Masterarbeit: Die Erneuerbare-Energieregion Hunsrück – Konfliktfeld Windkraft und Landschaftsästhetik

Es ist erschreckend welche Ausmaße die dortigen Entwicklungen angenommen haben und seien die ursprünglichen Überzeugungen und Absichten noch so umweltfreundlich wie nachhaltig.
Man kann im Hunsrück, nach meiner Einschätzung, nach Abschluss dieser Arbeit nur von einer Fehlentwicklung grüner Umweltpolitik ungeheuren Ausmaßes sprechen, die für die Menschen vor Ort in einem Verlust ihrer heimatlichen Kulturlandschaften und deren Umwandlung in Windindustrielandschaften gegipfelt ist. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit hat man sich im Hunsrück zugunsten finanzieller Profite für den Ausverkauf von Landschaft und Heimat entschieden.
Die Prioritäten wurden hier klar verteilt, und Haushaltssanierungen über den Schutz ausgewogener, stimmiger und harmonisch-heimatlicher Mittelgebirgslandschaften gestellt. Die Attribuierung von schönen Landschaften mit symbolischen Werten sowie der immaterieller Wert, den Menschen aus der ästhetischen Landschaftsbezugnahme ziehen, blieben im Hunsrück völlig unbeachtet bei der Planung von WEA. Diese Feststellung deckt sich mit den Befunden von Kira Gee (2013) und zeigt zugleich die Aktualität einer Erkenntnis, zu der bereits Oscar Wilde vor langer Zeit gelangte:
„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“

Download (PDF, 4.24MB)

 

Windkraft und Wanderwege im Spannungsfeld

Marsberg – Wenn es um die Ausweisung von Windkraftflächen geht, gelten für einige Premium-Routen Mindestabstände – nicht aber für den Diemelsteig.

Download (PDF, 645KB)

Quelle: https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/windkraft-und-wanderwege-im-spannungsfeld-id209998773.html

Angersbacher Hügelgrab aus der Jungsteinzeit – oder: Archäologie vs. Windkraft

Nach der Novellierung des hessischen Denkmalschutzgesetzes wird Alles dem Windwahn geopfert!

Download (PDF, 1.62MB)

Quelle: http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/wartenberg/angersbacher-huegelgrab-aus-der-jungsteinzeit-oder-archaeologie-vs-windkraft_17763319.htm#3

Neo Rauch hasst Windräder

Neo Rauch, einer der gefragtesten Maler der Gegenwart, hasst Windräder.

Der Maler Neo Rauch in einer Szene aus dem Film „Neo Rauch – Gefährten und Begleiter“, der seit dem 02.03.2017 in den Kinos läuft. © dpa

Es seien für ihn richtige Hassobjekte. „Sie zerstören die alten Blickachsen, die nicht mehr nachspürbar sind.“ Bislang engagiere er sich nicht gegen Windkraft, aber er schließe es nicht aus. „Es ist kein Ende in Sicht dieses Treibens, das nur auf Profit abzielt“, sagte Rauch, der zur „Neuen Leipziger Schule“ gehört und dessen Gemälde auch international Höchstpreise erzielen.

Weiterlesen: https://www.sz-online.de/nachrichten/kultur/neo-rauch-hasst-windraeder-3633438.html

Ein Windrad steht im Walde

Wetterauer Zeitung (Kreis Giessen) – 16.02.2017 von Burkhard Bräuning

Dieser Wald ist nicht viel anders als andere. Oberflächlich betrachtet sieht er so aus: Es gibt Bäume – große, mittelgroße und kleine. Es gibt Wild. Viel Wild. Und Vögel. Eine Menge Vögel, man kann sie hören und sehen. Es gibt auch Milane, und die kreisen majestätisch oft genau über diesem Wald. Dass es so ist, darauf würden viele Menschen einen Eid schwören. Man hat sie aber nicht gefragt. Es gibt Wege. Und besondere Orte. Zum Beispiel einen wunderbaren Findling am Wegesrand. Moosüberzogenes Totholz. Stellen, an denen Wundersames passiert ist. Und bald gibt es dort Windräder. Eine kleine Geschichte über eine große Lüge.

Weiterlesen: http://www.wetterauer-zeitung.de/regional/kreisgiessen/art457,211189

 

 

ESWE Taunuswind klagt gegen RP-Entscheid

WIESBADEN – Die Eswe Taunuswind GmbH klagt gegen den RP-Entscheid, mit dem die geplanten zehn Windkraft-Anlagen auf der Hohen Wurzel (Taunuskamm) abgelehnt wurden.

Weiterlesen: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/wiesbaden-eswe-taunuswind-gmbh-klagt-gegen-rp-entscheid-zu-windkraft-anlagen-auf-der-hohen-wurzel_17671822.htm

 

Informationsveranstaltung am 17.02.2017 Ronneburg – Hüttengesäß

Die Bürgerinitiative “Rettet das Ronneburger Hügelland” lädt zur Info-Veranstaltung mit interessanten Vorträgen am 17.02.2017 um 19:30 in Hüttengesäß ein.

 

Novellierung des hessischen Denkmalschutzgesetzes

Auch wenn die FDP Fraktion  bereits im Juli und November auf die Denkmalschutz-Novelle hinwies, wurde sie nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit am 6.12.2016  verabschiedet. Sie enthält diverse Veränderungen, ganz im Sinne grüner Windkraftausbaupolitik.

