ARD Report Mainz: Bundesländer verzichten auf Millioneneinnahmen

23.08.2016 | 7 Min. | UT | Quelle: SWR

Mehrere Bundesländer haben Windkraftfirmen für Eingriffe in die Natur Rabatte gewährt. Den Ländern gingen so Millionenbeträge für den Naturschutz verloren.

Quelle: http://www.ardmediathek.de/radio/REPORT-MAINZ/Bundesl%C3%A4nder-verzichten-auf-Millionenein/Das-Erste/Video?bcastId=310120&documentId=37311332

NABU fordert stärkere Kontrollen bei Windparks

Angesichts aktueller Fälle in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, wonach Windpark-Betreiber trotz eines gerichtlich und behördlich verhängten Baustopps weitergebaut haben, fordert der NABU eine stärkere Kontrolle von gerichtlichen Beschlüssen sowie Umweltauflagen durch die zuständigen Genehmigungsbehörden.

Auch die Androhung eines Strafgeldes durch den zuständigen Rechtsdezernenten der Behörde zeigte keine Wirkung bei Betreibern und Baufirma. Offenbar versuchen die Investoren durch den Weiterbau im Blick auf die jeweils noch ausstehenden Hauptverhandlungen vor Gericht Fakten zu schaffen. Genau dies sollte durch die Baustopps verhindert werden.

http://www.presseportal.de/pm/6347/3409676

Kinzigtal-Nachrichten: Rolf Zimmermann kritisiert den „Windwahn“

Zu einer Informationsveranstaltung über den Bau von zehn weiteren Windkraftanlagen bei Breitenbach hatte der FDP-Ortsverband Schlüchtern-Sinntal in den Landgasthof Weining eingeladen. Mit dabei: Experte Rolf Zimmermann, der dem Landesverband Vernunftkraft-Hessen vorsitzt.

Von  Walter Dörr

Positiv überrascht war der Vorsitzende der Liberalen, Alexander H. Klüh, bei der Begrüßung angesichts der mehr als 60 Anwesenden. Die FDP Schlüchtern-Sinntal habe zu der Informationsveranstaltung eingeladen, weil es Ungereimtheiten nach der Offenlegung der Pläne gebe. Als Experte referierte Rolf Zimmermann aus Linsengericht, der Vorsitzende des Landesverbandes Vernunftkraft-Hessen, einem Zusammenschluss von 74 Bürgerinitiativen in Hessen, Vorstandsmitglied des Dachverbandes Gegenwind Main-Kinzig-Kreis/Naturpark Spessart und der Bürgerinitiative Windkraft im Spessart sowie FDP-Mitglied im Main-Kinzig-Kreistag.

Weiterlesen: http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/5565148/regional+kinzigtal/windrader-machen-krank–aktivist-referierte-bei-infoabend-in-breitenbach

VDI-Nachrichten: Schallprognosen der WKA greifen zu kurz

Störgeräusche von Windenergieanlagen sind ein Dauerbrenner. Für reichlich Diskussionsstoff sorgt Nordrhein-Westfalen. Dort stellt eine Feldmessung die bisherigen Prognosemodelle für die Schallausbreitung infrage.

Von Torsten Thomas |19. August 2016| Ausgabe 33
Thomas Myck, Fachgebietsleiter für Lärmminderung beim Umweltbundesamt (UBA)
Vortrag auf Schwingungstagung des VDI 2016
Die Schallausbreitung von Windenergieanlagen und deren Einfluss auf das Wohlbefinden der Anwohner sorgen immer wieder für Diskussionen über die Abstände zwischen den Windparks und der nächsten Wohnbebauung. Wenn der Schall bestehende Grenzwerte übersteigt, dann müssen wie bei allen Industrieanlagen lärmmindernde Maßnahmen her. Im Falle von Windenergieanlagen sind das zum Beispiel schalloptimierte Betriebsmodi – die gleichzeitig Erträge kosten. [...] Nur: Das Prognosemodell der DIN ISO 9613–2 für bodennahe Schallquellen wurde mit einer Höhe von maximal 30 m entwickelt. Tatsächlich erreichen moderne Anlagen bereits Nabenhöhen von 140 m. „Hier stellt sich die Frage, ob das Verfahren für die Berechnung der Schallprognosen noch das richtige ist“, sagt Thomas Myck, Fachgebietsleiter für Lärmminderung beim Umweltbundesamt (UBA), auf der Schwingungstagung des VDI im Juni dieses Jahres. [...]

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Schallprognosen-greifen-zu-kurz

DIE WELT: Tötung von Greifvögeln für die “Energiewende” erlaubt?

