Wie die Windräder entsorgt werden sollen

FAZ.net vom 22.01.2019

Die große Herausforderung an Land wie auf See ist dieselbe: Endet die Betriebslaufzeit, muss die Anlage demontiert werden – dabei mangelt es noch immer an standardisierten Verfahren für den ökologisch einwandfreien Rückbau. Bezeugte Fälle, in denen Windräder rücksichtslos auseinandergenommen werden, setzen der Branche zu.

Verstärkt suchen ihre Vertreter nach Lösungen, um Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. In der Industrievereinigung RDRWind haben sich jüngst zehn Unternehmen für einen branchenübergreifenden Dialog zusammengeschlossen. Ziel sei es, erstmalig verbindliche Rückbaustandards zu erarbeiten, sagt Martin Westbomke, Projektingenieur am Institut für Integrierte Produktion Hannover und Erster Vorsitzender der Vereinigung. Schließlich dränge die Zeit bis zur ersten großen Rückbauwelle.

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Sunderner Windkraft soll vor das Oberverwaltungsgericht

Die Stadt Sundern legt Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Arnsberg ein, das zu seiner Verhandlung am 18. Dezember die Stadt Sundern in Sachen Windenergie als Beigeladene geladen hatte.

Das Urteil, das dem Windpark-Investor Recht gab, der in Allendorf fünf Windenergieanlagen betreiben möchte, hätte auch Auswirkungen auf den Teilflächennutzungsplan Windenergie der Stadt Sundern. Wegen der Berufung ist es jedoch nicht rechtskräftig.

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Licht an, wenn die Sonne scheint!

Dirk Maxeiner:
In der Wuppertaler Rundschau vom 16. Januar 2019 findet sich eine bemerkenswerte Anzeige der Wuppertaler Stadtwerke. Unter dem Titel „Wuppertaler Energiewetter“ heißt es: Deutschland meistert die Energiewende – Sonne und Wind liefern schon jetzt ein Drittel unseres Stroms. Allerdings liefern Sonne und Wind naturgemäß mal mehr, mal weniger Strom. Wäre es da nicht besser, den Strom immer dann zu verbrauchen, wenn viel davon da ist? Das Wuppertaler Energiewetter zeigt an, wann es sich lohnt, Strom zu verbrauchen“.

Quelle: achgut.com

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Das ABC von Energiewende- und Grünsprech 83: Blackout

Von Frank Hennig – B wie Blackout

“Das Stromnetz in Deutschland wird durch die Energiewende an den Rand seiner Kapazität gebracht. Das bedeutet gerade im Januar ein großes Risiko für alle, die nicht darauf vorbereitet sind. Also für fast alle von uns.”


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Woher kommt der Strom? Rückschau 2018

Von Rüdiger Stobbe
Wenn man von der Kernenergie absieht, ist trotz des enormen Zubaus von Wind und Sonnenkraftwerken, immer noch praktisch die gleiche konventionelle Kraftwerks-Leistung installiert wie vor 10 Jahren. Das liegt daran, dass Wind und Sonne zwar theoretisch sehr viel Strom liefern können, aber oft nicht dann, wenn er praktisch gebraucht wird.


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