Rodung der Wurzelstubben an den Anlagenstandorten muss vorerst unterbleiben | Verwaltungsgerichtsbarkeit

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat im Wege einer Zwischenentscheidung (sog. Hängebeschluss) vom 11. Mai 2022 dem Land Hessen aufgegeben, die von der Vorhabenträgerin für den Zeitraum ab dem 16. Mai 2022 angekündigten Arbeiten zur Rodung der Wurzelstubben an den Anlagenstandorten im geplanten Windpark Reinhardswald einstweilen zu unterbinden. Der Beschluss wurde den Verfahrensbeteiligten soeben bekanntgegeben.

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„Wälder roden für Windräder – Die Öko-Lügen der Grünen“ | Bild.TV

Jan Schäfer bei Viertel nach Acht

Im hessischen Reinhardswald sollen 195 Jahre alte Bäume gerodet werden – für 18 Mega-Windräder. Bäume fällen für Windräder ist also besser als für Kohleabbau? Bei „Viertel nach Acht“ kritisiert BILD-Politikchef Jan Schäfer die Doppelmoral der Klimaaktivisten.

Reinhardswald: Keine weiteren Baumfällungen für die Zuwegung | NI e.V.

Die Klage gegen die Industrialisierung des Reinhardswaldes zeigt offensichtlich erste Wirkungen. Nach unserem Eilantrag mit dem Ziel, einen Baustopp für die Genehmigung der 18 geplanten Windindustrieanlagen zu erreichen, hat der Projektierer in der Presse erklärt, zunächst keine weiteren Baumfällungen für die Zuwegung vorzunehmen.

Wir hoffen, dass der Verwaltungsgerichtshof in Kassel in wenigen Wochen über unseren Eilantrag entscheidet. Die Naturschutzinitiative e.V. (NI) hat den Eilantrag bereits umfangreich begründet, eine ergänzende Begründung ist in Vorbereitung.

Main-Kinzig-Kreis: Kohlwald im Brandensteiner Forst für Windkraftanlagen gerodet | Fuldaer Zeitung

Nun lichtet sich der Kohlwald unweit der Burg Brandenstein, um Platz für zwei Windkraftanlagen der Firma Juwi zu machen. Die Rodungsarbeiten sind wohl annähernd abgeschlossen, einem raschen Fortschreiten der Bauarbeiten scheint kaum mehr etwas im Wege zu stehen.

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Kreis Gießen: Neuer Windpark in Staufenberg soll 8000 Haushalte versorgen können | Kreis Gießen | Gießener Allgemeine

Projektierer und Betreiber sollten endlich aufhören, die installierte WKA-Leistung in mit Strom versorgte Haushalte umzurechnen.

Klimawandel total – ACHGUT.COM

Von Günter Ederer

(…) Die Umweltbilanz der „Erneuerbaren“
Selbst die als Heilsbringer angepriesenen Erneuerbaren Energien aus Photovoltaik und Wind haben bei neutraler Betrachtung eine verheerende Umweltbilanz. Bei der Errichtung der Windtürme müssen gigantische Fundamente ins Erdreich getrieben werden, die dort wohl ewig verbleiben. Und was nach der Beseitigung einer alten Windkraftanlage mit den Rotorblättern geschehen soll, ist noch völlig unklar. Apropos Windkraftflügel: Für 100 Meter Flügel werden 150 Kubikmeter Balsaholz verarbeitet. Das wird vor allem aus dem Amazonasbecken in Ecuador gewonnen. Weil es so wertvoll ist, zerstören illegale Holzfäller unter anderem die Schutzzonen der Waroani-Ureinwohner, deren Reservoir sich in eine verwüstete Ödnis verwandelt. Einer ihrer Sprecher, Roman de Pinto, formuliert das so: Wer würde in Stockholm sein E-Auto mit Strom aus illegal gefälltem Holz fahren? Antwort: Ein Schwede würde das wahrscheinlich ablehnen – aber auch ein Chinese?

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Windkraftausbau gefährdet Natur – Blackout News

Für Jedes einzelne Windrad ist die Rodung von 0.35 Quadratkilometer Wald erforderlich. Bei 1000 Windrädern ist dies eine Summe von 350 Quadratkilometer versiegelter Fläche….

Der Wald auf dieser Fläche geht als CO2- und Feuchtigkeitsspeicher unwiederbringbar verloren. Dazu kommt eine Bodenversiegelung mit jeweils 3500 Tonnen Beton pro Windkraftanlage, die auch beim Rückbau der Anlagen im Boden verbleiben. Diese Fundamente sind unüberwindliche Hindernisse für tiefwurzelnde Bäume….

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Waldflächen für Windkraft – Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion

Die FDP-Fraktion interessierte sich in einer Kleinen Anfrage (19/14675) für den Flächenverbrauch von Windenergieanlagen im Wald. Zudem wollten die Abgeordneten wissen, welche Auswirkungen Windkraftanlagen und deren Fundamente auf das Waldklima haben.

Antwort der Bundesregierung:

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FOCUS 48/2019 – Aufbau von Windkraftanlagen kostet 1400 Hektar Wald

Windkraft frisst sich in den Spessartwald

(…) Der Fahrzeugführer des Harvesters aus dem Hunsrück:
“Das ist absurd was hier im Spessart geschehen soll! Eine Hälfte des Hunsrücks fiel der Windkraft, die andere Hälfte dem Borkenkäfer zum Opfer. Und hier im Spessart soll ich intakten Wald fällen.
(…)

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Naturenergie/Kreiswerke beteiligen sich an Zerstörung des Spessarts

In ihrer Pressemeldung zum Start der Rodungsarbeiten für den geplanten Windpark am Roßkopf erwecken Projektleiter Martin Jeromin von juwi und Oliver Habekost, Geschäftsführer der Naturenergie Main-Kinzig, den Eindruck, dass sowohl alle Einwände gegen den Genehmigungsbescheid beseitigt seien als auch das ganze Projekt ein großartiger wirtschaftlicher Erfolg wäre.

Die BI Windkraft im Spessart – In Einklang mit Mensch und Natur e.V. (BI) weist in diesem Zusammenhang darauf hin, das sich die Naturenergie Main-Kinzig und juwi mit dem jetzt gestarteten Kahlschlag einem erheblichen finanziellen Risiko aussetzen.

“Sowohl über die von der BI eingereichten Klage gegen den Genehmigungsbescheid beim Verwaltungsgericht in Frankfurt als auch über die Beschwerde vor dem Verwaltungsgerichtshof in Kassel zur Ablehnung des Rodungsstopps wurde noch nicht entschieden.

Hessen: Die Klimadebatte und der Ausbau der Windenergie

Waldrodung für Windparks

Daneben zeigt sich ein geradezu paradox wirkendes Phänomen. Die Klimadebatte beschert den Grünen zwar gute Wahlergebnisse. Sie verträgt sich aber nicht mit dem Ausbau der Windenergie. So beklagt die Landesregierung beispielsweise die jetzt entstandenen großen Kahlflächen in den hessischen Wäldern. Die Schäden bewirken, dass die Leistungsfähigkeit der Natur als Speicher von Treibhausgasen deutlich zurückgeht. Gleichzeitig aber werden im großen Stil Waldflächen gerodet, um dort zusätzliche Windparks zu installieren.

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