Ostsee: Urlaubsparadies wird mit Windrädern zugepflastert

Wird es vor der Küste der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst bald einen Windpark geben? Das zuständige Amt hat dazu die Genehmigung erteilt. Noch bis zum 17. Juni ist Widerspruch möglich.

Risiken für Tourismus und Schifffahrt befürchtet

Eine Industrie-Kulisse vor den Toren des Nationalparks, so Prerows Bürgermeister René Roloff damals, sei bedrohlich für den Tourismus in der Region, aber natürlich auch für die Natur. Wegen der Nähe zur vielbefahrenen Kadetrinne fürchtet er zudem Risiken für die Schifffahrt.

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und Kolumne von Holger Douglas (TE)

 

Wie die Windräder entsorgt werden sollen

FAZ.net vom 22.01.2019

Die große Herausforderung an Land wie auf See ist dieselbe: Endet die Betriebslaufzeit, muss die Anlage demontiert werden – dabei mangelt es noch immer an standardisierten Verfahren für den ökologisch einwandfreien Rückbau. Bezeugte Fälle, in denen Windräder rücksichtslos auseinandergenommen werden, setzen der Branche zu.

Verstärkt suchen ihre Vertreter nach Lösungen, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. In der Industrievereinigung RDRWind haben sich jüngst zehn Unternehmen für einen branchenübergreifenden Dialog zusammengeschlossen. Ziel sei es, erstmalig verbindliche Rückbaustandards zu erarbeiten, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am Institut für Integrierte Produktion Hannover und Erster Vorsitzender der Vereinigung. Schließlich dränge die Zeit bis zur ersten großen Rückbauwelle.

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Massiver Schaden im Windpark „Alpha Ventus“ – Ursache unklar

Der Schaden im Offshore-Windpark “Alpha Ventus” rund 45 Kilometer vor Borkum ist erheblich schwerwiegender als zunächst bekannt: Dort ist Anfang April nicht nur eine Kunststoffverkleidung 90 Meter in die Tiefe gekracht, sondern gleich die halbe Gondel stürzte ab. Jetzt untersuchen Experten, ob es sich um einen Einzel- oder womöglich um einen Serienschaden handelt. Denn von diesem Typ sind mehr als 120 Stück in der Nordsee installiert.

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Teile von Windkraftanlage ins Meer gestürzt

Borkum – Eine Windkraftanlage im Offshore-Windpark „Alpha Ventus“ hat Teile ihrer Außenverkleidung verloren. Sie stürzte ins Meer. Die Schifffahrt wurde vor Trümmern gewarnt. Experten untersuchen die Ursache.

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DAV – Die Energiefrage #49: Offshore-Windenergie ohne EEG-Förderung?

Von Dr. Björn Peters

Im April 2017 ließen die Ergebnisse der EEG-Ausschreibungen für Offshore-Windenergie aufhorchen. Zwei Projektierer gewannen die Ausschreibungen mit einem Angebotspreis von Null. In diesem Beitrag rechnet Dr. Peters nach, wie realistisch es ist, dass diese Anbieter Gewinne erwirtschaften können.

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Schiff bewacht seit April freigespültes Seekabel

Ein solches Seekabel ragt im Wattenmeer vor Borkum aus dem Meeresboden

Es ist vermutlich der langweiligste Job, den es derzeit vor der Nordseeküste gibt: Seit April harrt das niederländische Verkehrs-sicherungsschiff “Faxaborg” mit vier Besatzungsmitgliedern im Wattenmeer vor Borkum aus, um Schiffe vor einer ungewöhnlichen Gefahrenstelle zu warnen.

Der Grund für den Einsatz: Auf einer Länge von rund 200 Metern ragt seit einem Jahr ein Seekabel aus dem Boden heraus, das den Offshore-Windpark Riffgat mit dem Festland verbindet.

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