ARD: HART ABER FAIR vom 23.01.2017

Journalist Roland Tichy findet: Naturschutz und Windräder passen schwer zusammen. Bei Hart aber Fair sagte er: “Vielleicht kann mir jemand erklären, warum wir einerseits jeden Kiebitz schützen und dann ganze Bestände von Vögeln zerstören.”

Das Thema am Montag war: “Mensch raus, Wolf rein – wie viel Naturschutz verträgt unser Land?”

Hier die komplette Sendung:
http://www.ardmediathek.de/tv/Hart-aber-fair/Mensch-raus-Wolf-rein-wie-viel-Naturs/Das-Erste/Video?bcastId=561146&documentId=40122466

Butzbach: Windkraftgegner scheitern vor Gericht

Das Bürgerbegehren gegen geplante Windkraftanlagen im Wald bei Hoch-Weisel ist vom Gießener Verwaltungsgericht als unzulässig erklärt worden.

Ein deutlicher Hinweis für alle BIs sich verstärkt mit den Fallgruben und Finessen der Rechtssprechung  auseinanderzusetzen.

Die Kläger, Prof. Hans Rudolf Engelhorn und Walter Leister, sagten nach der Verhandlung, sie wollen nun überlegen, ob sie in Revision gehen. Der Verhandlung vorausgegangen ist ein langer Streit zwischen Windkraftgegnern und der Stadt Butzbach (vor Gericht vom Magistrat vertreten).

Mehr erfahren: http://www.wetterauer-zeitung.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Butzbach/Artikel,-Windkraftgegner-scheitern-vor-Gericht_arid,693127_costart,2_regid,3_puid,1_pageid,73.html#null

Windindustrie im Wald: Boden und Trinkwasser

Von Alexander Stahr – veröffentlicht bei AHABC.de
Windindustrie im Wald ©Alexander Stahr

Die Errichtung von Windindustrieanlagen auf den Höhenzügen der Mittelgebirge birgt ein großes Konfliktpotential. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang insbesondere der Schutz des Lebensmittels Nr. 1, des Trinkwassers.

Im Zuge der Errichtung von Windindustrieanlagen werden Lagen oder Deckschichten genannt beim Bau der Fundamente entfernt. In Regionen mit ausgeprägten Kluftgrundwasserleitern [z. B. Gebirgskämme aus Quarzit oder Sandstein kann dies fatale Folgen haben, werden im Zuge der Bauarbeiten wassergefährdende Stoffe im Bereich der Baumaßnahme freigesetzt.

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“Windräder können wir nicht recyceln”

, Monika Dunkel und Jenny von Zepelin

Umgestürztes Windrad in Mecklenburg-Vorpommern: Wohin mit dem Müll? © dpa

Der führende deutsche Recyclingkonzern Remondis warnt vor großen Mengen an Hightech-Schrott durch die deutsche Energiewende, die nicht entsorgt werden können. „Da kommt ein Riesenproblem auf uns zu“, sagte Remondis-Manager Herwart Wilms im Capital-Interview (Ausgabe 2/2017; EVT 19. Januar 2017). So seien etwa Windräder aus Verbundstoffen gebaut, die nicht mehr zu trennen sind. „Die können wir nicht recyceln“, sagt Wilms.

Weiterlesen: http://www.capital.de/dasmagazin/unternehmen-windraeder-abfallentsorgung-remondis-recycling-8401.html?utm_content=buffer4bf4c&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

Eisschlag: Rothaarsteig gesperrt

Eigentlich ist jetzt die richtige Zeit für einen Winterspaziergang.
Doch seit zwei Wochen wird der Rothaarsteig bei Gernsdorf auf einer Strecke von 1,5 Kilometern umgeleitet. Ein Ranger hatte beobachtet, dass Eis von einer Windkraftanlage mit stehenden Rotoren in die Nähe des Wanderweges abgefallen war.

Auf Nachfrage bei AVIA-Windkraft in München, dem derzeitigen Betreiber der drei neuen Dillbrechter Windkraftanlagen, erklärte man, der Techniker sei zurzeit nicht zu sprechen.
Auch im Januar 2016 bestand am Rothaarsteig Lebensgefahr!

Download (PDF, 284KB)

Quelle: http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/Eisschlag-Rothaarsteig-gesperrt-9e0d3265-78fa-4aa9-a0ea-41a115e80bc9-ds

 

Gefahr durch Eisabwurf in Bramscher Windpark

Große Eisbrocken auf Gehwegen
Foto: Neue OZ

Am 8. Januar fanden Sabine und Uwe Mörking bei einem Spaziergang auf dem Gehweg entlang des Wind”parks” Wittefeld  Eisblöcke vor.
„Es waren richtig dicke Eisbrocken, die ganz offensichtlich von den Windkraftanlagen abgeschleudert worden waren. Das konnte man an der Form deutlich erkennen“, schildert Sabine Mörking ihre Eindrücke. Und ihr Mann Uwe ergänzt: „In 80 bis 100 Meter Entfernung lagen lauter Eisbrocken. Manche natürlich zerbrochen in mehrere Teile, aber andere auch noch richtig groß“. Nun am Wochenende waren die Mörkings nochmals im Gebiet des Windparks unterwegs: „Es gab erneut Eisabwurf von der Windkraftanlage 2“, stellten sie fest.

