Hessen: Al-Wazir und Hinz überdenken Tötungsverbot

Nach Plänen von Tarek Al-Wazir und Priska Hinz soll das Tötungsverbot nur noch außerhalb von Windvorranggebieten gelten.
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Al-Wazir und Hinz erklärten
pünktlich zum Tag der Artenvielfalt:
“Statt auf jedes Tier zu schauen, gehe es der Landresregierung darum, die Lebensbedingungen der Population insgesamt zu verbessern.”

Das bedeutet, dass für alle Tiere  innerhalb der ausgewiesenen Windkraft-Vorrangflächen das Tötungsverbot nicht gilt!

Die Hessenschau berichtete am 21.05.2021

 

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zum Video.

Den Textbeitrag des HR können Sie hier abrufen.

Weitere (Presse)stimmen:

René Rock (FDP) im FAZ Artikel:
„Vögel folgen keinen Planungskonzepten der Landesregierung oder Karten des Regionalplanes“, meinte René Rock, der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion. Zu behaupten, dass die Windenergie dem Vogel- und Artenschutz helfen könne, sei absurd. Mit ihrem Programm versuche die Landesregierung, von ihrer bereits gerichtlich festgestellten Missachtung des europäischen Artenschutzrechtes abzulenken. Die Rechtsprechung gebe dem Artenschutz Vorrang gegenüber der Errichtung von Windkraftanlagen, stellte Rock fest. Die Landesregierung solle dies in ihrer Genehmigungspraxis respektieren und nicht warten, bis sie durch Gerichte dazu gezwungen werde.”

PM der Naturschutzinitiative e.V. – Landesprogramm „Windenergie und Artenschutz“ in Hessen verstößt gegen EU-Recht

SDW: Roter Milan durch Windkraft weiter in Gefahr | HNA

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