Das rot-grün-rote Experiment: Bremen kohlefrei ab/ bis 2023?!

Keine Kohlekraftwerke mehr, dafür Energie aus Wind und Sonne – darauf haben sich die Unterhändler bei den Koalitionsverhandlungen in Bremen um Rot-Grün-Rot geeinigt. Sie wollen eine Klimanotlage in Bremen ausrufen.


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Zu wenig Strom für die Aluminiumindustrie

Große Kohlekraftwerke wurden in der Nähe der Industriestandorte errichtet. So stand der Industrie eine preiswerte und sichere Energieversorgung zur Verfügung. Das zerstören die Energiewendler gerade gründlich.

Nun schlagen Aluminium-Beschäftigte Alarm!

Mehr erfahren in der Kolumne von Holger Douglas bei Tichys Einblick

und im Artikel auf RP online.

Söder will Kohleausstieg schon 2030

Um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen, will Bayerns Ministerpräsident Söder am Kompromiss zum Kohleausstieg rütteln. Dieser solle schon 2030 kommen. Ähnliche Töne kommen auch von der schwarz-gelben NRW-Regierung.

Mehr erfahren bei Tagesschau.de

Wie sicher ist die Versorgungssicherheit?

(…) Nach Einschätzung der Übertragungsnetzbetreiber, der Deutschen Energie-Agentur sowie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW werden weitere ersatzlose Stilllegungen von grundlastfähigen Kraftwerken eine nicht zu rechtfertigende Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland darstellen und darüber hinaus zu einer erhöhten Abhängigkeit von Stromimporten führen.

Anmerkung zur Grafik: Bis 2018 war auch noch Österreich Teil einer gemeinsamen Netzzone mit Deutschland. Durch den vom europäischen Netzbetreiberverband verfügten Hinauswurf Österreichs aus dem gemeinsamen Marktgebiet sank der Reservebedarf in Deutschland seither.

Laut Bundesnetzagentur steigt der Bedarf an Reservekraftwerken bis zum Winter 2022/2023 auf den Rekordwert von 10.647 Megawatt. Damit muss eine Erzeugungskapazität, die umgerechnet der von zehn Atomkraftwerken entspricht, nur zum Zwecke der Stromnetzstabilisierung in Betrieb gehalten werden. (…)

Weiterlesen

Quo vadis Industrieland Deutschland?

Die staatlich gelenkte Energiewende agiert auf einem erschreckend niedrigen technischen Niveau, selbst der Bundesrechnungshof moniert. Nun soll die Elektromobilität auf dieses Torso aufgesattelt werden. Ohne funktionierende und bezahlbare Stromspeicher für mindestens die Hälfte der täglichen Stromerzeugung kann eine Absenkung des CO2-Ausstoßes auch durch die Elektromobilität nicht erfolgen.


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Die Leichen im Schacht der Kohlekommission

Von Uli André

Die Kohlekomission war keineswegs ein ergebnisoffenes, unabhängiges Gremium. Vielmehr handelte es sich um eine Lobby-Veranstaltung, die wesentliche Akteure und Fragen von vornherein aus den Verhandlungen ausschloss. Der Autor des Berichts war sehr nahe dran am zweifelhaften Geschehen und berichtet gleichsam aus erster Hand.


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Freitags alle Kohlekraftwerke abschalten! 😉

Liebe Kohlekommission, aus Respekt vor den „Fridays for Future“-Schülerprotesten sollten zukünftig an jedem Freitag die deutschen Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, denn dadurch können wir alle nur dazulernen. 😉😉😉


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Investmentbanker halten deutsche Kohleausstiegspläne für „völlig unrealistisch“

Deutlicher geht es kaum. Die Energieexperten der US-amerikanischen Investmentbank JP Morgan halten einen Kohleausstieg in Deutschland bis 2038 für „völlig unrealistisch“.

In ihrem „Energy Outlook 2019“ haben die Investmentbanker die deutschen Energiewende-Ziele zerpflückt.

