Keine Besserung in Sicht: Merkel und Decarbonisierung

von Holger Douglas – Tichys Einblick 27.09.2017

Wie geht es nach dieser Wahl weiter mit der Decarbonisierung? Wie geht es in einer neuen Regierung weiter mit solch abenteuerlichen Konstruktionen wie der Energiewende? Eines der teuersten und sinnlosesten Projekte Deutschlands war im Wahlkampf erstaunlicherweise kein Thema. Aber das ist – zur Erinnerung – neben der Migrationskrise die Großtat, die das Fundament Deutschlands am heftigsten beschädigt und bereits die Stromkunden die irrsinnige Summe von 150 Milliarden gekostet hat.

Weiterlesen: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/merkel-und-decarbonisierung/

DAV: Ein Jahr Kolumne “Die Energiefrage”

Was hat sich bisher getan? Das EEG 2017 hat endlich statt eines ungezügelten Ausbaus von bestimmten Kraftwerken einen Ausbaukorridor definiert. Die ersten Auktionen um Solar- und Windkraftwerke haben zu einem deutlichen Preisverfall bei den geleisteten Einspeisetarifen geführt. Beides geht volkswirtschaftlich in die richtige Richtung und zeigt auf, dass das EEG nach der Wahl gestrichen werden kann. Wir haben aber in unserer Kolumne gezeigt, dass die Nutzung von Umgebungsenergie selten in der Lage ist, den Einsatz chemischer Energieträger wie Kohle, Öl und Gas nachhaltig zu senken. Wir benötigen also weiteres Umdenken.

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Video – Vom Winde verwehte Prognosen: Donnersbergkreis verzockt sich mit Windrädern

Der Wind, der Wind, kein himmlisches Kind!
Der Landkreis Donnersberg hat fett in Windräder investiert, um damit Geld zu verdienen. Daraus wird wohl nichts. Schuld ist der Wind. Und die Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Drei Windparks sind mit Hilfe des Donnersbergkreises entstanden: in Göllheim, Grehweilerberg und Oberndorf. Die Investitionen des Kreises beliefen sich auf sechs Millionen Euro. Ein Großprojekt, abhängig vom Wind. 2,8 Millionen Euro Verlust!

Mehr erfahren: https://www.swr.de/landesschau-rp/vom-winde-verwehte-prognosen-donnersbergkreis-verzockt-sich-mit-windraedern/-/id=122144/did=20078184/nid=122144/yf62eb/index.html

Video: Ist das EEG noch verfassungsgemäß?

Die Energiewende droht allein aufgrund der Kostenexplosion und sachlicher Ineffizienz zu scheitern. Ihre ungeheuren Kosten werden nach wie vor intransparent am Parlament vorbei höchst unsozial verteilt.
Das geht so nicht – meint der Verfassungsrechtler Prof. Alexander Proelß – und fordert eine Verfassungsklage gegen die Energiewende als Ganzes. Ein Frontalangriff, und noch dazu einer mit Aussicht auf Erfolg.

Jörg Rehmann (Journalist und Autor) im Gespräch mit dem Verfassungsrechtler Prof. Alexander Proelß:

DAV – Die ersten hundert Tage (3|3): Neue Methoden der Gesetzgebung

Spätere Generationen von Historikern werden sich eingehend damit beschäftigen werden müssen, wie es dazu kommen konnte, dass Deutschland viele hundert Milliarden Euro für den Ausbau von bestimmten Technologien verwendete, die der Ernte von elektrischer Energie aus der Umgebung dient, und dies vor dem Hintergrund, dass kein einziges der damit verknüpften Ziele je erreicht wurden oder erreichbar gewesen wären.

Es ist hier ein Politikversagen in einer Größenordnung zu beobachten, das in seiner volkswirtschaftlichen Verschwendung ohne Beispiel ist.  Wir versuchen dies zu analysieren, bieten aber auch Lösungen an, mit denen eine solche Verirrung in der Zukunft vermieden werden kann.

Wie könnte also eine systematische Einbindung von naturwissenschaftlichem Sachverstand in Gesetzgebungsverfahren erreicht werden? 

Hier zwei Lösungs-Ansätze, die gerne beide gleichzeitig verfolgt werden sollten, lesen:
https://deutscherarbeitgeberverband.de/energiefrage/2017/2017_09_11_dav_aktuelles_energiefrage_34_gesetzgebung.html

 

Orkantief stresst das Stromnetz

Sebastian wirft Fragen auf

Am 15. September 2017, 11 Tage vor der zwei Bundestagswahl, muss eine regionale Zeitung zur Hand nehmen, wer sich über ein für die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland entscheidendes Thema informieren möchte:

Fragen nach der grundsätzlichen Möglichkeit, der Sinnhaftigkeit und den Auswirkungen der “Energiewende auf Basis von Wind und Sonne” werden im Wahlkampf praktisch nicht diskutiert, die durchaus unterschiedlichen Positionen der Parteien kaum beleuchtet. Dabei bietet ein gewisser “Sebastian” allen Anlass dazu. Diesem wurde die Rheinzeitung gerecht.

Mit einem Klick gelangen Sie zu Vernunftkraft.de zum Weiterlesen!

Video: Energiewende bleibt auch nach der Wahl Mammut-Projekt

Egal, aus welcher Richtung der politische Wind nach der Bundestagswahl wehen wird: Die Energiewende bleibt vermutlich auch für die kommende Regierung ein Mammutprojekt. Nicht nur der Ausbau der Windenergie stößt bei Anwohnern immer wieder auf Unmut. Auch Großprojekte wie der Bau von Stromtrassen von Nord- nach Süddeutschland rufen vielerorts Bürgerinitiativen auf den Plan.

Mehr erfahren: http://www.stern.de/video-energiewende-bleibt-auch-nach-der-wahl-mammut-projekt-7618086.html

Veranstaltung am 21.09. in FFM: Sackgasse Energiewende – Welche Alternativen gibt es?

Die globale Energieversorgung wird auch in Zukunft ein Mix sein, zu dem Erneuerbare nur einen kleinen Teil beitragen werden.

Datum/Zeit: 21. September 2017, 19:30 Uhr
Ort: Taverne Nico (Nebenraum). Saalburgstraße 1, 60385 Frankfurt (U-Bahn, Bornheim Mitte)
Eintritt: 3 EUR. Um unverbindliche Voranmeldung wird gebeten.

Redner: Heinz Horeis - Wissenschaftsjournalist und Buchautor von dem auch vor wenigen Tagen das Essay “Energiewende – Das Prinzip Hoffnung” : https://www.novo-argumente.com/artikel/energiewende_das_prinzip_hoffnung erschien!

Weitere Informationen unter: https://www.novo-argumente.com/termin_ankuendigungsackgasse_energiewende_welche_alternativen_gibt_es

DAV – Die ersten hundert Tage (2|3): Energiepolitische Maßnahmen

von Dr. Björn Peters
Wir führen unsere kurze Reihe mit einem Hunderttage-Programm nach einem Neustart der Energiepolitik fort.  Während wir letzte Woche die offenen Forschungsfragen skizziert haben, die dringend einer Beantwortung bedürfen, sprechen wir heute von den Gesetzesvorhaben, die die neue Regierung in ihren ersten Tagen auf den Weg bringen sollte.

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