Positionspapier des Marburger Instituts für Ornithologie und Ökologie

Das MIO-Positionspapier informiert Kommunen über zur Verfügung stehende Instrumente, um sich gegen WKA-Planungen zu wehren.

Bitte leiten Sie es Ihren Gemeinderäten und– Vorständen bzw. Stadtverordneten sowie (Ober)-Bürgermeister, Magistrat und deren Mitarbeiter weiter!

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Mit Dank an das Marburger Institut für Ornithologie und Ökologie!

Alsfeld – Bürgerinitiative “Schöner Ausblick” fordert Lärmmessung am Windpark Elbenrod ein

IMMICHENHAIN/ELBENROD – An den Anlagen im Windpark Elbenrod wird gut ein Jahr nach deren Inbetriebnahme Kritik laut. Sie ließen viele Bürgern in Immichenhain kaum mehr schlafen, die Lebensqualität leide. Der Lärm sei gnadenlos und übersteige nach den von der Bürgerinitiative “Schöner Ausblick” vorgenommenen Messungen um ein Vielfaches die Grenzwerte. “Es ist mehr als Hohn, wenn die Gemeinde Ottrau in einer Broschüre zum Dorferneuerungsprogramm als Ziel der hessischen Dorfentwicklung davon spricht, ,die Dörfer im ländlichen Raum als attraktive, lebendige Lebensräume zu gestalten, sowie durch eine eigenständige Entwicklung die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Potenziale vor Ort zu mobilisieren’. Genau das Gegenteil ist in Immichenhain der Fall”, erklärt Dr. Erwin Bernhardt. Mit dem Bau der Windparks “Elbenrod” und “Die Gleiche” seien die intakten Lebensräume für Menschen und Tiere und auch die Natur vernichtet worden.

Der Grenzwert von 45 Dezibel (dB) sei überschritten und Lärmpegelwerte von bis zu 55 dB gemessen worden. Die BI, der auch viele Immichenhainer angehören, hat sich an Ottraus Bürgermeister Norbert Miltz (parteilos) mit der Bitte gewandt, das Regierungspräsidium (RP) Gießen nicht nur auf den Sachverhalt hinzuweisen. Sie fordert mit Nachdruck, dass die mit der Genehmigung des Windparks Elbenrod verbundene Auflage (siehe Kasten) der aktuellen Lärmmessung nach dessen Inbetriebnahme endlich erfolgen müsse. Nach mehr einem Jahr, sagt der stellvertretende Vorsitzende Jörg Köhler, liege noch immer keine Lärmmessung vor. Das RP müsse diese endlich durch den Betreiber einfordern.

Kompletten Artikel lesen: http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/buergerinitiative-schoener-ausblick-forder-laermmessung-am-windpark-elbenrod-ein_18696836.htm

Bundesregierung prüft Gebühr für Nutzung von Wind

Die Bundesregierung will Städte und Gemeinden in der Nähe von Windkraftanlagen künftig stärker am Ertrag der Ökostromproduktion beteiligen. Mit der Einführung eines von den Windradbetreibern an die Standortkommunen zu zahlenden „Windpfennigs“ soll die Akzeptanz der Bevölkerung für den weiteren Windkraftausbau erhöht werden.

Weiterlesen: https://www.welt.de/wirtschaft/article175684836/Bundesregierung-prueft-Gebuehr-fuer-die-Nutzung-von-Wind.html

Anmerkung: Mit Schweigegeld sollen die Kommunen gekauft werden. Die Akzeptanz der Bürger für Windkraft wird sich dadurch nicht erhöhen. Die Menschen haben begriffen, dass ein weiterer Zubau von Windkraftanlagen nur schadet! 

Havarie am 08. März in Borchen: Überall Splitter – 60 Bauern betroffen

Durch die Explosion von 2 Rotoren einer neuen ENERCON Windenergieanlage E-115 am 8. März 2018 wurde eine Umweltkatastrophe ausgelöst. Im Umkreis von ca. 800 m wurde das gesamte Areal mit Glasfaser- und anderen Partikeln und Teilen in allen Größen kontaminiert.

Heiner Brinkmann vom Regionalbündnis Windvernunft e.V. besichtigte das Ausmaß der Umweltkatastrophe und erstellte ein Video.

Die damalige Einschätzung wird nun bestätigt!

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Windkraft: Siemens Gamesa streicht Jobs

Weltweit will Siemens Gamesa etwa 6.000 Stellen abbauen, um angesichts sinkender Preise und eines härteren Wettbewerbs in der Windkraftbranche bestehen zu können. Noch arbeiten für das Unternehmen, das aus der Siemens-Windkraftsparte hervorgegangen ist, rund 800 Menschen in Hamburg am Berliner Tor. Diese Zahl soll bis zum Herbst kommenden Jahres deutlich sinken: Siemens Gamesa will hier und in Bremen in den kommenden Monaten etwa 200 Jobs streichen.

Weiterlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Windkraft-Siemens-Gamesa-streicht-Jobs,windkraft944.html