Energiepolitik – Der schwarze Peter

FOCUS Magazin | Nr. 8 (2019) von Daniel Goffart
Merkel schimpft über Altmeiers Energiewende – doch der hat noch mehr Probleme!
So sehr sich der Minister auch kümmert – der 60-jährige Saarländer ist schwer unter Druck geraten. In seinem Ressort stauen sich ungelöste Probleme: Energiewende, Strompreise, Handelshemmnisse und die schleppende Digitalisierung Deutschlands, um nur einige zu nennen. Aus Merkels einstigem Problemlöser droht nun Merkels schwarzer Peter zu werden, der Mann, an dem am Ende alles hängen bleibt.

Kritik am Abschlussbericht der Kohlekommission

Prof. Dr. Helmut Alt, Fachhochschule Aachen, richtete an den Nordrhein-Westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet das nachfolgende Schreiben zum Abschlussbericht der Kohlekommission:

Download (PDF, 345KB)

Quelle: http://www.ageu-die-realisten.com/archives/3252

OECD-NEA-Studie: Tiefgreifende Änderungen der Elektrizitätsversorgung bei Verfolgung des Dekarbonisierungszieles

Leseprobe:
Aus der OECD-NEA-Studie ist auch folgender Schluss zu ziehen: Eine Bezahlbare und verfügbare Stromversorgung als Voraussetzung für unsere Industriegesellschaft und ihres wirtschaftlichen Erfolges ist nur mit Unterstützung fossiler oder nuklearer Stromerzeugung möglich. Der totale Verzicht auf Kohlekraftwerke bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kernenergie stellt ein Kapitalvernichtungsprogramm von geradezu astronomischem Ausmaß dar, das in einem Industrieland wie Deutschland zu einer unvorstellbaren wirtschaftlichen und sozialen Katastrophe führen würde. …

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[1]OECD-NEA, The Costs of Decarbonisation: System Costs with high shares of nuclear and renewables, 2019, NEA No.7299, https://www.oecd-nea.org/ndd/pubs/2019/7299-system-costs.pdf

[2]Die Residuallast ist der Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch, der unabhängig von den volatilen Energieträgern Wind und Sonne ist. Es handelt sich also um den Restbedarf an Strom, der mehrheitlich aus konventionellen Quellen gedeckt wird.

[3]Philippe Costes, senior adviser at World Nuclear Association, “Viewpoint: Studying of decarbonisation”, 30. Januar 2019  http://www.world-nuclear-news.org/Articles/Viewpoint-Studying-the-cost-of-decarbonisation

 

 

Heimatkunde am Jochberg: Berge betonieren für den grünen Privilegienadel

Welt vom 15.02.2019

„Auf der einen Seite sind die aktuellen politischen Mehrheiten, und auf der anderen Seite ist die ökologische Wahrheit. Wir wollen, dass in den nächsten vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“, schmetterte Katrin Göring-Eckardt 2017 in die Mikrofone voller Hoffnung auf eine Koalition mit Grünenbeteiligung, die sie letztlich nicht bekommen sollte. Sie bekam statt dessen das Gelächter im Land, das in jenen Tagen vor dem Gute-Kita-Gesetz noch dachte, es hätte Politik im Kindergartensprech nicht nötig.

Wobei, „im Land“ stimmt nicht. Denn es gab auch welche, die das überhaupt nicht lustig fanden. Alpenrandbewohner wie ich zum Beispiel, die in den Jahren davor erlebt hatten, dass die Grünen bei uns ohne weitere Bedenken jeden Vogel, jeden Schmetterling und jede Biene auf 22 Hektar restlos vernichtet hätten, weil es ihnen in ihre Energiekonzepte passte.

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Mit Dank an JW

Studie: 7. Monitoring der Energiewende

Mit dem 7. Monitoring legt die vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.) eine weitere Zwischenbilanz zum Stand der Energiewende vor.

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum kompletten Bericht.

 

Zitate aus dem Artikel:
Die bayerische Wirtschaft warnt und spricht von verfehlter Architektur des EEG. Die Versorgungssicherheit sei nicht gewährleistet, die Preisspirale gefährde die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Eine Verlängerung der Laufzeiten der bayerischen Kernkraftwerke dürfe keine Tabu sein, da sie sicher und klimaneutral seien.

"Nach dem Abschalten der letzten bayerischen Kernkraftwerke Ende 2022 müssen wir in Bayern eine breite Versorgungslücke schließen. Bei einer durchschnittlichen Jahreshöchstlast von 12,7 GW besteht dann nur noch eine gesicherte Leistung von 8 GW. Das ergibt eine Lücke von 4,7 GW!"

