BaWü: Baustart in Marbach für “Backup-Kraftwerk” | E&M

Baustart für ein Kraftwerk der besonderen Art: In Marbach in Baden-Württemberg wird ein neuer 300-MW-Block errichtet, der möglicherweise nie in Betrieb geht.

Insgesamt handelt es sich um vier 300-MW-Anlagen, die bis Herbst 2022 im Süden der Republik entstehen sollen. Neben dem Kraftwerksstandort in Marbach am Neckar ist auch noch Irsching in Bayern für einen Gasblock vorgesehen. Die Anlagen sind nur für den Notfall gedacht und laufen unter der Bezeichnung „Besondere netztechnische Betriebsmittel“.

Quelle: E&M

Anmerkung: Ist für die Nationale Sicherheit nicht angeblich die Windkraft zuständig? Oder wie Daniel Wetzel (Welt) so treffend formulierte “EIN TREPPENWITZ“.

Woher kommt der Strom? 39. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Am Montag und Dienstag der 39. Woche ging die Windstromerzeugung gegen Null. Eine verstärkte konventionelle Stromerzeugung insbesondere mit Pumpspeicherstrom konnte die Deckungslücke(n) nicht verhindern. Fast alle Nachbarn profitierten vom Stromexport zum großen Industrieland Deutschland.

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Stromausfall in Wiesbaden bis spät in die Nacht

Der Stromausfall, von dem am Freitagabend große Teile von Wiesbaden betroffen waren, ist beendet. Wie die ESWE Versorgung mitteilt, konnten um 2:20 Uhr die letzten Haushalte wieder an das Stromnetz angeschlossen werden.

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und: Stromausfall legt Teile der Stadt lahm | FNP

Woher kommt der Strom? 28. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Die 28. Woche ist ein Paradebeispiel für die Volatilität, das heißt Schwankungsbreite insbesondere der Windstromerzeugung. Ein Beispiel für das, was der Volksmund Flatterstrom nennt. Flatterstrom, der gleichwohl von der sogenannten Wissenschaft abgestritten wird. Wenn Strom aus Windkraft fehle, müssten halt konventionelle Kraftwerke ran. Später dann, nach deren Abschalten, käme der Strom aus Speichern. Was blanke Theorie ist und bleiben wird. Es sei denn, der Strombedarf Deutschlands würde dem eines Agrarlandes „angepasst“.

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Grafiken: Betrachtungen der Ökostromrekorde im ersten Halbjahr 2020

Von Rolf Schuster – Mitglied von Vernunftkraft Hessen

Exzellente Darstellung von Rof Schuster zu den energietechnischen Abgründen der „Ökostromrekorde“ des ersten Halbjahres.

  • Die kumulierten Kosten des „Engpassmanagements“ liegen mit 592 Mio. € bereits nach einem halben Jahr über den Kosten des gesamten Jahres 2019 (569 Mio.)
  • Die Stunden mit negativen Strompreisen an der Börse EEX liegen mit 240 h nach einem halben Jahr bereits über den Negativstunden des gesamten Jahres 2019. (232 h)
  • Der Import von nuklear erzeugtem Strom erreichte mit 8,05 TWh einen Rekordwert, der Export von Windstrom erreichte mit 12,27 TWh ebenfalls einen Rekordwert.
  • Die Residuallast erreichte mit -2215 MWh erstmalig einen negativen Wert! (Lastabwurf droht)

Quelle und Download Vernunftkraft Odenwald

Ampelausfälle durch Stromschwankungen in Südhessen | Echo online

Symbolfoto: Guido Schiek

SÜDHESSEN – Zahlreiche Ampelausfälle sind seit Mittwochnachmittag gegen 17.10 Uhr gemeldet worden. Wie die Polizei mitteilt, war der Grund dafür ein Spannungsabfall am Stromnetz. Unter den ausgefallenen Ampeln gehörten vor allem stark frequentierte Kreuzungen in Darmstadt, Pfungstadt, Weiterstadt und Griesheim. Auch von der Bergstraße aus Heppenheim und Bensheim und im Odenwald aus Michelstadt gingen Notrufe bei der Polizei ein, um die Störung zu melden.

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Unterdeckung im deutschen Stromnetz | E&M

Bild: Tom Bayer, Fotolia

(…) Am 4. Juni gab es Probleme, das Netz auszuregeln. Da zu wenig Strom ins Netz eingespeist worden sei, sei es zu einer Unterdeckung gekommen, so die Netzbetreiber. „Zwischen 8 Uhr und ca. 11 Uhr lag die Unterdeckung im Mittel bei ca. 2.000 MW, in der Spitze bei ca. 2.800 MW.“ Die Situation blieb nach Aussage der Übertragungsnetzbetreiber jeden Moment unter Kontrolle. Die fehlende Menge entspricht in etwa „der ausgeschriebenen Regelleistung in Deutschland“. (…)

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Grafiken zur Netzlast und Stromerzeugung bis Mai 2020

Zur Zeit werden wieder Rekordmeldungen über der Zappelstromliefernaten durch die Medien gejagt. Auch gab es Meldungen, dass die Coronakriese im 1.Quartal nur eine geringe Auswirkung auf den Stromverbrauch hatte. Es wurde hier “übersehen”, dass der Shutdown erst in der letzten Märzwoche gegriffen hat.