Abstimmung dazu im hessischen Landtag:

  • CDU, Bündnis 90 / die Grünen, SPD: dafür
  • FDP: dagegen
  • Die Linke: Enthaltung

§9 (1) Die Behörden haben bei allen Entscheidungen und Genehmigungen die Belange des Klima‐ und Ressourcenschutzes besonders zu berücksichtigen.

§18 (4) Wenn das öffentliche Interesse an der beabsichtigten Maßnahme entgegenstehenden Gründen des Denkmalschutzes überwiegt, ist die Maßnahme zu genehmigen.

Klimaschutz ist ohnehin als öffentliches Interesse definiert, d. h. dem Bau eines geplanten Windindustrie”parks” kann nach dieser Definition der Denkmalschutz nicht mehr entgegenstehen!

Die komplette Novelle des (Anti)-Denkmalschutzgesetzes zum Nachlesen: http://starweb.hessen.de/cache/DRS/19/0/03570.pdf

Mit Dank an Vernunftkraft Odenwald

Buchtipp: Geopferte Landschaften und Pressegespräch

Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört

Die Energiewende soll unser Klima retten − doch sie zerstört die Natur und die letzten halbwegs unberührten Landschaften. Flächendeckend wird das Land mit Windrädern vollgestellt, Vögel und Fledermäuse verenden elendiglich in den Rotoren der riesigen Windkraftwerke. Mais und Raps, großflächig als Energiepflanzen angebaut, laugen die Böden aus und zerstören die Brutstätten ohnehin gefährdeter Vogelarten.

Und der Ertrag all dieser Verwüstungen? Es bräuchte die gesamte Fläche des Saarlandes, um gerade einmal 20 % unseres Stroms durch Windkraft zu erzeugen. Dabei gäbe es einfachere Mittel, eine Energiewende zu verwirklichen: Allein die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Verkehr um 8 % könnte alle derzeit aktiven Windräder überflüssig machen. Ein überfälliges Debattenbuch!

Weitere Informationen >>>>>

jetzt im Heyne Verlag erschienen und bestellbar!
https://www.randomhouse.de/ebook/Geopferte-Landschaften/Georg-Etscheit/Heyne/e510153.rhd#info

oder unter Amazon zu bestellen:
https://www.amazon.de/Geopferte-Landschaften-Energiewende-unsere-zerst%C3%B6rt/dp/3453201272

Hier der Link zum Pressegespräch, das anlässlich der Erscheinung dieses Buches geführt wurde:
http://www.vernunftkraft.de/gesichter-der-grossstadt/

Große Traueranzeigen-Aktion wegen geplanter WEA im Reinhardswald

HNA – Reinhardshagen/Hofgeismar/Kassel. Der Reinhardswald ist tot – so sehen es unsere Mitstreiter des “Aktionsbündnisses Märchenland”.

Transparent vor dem Fridericianum: Mit einem Auto-Anhänger machten die Aktivisten die Passanten am Friedrichsplatz in Kassel auf das Thema aufmerksam. © Gehlen

Mit 80 Plakaten in Form von Traueranzeigen und einem großen mobilen Transparent protestieren die Aktivisten aus der Nordspitze gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen im Reinhardswald.

 

Mehr erfahren: http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/reinhardshagen-ort101242/grosse-traueranzeigen-aktion-wegen-geplanter-windraeder-im-reinhardswald-7017816.html

und http://www.vernunftkraft.de/rip-dornroeschen-weckt-auf/

Umweltexperten warnen: Windkraft zerstört unsere schöne Heimat

Am Mittwoch stellten die Wirtschaftsweisen in Berlin ihr Jahresgutachten vor und kritisierten die deutsche Energiewende als „ineffizient und teuer“. Für den globalen Klimaschutz seien Vereinbarungen mit anderen Ländern sinnvoller als nationale Alleingänge. Noch mehr Widerstand wächst von unten.

Weiterlesen: http://www.bild.de/news/inland/windenergie/zerstoert-die-windkraft-unsere-schoene-heimat-48617970.bild.html

Taunuskamm: Gespräche über WKA ins Ministerium verlegt

Da die staatlichen Fachdienste für Wasserschutz, Denkmalschutz und Naturschutz den Bau von Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm ablehnen und die RP-Präsidentin deshalb folgerichtig den Bau (noch) nicht genehmigt hat, hat der Umweltminister Al-Wazir die Angelegenheit auf Wunsch der Windkraft-Firma (!) die Sache in sein Haus/Ministerium geholt.
Die neu geschaffene Stelle namens “Clearing-Stelle” soll nun dafür sorgen, dass die Genehmigung durch geht!
Anbei Artikel und rechte Spalte ein Kommentar dazu.

Download (PDF, 259KB)

Focus: Neues Gutachten zu Lorcher Windpark

Neues Gutachten zu Lorcher Windpark: Land will Unesco hören
Im Streit um einen Windpark am denkmalgeschützten Mittelrhein bei Lorch will Hessen die Unesco zu Wort kommen lassen. Man werde das jüngste Umwelt-Gutachten des Energiekonzerns ENBW zum Bau von vier Windrädern der deutschen Unesco-Kommission vorlegen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Wiesbaden am Mittwoch. Der Mittelrhein ist zwischen Koblenz und Rüdesheim/Bingen Weltkulturerbe.