WDR – Westpol: Wald oder Windrad

Westpol | vom 16.09.2018 | WDR

Umweltschützer kämpfen gegen den Ausbau der Windenergie in Wäldern. Sie beklagen, der Lebensraum von geschützten Vögeln, Fledermäusen und anderen Tieren gerate zunehmend in Gefahr.

Die Windenergiebranche hingegen beschwichtig, nicht jeder Wald sei ein schützenswerter Lebensraum, zudem würden die Flächen für den Ausbau der Energiewende benötigt. Die alte Landesregierung hatte den Bau von Windrädern im Wald erlaubt. Die neue Landesregierung hat das wieder eingeschränkt. WESTPOL besucht Naturschützer und Investoren in Aachen, wo für Windräder bereits 10.000 Bäume gefällt wurden.

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Warum die Front gegen Windräder immer größer wird

FAZ vom 06.09.2018 – von Michael Alshelm

Leseprobe:

Zerstörte Landschaften, geschredderte Vögel, krank machender Lärm: Die Front gegen Windräder wird größer. Ein Projekt im Weserbergland zeigt das ganze Ausmaß der Kontroverse. Doch nicht nur dort brodelt es.

Dem Schlossherrn fehlt die Hoffnung. „Ich fühle mich alleingelassen und habe resigniert“, sagt Lippold von Klencke. Alle seine Bedenken seien von den Behörden abgetan worden. Auf dem Tisch vor ihm liegen Briefe, die er geschrieben hat. Ernsthaft befasst habe sich niemand mit seinen Argumenten. Auch die für den Denkmalschutz zuständigen Stellen hätten ihn nicht unterstützt. Und so hadert von Klencke mit dem, was kommen wird.

Hinter einer bewaldeten Höhe werden gerade acht riesige Windkraftanlagen montiert. Jede hat eine Höhe von 217 Metern. Das Projekt sorgt auch aufgrund der speziellen Lage an einem…

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