Naturpark Nassau: Rhein-Lahn-Kreis verweigert Zustimmung für Windräder

Der Rhein-Lahn-Kreis schützt seinen Naturpark Nassau und verweigert die Zerstörung  von Wäldern, Landschaften und Erholungsgebieten. Wann folgen endlich alle hessichen Landkreise diesem Beispiel?

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Quelle: http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Rhein-Lahn-Kreis-verweigert-Zustimmung-fuer-Windraeder;art680,2828372

Willingen klagt gegen Genehmigung zweier Windräder

Die Gemeinde Willingen hat Klage eingereicht gegen die Genehmigung zweier Windräder am Mühlenberg zwischen Usseln und Eimelrod. Wegen der Beeinträchtigung von Erholung und Tourismus, Überlastung des Naturparks Diemelsee, des Schutzes bedrohter Vogelarten, der Sicherheit von Verkehr und Wanderern und noch einer Reihe weiterer Gründe hatte sie im Februar ihr Einvernehmen für das Vorhaben versagt.

Das Regierungspräsidium Kassel ersetzte diese nötige Zustimmung der Gemeinde, wogegen sie nun beim hessischen Verwaltungsgericht klagt.

Weiterlesen: https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/willingen-klagt-gegen-genehmigung-zweier-windraeder-id212353461.html

Niederlage in Münster: Kreis Euskirchen vor Gericht abgeblitzt – Baustopp für Windpark

Der Nabu Euskirchen hat einen erneuten Teilerfolg in seinem Kampf gegen den Windpark Dahlem IV erreicht. Auch das Münsteraner Oberverwaltungsgericht (OVG) hat nun die Position der Windpark-Kritiker gestärkt.

Nachdem die Naturschützer beim Verwaltungsgericht Aachen gegen den Windpark geklagt hatten, bewirkte eine Eilentscheidung des Gerichtes, dass die vom Kreis Euskirchen erteilte Baugenehmigung zunächst aufgehoben wurde. Daher musste der Kreis bei der ausführenden Firma DunoAir einen Baustopp erwirken.

Ausgang des Hauptverfahrens ist weiter offen!

Weiterlesen: Kölner Stadt-Anzeiger

RP Darmstadt: Liste der WKA

Übersicht über alle im Regierungsbezirk Darmstadt betriebenen, genehmigten und beantragten Windkraftanlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 50 m.

https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/content-downloads/%C3%9Cbersicht%20aller%20im%20Regierungsbezirk%20Darmstadt%20betriebenen%2C%20genehmigten%20und%20beantragten%20Anlagen.pdf

135 Euro für Gutachten: Naturschützer sollen blechen

“Verwaltungsgebühren” für ein Auskunftsersuchen

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz ist sauer: Sie hat beim Regierungspräsidium Gießen (RP) ein Sachverständigen-gutachten angefordert und soll dafür nun 135 Euro bezahlen.

Können die geplanten Windräder auf dem Villmarer Galgenberg Vögeln gefährlich werden? Um diese Frage geht es in einem Sachverständigen-gutachten, das die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) beim Regierungspräsidium Gießen (RP) angefordert hat. Weil die Anfrage einen Sachbearbeiter eineinhalb Stunden und dessen Chef noch einmal eine halbe Stunde gekostet habe, soll die HGON nun 134,50 Euro bezahlen.

Weiterlesen: http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/135-Euro-fuer-Gutachten-Naturschuetzer-sollen-blechen;art680,2798575

Flugsicherung stellt auf Satelliten um

Langen – Die deutsche Flugsicherung will langfristig die An- und Abflugverfahren an 60 deutschen Flughäfen technisch modernisieren. Anstelle der bislang üblichen Funksteuerung soll dabei Satelliten-Navigation eingesetzt werden, wie das bundeseigene Unternehmen am Donnerstag in Langen bei Frankfurt mitteilte.

Die Entscheidung könnte auch Folgen für die Energiewirtschaft haben. In einem Umkreis von 15 Kilometern um die Funkfeuer dürfen keine Windkraftanlagen gebaut werden, weil sie die Signale an die Flugzeuge stören könnten. Werden nun Anlagen geschlossen oder sogar abgebaut, könnten neue, landschaftlich exponierte Windkraft-Standorte frei werden.

Alles lesen: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article168885283/Flugsicherung-stellt-auf-Satelliten-um.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

Windkraft am “Stillfüssel”: Mit der Harmonie zwischen Gegner und Polizei ist es vorbei

Am “Stillfüssel” bei Wald-Michelbach wurde das Fundament für die erste von fünf Windkraftanlagen gegossen – aus 700 Kubikmeter Beton, die in 90 Transporten an Ort und Stelle gebracht wurden. Die BI wollte gemeinsam mit ihren Mitstreitern von “Gegenwind Ulfenbachtal” einmal mehr gegen den aus ihrer Sicht rechtswidrig genehmigten Windpark demonstrieren – es war ihr inzwischen 41. öffentlicher Protest.

Doch erst ließ sie die Polizei nicht auf der geplanten Route laufen. Dann standen den Windkraftgegnern starke Polizeikräfte gegenüber. Und später, als schon alles vorbei war, wurde ein Demonstrant von Polizisten verletzt. So schildert es Bergfeld, der dabei war und die Demo organisiert hatte. Dass im Vorfeld auch noch der Staatsschutz und die Kripo an seiner Haustür klingelten, war selbst für Bergfeld eine neue Erfahrung. „Windkraft am “Stillfüssel”: Mit der Harmonie zwischen Gegner und Polizei ist es vorbei“ weiterlesen

Storchennest wegen Windkraft behördlich stillgelegt

Den Artenschutz auszuhebeln, indem man störende Storchennester für Windkraftanlagen wegen fehlender Baugenehmigung stilllegen lässt, ist unfassbar.

Bereits im Mai berichtete der NDR in der Sendung Extra 3 über die Vorgänge: http://www.vernunftkraft-hessen.de/wordpress/2017/09/10/ndr-realer-irrsinn-storchennest-ohne-baugenehmigung/

 

RP Kassel schützt die Störche nicht

Trendelburg/Kassel. Die Bürgerinitiative Oberweser-Bramwald erhebt Vorwürfe gegen die Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Kassel.

Wiederholt sind in den vergangenen Wochen Schwarzstörche in den Diemelwiesen bei Wülmersen beochtet worden. Die Obere Naturschutzbehörde ignoriere dieses Vorkommen, sagt Karl-Heinz Dworak, der dieses Foto geschossen hat. Foto: Dworak/nh

Bei der Genehmigung von Windkraftanlagen im Reinhardswald lasse die Behörde das Vorkommen des Schwarzstorchs außer Acht.

Artikel lesen: https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/trendelburg-ort43206/windkraft-im-wald-rp-schuetzt-stoerche-nicht-8631891.html