Waldflächen für Windkraft – Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion

Die FDP-Fraktion interessierte sich in einer Kleinen Anfrage (19/14675) für den Flächenverbrauch von Windenergieanlagen im Wald. Zudem wollten die Abgeordneten wissen, welche Auswirkungen Windkraftanlagen und deren Fundamente auf das Waldklima haben.

Antwort der Bundesregierung:

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FOCUS 48/2019 – Aufbau von Windkraftanlagen kostet 1400 Hektar Wald

Windkraft frisst sich in den Spessartwald

(…) Der Fahrzeugführer des Harvesters aus dem Hunsrück:
“Das ist absurd was hier im Spessart geschehen soll! Eine Hälfte des Hunsrücks fiel der Windkraft, die andere Hälfte dem Borkenkäfer zum Opfer. Und hier im Spessart soll ich intakten Wald fällen.
(…)

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Naturenergie/Kreiswerke beteiligen sich an Zerstörung des Spessarts

In ihrer Pressemeldung zum Start der Rodungsarbeiten für den geplanten Windpark am Roßkopf erwecken Projektleiter Martin Jeromin von juwi und Oliver Habekost, Geschäftsführer der Naturenergie Main-Kinzig, den Eindruck, dass sowohl alle Einwände gegen den Genehmigungsbescheid beseitigt seien als auch das ganze Projekt ein großartiger wirtschaftlicher Erfolg wäre.

Die BI Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V. (BI) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, das sich die Naturenergie Main-Kinzig und juwi mit dem jetzt gestarteten Kahlschlag einem erheblichen finanziellen Risiko aussetzen.

“Sowohl über die von der BI eingereichten Klage gegen den Genehmigungsbescheid beim Verwaltungsgericht in Frankfurt als auch über die Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel zur Ablehnung des Rodungsstopps wurde noch nicht entschieden.

Hessen: Die Klimadebatte und der Ausbau der Windenergie

Waldrodung für Windparks

Daneben zeigt sich ein geradezu paradox wirkendes Phänomen. Die Klimadebatte beschert den Grünen zwar gute Wahlergebnisse. Sie verträgt sich aber nicht mit dem Ausbau der Windenergie. So beklagt die Landesregierung beispielsweise die jetzt entstandenen großen Kahlflächen in den hessischen Wäldern. Die Schäden bewirken, dass die Leistungsfähigkeit der Natur als Speicher von Treibhausgasen deutlich zurückgeht. Gleichzeitig aber werden im großen Stil Waldflächen gerodet, um dort zusätzliche Windparks zu installieren.

Weiterlesen: Hessen: Die Klimadebatte und der Ausbau der Windenergie-FAZ

Lasst doch endlich unseren Wald in Ruhe!

An den MDR gerichtet: Ein öffentlich rechtlicher Sender ist kein Lobbyverband. Er sollte sich keinesfalls einseitig pro Windkraft im Wald positionieren, sondern ausgewogen und objektiv informieren. Fairer- und korrekterweise hätte man auch auf die vielfältigen Funktionen und Leistungen unserer Wälder und auf ihren gebotenen Schutz hinweisen müssen.


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Schutzgemeinschaft Wald fordert Moratorium für Windkraft

Für alle hessischen Wälder, insbesondere aber für den Reinhardswald als größtes hessisches Waldgebiet müsse das Land ein Moratorium für alle Eingriffe in den Wald und alle Rodungen aussprechen, fordert die Schutzgemeinschaft. „In der dramatischen Lage, in der sich der Wald befindet, verbietet sich selbstverständlich der Bau von Windkraftanlagen“, sagt Klug. Denn jede weitere Zerschneidung und Verinselung des Waldes habe unmittelbar negative Auswirkungen auf den Klimaschutz.