Die Windlobby nimmt offensichtlich auch die Tötung von streng geschützten Tierarten in Kauf.
Ihnen sind offenbar die EEG Subventionen in Höhe von derzeit 25 Milliarden Euro wichtiger als der Natur- und Artenschutz. Bitte entscheiden Sie selbst: Ist dieser Strom „sauber“ und „grün“?

Interessant wird es,
wie die Koalitionspartner reagieren und wie die Genehmigungsbehörden im grün/schwarz regierten Baden-Württemberg, im schwarz/grünen Hessen und im rot/gelb/grünen Rheinland-Pfalz handeln werden.
Werden Sie diesen „Dammbruch“ zulassen oder werden Sie Ihrer Aufgabe als Wächter und Garant des Artenschutzes gerecht werden?

Uns sind je ein weiterer Antrag auf Ausnahmeerteilung vom Tötungsverbot nach § 44 Abs.1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz aus Hessen und aus Rheinland-Pfalz bekannt. Ein Antrag liegt beim Regierungspräsidium Gießen (Taunus), ein weiterer bei der SGD Nord in Koblenz (Weibern/Rieden).

Welt am Sonntag vom 21.08.2016:
Ist die Energiewende wichtiger als der Schutz bedrohter Arten wie des Milans? Ein Windkraft-Projekt im Süden könnte zum Präzedenzfall werden“
„Es ist ein unauffälliges Schreiben, nur vier Sätze in Amtsdeutsch mit vielen Paragrafen.
Und doch ist der Antrag des Energieversorgers EnBW ans Regierungspräsidium Stuttgart nach Meinung von Naturschützern brisant.

“Hier kann ein halbes Jahrhundert Naturschutz zerstört werden”, rügt Wolfgang Epple. “Ein Dammbruch droht”, warnt Harry Neumann. “Das ist schon eklatant, was da passiert”, schimpft Fritz Vahrenholt.“
„Und in denen könnte ein gefährdeter Greifvogel, der Rote Milan, sterben. Das gibt sogar EnBW selbst in seinem Antrag zu. Doch das will man in Kauf nehmen – für die Energiewende und das Geschäft mit der Windkraft“.

http://www.vernunftkraft.de/gruen-machts-toedlich/

http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article157779800/Signifikant-erhoehtes-Toetungsrisiko.html

http://www.welt.de/wirtschaft/article157777132/Naturschuetzer-kaempfen-fuer-Rotmilan-gegen-Windkraft.html

Beirat der “Naturschutz-Initiative” in Hessen gegen Windkraft

Die „Naturschutz-Initiative“ will den Taunuskamm vor Windkraftanlagen bewahren. Windkraft und Naturschutz seien nicht vereinbar.

http://www.fr-online.de/bad-homburg-und-hochtaunus/hochtaunus-beirat-gegen-windkraft,1472864,34646942.html

Die Welt: Niederländer empört über deutsche Mega-Windräder

206 Meter hoch sind die Windräder, die an der Grenze zu den Niederlanden errichtet werden sollen. Dort ist man wenig begeistert. Nicht nur wegen Optik und Lärm – sondern auch wegen eigener Baupläne.

Ärger an der deutsch-niederländischen Grenze: Der Bau riesiger neuer Windräder sorgt im Nachbarland für Widerstand. Zu einer Einwohnerfragestunde in Emlichheim im Landkreis Grafschaft Bentheim am Mittwochabend kamen mehrere Niederländer. Ausgestattet mit Plakaten protestierten die Bewohner aus der Region um Coevorden gegen die Baupläne, sagte Bürgermeisterin Daniela Kösters am Donnerstag.

Mehr erfahren: http://www.welt.de/wirtschaft/article157735039/Niederlaender-empoert-ueber-deutsche-Mega-Windraeder.html

Taunusstein scheitert mit Klage gegen Windpark

“Unzulässig und unbegründet”

Das Verwaltungsgericht hat eine Klage der Stadt Taunusstein gegen einen Windpark abgewiesen. Die Ausführungen des Gerichts waren eher ungewöhnlich. Nicht so sehr die Erneuerbaren Energien hatte der Richter im Blick, sondern einen möglichen Krieg.

Mehr erfahren: http://hessenschau.de/wirtschaft/taunusstein-scheitert-mit-klage-gegen-windpark,windraeder-taunusstein-klage-100.html

Darmstadt: Regierungspräsidentin weist Vorwürfe der ESWE-Taunuswind GmbH zurück

“Die im Rahmen der Energiewende beim Regierungspräsidium Darmstadt beantragten komplexen Windkraftverfahren werden ohne zeitliche Verzögerung, vor allem aber rechtssicher durchgeführt“. Mit diesen Worten reagiert jetzt Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid auf die Kritik der ESWE-Taunuswind GmbH an ihrer Behörde und weist die Vorwürfe zurück.

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Quelle: http://www.umweltruf.de//2016_Programm/news/111/news3.php3?nummer=6215