Weiterlesen bei Pro Lausitzer Braunkohle

Pro Lausitzer Braunkohle e.V fordert sofortige Abschaltung aller Kohlekraftwerke

Dazu der Vorstandsvorsitzende des Vereins, Wolfgang Rupieper:
„Es ist in Deutschland zum Selbstverständnis geworden, dass Strom jederzeit aus der Steckdose kommt. Heute darf jeder nach dem sofortigen Kohleausstieg rufen und sich der Multiplikation seiner Forderung in der Berichterstattung sicher sein. Wir sollten das einmal in Deutschland umsetzen und zwei, drei Tage abwarten – dann haben alle Menschen, nicht nur die Schüler, ausreichend Zeit, sich der Naturgesetze und der Physik zu erinnern. Wenn der Strom nach dem Hochfahren der Kohlekraftwerke wieder fließt, dürfte Vielen auch im übertragenden Sinn ein Licht aufgehen.”

„Pro Lausitzer Braunkohle e.V fordert sofortige Abschaltung aller Kohlekraftwerke“ weiterlesen

Konkretisieren des Kohleausstiegs: Im Spätherbst Gesetzesentwürfe zum Steinkohle- und zum Braunkohleausstieg

Der neue Staatssekretär für Energiefragen im Bundeswirtschafts-ministerium, Andreas Feicht, hat den Zeitplan für den politischen Prozess rund um den Kohle-Ausstieg konkretisiert. Zu Fragen des Strukturwandels in den betroffenen Regionen und Revieren werde es noch im Frühjahr Eckpunkte geben, sagte Feicht bei einem Besuch im Wirtschaftsausschuss am Mittwoch. Was den energiewirtschaftlichen Teil betreffe, sollten im Spätherbst Gesetzesentwürfe zum Steinkohle- und zum Braunkohleausstieg erarbeitet sein. Ob die zwei Themen in ein Gesetz gegossen würden, sei noch offen.

Feicht, der seit Februar für die zwei Energieabteilungen im Ministerium zuständig ist, würdigte den Bericht der Kommission “Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung” als hervorragende Arbeit.

„Konkretisieren des Kohleausstiegs: Im Spätherbst Gesetzesentwürfe zum Steinkohle- und zum Braunkohleausstieg“ weiterlesen

Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 84 – Fuel Switch

von Frank Hennig – F wie Fuel-Switch

Dreckige Kohle, sauberes Gas: So einfach ist das von unseren Medien gezeichnete Bild. Politik baut darauf auf und preist das Erdgas. Werden seine Emissionen vollständig betrachtet es ist so schmutzig wie Braunkohle.


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Kohleausstieg 2038: Ja, mach nur einen Plan!

achgut.com vom 01.03.2019- Von Pieter Cleppe

Deutschland plant für 2038 seinen Kohleausstieg. Deutschland will auf zwei Hochzeiten tanzen – die Atomkraft loswerden und gleichzeitig auf die Kohle verzichten. Das wird seinen Preis haben. Wie dichtete schon Bert Brecht: Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.

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Kritik am Abschlussbericht der Kohlekommission

Prof. Dr. Helmut Alt, Fachhochschule Aachen, richtete an den Nordrhein-Westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet das nachfolgende Schreiben zum Abschlussbericht der Kohlekommission:

Download (PDF, 345KB)

Quelle: http://www.ageu-die-realisten.com/archives/3252

OECD-NEA-Studie: Tiefgreifende Änderungen der Elektrizitätsversorgung bei Verfolgung des Dekarbonisierungszieles

Leseprobe:
Aus der OECD-NEA-Studie ist auch folgender Schluss zu ziehen: Eine Bezahlbare und verfügbare Stromversorgung als Voraussetzung für unsere Industriegesellschaft und ihres wirtschaftlichen Erfolges ist nur mit Unterstützung fossiler oder nuklearer Stromerzeugung möglich. Der totale Verzicht auf Kohlekraftwerke bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie stellt ein Kapitalvernichtungsprogramm von geradezu astronomischem Ausmaß dar, das in einem Industrieland wie Deutschland zu einer unvorstellbaren wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe führen würde. …

Alles lesen bei AG E+U – Die Realisten

[1]OECD-NEA, The Costs of Decarbonisation: System Costs with high shares of nuclear and renewables, 2019, NEA No.7299, https://www.oecd-nea.org/ndd/pubs/2019/7299-system-costs.pdf

[2]Die Residuallast ist der Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch, der unabhängig von den volatilen Energieträgern Wind und Sonne ist. Es handelt sich also um den Restbedarf an Strom, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt wird.

[3]Philippe Costes, senior adviser at World Nuclear Association, “Viewpoint: Studying of decarbonisation”, 30. Januar 2019  http://www.world-nuclear-news.org/Articles/Viewpoint-Studying-the-cost-of-decarbonisation