Weiterlesen: http://www.noz.de/lokales/bramsche/artikel/836425/gefahr-durch-eisabwurf-in-bramscher-windpark-1#gallery&0&0&836425

Windkraftanlage gegen Eiswurf nachgerüstet

Vor zwei Monaten musste die Straße zwischen Dransfeld und Imbsen  wegen Eiswurf gesperrt werden.

Warnschild: Verkehrsteilnehmer werden am Rande der Windenergieanlage auf die mögliche Gefahr hingewiesen. © Schröter

Der Einbau eines empfindlicheren Sensorsystems soll das Risiko von Gefahren durch Eiswurf minimieren. Eisansatz soll damit möglichst ausgeschlossen werden. Die Anlage zwischen Dransfeld und Imbsen wurde dementsprechend nachgerüstet.

Zukünftig will der Landkreis gleich vorsorgen und den Einbau dieses empfindlicheren Sensorsystems in allen relevanten Genehmigungsverfahren fordern, heißt es in der Antwort weiter.

Mehr erfahren: https://www.hna.de/lokales/hann-muenden/windrad-gegen-eiswurfgefahr-nachgeruestet-7290042.html

Windkraftgegner stören Neujahrsempfang der Grünen

Veranstalter rufen die Polizei

Main-Echo – 15.01.2017 Erbach im Odenwald

Der Be­such der Grü­nen-Spit­zen­po­li­ti­ke­rin Ka­trin Göring-Ec­kardt beim Neu­jahrs­emp­fang der Oden­wäl­der Grü­nen am Sonn­tag in Er­bach ha­ben mehr als 200 Wind­kraft­geg­ner ge­nutzt, um ih­ren Un­mut über die Ge­neh­mi­gungs­pra­xis des Darm­städ­ter Re­gie­rungs­prä­si­di­ums für Wind­kraft­an­la­gen frei­en Lauf zu las­sen.

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3Sat: Stimmen im Kopf – Was bewirkt Infraschall?

Bericht vom Freitag, 13. Januar 2017 (ca. 5 Min.)
Wuppertaler Elektroakustiker Detlef Krahé. Bekannt ist, dass Infraschall Menschen schon hat glauben lassen, dass es spukt. Forscher konnten zeigen, dass Menschen Töne schon ab 8 Hertz hören, eine ganze Oktave tiefer als der tiefste Ton des bisher angenommenen unteren Hörfrequenzbereiches: Der Schall erregte den primären auditiven Cortex. Alle Betreffenden gaben dabei ausdrücklich an, etwas gehört zu haben, wobei nicht immer eine tonale Wahrnehmung vorlag. Außerdem wurde beobachtet, dass Gehirnregionen ansprechen, die bei Emotionen eine Rolle spielen. “Der Mensch nimmt dann eher diffus wahr, dass da irgendwas ist und dass das auch eine Gefahr bedeuten könnte“, sagt Christian Koch von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Auch aufrufbar unter: http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bt/190668/index.html

Hessisches Unterhaltungsfernsehen statt kritischer Journalismus

Kommentar zum Beitrag “Aufreger Windkraft” in “Mex – Das Marktmagazin” auf HR vom 11.01.2017

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Bitte unterstützen Sie auch die Petition: https://www.change.org/p/regierungspr%C3%A4sidentin-brigitte-lindscheid-rettet-die-schwarzst%C3%B6rche-im-eiterbachtal-odenwald

“Offener Brief” der Volksinitiative “Rettet Brandburg”

Motiviert durch die Kritik des Bundesrechungshofes an der undurchsichtigen Energiewende und den unterschiedlichen Strompreisen für Verbraucher, wendet sich die Volksinitiative “Rettet Brandburg” in einem “Offenen Brief” an den brandenburgischen Ministerpräsidenten.

Download (PDF, 26KB)

GNZ: Artenschutz kontra Windkraftanlagen

Der ungezügelte Ausbau von Windkraftanlagen in Hessen führt insbesondere in waldreichen Landkreisen zu einer massiven Gefährdung streng geschützter Tierarten.

Kürzlich trafen sich deshalb in Hünfeld-Dammersbach Mitglieder der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON), der Naturschutzinitiative, der IGEL Landschaftsschutz sowie mehrere Bürgerinitiativen aus den Landkreisen Main-Kinzig, Fulda, Vogelsberg, Hersfeld-Rothenburg und Werra-Meißner zu einem Erfahrungsaustausch.

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SWR: Windpark-Pläne überrollen Heiligkreuzsteinach

Die Odenwald-Gemeinde an der Grenze zu Hessen schlägt Alarm. Der zweite Windpark soll dicht an der Gemarkung entstehen. Auf hessischem Boden. Deshalb wird das badische Heiligkreuzsteinach nicht gefragt und darf nicht mitreden.

Hessen hat  inzwischen den “sofortigen Vollzug” der Pläne für den Windpark Stillfüssel gemeldet. Fünf Windräder auf hessischem Boden. Mitten im Naturschutzgebiet. Und direkt vor der Nase der Heiligkreuzsteinacher.

Der SWR BW berichtete am 12.01.2017 in der Sendung “Zur Sache Baden-Würrtemberg”:

Quelle: http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/gegenwind-aus-hessen-windpark-plaene-ueberrollen-heiligkreuzsteinach/-/id=3477354/did=18581056/nid=3477354/89sorf/index.html