Grüne Energie? Wie ökologisch sind Windkraft und Biogas?

von Michael Miersch

Michael Miersch ist Geschäftsführer für Bildung und Kommunikation bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Zuvor war er über drei Jahrzehnte Redakteur, Autor und Kolumnist bei verschiedenen großen Zeitschriften und Fernsehsendern, darunter “DIE WELT” und “DIE ZEIT”. Außerdem verfasste er zahlreiche Bücher zu Themen aus Natur, Wissenschaft und Politik, von denen einige Bestseller wurden. Zuletzt erschien ‘Alles grün und gut?’

Am 24. Oktober 2017 hielt Michael Miersch einen Vortrag im
House of Lords, London.
Mit einem Klick auf das Bild kann der Vortrag als PDF-Datei abgerufen werden!

Interview mit der “GWPF” zum Vortrag
“Wie die deutsche Energiewende Wildtiere und Wälder zerstört”

 

 

Energiewende trägt zum Insektensterben bei

Seit zwei Wochen ist das Insektensterben ein Thema in den Massenmedien. Dabei sind die Probleme seit vielen Jahren bekannt – und keineswegs allein der modernen Landwirtschaft geschuldet. Maßgeblich beteiligt sind ebenso die Folgen der sogenannten Energiewende.
Etwa durch Energiepflanzenanbau und Kraftwerksnutzung bisher intakter Fließgewässer – wie ganz aktuell im bayerischen Oberland.

Weiterlesen: http://www.schwaebische.de/panorama/panorama-aktuell_artikel,-Energiewende-traegt-zum-Insektensterben-bei-_arid,10763128.html

Gieseler Forst: Forstamt lässt illegale Nisthilfe abbauen

Kommentar der Bügerinitiative “Windstille”:
Die BI Windstille Neuhof und die BI Windstille Fuldaer Westen distanzieren ausdrücklich gegen den Vorwurf, das Windkraftgegner illegal Schwarzstorchnisthilfen im Gieseler Forst angebracht haben. Beide BIs haben absolut nichts damit zu tun! Dieser Vorwurf ist völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeder Grundlage!

Urheber: Fuldaer Zeitung – vom 01.11.17
Kommentar der Bügerinitiative “Windstille”:
Wir wüssten nicht, wer so einen Horst in dieser Höhe aufbauen könnte. Zudem weiß auch niemand, wann die Nisthilfe errichtet worden ist. Hessen Forst kannte die Nisthilfe schon mehrere Monate. Möglicherweise ist diese auch mehrere Jahre alt. Zudem wissen wir aus seriöser Quelle, das der Standort sehr wohl geeignet war. Wer auch immer diese Nisthilfe errichtet hat, muss mehr als nur ein Naturkenner oder Windkraftgegner gewesen sein.

Große Vorbereitungen zum Weltklima-Gipfel in Bonn – aber was, wenn die Klima-Skeptiker doch recht haben?

Landschaftszerstörung für fragwürdige CO2-Minderung? [Foto: cpm]
In Bonn wird mit hohem, personellen und finanziellen Aufwand die 23. UN-Klimakonferenz (COP 23) vom 6. bis 17. November ausgerichtet. 25.000 Teilnehmer aus aller Welt werden erwartet. Damit handelt es sich um die „größte zwischenstaatliche Konferenz“, die es in Deutschland je gegeben habe, so Umweltministerin Barbara Hendricks.

Das Gastgeberland ist offiziell die Republik Fidschi. Der „technische Gastgeber“ ist allerdings Deutschland. Das bedeutet – laut Hendricks -, dass ihr Ministerium und das Außenamt die circa 117 Millionen Euro, die dieses Ereignis kostet, aus dem deutschen Steueraufkommen finanzieren wird. Hinzu kommen noch – zur Unterstützung der Präsidentschaft von Fidschi – rund sieben Millionen Euro aus dem Haushalt des Entwicklungsministeriums.

Weiterlesen: http://eifelon.de/umland/bonn/zweifler-grosse-vorbereitungen-zum-weltklima-gipfel-in-bonn-aber-was-wenn-die-klima-skeptiker-doch-recht-haben.html

Saarland: Wald geht vor Windkraft

Der Bau von Windrädern wird durch eine Änderung im Landeswaldgesetz künftig erschwert. Ausgenommen sind alte Genehmigungsanträge.

Wald und Windkraftanlagen – passt das zusammen? Nur bedingt. Auch wenn gefühlt Windräder wie Pilze aus dem Boden schießen, so einfach ist das Genehmigungsverfahren dafür nicht. Im Gegenteil. Seit dem 5. Oktober dieses Jahres ist es sogar noch schwieriger geworden, denn zu diesem Datum trat eine Änderung des Landeswaldgesetzes in Kraft, die den Bau neuer Windkraftanlagen künftig  erschwert.

Weiterlesen: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/wald-geht-vor-windkraft_aid-6786148

Wann lernt unsere hessische Landesregierung endlich hinzu?

 

Buchtipp: ALLES GRÜN UND GUT

Alles grün und gut?
Eine Bilanz des ökologischen Denkens
von Dirk Maxeiner und Michael Miersch

Denkanstöße für alle, die Umwelt und Natur wirklich schützen wollen.

Die Umweltbewegung kann auf eine enorme Erfolgsgeschichte zurückblicken: Alle trennen Müll, fahren Fahrrad und wollen die Welt vor Klimakollaps und Atomverseuchung retten. Doch inzwischen züchten wir Monokulturen für Biosprit, roden unsere Wälder für Stromtrassen und töten Vögel mit Windrädern. Ist es das, was wir wollen?

Mit Maxeiner und Miersch ziehen zwei der profiliertesten Beobachter der Umweltbewegung Bilanz und zeigen, wo ökologisches Denken heute ansetzen muss.

Mehr erfahren: https://www.amazon.de/Alles-gr%C3%BCn-gut-%C3%B6kologischen-Denkens/dp/3813506509/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1509808431&sr=1-1&keywords=alles+gr%C3%BCn+und+gut