DAV: Bonner Klimakonferenz – die übliche deutsche Medien-Hysterie

von Günter Spahn

Rechtzeitig zum Beginn der 23. UN-Klimakonferenz, die diesmal vom 6. Bis 17. November 2017 in Bonn stattfindet, hat  die  Angst vor einer herbei gezeterten   Apokalypse Hochkonjunktur. Insbesondere deutsche Medien überschlagen sich mit Hiobsbotschaften.  Neu ist dies  nicht. Mit Schreckensbotschaften sollen die Deutschen  seit Jahrzehnten  sensibilisiert und verängstigt  werden.

Bereits vor über 30 Jahren, konkret  am 11. August 1986, machte der “Spiegel” in seiner damaligen Ausgabe Nummer  33 mit einer Titelgeschichte “Die Klima-Katastrophe” auf und setzte auf dem Titel-Cover publicitywirksam den Kölner Dom einige Meter in ein Wassermeer.  2004 sollte dann der Film “The Day After Tomorrow”, der sich mit der globalen Erwärmung der Erde beschäftigte, für eine Bewusstseinsbildung für den Klimawandel sorgen. Die plakativen  Szenarien sind natürlich nicht eingetreten.

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„Jamaika“ muss die Regierungsbildung als neue Chance für den Naturschutz nutzen!

Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V. vom 13.11.2017

Die Koalitionsparteien müssen den Schutz und die Förderung der Biologischen Vielfalt wieder stärker in den Focus nehmen!

NI fordert eine Renaissance des Naturschutzes! Naturschutz darf nicht in „Klimaschutz“ umgedeutet werden!

Der Schutz der Biologischen Vielfalt, der Erhalt der Lebensräume und Landschaften, der Schutz von Wäldern und Wildtieren muss wieder stärker in den Blick der Politik genommen werden. Der Erhalt und die Verbesserung der Biologischen Vielfalt ist die wichtigste Herausforderung im 21. Jahrhundert.

Für das Zurückgehen und Aussterben von Arten spielt der Klimawandel eine untergeordnete Rolle und kommt nach einer Durchsicht der Roten Listen der IUCN erst an siebter Stelle der Gefährdungsursachen.

„Die Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie werden durch den zügellosen Ausbau der sogenannten „Erneuerbaren Energien“ konterkariert und können nicht mehr erreicht werden. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität ist die wichtigste Herausforderung im 21. Jahrhundert, nicht der sogenannte Klimaschutz. „Klimaschutz“ ist Teil des Naturschutzes und nicht dessen Voraussetzung. Naturschutz darf nicht in „Klimaschutz“ umgedeutet werden“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der NATURSCHUTZINITIATIVE e.V. (NI).

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