Vor knapp einem Jahr sorgte eine wissenschaftliche Publikation von Laure Resplandy et al. für Aufmerksamkeit. Die Forscher von der Princeton University behaupteten, dass sich die Meere weitaus schneller erwärmten als bisher angenommen. Viele Medien griffen das Thema auf und warnten vor gravierenden Implikationen für die künftige Entwicklung des Weltklimas. Binnen weniger Tage äußerte der Amateurwissenschaftler Nicholas Lewis jedoch massive Kritik an der statistischen Methodik.
Jetzt haben die Autoren den Beitrag offenbar auf Wunsch der Fachzeitschrift „Nature“, wo er zuerst erschienen war, zurückgezogen. Hier das Statement lesen.
Zum Tag der Massenaufläufe einer Bewegung des Betreuten Denkens, wenn Tausende, von Lobbyisten instrumentalisierte Kinder und Jugendliche, die freitags das Klima und die Erde retten wollen, gemeinsam mit erwachsenen Ideologen und Lobbyisten, die sich als Wissenschaftler für die Zukunft bezeichnen, auf die Straße gehen, um Panik zu schreien und Angst zu schüren lenkt René Sternke mit seinem Zwischenruf unser Augenmerk auf Beweggründe, Methoden und Tricks der Interessenvertreter – mit Dank!
Als man vor ein paar Jahren damit begann, in Skigebieten Schnee für den Winter unter weißen Planen zu horten (Snowfarming) oder Teile von Gletschern mit ebensolchen Plastikmäntelchen einzuhüllen, war das noch eine Kuriosität. Heute ist das vielerorts Alltag und regt niemanden mehr auf, auch wenn der Nutzen marginal sein dürfte. Wenn die Gletscher schmelzen, schmelzen …