aus der ästhetischen Landschaftsbezugnahme ziehen, blieben im Hunsrück völlig unbeachtet bei der Planung von WEA. Diese Feststellung deckt sich mit den Befunden von Kira Gee (2013) und zeigt zugleich die Aktualität einer Erkenntnis, zu der bereits Oscar Wilde vor langer Zeit gelangte:
„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“

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Grüne Landschaftsfresser

TICHYS EINBLICK

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Auf breiter Fläche zerstört die Energiewende Kulturlandschaften und Wälder. Im Namen des Klimas werden seltene Vögel geopfert und Idyllen in Industrieparks verwandelt. Umweltpolitiker applaudieren zusammen mit der Lobby der erneuerbaren Energien.

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/gruene-landschaftsfresser/

Nabu: Vergrämung sofort stoppen

Der Nabu Niedersachsen hatte beim Verwaltungsgericht einen Stopp der Vergrämungsmaßnahme im Wangerland beantragt. Und dabei stellte sich heraus: Die Maßnahme ist gar nicht genehmigt.

Damit auf den Flächen südlich von Hohenkirchen, südlich von Tettens und zwischen Waddewarden und Westrum, auf denen in diesem Jahr noch 14 Windkraftanlagen gebaut werden sollen, keine Vögel ihre Nester bauen oder sich andere Tiere ansiedeln, hatte die Bürgerenergiegesellschaft Wangerland 2800 Stäbe mit Flatterband zur Abschreckung aufgestellt.

Doch diese Vergrämungsmaßnahme, die offenbar der Landkreis Friesland als Genehmigungsbehörde für die 14 Windräder zur Auflage gemacht hat, sind nach Ansicht des Nabu nicht von den Genehmigungen für die Windkraftanlagen gedeckt. Das habe auch das Verwaltungsgericht Oldenburg festgestellt.

Weiterlesen: https://www.nwzonline.de/friesland/wirtschaft/nabu-vergraemung-sofort-stoppen_a_31,2,3501354157.html

FAZ: Odenwälder Windkraftgegner setzen auf Schwarzstorch und Rotmilan

Stillfüssel, Kahlberg und Greiner Eck sind die Reizworte im Kampf gegen Windräder im Odenwald. Wo gebaut wird, da regt sich Protest – und der endete am 12. April vor dem Regierungspräsidium.

Die konkrete Forderung der Demonstranten und der 15429 Bürger, die bis gestern die Online-Petition unterzeichnet hatten, lautet, die im Dezember erteilte Genehmigung für den Bau von Windkraftanlagen am Standort Stillfüssel nahe Siedelsbrunn zurückzunehmen, da diese gegen den Artenschutz verstoße und deshalb rechtswidrig sei.

Am Nachmittag verschickte das Regierungspräsidium eine Presseerklärung. Darin heißt es, beim Windpark Stillfüssel seien zahlreiche Behörden und Verbände gehört und alle Einwendungen und Stellungnahmen sorgfältig geprüft worden, auch die Aspekte zum Artenschutz.

Kompletten Beitrag lesen: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/darmstadt-odenwaelder-windkraftgegner-setzen-auf-schwarzstorch-und-rotmilan-14970105.html#lesermeinungen

 

Neu-Anspach: Streitthema Windkraft – Verfahren eingestellt

Neu-Anspach –  Auch wenn sich das Thema Windkraft nach dem Bürgerentscheid ohnehin erübrigt hat: Jetzt hat der Verwaltungsgerichtshof in Kassel über die Berufung entschieden.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat jetzt das von der Interessengemeinschaft (IG) „Pro Naturpark Neu-Anspach“ gegen die Stadt angestrengte Verfahren eingestellt. Denn: „Es ist übereinstimmend für erledigt erklärt worden.“ Nachdem sich die Neu-Anspacher beim Bürgerentscheid im September vergangenen Jahres mehrheitlich gegen die Windkraft entschieden haben, hat sich auch die Berufung erübrigt, könnte man noch hinzufügen.

Mehr erfahren: http://m.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/usinger-land/Streitthema-Windkraft-Verfahren-eingestellt;art48706,2574569