Doch sehen Sie selbst:

Download (PDF, 1.28MB)

Darstellung und Recherche: Rolf Schuster, Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V.

Bundesnetzagentur rügt Stromhändler nach Engpass – DER SPIEGEL

Im vergangenen Sommer wurde an drei Tagen die Elektrizität knapp – der Verdacht kam auf, dass Händler spekuliert hatten. Zwei Unternehmen verstießen gegen Pflichten, fand die Aufsichtsbehörde nun heraus.

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Schnee und Sturm führen zu Stromausfällen in Teilen des Südens

Ein kleiner Vorgeschmack auf den großen Blackout!

In einigen Regionen in Süddeutschland und von Rheinland-Pfalz gingen am Donnerstagabend die Lichter aus: Oft waren die Witterungsbedingungen Ursache. Zudem machte Sturmtief Bianca Bahn- und Autofahrern zu schaffen.

Im Dunkeln: Meldungen über Stromausfälle am späten Donnerstagabend. (Quelle: Screenshot/stromausfall.org)

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Da wirds auf Schnee und Sturm geschoben, um das wahre Chaos zu verschleiern? 


"Zudem war auch die Frequenz im europäischen Stromnetz am Abend um 20 Uhr nach unten gesackt. Der Wert deutlich unterhalb von 50 Hertz bedeutete, dass zu dieser Zeit mehr Strom verbraucht wurde, als die Kraftwerke erzeugen. Ein noch leicht stärkeres Absacken hätte mögliche Netzabschaltungen notwendig gemacht, sogenannte Lastabwürfe, wie der österreichische Blackout-Experte Herbert Saurugg auf Twitter schrieb. "

Woher kommt der Strom? 5. Woche – ACHGUT.COM

Von Rüdiger Stobbe

Ist es Zufall? Die Woche 4 und Woche 5 des Jahres 2020 bieten stark komprimiert das komplette Dilemma einer stark schwankenden Wind- und Sonnenstromerzeugung. Deshalb wird die Vorwoche in den Charts
der Woche 5 diesmal mit berücksichtigt.

Während in Woche 4 der erzeugte Wind- und Sonnenstrom an 5 Tagen auch dann nicht ausgereicht hätte, wenn die installierte Leistung Wind- und Sonnenkraft mal 5 zur Verfügung gestanden hätte, um Deutschland komplett mit Strom zu versorgen, hätte genau diese Verfünffachung in Woche 5 zu erheblichen Stromüberschüssen geführt.

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Netzsicherheit gefährdet: Windräder bringen deutsches Stromnetz ans Limit

Der ostdeutsche Stromnetzbetreiber Mitnetz hat im vorigen Jahr so oft wie seit 2015 nicht mehr zur Regulierung von Überkapazitäten ins Stromnetz eingreifen müssen. Wie das Unternehmen aus Kabelsketal (Sachsen-Anhalt) am Dienstag mitteilte, wurde 357 Mal die Erzeugung von erneuerbaren Energien heruntergefahren. Mitnetz begründete dies mit einem sehr windreichen Jahr 2019. Zuletzt war der Wert mit 534 Eingriffen 2015 höher, als unter anderem der Orkan Niklas über Deutschland gewütet hatte.

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Übertragungs-Netzbetrieber sehen Versorgungssicherheit gefährdet

Die Stromnetzbetreiber bestätigen in ihrem Bericht, dass Windkraft im „Ernstfall“ nichts zur Versorgung beiträgt (Grafiken auf S. 11 unten sowie 12 oben). Wörtlich heißt es dazu: „Daher  setzen  die  Übertragungsnetzbetreiber  für  Wind  eine  Nichtverfügbarkeit  von  99 % an“!

Bericht der deutschen Übertragungs-Netzbetreiber zur Leistungsbilanz 2017-2021:

Quelle und Download

Stromausfall im Kreis Karlsruhe am 02. Januar 2020

“Ursache unklar”

Am Mittwochabend sind im Kreis Karlsruhe in mehreren Städten flächendeckend die Lichter ausgegangen. Zahlreiche Bewohner von Östringen, Angelbachtal und Sinsheim meldeten den Ausfall gegen 17.30 Uhr auf der Webseite der EnBW-Tochter Netze BW.

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Nachdem am 31.12. das Grundlastkraftwerk AKW Phillippsburg abgeschaltet wurde, gab es bereits am 2. Januar den ersten Stromausfall in der Region.