"Sonst müssen wir am Ende weniger saubere Energie aus dem Ausland zukaufen – aus polnischen Kohlekraftwerken oder aus französischen oder tschechischen Kernkraftwerken. Wenn alle Stricke reißen, dann darf auch die Verlängerung der Laufzeiten der bayerischen Kernkraftwerke kein Tabu mehr sein – zumal sie sicher und klimaneutral sind."

Deutschlands Energiewende-Traum ist eine Utopie — FAZ Redakteur beschimpft kompetenten Leser

Klartext von Zeitungsverleger Dirk Ippen: Die Energiewende-Politik fährt gegen die Wand –

Bisher schon 550 Milliarden Euro unnötig ausgegeben – Am Anfang hätte der Kohleausstieg stehen müssen, nicht die Abkehr von der Kernkraft – Aber ohne Kohle kein Stahl, kein Zement, keine Windkrafträder – Albert Einstein wird symbolisch durch die verfehlte Klimapolitik zum zweiten Mal aus dem Land vertrieben  – Ein rüder Ton seitens der FAZ

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Energiewende in Deutschland: Klimareligion mit Ablasshandel

FAZ vom 15.02.2019 – Von Holger Steltzner

Leseprobe:
Eigentlich sollte die Energiewende nicht der Förderung von Ökostrom dienen, sondern der Verringerung des Kohlendioxidausstoßes. Doch leider konterkarierten die Subventionsmilliarden vom deutschen Staat dieses Ziel, weil mehr Ökostrom als geplant in das europäische Stromnetz drückte, wodurch die Preise im europäischen Emissionshandel verfielen.

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Wen interessiert schon die Physik, „wir müssen es wollen“

von Manfred Haferburg
Kanzlerin Merkel wird kurzzeitig von Energiewende-Selbstzweifeln befallen. Sie soll zum Thema Kohleausstieg gesagt haben: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, werden wir scheiternWir müssen es wollen.

Zum Kernenergieausstieg kommt jetzt der Kohleausstieg. Deutschlands Regierung beschließt – natürlich nicht freiwillig, sondern von einer Expertenkommission alternativlos dazu gezwungen – den Ausstieg aus allen beiden wichtigsten Standbeinen der elektrischen Grundlastversorgung eines Noch-Industriestaates, ohne eine Idee zu haben, wie die Versorgungslücke zu schließen wäre.

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Woher kommt der Strom? 5. Woche und Januar 2019

Wöchentliche Kolumne von Rüdiger Stobbe bei achgut.com

Fast 40 Prozent Strom durch Erneuerbare im Januar 2019 hören sich gut an. Die ganze Geschichte offenbart sich am 24.1.2019. Da bringen die Erneuerbaren lediglich 15,34 Prozent der Gesamtstrommenge. Wind- und Sonnenkraftwerke erzeugen sogar nur 4,3 Prozent des Gesamtbedarfs. Rund 85 Prozent musste die verpönte alte Technik sicherstellen.

Kolumne hier lesen

Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft

Leseprobe:

...Am 25. 01. 2019 dem Tag der Entscheidung der Kohlekommission zur Beendigung der Kohleindustrie und der Vorlage des Abschlussberichtes gab es wieder einmal die allseits bekannte deutsche Euphorie. In deutscher Manier wurde von Politikern mit viel Eigenlob und einem Mix aus Sendungsbewusstsein, Hochmut und Weltverbesserung, der Welt missionarisch verkündet das Deutschland wieder einmal voranschreitet und Vorbildhaftes für unseren Planeten leistet.

„Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft“ weiterlesen

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens

von Dr.-Ing. Erhard Beppler
Ein technisch nicht durchdachter Kohleausstieg als Teil einer eben solchen Energiewende zur Absenkung des CO2-Ausstoßes kann nicht funktionieren.

In 2038 müßten je nach Stromerzeugung täglich im Mittel  570 bis 731 GWh (24 bis 31 GW) gespeichert werden können. 

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Video: Windgerädert – Barcode im Gespräch mit Dr. Detlef Ahlborn & Dr. Stephan Kaula

“BarCode” sprach mit dem Mediziner Dr. Stephan Kaula und dem Maschinenbauingenieur Dr. Detlef Ahlborn – beide im Vorstand von Vernunftkraft Hessen – über die Folgen der Windkraft und stellen die Frage: Hat die Windkraft neben ihren vielen Nebenwirkungen überhaupt einen messbaren Nutzen?