Mehr erfahren in der HNA

Deutschlands Krieg gegen die Biodiversität – Teil 1: Die Ausrottung von Vögeln im Namen des Klimaschutzes

Eines von zahllosen Opfern von Windrädern! Bild: F. K. Ewert

Von Günter Keil
Die Studie, die 150 Wissenschaftler aus 50 Ländern im Anschluss an die Vollversammlung des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) in Paris über die Situation der Artenvielfalt vorgelegt haben, ist alarmierend. Einhellig fordern jetzt Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsexperten, dass jetzt aber dringend etwas getan werden müsse. Im Bericht der WELT vom 7.Mai war dazu ein treffender Satz zu lesen: „Die Frage scheint allerdings, was das sein soll.“

Weiterlesen bei EIKE-Klima-Energie

 

Video: Flörsbachtal-Lohrhaupten 28 km Erdkabel für WKA werden verlegt

Von Lohrhaupten im Hessischen Spessart bis zum Umspannwerk “Eiserne Hand” an der A66 (Bad Orb/Biebergemünd) werden auf einer Strecke von 28 Kilometern mit einem Pflug Erdkabel verlegt, mit denen sechs geplante Windkraftanlagen ans Stromnetz angeschlossen werden sollen. Die Kabelstrecke führt durch weitere vorgesehene Wind-Vorranggebiete.

Wer glaubt, dass 28 km Kabel nur für 6 Schwachwind-Anlagen verlegt werden, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist!

Quelle

Der deutsche Urwald

Von Henryk M. Broder

Richtete sich der deutsche Ehrgeiz mal darauf, im Handel „Exportweltmeister“ und im Fußball „Weltmeister der Herzen“ zu sein, so will man heute eine „Führungsrolle“ beim Klimaschutz und bei der Aufnahme von Flüchtlingen übernehmen. Mit weniger geben sich deutsche Politiker nicht zufrieden.

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Gegenwind Bad Orb: Schutz der Spessartwälder gegen Abholzung ist der beste Klimaschutz

Aus aktuellem Anlass berichtet der Verein Gegenwind Bad Orb nachfolgend von Forschungsergebnissen, welche derzeit international Aufsehen erregen. Aktueller Anlass sind die Vorbereitungen der Windkraftfirma Juwi zur Verlegung von Stromkabeln von den geplanten Windkraftanlagen „Flörsbachtal Roßkopf“ zur Trafostation an der Eisernen Hand.

(..) Die Natur selbst zeigt uns Möglichkeiten auf, Klimaschutz, Naturschutz und Heimatschutz in Einklang zu bringen. Natürlich sind daneben weitere Maßnahmen zur CO2-Reduktion erforderlich. Deshalb der Appell an die politisch Verantwortlichen: “Verbleibt nicht in Euren Fraktionszwängen. Besteht nicht auf Euren überholten Beschlüssen wie dem Energiegipfel 2012 und der damit verbundenen Waldzerstörung. Wendet Euch den natürlichen Chancen zu, welche die Natur bietet und unterbindet die ideologiegetriebene Waldzerstörung.”

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Grüne Ideologie zerstört den Spessart

“Bereits im Juli wird mit der Rodung der Zuwegung sowie der Verlegung des Stromkabels für den Windpark ‘Windfarm Flörsbachtal-Roßkopf’ begonnen”, heißt es in einer Pressemitteilung der “Initiative für den Erhalt des Naturparks Spessart”.

Auch Vorsprung Online berichtete.

 

Wind”park” Siegfriedseiche (Grävenwiesbach), Bauarbeiten werden fortgesetzt

Bauarbeiten im Grävenwiesbacher Wind”park” Siegfriedseiche sollen am 22. Mai weitergehen.

Dicke und wertvolle Buchen und Eichen wurden per Hand und mit der Motorsäge gefällt, anschließend maschinell wurde weiter gerodet.

Mehr erfahren im Usinger Anzeiger

Es wird u. E. vom Projektierer eingeräumt, dass sehr viele alte und dicke Bäume gefällt wurden und eben nicht wie oft behauptet, nur minderwertige geschädigte Fichtenbestände.

 

Baubeginn für Windpark Siegfriedseiche

Die Bauarbeiten für den Windpark Siegfriedseiche zwischen Grävenwiesbach und Brandoberndorf haben begonnen.

Presseberichte:
Usinger Anzeiger und Mittelhessen.de

Aus vernichteten Naturpark-Waldflächen wird mit leichter Feder “ökologische Baubeigleitung” für Industrieflächen im “Naturpark” Taunus zurecht geschönt.