Senvion-Untergang – Beben im Zentrum der Windkraft-Branche

Mit dem bevorstehenden Ende von Senvion erreicht die Krise der Windkraftindustrie nun auch Hamburg. Die Hansestadt hat sich lange Zeit als europäische Hochburg dieses Wirtschaftszweiges positioniert.


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Bremerhaven: Insolvente Windkraftwerksbauer Senvion stellt Betrieb ein

Der insolvente Windkraftwerksbauer Senvion wird aufgeteilt und muss Teile seines Geschäftsbetriebs stilllegen. Insbesondere für die Turbinenfertigung in Bremerhaven mit 200 Mitarbeitern sehen die Perspektiven sehr schlecht aus. Der Betrieb soll bis Ende des Jahres eingestellt werden. Für diesen Teil des Unternehmens seien keine Angebote eingegangen, teilte die Geschäftsleitung auf einer Betriebsversammlung mit.

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Gescheiterte Investorensuche: Senvion steht vor Zerschlagung

Dem insolventen Windanlagenhersteller Senvion droht nach einer mehrere Monate andauernden Investorensuche mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zerschlagung.

Auf Mitarbeiterversammlungen am Dienstag sei mitgeteilt worden, „dass ein Verkauf des Unternehmens als Ganzes immer unwahrscheinlicher wird“, teilte die Gewerkschaft IG Metall mit.

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Insolventer Windrad-Hersteller Senvion erhält Massekredit

Der insolvente Hamburger Windrad-Hersteller Senvion hat finanziell wieder etwas Luft zum Atmen.

Banken und Hedgefonds hätten dem Unternehmen einen Massekredit über 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, teilte Senvion mit.

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Nach der Senvion-Insolvenz: Was bleibt von der deutschen Windkraftindustrie?

Manager-Magazin vom 11.04.2019

Mit welchen hausgemachten Problemen die heimischen Windkraft-Firmen kämpfen und wo sie noch Chancen haben, lesen Sie im Detail in den folgenden Absätzen.

China lauert auf Markteintritt: Senvion-Pleite ist erst der Anfang

Der Windkraft-Konzern Senvion hat Insolvenz beantragt. Doch nicht nur die Hamburger kämpfen mit dem globalen Wettbewerb. Europas Hersteller müssen sich in Acht nehmen, besonders vor Konkurrenz aus China.

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Deutsche Energie GmbH kann nicht mehr liefern

Auch Bundestag ist Kunde!
Das Energieunternehmen DEG Deutsche Energie GmbH kann Kunden nach eigenen Angaben nicht mehr beliefern. Von Samstag, 22.12.2018 an werde man in Deutschland keinen Strom und kein Gas mehr anbieten können, heißt es auf der Internet-Seite der Firma mit Sitz in Erlenbach (Baden-Württemberg).
Die DEG mit nach eigenen Angaben rund 50.000 Kunden und 100 Mitarbeitern in Deutschland dürfte in finanziellen Schwierigkeiten stecken – ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens sei unausweichlich, heißt es auf der Webseite. Zuletzt machte die Firma einen Umsatz von 800 Millionen Euro. Laut “Heilbronner Stimme” gehört neben der Hamburger Elbphilharmonie auch der Deutsche Bundestag zu ihren Kunden.

SolarWorld ist wieder pleite

Beim Bonner Amtsgericht wurde ein Insolvenzantrag gestellt.  Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Christoph Niering bestellt.  Nur acht Monate nach seinem Neustart aus der Insolvenz ist der letzte große Deutsche Solarzellen-Hersteller SolarWorld erneut pleite.

Das einstige deutsche Vorzeigeprojekt für erneuerbare Energien unter dem als „Sonnenkönig“ gefeierten Asbeck  hatte 2017 mit eigenem Geld und finanzieller Unterstützung aus Katar wenigstens die deutschen Werke aus der Insolvenz übernehmen und so vorläufig retten können. Nun sieht es auch für den letzten Rest von SolarWorld schlecht aus.

Der Wahnsinn lohnt nur, wenn fette Subventionen locken. Nur so konnte auch ein Typ wie Asbeck immense Beträge einstreichen.

Den kompletten sehr empfehlenswerten Beitrag hier lesen: https://dokudrom.wordpress.com/2018/03/28/solarworld-ist-wieder-pleite/#more-909

Speicherspezialist Caterva meldet Insolvenz an

Die Caterva GmbH, die Solarstromspeicher herstellt und zu virtuellen Großspeichern vernetzt, hat beim Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt.

Weiterlesen: https://www.euwid-energie.de/speicherspezialist-caterva-meldet-insolvenz-an/