Enercon bestätigt Risse an 75 Windkraftanlagen

Pfusch am Bau!

Nach den umstrittenen Stellenstreichungen bei Zulieferbetrieben sorgt der Auricher Windkraftanlagen-hersteller Enercon erneut für Negativ-schlagzeilen. Nach Informationen von
NDR 1 Niedersachsen wurden bei insgesamt 75 fast neuen Windkraftanlagen unerklärliche Risse in den Betontürmen entdeckt. 45 Windräder stehen im Landkreis Emsland, die übrigen im Münsterland und in Süddeutschland.

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WDR: Risse in Betonmasten in neuem Wind”park”

Anwohner eines neuen Windparks in Hörstel-Riesenbeck sorgen sich um die Sicherheit der Anlagen. Denn bei sieben der neun Windräder gibt es Risse in den Betonmasten.

Im neuen Windpark “Lager Feld” in Hörstel-Riesenbeck sind die Schäden in rund 100 Metern Höhe auch von außen zu erkennen. An sieben der insgesamt neun Anlagen ist Beton abgeplatzt, das innen liegende Stahlgeflecht liegt stellenweise frei.


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Risse in Türmen von Enercon-Anlagen entdeckt

Die erste Enercon E-141 EP4 wurde Anfang 2017 in Coppanz in Thüringen aufgebaut. Bei anderen Anlagen dieses Typs wurden nun Risse im obersten Betonsegment des Turms entdeckt. Archivfoto: Enercon

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2016 havarierte eine Windkraftanlage wegen Rissen

Bundestag – Kleine Anfrage: Kontrolle und Entsorgung von Windkrafträdern

Der TÜV fordert eine „umfassende Prüfung auch für Windenergieanlagen auf Basis der Betriebssicherheitsverordnung

Die FDP-Fraktion problematisiert in einer Kleinen Anfrage (19/3619) die Kontrolle sowie die Entsorgung von Windkrafträdern. Von der Bundesregierung will die Fraktion unter anderem Auskunft über die Zahl der Havarien von Windkrafträdern sowie über Brandschutz und technische Kontrolle. Zudem erkundigen sich die Liberalen nach Entsorgungsmodalitäten.

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RBB – Kein Status als Industrieanlage: Lascher TÜV für marode Windräder

Die Windkraftanlagen der ersten Generation kommen langsam in die Jahre. Die Schäden nehmen zu. Doch irrsinniger Weise sind diese Anlagen nicht als Industrieanlagen eingestuft und unterliegen somit nicht den strengen industriellen TÜV-Kontrollen.

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Feuerwehrgroßübung am Windpark Klosterstein: Blitzeinschlag

Nüchterne Bilanz

Zu einer Großübung aller Feuerwehren der Gemeinde Ludwigsau und dem Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) mit dem Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Feuerwehr Rotenburg/F, Kreis Hersfeld-Rotenburg, rückten die Wehren am Morgen des Tages der Deutschen Einheit nach Hainrode zum dortigen Windpark aus.

Eine eher nüchterne Bilanz zog Gemeindebrandinspektor Thorsten Ernst dazu und stellte fest, man habe als Feuerwehr nur sehr begrenzte Möglichkeiten bei einem solchen Schadensfall an diesen hohen Windkraftanlagen. Sollte mal die Turbine eines Windrades brennen, habe man wegen der Höhe keine Möglichkeit einer wirkungsvollen Brandbekämpfung, da bleibt den Feuerwehren nur die Lage aus sicherer Entfernung zu beobachten, man müsse einfach zuschauen wie das Windrad abbrennt.

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FDP: Zu den Berichten über umgestürzte Windkraftanlagen

WIESBADEN – Im Zusammenhang mit immer häufiger werdenden Berichten über umgestürzte Windräder erklärte René ROCK, energiepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag: „Die über 200 Meter hohen Windkraftanlagen stellen aufgrund ihrer Bauart ein enormes Sicherheitsrisiko für die Öffentlichkeit dar. In Hessen gibt es aktuell rund 900 Anlagen. Entsprechend groß ist die Gefahr, dass auch bei uns Windräder einfach umstürzen und Menschen zu Schaden kommen können“ und fordert:

  • Sicherheitsüberprüfung aller hessischer Windkraftanlagen notwendig
  • Gefahren für Bürger vermeiden

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