Infraschall-Opfer organisieren sich

Kreuzau: Peter Jaeger kann bei Wind oder Sturm keine Nacht richtig schlafen. Er wacht auf, hat Kopfschmerzen, ist schweißgebadet, Herzrasen, Übelkeit. Er ging zum Arzt, wollte wissen, was ihm fehlt. Das EKG war unauffällig, der Mediziner schickte ihn zum nächsten Arzt, der weiter in die Klinik zum Ganzkörper-Check: Alles in Ordnung, keine medizinische Ursache feststellbar… Dann der Weg zum Psychiater, auch hier keine psychische Erkrankung feststellbar. Das ging so über mehrere Monate.

Im Urlaub waren dann die Beschwerden wie weggeblasen. „Die Belastungen haben etwas mit dem Wohnort zu tun“, ist sich Peter Jaeger irgendwann sicher, Kreislaufprobleme, Bluthochdruck, Schwindel und Übelkeit treten verstärkt bei Wind aus Südwest auf.

Jaeger gehört zu den circa 25 bis 30 Prozent der Bevölkerung, die auf mechanischen Infraschall und Bodenschall empfindlich reagieren. Über den Untergrund tragen die unhörbaren niederfrequenten Schallwellen der Windanlagen in der Nähe seines Hauses zu seinen Beschwerden bei, ist sich Jaeger mittlerweile sicher.

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Ein Treffen zum Kennenlernen mit persönlichen Erfahrungsberichten, einem Expertenvortrag zum Thema Infraschall und Körperschall, Mess- und Nachweisverfahren, sowie der Erarbeitung von Vorschlägen und Ideen für gemeinsame Maßnahmen in einer Arbeitsgruppe, plant Peter Jaeger am Wochenende, vom 29. Juni bis 1. Juli 2018, in einem Landgasthof  in der näheren Umgebung von Kassel.

Deutschlandfunk: Windkraft in der Kritik – Klimaheilmittel und Krankmacher

Ein großes Dankeschön an den Deutschlandfunk!
Unter dieser Mail kann man der Redaktion sein Lob aussprechen: hoererservice@deutschlandradio.de

Hier die Sendung zum Nachhören:

Hier der Beitrag der Redaktionsseite von Heinz-Jörg Graf

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Belastungen doppelt so stark? Windkraft-Lautstärke soll neu berechnet werden

Hofgeismar/Liebenau – Bisherige Berechnungen sollen oft fehlerhaft gewesen sein. Deshalb wird gefordert, für den geplanten Windpark auf dem Heuberg bei Hofgeismar die Lautstärke neu zu berechnen.

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Mindestabstand hat seine Berechtigung

Der Allgemeinmediziner Michael Walter ist seit 1977 im Raum Blumberg tätig, seit 2004 zudem in Riedböhringen und Bad Dürrheim. Über 30 Jahre war er Stadtrat in Blumberg und Ortschaftsrat in Riedböhringen. Seit 2014 ist das CDU-Mitglied im Kreistag. Nun meldet er sich vor dem Hintergrund möglicher gesundheitlicher Auswirkungen durch die geplanten Windkraftanlagen auf der Länge zu Wort.

“Andere Länder sehen hier deutlich größere Mindestabstände vor: In Großbritannien müssen es mindestens 3000 Meter sein, in den USA 2500 Meter und in Nordrhein-Westfalen neuerdings 1500 Meter.”

Hier das komplette Interview im Schwarzwälder Boten lesen:
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.blumberg-mindestabstand-hat-seine-berechtigung.0f8d34ae-176f-4c41-a2a6-824ce482dc3a.html

Lärmstudie in Süd Australien will die neurologischen Auswirkungen der Emissionen von Windparks feststellen

Eine Studie über Lärm durch Windparks, die an der Flinders University in Adelaide durchgeführt wird, soll herausfinden, wie sich dieser Lärm auf die Gesundheit der Menschen auswirkt.

Professor Peter Catcheside vom Adelaide Institute für Schlafforschung der Flinders University sagte gegenüber ABC Radio Adelaide, er hoffe, dass das Projekt Fragen zum umstrittenen Thema der gesundheitlichen Auswirkungen von Windparks auf Menschen beantworten könne.

„Wir haben uns diesen Bereich vorgenommen, weil wir erkannt haben, dass es eine andauernde Debatte gibt und dass es in diesem Bereich einige unbeantwortete Fragen gibt, für die wir uns kompetent fühlen und wir könnten dazu beitragen, diese Debatte ins Reine zu bringen“.

Alles lesen: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/02/17/laermstudie-in-sued-australien-will-die-neurologischen-auswirkungen-der-emissionen-von-windparks-feststellen/