Wie die Windräder entsorgt werden sollen

FAZ.net vom 22.01.2019

Die große Herausforderung an Land wie auf See ist dieselbe: Endet die Betriebslaufzeit, muss die Anlage demontiert werden – dabei mangelt es noch immer an standardisierten Verfahren für den ökologisch einwandfreien Rückbau. Bezeugte Fälle, in denen Windräder rücksichtslos auseinandergenommen werden, setzen der Branche zu.

Verstärkt suchen ihre Vertreter nach Lösungen, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. In der Industrievereinigung RDRWind haben sich jüngst zehn Unternehmen für einen branchenübergreifenden Dialog zusammengeschlossen. Ziel sei es, erstmalig verbindliche Rückbaustandards zu erarbeiten, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am Institut für Integrierte Produktion Hannover und Erster Vorsitzender der Vereinigung. Schließlich dränge die Zeit bis zur ersten großen Rückbauwelle.

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Brandenburg: BVB / FREIE WÄHLER mit Antrag im Landtag “Überprüfung der Rückbauverpflichtungen von Altanlagen im Bereich Windkraft”

BVB / FREIE WÄHLER beantragt für die kommende Landtagssitzung eine umfassende Überprüfung der Rückbauverpflichtungen für Altanlagen im Bereich der Windkraft.

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RBB – Kein Status als Industrieanlage: Lascher TÜV für marode Windräder

Die Windkraftanlagen der ersten Generation kommen langsam in die Jahre. Die Schäden nehmen zu. Doch irrsinniger Weise sind diese Anlagen nicht als Industrieanlagen eingestuft und unterliegen somit nicht den strengen industriellen TÜV-Kontrollen.

Bild anklicken um den Video-Beitrag des RBB abzurufen!

Windige Hinterlassenschaft

Cartoon Götz WIEDENROTH, home https://wiedenroth-karikatur.blogspot.de/

Von Stefan Laurin
Fast 30.000 Windräder drehen sich in Deutschland. 2020 läuft für viele der Anlagen nach 20 Jahren die Förderung aus. Das Ende der Subventionen wird für viele Windenergieanlagen das Aus bedeuten.

Ein weiterer Artikel, der sich mit dem Rückbau-Problem beschäftigt:
https://www.eike-klima-energie.eu/2018/06/26/windige-hinterlassenschaft/

WKA-Rückbau mit hohen Risiken

Seit Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) im Jahre 2000 wurden bisher rd. 30.000 Windkraftanlagen gebaut und von den Bürgerinnen und Bürgern  über Steuergelder finanziert.

Doch nun kommen etliche von den Anlagen in die Jahre und sie müssen zurückgebaut werden. Ein anderer Grund ist, das die Fördergelder nach 20 Jahren auslaufen und der Betrieb und die Unterhaltung der Anlagen sich für die Betreiber nicht mehr rechnen.

Download (PDF, 628KB)

Quelle: http://www.revierkohle.de/windkraft-vielen-windparks-droht-das-aus/

Windindustrieanlagen werden zu tickenden Bomben

Viele Windkraftanlagen sind inzwischen 20 oder gar 25 Jahre alt. Damit steigt die Gefahr für schwerwiegende Havarien, erste Fälle gab es bereits. Der TÜV fordert daher die Einführung einer Prüfpflicht.

Mehr erfahren: https://www.welt.de/wirtschaft/article176699938/Windkraft-TUEV-sieht-in-den-Anlagen-tickende-Zeitbomben.html

Zitat aus dem Beitrag:

Berichte wie diese werden vom windkraftkritischen Verein „Vernunftkraft“ gesammelt. Inzwischen umfasst die Liste der Windrad-Havarien mehrere DIN-A4-Seiten. Menschen sind bislang nicht zu Schaden gekommen, der Bundesverband Windenergie spricht von „Einzelfällen“.

Abbruchstimmung in Deutschland : Vielen Windparks droht das Aus. Der Rückbau könnte zu unerwarteten Problemen führen.

Abhängig von staatlichen Geldern: Ab 2020 läuft in der Bundesrepublik jährlich die Förderung für Tausende Windräder aus. Die Betreiber müssen ihren Strom dann auf dem freien Markt anbieten – doch dort sind die Preise im Keller.

Download (PDF, 828KB)

Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/04/13/abbruchstimmung-in-deutschland-vielen-windparks-droht-das-aus-der-rueckbau-koennte-zu-unerwarteten-problemen-fuehren/

Video: Probleme bei der Entsorgung von ausgedienten Rotorblättern

In Rheinland-Pfalz werde in den kommenden Jahren tonnenweise Müll von alten Windrädern anfallen, sagte Remondis-Geschäftsführer Herwart Wilms dem SWR. Die Rotorblätter zu recyceln sei kaum möglich: Glasfasern und Holz zum Beispiel ließen sich praktisch nicht trennen. Ein Großteil des Windradmülls müsse deshalb auf Deponien gelagert werden. Für die erwarteten Tonnen von Müll gebe es dort aber keinen Platz.

Quelle: http://www.ardmediathek.de/tv/zur-Sache-Rheinland-Pfalz/Was-tun-mit-ausgedienten-Windr%C3%A4dern/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?bcastId=6223218&documentId=49699066

Rückbau der Fundamente oft mangelhaft

NDR – Panorama 3 vom 23.01.2018
Eigentlich müssen die Fundamente beim Rückbau von Windanlagen vollständig entfernt werden. Doch das Landesamt Schleswig-Holstein hat eine andere Gesetzes-Auffassung.

Mehr erfahren: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Rueckbau-bei-Windraedern-oft-mangelhaft,windkraft920.html

Recycling von Windrädern kompliziert und teuer

Die Rotorblätter bestehen aus einem faserverstärkten Kunststoff, meistens Epoxidharz mit eingebetteten Glasfasern. Das macht sie stabil, das Recycling aber fast unmöglich. Denn man bekommt beide Stoffe nur mit viel Energie wieder getrennt. Bislang werden ausgediente Rotorblätter deshalb verbrannt, sagt Michael Schneider vom größten deutschen Entsorgungsunternehmen Remondis: “Da zeigt sich dann schon das nächste Problem. Denn diese faserverstärkten Kunststoffe lassen sich zwar verbrennen, das Problem ist aber, dass sie konventionelle Müllverbrennungsanlagen verstopfen. Die Glasfasern da drin verklumpen dann und beschädigen unter Umständen die Anlagen. Weswegen auch konventionelle Müllverbrennungsanlagen dieses Material nur wohldosiert annehmen.

Die Lösung:
“Es gibt im Moment noch funktionierende Märkte in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion, die gerne deutsche Anlagentechnik kaufen, auch ältere.”

http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inland/windrad-recycling-100.html

Windrad: Abriss zieht sich

Zaulsdorf. Der Abriss des vor sechs Wochen im Gewittersturm zerstörten Windrades an der Weidmannsruh bei Zaulsdorf sollte eigentlich schon im Gange sein – doch warum dreht sich bisher nichts? Während die Betreiberfirma dazu schweigt, ärgern sich Anwohner wie Arndt Doll, dass die vom Landkreis dazu genannten Termine – Abbaubeginn in der Woche ab 3. Juli – Makulatur sind.

Weiterlesen: https://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/AUERBACH/Windrad-Abriss-zieht-sich-artikel9967601.php

Anmerkung: Hier gibt es ja auch für den Betreiber nichts mehr zu verdienen!